Archive | October, 2010

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Initiative Wissensregion legt erste Wissensbilanz vor

Posted on 29 October 2010 by jrobes

Es ist ein naheliegender Gedanke, dass zur Wissensgesellschaft auch Wissensregionen gehören, in denen sich die Wissensträger, also wir, auf verschiedenen Handlungsfeldern (Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur) bewegen. Wer sich als Wissensregion auszeichnen kann, besitzt heute einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, so die Überzeugung. Aber kann man für eine Region auch eine Wissensbilanz erstellen? Nun, man kann - ganz pragmatisch - thematische Schwerpunkte setzen (”Attraktive Region”, “Exzellenz in Lehre und Bildung”, “Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur”, “Innovationskraft”) und entsprechende messbare Indikatoren suchen. Und “messbar” ist hier natürlich das Zauberwort! 20 solcher Indikatoren hat man jedenfalls in der vorliegenden Wissensbilanz für FrankfurtRheinMain gefunden. Und der Vergleich mit den anderen zehn Metropolregionen in Deutschland macht daraus eine kurzweilige und interessante Lektüre. “Dies ist der erste Bericht dieser Art für eine Metropolregion in Deutschland”, heißt es auf den Seiten des Planungsverbandes.
Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, 21. Oktober 2010

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PLENK 2010, Weeks 4-6: Learning Theories, Evaluation and Literacies

Posted on 29 October 2010 by jrobes

Wer es wie ich nur selten schafft, dem Curriculum eines offenen Kurses wie PLENK2010 zu folgen, freut sich bestimmt über solche Zusammenfassungen. Stefanie Panke berichtet von Woche 4 (”Theoretical Background for Personal Learning Environments”), Woche 5 (”Evaluating personal learning environments”) und Woche 6 (”Personal Learning Literacies”) und davon, wie schwierig es ist, in einem MOOC den roten Faden nicht zu verlieren:

“Lately, I’ve had a hard time keeping up with and documenting my attendance at PLENK2010, mainly because I missed several Web meetings and found it difficult to follow the discussion. Looking at the discussion forums, I sense that this is a common experience. Recurring reasons for passive participation or dropping out altogether are the lack of structure and the feeling that “it’s all been said.”
Stefanie Panke, Educational Technology & Change (ETC), 22. Oktober 2010 

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Agents Provocateurs

Posted on 28 October 2010 by jrobes

Auch wenn deutsche Beteiligungen an den weltweiten Open Educational Resources (OER)-Initiativen noch Seltenheitswert besitzen, rollt der Zug weiter. Die Themen, die mehr und mehr in den Vordergrund rücken, nennt Stephen Downes in diesem Artikel. Das sind zum einen finanzielle Fragen, denn OER-Initiativen kosten und sind häufig nur durch externe Unterstützung überlebensfähig. Und es ist die Frage, wie Einsatz und Einbindung von OER in bestehende oder neue Curricula erleichtert werden kann. Denn viele der zugänglichen Materialien werden gar nicht genutzt. Stephen Downes geht noch einen Schritt weiter und nimmt alle, Lehrer wie Lernende, als agents provocateurs in die Pflicht - “advancing their own education by sharing their learning with others”. Lesenswert.
Stephen Downes, The Huffington Post, 27. Oktober 2010

Nachtrag: Stephen Downes hat kürzlich zum Thema auch eine Präsentation online gestellt, in der er einen Bogen von OER, über Online Learning zu aktuellen Technologie-Trends bzw. technischen Entwicklungen spannt (”The Future of Open Educational Resources”).

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Getting more from your training programs

Posted on 28 October 2010 by jrobes

Es passiert selten genug, dass die McKinsey-Berater strategische Höhen verlassen, also hören wir ihnen kurz zu: “Training can go wrong in all kinds of ways. But the most important failures occur outside the classroom.” Deshalb macht es Sinn, auch das im Blick zu haben, was man gemeinhin Vorbereitung, Transfer und Erfolgsmessung nennt. Es folgen Ratschläge wie “Get the leaders on board” (before) oder “Measure the impact” (after). Nichts Neues oder Überraschendes, aber für manche vielleicht eine nützliche Erinnerung.
Aaron DeSmet, Monica McGurk und Elizabeth Schwartz, McKinsey Quarterly, Oktober 2010 (Registrierung erforderlich)

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Web 2.0/ Social Media: Auswirkungen auf das HR Management

Posted on 27 October 2010 by jrobes

Kurz zum Kontext dieser Präsentation: Es ging im kleinen, informellen Kreis um die Frage, wie sich das Thema “Social Media” aus der Sicht der HR Beratung darstellt. Wie sieht das Spielfeld aus? Wo sind derzeit Ansätze, Entwicklungen und Geschäftsmodelle, die man aktiv verfolgen kann? Der Fokus meiner Darstellung liegt dabei klar auf “Enterprise 2.0″, was ich aber erst im Verlauf der Slides entwickele (insofern deutet der Titel sicher mehr an, wenn man z.B. an die Themen Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting denkt!). Der Input passt vielleicht ganz gut zum gerade laufenden Enterprise 2.0 Summit (auch via Twitter) in Frankfurt …
Jochen Robes, Slideshare, 25. Oktober 2010

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Open content and the costs of online learning

Posted on 26 October 2010 by jrobes

Tony Bates hat eine sieben Jahre umfassende Aufstellung der Kosten und Einnahmen eines “fully online master’s degree program from a major research university” erstellt. Eines ziemlich erfolgreichen Programms, wie er sagt, ohne den Veranstalter zu nennen. Die Kostenfaktoren, die er aufzählt und grob beziffert, sind “planning”, “program administration and overheads”, “development”, “maintenance” und “delivery”. Interessant ist einer der Schlüsse, die er aus der Analyse zieht:

“Open content is not going to lead to major cost savings in online learning. Even without creating new content, someone will have to select, assess and modify open content, or provide some kind of curriculum framework or guide for students studying a subject or topic.”
Tony Bates, e-learning & distance education resources, 25. Oktober 2010

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Rolf Schulmeister zu Medienkompetenz

Posted on 26 October 2010 by jrobes

Rolf Schulmeister schafft es, in den 2:28 Minuten dieses Videos noch eine interessante Botschaft loszuwerden: dass nämlich zur Beschäftigung mit Medienkompetenz auch die Frage gehört, mit welchen Medien wir es in Zukunft überhaupt zu tun haben werden. Wobei dieser Hinweis natürlich den Begriff der Medienkompetenz selbst in Frage stellt: Sollten wir dann nicht besser gleich auf eine “digital literacy” zielen? Aber, okay, das Problem wiederholt sich hier natürlich wieder. Also am besten ”kritisches Denken” als übergreifendes Lernziel?
Martin Ebner, E-Learning Blog, 25. Oktober 2010

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Wie wird Workplace Learning bei Ihnen umgesetzt?

Posted on 22 October 2010 by jrobes

Für die einen ist es ein alter Hut, für die anderen ein Trend. Denn über das arbeitsnahe oder arbeitsintegrierte Lernen wird ja seit den 1990er Jahren intensiv diskutiert. Viele der seitdem entwickelten Lernformen wie Austauschprogramme, Jobrotation, Lernstätten oder Qualitätszirkel haben nichts mit irgendwelchen Lerntechnologien zu tun. Erst vor wenigen Jahren trafen sich die Bemühungen, das informelle Lernen am Arbeitsplatz zu fördern, mit den Bestrebungen, die neuen Möglichkeiten des Internets in die Weiterbildung zu integrieren. Jetzt geht es um e-Learning (1.0 und 2.0), Performance Support und Social Media. Vor diesem Hintergrund finde ich das aktuelle Thema unseres WissensWert Blog Carnivals mehr als spannend.

Gastgeber ist Daniel Stoller-Schai von der UBS. Und er fragt konkret: “Eine oft genannte, aber in den meisten Fällen kaum wirklich umgesetzte Dimension moderner Lernstrategien ist das „arbeitsplatzbezogene Lernen” (Workplace Learning). Da immer mehr Lernaktivitäten direkt am Arbeitsplatz stattfinden, braucht es entsprechende Konzepte, um aus dem Arbeitsort auch einen Lernort zu machen. Oft gibt es dazu seitens Managements nur sehr oberflächliche Vorschläge („Mitarbeiter sollen am Morgen, am Abend oder am besten in der Freizeit lernen)” und in vielen Fällen ist ein Lernen am Arbeitsplatz schlicht nicht möglich. Gleichzeitig ist Workplace Learning ein wichtiges Zukunftsthema. Es braucht organisatorische, technologische und bauliche Anpassungen, um Ausbildung vermehrt am Arbeitsplatz stattfinden zu lassen. Zudem braucht es die Unterstützung des strategischen Managements, um entsprechende Massnahmen anzustossen. Erst dann macht es Sinn, Lernen am Arbeitsplatz auch didaktisch zu gestalten.”

Genug Stoff zur Diskussion also. Wer sich mit einem Beitrag beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.
Daniel Stoller-Schai, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 16, 15. Oktober 2010

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BIBB als Prüfungszentrum für Europäischen Computerführerschein (ECDL) akkreditiert

Posted on 22 October 2010 by jrobes

“Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt in seiner Ausbildung neue Maßstäbe und führt den Europäischen Computerführerschein (ECDL) als neuen Standard für die IT-Grundkenntnisse seiner Auszubildenden ein.” So zu lesen in einer Pressemitteilung vom Tage. Was gehört eigentlich zum ECDL, habe ich mich gefragt? Nun, er umfasst die folgenden sieben Module: 1: Grundlagen der Informationstechnologie (IT/ICT), 2: Betriebssysteme, 3: Textverarbeitung, 4: Tabellenkalkulation, 5: Datenbanken, 6: Präsentationen, 7: Internet und Kommunikation. Ein Blick in das aktuelle Inhaltsverzeichnis dieser Module bestätigt den ersten Eindruck: Es geht weniger um die Vermittlung einer grundlegenden “digital literacy”, sondern darum, konkrete Aufgaben am Büroarbeitsplatz auszuführen. Computer statt Cloud, Word statt Facebook. Bleibt die Frage: Führerschein oder Seepferdchen?
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Pressemitteilung, 22. Oktober 2010

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Openness: From Sharing to Adopting

Posted on 22 October 2010 by jrobes

Es gibt immer mehr open educational resources (OER), nun wird es Zeit, diese Materialien auch zu nutzen, mahnt David Wiley: “If open education practitioners (both individuals and institutions) cannot move from large-scale sharing to large-scale adopting, the field is dead.” Stephen Downes antwortet, dass “adopting” schon lange Wirklichkeit ist und erinnert an seinen Newsletter und open courses. Der eine blickt auf Institutionen, der andere auf Netzwerke.
David Wiley, iterating toward openness, 16. Oktober 2010

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Wie Lernen im Unternehmen funktioniert

Posted on 21 October 2010 by jrobes

Ich hatte ja vor einigen Tagen schon auf die aktuelle Studie des Swiss Centre for Innovations in Learning (scil) aus St. Gallen hingewiesen. Im Harvard Business manager bieten die Autorinnen jetzt selbst eine lesefreundliche Zusammenfassung an. Dabei erlauben sie sich einen kleinen Kunstgriff: Sie nehmen sich den neunten Punkt (!) der Top 10-Herausforderungen des Bildungsmanagements heraus (”Unternehmen zu lernenden Organisationen weiterentwickeln”) und ordnen ihm verschiedene Ergebnisse und Entwicklungen unter. Zum Beispiel den Trend zu mehr Eigenverantwortung der Mitarbeiter, was die Lernaktivitäten betrifft; oder das Interesse der Bildungsmanager an Angeboten des Web 2.0, das gut mit letztgenanntem Punkt harmoniert. Trotzdem: Die Lesart der Autorinnen besitzt eine hohe Plausibilität. Kurze Beispiele runden die Darstellung der Studienergebnisse ab.

“Will das Bildungsmanagement in den Unternehmen nicht an Bedeutung verlieren, muss es sich an die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen. Die Wiederentdeckung des Konzepts der Lernenden Organisation ist dabei ein richtiger Schritt, liefert es doch das Handwerkszeug, um Unternehmen anpassungsfähiger und schneller zu machen.”
Sabine Seufert und Ilona Diesner, Harvard Business manager, 8/2010

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The NEW Workplace Learning Professional - new role, new skills?

Posted on 21 October 2010 by jrobes

Jane Hart spricht hier einen wichtigen Punkt an: Wenn Lernen und Arbeiten immer mehr zusammenfallen, wenn das Lernen mehr in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt, können dann Learning Professionals weitermachen wie bisher? Natürlich nicht. Ihre Aufgabe verändert sich auch. In ihrer Verantwortung wird es liegen, “… to foster, encourage and support (rather than manage!) NEW Workplace Learning”. Aber für diese Aufgabe braucht es natürlich andere Skills, die nicht mehr auf die Entwicklung, Verbreitung und Evaluation formaler Trainingsangebote zielen, sondern auf die Entwicklung optimaler Lernumgebungen. Und ganz wichtig:

One key skill is also clear: a good understanding and use of social media and how it can be effectively used in the workplace will be essential. Social media is not something you just talk or read about;  it’s something you do.
Jane Hart, Social Media for Working & Learning, 19. September 2010

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A World to Change

Posted on 20 October 2010 by jrobes

Stephen Downes jetzt in der Huffington Post!!  “If we want to ensure that learning is provided to all, we need to rethink the basic premises of the education system.”  “… we need, first, to take charge of our own learning, and next, help others take charge of their own learning.”

“Rather, it’s about a complete redesign of the system, from the ground up, using new technologies and new ideas. That’s what I’ll be writing about in this column, hopefully once a week, in The Huffington Post’s education blogs section. I’ll be looking at the people who are building this new system now, at the people who are advocating free, open and authentic learning. I’ll be describing the tech from the perspective of someone who builds it, and the philosophy from the point of view of someone who lives it.”
Stephen Downes, The Huffington Post, 18. Oktober 2010

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Weiterbildungstrends 2010 nachgefasst. Interviews auf der Zukunft Personal

Posted on 19 October 2010 by jrobes

Christoph Athanas hat die Zukunft Personal, die ja letzte Woche in Köln stattfand, zum Anlaß genommen, nach aktuellen Weiterbildungstrends zu fragen. Um seinen Interviewpartnern etwas Halt zu geben, durften sie einen Blick auf 9 Trends werfen, die Nicole Bußmann (managerSeminare) Anfang des Jahres festgehalten und Christoph Athanas ergänzt hatten. In seiner Auswertung hält er folgende Top-Trends fest:
- Werte und Wertschätzung als Wettbewerbsfaktor
- Markenbranding/ Employer Branding
- Soziale Kompetenzen
Durchgefallen ist nach seiner Einschätzung in diesem Jahr das Thema “mobile learning”.

Nicole Bußmann war auch in Köln, hat gleich den Staffelstab übernommen und aus ihrer Sicht ergänzt:
- E-Learning
- Burn-Out/ Psychische Leiden/ Druck/ Stress
- Demographiemanagement

Jochen Mai wiederum hat in Köln ein klares Votum der Experten eingefangen: “Social Media ist der Top Trend 2011″. Kronzeuge ist übrigens kein Geringerer als Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom.

Eine kurze persönliche Einschätzung: Es ist interessant, dass die großen IT/HR-Infrastrukturthemen hier nicht auftauchen. E-Learning (abgesehen vom “Minderheiten-Votum” von Nicole Bußmann), Kompetenzmodelle, LMS, Talent Management-Suites. Und bevor jemand nachfragt: Eine Erklärung habe ich dafür (noch) nicht.
Christoph Athanas, Human Resource-Blog, 15. Oktober 2010

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Top 100 Tools for Learning 2010 List

Posted on 18 October 2010 by jrobes

In der vierten Auflage liegt jetzt diese beeindruckende Liste vor. Dieses Mal mit 545 Beiträgen aus aller Welt. Spannender als die Platzierungen sind deshalb schon die Bewegungen: Prezi, das Präsentationstool (auf 12), und DropBox, das Tool zur Online-Synchronisierung von Daten (auf 13), sind die Aufsteiger der Saison. Auf dem Weg nach unten befinden sich dagegen viele klassische Programme, von Firefox, über PowerPoint und GMail, bis zu Word. Was aber wahrscheinlich einfach daran liegt, dass heute jeder zehn Social Media-Tools aufzählen kann, die er regelmäßig nutzt, und bei der Erstellung seiner Hitlisten nicht mehr auf solche “Alltagsanwendungen” zurückgreifen muss.
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 17. Oktober 2010

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The Value of Social Media to Learning

Posted on 18 October 2010 by jrobes

“In conclusion, it is not so much that I am an evangelist, but an optimist: I feel that learning and development are at a crossroads: We either embrace new technologies and try to make them work for the betterment of the learning organisation - however tough that may be (and it is tough, it’s tough to make elearning work, and it’s tough to make social learning work). Or we retreat, we say we do formal training, classrooms - maybe the occasional online course. Compliance mainly. Personally I wouldn’t want to see learning & development take even more of a back seat.”

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Video Primers in an Online Repository for e-Teaching & Learning

Posted on 15 October 2010 by jrobes

Das ist ziemlich cool! Eine umfassende Video-Bibliothek zum Thema “Online Lernen”. Von 1. “Planning Online Courses” bis 27. “Trends on the Horizon”. Jedes Modul besteht aus einer Vorlesung von Curt Bonk sowie Buttons für Feedback, weitere Ressourcen und den Handouts. Curt Bonk ist Professor für Instructional Systems Technology an der Indiana University, hat letztes Jahr ein Buch veröffentlicht, das es auf meine erweiterte “to read”-Liste geschafft hat (”The World Is Open: How Web Technology Is Revolutionizing Education”) und interpretiert seine Rolle hier durchaus mit Humor. Gibt es so etwas eigentlich auch im deutschsprachigen Raum? (via George Siemens)
Curt Bonk, Instructional Consulting, IU School of Education, 2010

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Show the world that Open is here to stay

Posted on 15 October 2010 by jrobes

Das MIT OpenCourseWare-Project steht ja irgendwie für den Beginn aller “open”-Initiativen im Bildungsbereich. 2002 bekannt gegeben und gestartet, mit immensen Fördermitteln der William and Flora Hewlett Foundation und der Andrew W. Mellon Foundation, und 2007 vollendet. Aber natürlich nicht abgeschlossen, denn der laufende Betrieb kostet. Deshalb bittet man mich (”Dear Jochen”) und andere heute um aktive Unterstützung. Denn die “Cost of Free” betragen jährlich 3,7 Millionen Dollar. Wie heißt es so schön: “There ain’t no such thing as a free lunch”. Abgesehen von diesem Blog natürlich.
Cecilia d’Oliveira, MIT OpenCourseWare, 15. Oktober 2010

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Die Kraft informeller Netzwerke

Posted on 14 October 2010 by jrobes

Seit Beginn der 1990er Jahre kursiert die Idee der Communities of Practice (CoP) durch die Management-Literatur und, etwas verhaltener, die Unternehmenspraxis. Die Idee hat Charme und beantwortet einen wiederkehrenden Bedarf: Auch unabhängig vom täglichen Geschäft Mitarbeiter mit ähnlicher Kompetenz und Expertise zusammenzuführen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Themen und Lösungen zu arbeiten. Von daher sind CoPs informeller als Projektteams, aber formeller als die offenen Netzwerke des Intranets oder Internets.

Trotzdem, so die Beobachtung der Autoren, wird das Potenzial der CoPs bei weitem nicht ausgeschöpft. Es fehlen in jüngster Zeit Erfolgsberichte. Deshalb raten sie: Klarere Ziele, mehr Strukturen und Vorgaben, mehr Aufmerksamkeit durch das Management, denn die Selbstorganisation der Expertenmitglieder ist “unberechenbar”. Hinzu kommt aus meiner Sicht ein weiteres Dilemma: Viele Experten investieren heute lieber Zeit und Energie in die informellen, internen wie externen Online-Netzwerke. Diese sind schneller, bauen auf bekannten Tools auf und sind einfacher in tägliche Routinen zu integrieren. Von daher werden auch formeller geführte CoPs immer wieder um ihre Berechtigung kämpfen müssen.
Richard McDermott und Douglas Archibald, Harvard Business manager, 8/ 2010 

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Learning Perspectives: 2010

Posted on 14 October 2010 by jrobes

“What an exciting time it is in the world of learning!” “… struck by the health and optimism of the learning and development sector …” Ich gehe mal davon aus, dass diese Ausrufe in der Einleitung etwas vom generellen Wandel des Aufgabengebiets, gepaart mit dem Amerika-typischen Optimismus, herüberbringen wollen und sich nicht unmittelbar auf die Probleme und Herausforderungen beziehen, vor denen Learning Professionals heute stehen. In dem Reader, den Elliott Masie und Nigel Paine hier zusammengestellt haben, sind über 40 Beiträge aus dem Corporate Learning-Umfeld versammelt. Nach Lektüre erster Artikel (u.a. von Intel und Google): Es geht natürlich um ein neues Lernen, um Social Media, lernende Organisationen und sich selbst organisierende Wissensarbeiter. Sehr programmatisch und als eBook zum Stöbern.
Elliott Masie’s Learning TRENDS, 13. Oktober 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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