Lernen im Training oder am Arbeitsplatz?

Posted on 03 September 2010 by jrobes

Karlheinz Pape, mit dem ich immer wieder gerne meinen Weg kreuze, bringt hier eine wichtige Erfahrung auf den Punkt: Kompetenzen werden am Arbeitsplatz, in der Praxis, in täglich neuen Herausforderungen entwickelt - und nicht in Seminaren und Trainings.

“Führungskräfte antworteten auf meine Frage „Wieviel der Kompetenz, die sie für ihren derzeitigen Job brauchen, haben sie in Trainings erworben?“ durchwegs mit Angaben zwischen 2 und 5%. „Und wo den Rest?“ „Im Job natürlich.“ Den Test können Sie gern selbst machen. Offenbar gibt es ein meist unbewusstes Grundverständnis, dass Lernen zu 95 bis 98% ganz nebenbei – und individuell – im Job stattfindet.
Und um die 2 bis 5 % bewerben sich die Trainingsorganisationen bisher mit ihren Angeboten. Der große „Lern-Markt“, ist praktisch noch unbearbeitet.”

Vielleicht braucht es hier doch wieder eine Arbeitsteilung, um auf diesem Weg voranzukommen: die zwischen Trainings- und Community-Manager. Oder zwischen operativem Trainings- und strategischem Bildungsmanagement.
Karlheinz Pape, Training & Wissensmanagement, 2. September 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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