Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Ein Jahr Microblogging bei Siemens

1.331 Beiträge von 384 Autoren in einem Jahr. Hinter diesen Zahlen stehen zwei Vorteile des Microbloggings, auf die die Autoren hinweisen: ein schnellerer Informationsfluss und -austausch sowie eine effektivere Unterstützung der weltweiten Vernetzung im Unternehmen. Der Microblogging-Dienst ist übrigens Teil der Community-Lösung von Siemens, „References@BT“, auf die ich an dieser Stelle schon öfters hingewiesen habe (z.B. hier).
Alexander Stocker und Johannes Müller, Computerwelt, 7. Juli 2010

Nachtrag (12.07.2010): Gerade entdeckt, dass die Autoren auch eine Langfassung dieses Artikels geschrieben und auf Scribd veröffentlicht haben: „Enterprise Microblogging als „Add-on“ des Wissensmanagements“.

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9 Responses to “Ein Jahr Microblogging bei Siemens”

  1. Ralf Hilgenstock

    Der Beitrag zeigt sehr schön auf, dass Microblogging oder Social Media im Unternehmen keine Selbstläufer sind. Erst nach zwei gezielten Kampagnen sind die Nutzungszahlen gewachsen. Ob das anhält ist sicher noch offen. Auffällig ist, dass die Peaks nur mittelbar mit dem Einsatzzweck zu tun hatten (Evaluation und Weihnachtsgrüße). Ich halte das unter Aspeketen der PR jedoch für einen sehr geschickten Schachzug.

    Insgesamt wäre ich jedoch ein wenig skeptischer bezüglich des Erfolgs:
    – die Wirkungen sind nicht nachgewiesen und dazu ist es sicher noch zu früh
    – kann man noch nicht von Akzeptanz reden wenn weniger als 1% der Mitarbeiter aktiv Beiträge verfassen
    – wenn 1.300 Beiträge von knapp 4 Autoren binnen eines Jahres verfasst wurden, dürften sehr viele Einmaltäter dabeigewesen sein.

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  2. Jochen Robes

    Alles eine Frage der Perspektive. Ich tue mich auch schwer, aus einzelnen Zahlen einen Erfolg abzulesen (und lasse es gleich bleiben). Aber es gibt einfach eine steigende Zahl von Unternehmen, die mit den neuen Möglichkeiten und Instrumenten experimentieren. Ich sehe auch, dass an vielen Stellen noch unsere Routinen nachziehen müssen. Und an manchen Stellen werden Microblogging-Tools einfach nicht passen. Okay.
    Gruß, Jochen

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  3. Alexander Stocker

    Oft sagen Zahlen (elektronische Spuren) tatsächlich nicht sehr viel über die durch das neue IT-Werkzeug bei den Mitarbeitern erzeugte Wirkung aus. Eine Befragung von Intensivnutzern hat beispielsweise ergeben, dass sich Microblogging im Hinblick auf das Kerngeschäft der Siemens BT als durchaus nützlich erweist.
    Weitere Untersuchungen zu Nutzen und Mehrwert von Enterprise Microblogging werden bestimmt noch folgen.

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  4. Mario Max

    Interessant ist diesem Zusammenhang wäre die Alterstruktur der aktiven Teilnehmer zu erfahren um darauf etwas bessere Rückschlüsse zu ziehen, ob die Aktzeptanz sich auch in der Demografie der Nutzer niederschlägt.
    Wieviel Prozent waren wirklich aus der viel zitieren Y-Generation mit dabei ?

    Abgesehen davon halte ich einer einführende und begleitende Moderation für Projektentscheidend, den wie bei allen IT-Projekten hängt der Erfolg immer von der Akteptanz der Mitarbeiter ab.

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