Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Meine „Apps for Learning“

Im Rahmen unseres aktuellen Wissenswert Blog Carnivals fragen wir ja gerade nach den besten „Apps for Learning“. Nun bin ich selbst seit ungefähr drei Monaten begeisterter iPhone-Nutzer und kann hier erste Erfahrungen beisteuern. Denn wie wahrscheinlich jeder bin auch ich erst einmal in die Welt der „Apps“ eingetaucht, habe herumgestöbert, ausprobiert und dann nach Hilfen und Erfahrungsberichten gesucht. Dann habe ich verschiedene „Produktivitäts“-Tools etwas systematischer studiert (denn wenn ich auf irgendeinem Feld immer lernen will, dann hier). Heute kann ich von ersten Routinen und Vorlieben berichten. Hier sind meine aktuellen Favoriten:

iphone.gif1. Tweetie:
Hier habe ich investiert (2,39 €). Tweetie ist mein Zugang zu Twitter, allerdings bin ich mit dem iPhone in der Regel nur Leser und Archivar von Tweets, geschrieben wird meist am Rechner.

2. Dropbox:
„Dropbox is the easiest way to sync and share your files online and across computers.“
Mit Dropbox habe ich immer Zugriff auf alle meine Daten. Und jetzt auch mit dem iPhone. Das beruhigt.

3. RTM:
RTM steht für „remember the milk“ und schon dieser Name ist das Geld wert. Denn hier habe ich mir auf den Seiten von RTM einen „Pro Account“ geleistet. Und dafür eine komfortable Aufgabenverwaltung bekommen!

Das waren meine Top 3. Auf den Plätzen 4-10 folgen:

4. Xing:
Ich bin kein Xing-Fan, aber schon aus beruflichen Gründen Xing-Nutzer. Und dieses App bringt mir das Wichtigste auf den Bildschirm; leider fehlen meine Gruppen und ihre Aktivitäten.

5. Facebook:
Ich habe einen Account, nutze ihn aber nur unregelmäßig und „übersehe“ leider manchmal Nachrichten, die aus dieser Welt kommen. Ich bin noch unsicher, was meine Facebook-Zukunft betrifft, aber dafür kann das App ja nichts.

6. GReaderApp:
Unverzichtbar für meinen Zugang zu den 150 Bildungsblogs, die ich derzeit abonniert habe (wenn ich auch eigentlich Bloglines-Nutzer bin, aber das ist eine lange Geschichte …).

7. Diigo:
Mein favorisiertes Bookmarking-Tool, in dem systematisch alle Links aus Mails, Newslettern, Blogs und Tweets landen, um dann weiter in meinem persönlichen Workflow „bearbeitet“ zu werden. Das App umfasst auch einen bequemen Offline-Modus.

8. Evernote:
Evernote steht eigentlich noch auf meiner ToDo-Liste. Mir gefallen Idee und Tool sehr, aber ich muss zugeben, dass es bei mir noch keinen festen Platz gefunden hat. Mal sehen.

9. Flickr:
Das App gibt mir einen übersichtlichen Zugriff auf die große Flickr-Welt und meinen persönlichen Account.

10. Wikipanion:
Ein schneller und benutzerfreundlicher Zugriff auf Wikipedia. Würde ich dafür auch Geld ausgeben, wenn es kostenpflichtig wäre? Wahrscheinlich nicht, denn es konkurriert natürlich mit dem Zugriff über den Browser.

Nun hat das Thema „Apps for Learning“ ja noch einige weitere Facetten, die ich aber an dieser Stelle nur kurz streifen will.

  • Konkrete Lernhilfen: Wer sich die Kategorie „Bildung“/ „Education“ im App Store anschaut, findet unzählige Tools zum Lernen von Sprachen, Mathematik, Autofahren usw. Für alle Zielgruppen, vom Schüler bis zu den Tipps für zeitgeplagte Manager.
  • Zugänge zu Lernumgebungen: Ob die Open Source Lernplattform Moodle oder der kommerzielle Anbieter von Financial Markets Training Intuition, auch hier entstehen immer mehr Apps (bzw. Mobile Learning-Angebote).
  • Informationen über den Bildungsmarkt: So wirbt das T+D Magazine, Flagschiff der American Society for Training & Development (ASTD), für sein App: „Read magazine articles, listen to podcasts, and access ASTD’s Twitter feed. You can even search for keywords, send articles to a friend, save the articles you like, or tweet a favorite story.“

Weitere Literatur zum Thema:

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4 Responses to “Meine „Apps for Learning“”

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