Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Understanding „learning“ – some more thoughts

Die Frage taucht in jüngster Zeit immer wieder mal auf und ich habe sie sicher auch das eine oder andere Mal schon unbedacht in die Runde geworfen, nämlich: Wie kann man informelles Lernen managen? Vergessen wir diese Frage sofort! Natürlich gilt, was Jane Hart hier noch einmal festhält:

„In my opinion it is just not possible to manage or formalise informal learning – if you do, it just becomes formal learning. All you can do to do is SUPPORT and ENABLE self-directed (independent and interdependent) learners and their learning, which is quite a different thing altogether.“
Jane Hart, Jane’s E-Learning Pick of the Day, 4. März 2010

Verwandte Beiträge

4 Responses to “Understanding „learning“ – some more thoughts”

  1. Andreas Brumby

    Meta Learning um informelles lernen zu verbessern

    Wäre es hilfreich „SUPPORT and ENABLE self-directed learning“, mit Meta Learning zu beschreiben? Darunter würde ich verstehen Methoden des informal learnings zu diskutieren (evtl. zu etablieren) und zu erläutern aber auch sich über die Qualität und Relevanz einzelner Autoren und Webseiten auszutauschen (um die Effektivität zu erhöhen).

    Meta learning heißt z.B nicht anderen zu erklären was man im Weiterbildungsblog gelernt hat, sondern anderen diesen zu empfehlen und wenn beide das gelesen haben hierüber zu diskutieren.

    Antworten
  2. Jochen Robes

    Ich glaube, es spricht wenig dagegen. In der Regel würde man „meta learning“ wahrscheinlich eher nutzen, um den Prozess zu beschreiben, in dem der Einzelne sich seines Lernens bewußt wird. Aber wenn ich z.B. als Bildungsexperte das Lernen anderer unterstützen will, setzt das natürlich auch „meta learning“ in irgendeiner Form voraus.
    Gruß, JR

    Antworten
  3. Georges Bornschlegl

    Heute will jeder und jede alles managen! Das gleiche Problem besteht mit dem unseligen Begriff „Knowledge-Management“ oder „Wissensmanagement“. Wissen kann man schlicht und einfach nicht managen, weil Wissen sehr individuell und sehr unterschiedlich in den Köpfen der Lernenden entsteht. Hingegen kann man Informationen managen, die zu individuellem Wissen führen können. Individuell, weil Wissen von Vorwissen, eigenen Erfahrungen, etc. abhängt und deshalb sehr unterschiedlich in den Köpfen jedes Einzelnen entsteht. Wenn es so einfach wäre, dass man Wissen managen könnte, dann könnte der Professor an der Uni auch fragen: „Warum sind 40% von Euch durch diese Prüfung gefallen, ich habe Euch doch in der Vorlesung alles erzählt und ihr habt sogar ein Script erhalten?“

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Basic HTML is allowed. Your email address will not be published.

Subscribe to this comment feed via RSS