Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Rolf Schulmeister: Replik

Nur wenige Tage, nachdem sein Artikel über die „Kommentarkultur in Weblogs“ die Runde machte, hat Rolf Schulmeister ausführlich Stellung genommen. Dabei bezieht er sich auf die offene Gemeinschaftsrezension auf Etherpad. „Zufrieden zurücklehnen? Neeee, nu wirds ernst: Ich möchte einige Behauptungen der Rezension nicht so stehen lassen und einige Missverständnisse aufklären“, schreibt er. Die Punkte, die er zurechtrückt, sind nachvollziehbar und für mich (auch) ein Grund, mich nicht an dieser Gemeinschaftsarbeit zu beteiligen.

Einen wichtigen Punkt, der an verschiedenen Stellen angemerkt wurde, spart er jedoch aus. Rolf Schulmeister schreibt in seiner Replik: „Es geht um die Prüfung der Hypothese, die Kommentare könnten einen Diskurs generieren.“ Es ist für mich und andere nicht nachvollziehbar, warum sich dieser Diskurs – ob durch die Blog-Posts oder die Kommentare ausgelöst – in den Kommentaren widerspiegeln muss? Und um eine Rückfrage gleich vorwegzunehmen: Ich sehe nicht, dass sich durch „dieses Feature [Kommentare, J.R.] Weblogs von Websites“ unterscheiden, sondern durch ihre Einbettung in einen durch Social Media geprägten Lebenszusammenhang. Konkret: Ich habe Zweifel am Sinn der Hypothese, nicht an ihrer empirisch-methodologischen Umsetzung.
Rolf Schulmeister, Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, Universität Hamburg, Februar 2010 (pdf)

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2 Responses to “Rolf Schulmeister: Replik”

  1. KonniesZ21

    I do not think that every student in the world has a passion of analysis essay performing! Nevertheless, persons ,which do not know how to write have to take help of distinguished essay writing service and be satisfied with a result.

    Antworten

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