Wissensmanagement 3.0!? Brauchen wir das? Der Autor, Bernhard von Guretzky, sagt ja und spannt einen Bogen von der zunehmenden Komplexität und Nicht-Planbarkeit, mit der Unternehmen heute konfrontiert sind, zur Notwendigkeit, verstärkt kreative Prozesse “über Hierarchie- und Funktionsgrenzen hinweg” zu initiieren, um Routinen und Regeln aufzubrechen und Neues zu entwickeln. Kurz:
- Wissensmanagement 1.0: Verborgenes – implizites – Wissen explizieren
- Wissensmanagement 2.0: “Lass uns reden!”
- Wissensmanagement 3.0: “Dereguliere, integriere und stärke die Selbstorganisation in komplexen Situationen
Knowledge Camps, und das passt ja wunderbar, sind für Bernhard von Guretzky die Vorboten des neuen Paradigmas:
“Diese Form des interaktiven Lernens scheint sehr anregend zu sein, beobachtet man die Reaktionen der Beteiligten. Man ist Teil des Ganzen, “man geht nicht zur Konferenz - man ist die Konferenz”. Wissensmanagement pur! Der offene und informelle Charakter der KnowledgeCamps und das Fehlen vorgefertigter Strukturen scheint zudem die Diversität des Teilnehmerfelds und damit die Lernbereitschaft zu stärken. Denn auch hier gilt: “Diversity is essential to happiness.” KnowledgeCamps schaffen adäquate Orte und Situationen, in denen die Teilnehmer so miteinander interagieren können, um neue Technologien oder Theorien, neue Geschäftsideen oder Vorgehensweisen auszuloten und sich mit ihnen vertraut zu machen. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt.”
Bernhard von Guretzky, Community of Knowledge, 30. Januar 2010
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Jochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management









