Bohren, Schrauben, Schweißen: Werkzeuge des Wissensarbeiters

Posted on 08 February 2010 by jrobes

Ich beginne meine Aufarbeitung der letzten Woche mit einem Link auf den Vortrag, den ich auf der LEARNTEC in der Sektion “Wissensarbeiter: Wie unterstützt man ihr Lernen und Arbeiten?” gehalten habe. Was mich bei diesem Thema treibt, ist die Selbstbeobachtung, dass ich schon lange nicht mehr in Seminaren, in Kursen oder durch Lehrbücher lerne, also bewußt aus meinem Arbeitsprozess heraustrete, um mir grundlegend einen Gegenstand zu erschließen (es gibt einige wenige, zu vernachlässigende Ausnahmen …). Stattdessen dreht sich alles um die Frage, wie ich produktiver arbeiten, wie ich meine Arbeitsroutinen optimieren, wie ich meine Netzwerke besser nutzen und wie ich dabei das Internet zielgerichtet einsetzen kann. Das führt mich dazu, einen intensiveren Blick auf den Charakter von Wissensarbeit zu werfen und dabei die Ergebnisse mitzunehmen, die sich bis heute auf dem Feld des “Persönlichen Wissensmanagements” angesammelt haben. Es sind nicht viele. “Work in progress” also. Kommentare und Anmerkungen sind herzlich willkommen.
Jochen Robes, Slideshare, 5. Februar 2010

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1 Comments For This Post

  1. Harald Schmid Says:

    Allein durch das Ansehen der Folien der Präsentation habe ich jetzt keine neuen Erkenntnisse gewinnen können. Grundvoraussetzung für Knowledge Management bzw. die Arbeit als knowledge worker ist meiner Meinung nach die Erkenntnis, dass Information bzw. Wissen einen Wert darstellt. Dann kommt die Überlegung, wie man mit bestimmten Informationen umgeht, bzw. sie begreift. Liest man ein Handbuch für eine Software oder technisches Gerät, ist der Prozess des Verstehens oder Lernens ein Anderer, als wenn man eine neue Sprache lernt. Wichtig ist wohl, dass man versteht, dass es unterschiedliche Werkzeuge gibt, und sich das für einen selbst und die Aufgabe richtige aussucht. Die Gliederung nach Zielen, Rollen, Zusammenarbeit etc. ist dabei sicher hilfreich.

1 Trackbacks For This Post

  1. Banking 2.0, LEARNTEC und EduCamp (2) | weiterbildungsblog Says:

    […] dann die LEARNTEC in Karlsruhe. Mein Pflichtprogramm bestand aus einer Präsentation (siehe hier) und der Moderation eines Workshops, den ich mit „Twitter: Kann man mit 140 Zeichen […]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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