Archive | February, 2010

What’s WRONG with the edublogosphere?

Posted on 26 February 2010 by jrobes

Scott McLeod hat mit dieser Frage schon eine kleine Flut von Kommentaren losgetreten (42 bis jetzt). Einige der interessanten und unterhaltsamen Antworten:

“… people who “uncork” because they feel they are anonymous …”
-
“Sometimes I think that all these edubloggers are just talking to each other …”
-
“The edublogasphere is just too small. Too few people writing blogs, too few people leaving comments and too few even reading blogs.”
- “
The problem as I see it, the edublogosphere is dominated by the those who are seen as the Mothers and Fathers of education, leaving little room for those regular folk with great ideas to gain any readership.”
- “
The biggest problem is that those that are on the front lines (teachers, others working directly with students every day) are also the ones with the least amount of time to contribute to the discussion.”
- “
Twitter seems to keep many bloggers from posting.”

Aber Scott McLeod ist selbst aktiver Blogger. Im nächsten Beitrag soll es deshalb um die Frage gehen: “what’s RIGHT with the edublogosphere”. (via Stephen Downes)
Scott McLeod,
Dangerously Irrelevant, 25 Februar 2010

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Managing tomorrow’s people

Posted on 26 February 2010 by jrobes

Die Studie ist schon ein paar Tage alt (2009). PwC stellt hier drei interessante Szenarien (”world or business models”) vor, die nach Meinung der Autoren 2020 nebeneinander stehen werden. Im Vordergrund steht die Frage, was diese Modelle für die Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern bedeuten und worauf sich HR-Strategie und -Management einstellen müssen. Und hier schwimmt ja Corporate Learning automatisch mit. PwC unterscheidet in der Studie zwischen der Green World (”Sustainable business is good business”), der Blue World (”Corporate is still king”) und der Orange World (”Tribes thrive”) , die am Beispiel von drei fiktiven Unternehmen näher beschrieben werden.

Was bedeutet das für Mitarbeiter? Sie wählen das Unternehmen, das eine “klare Botschaft” sendet und mit dem sie sich am besten identifizieren können:
Green: “Your corporate values match mine - I belong here.”
Blue: “Only the best work here - I am the best.”
Orange: “I will work with you because it suits me right now.”
Weitere Informationen zum Thema und zur Studie finden sich auf den Seiten von PwC.
PriceWaterhouseCoopers (PwC), 2009 (pdf)

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Metareflexion EduCamp - stay hungry, stay foolish

Posted on 25 February 2010 by jrobes

Na, das passt ja hervorragend: Karsten D. Wolf hat sich einige Gedanken gemacht, zu offenen Bildungsinitiativen im Allgemeinen und zum Format der EduCamps im Besonderen. Begrüßenswert, dass er sich in diesem Blogbeitrag ganz auf einige Problembereiche konzentriert, die er beim Format EduCamp beobachtet hat. Und die wären aus seiner Sicht:

- “Non-digital”-Reformer sind bisher nicht in die Veranstaltung/ Community eingebunden.
- Es besteht die Gefahr einer “konsensualen Monokultur in Bezug auf Web 2.0 in der Bildung”.
- EduCamps könnten durchaus noch mehr Positionen gebrauchen (von “EduPunk” bis “EduHipHop”) - JR: aber hier packt KD Wolf wirklich alles rein, was man sich derzeit als Veranstaltungsformat denken könnte …
- Es sollte weiter über “passende Lernräume” sowie “Formatalternativen” nachgedacht werden - JR: absolut, was die räumlichen Beschränkungen betrifft, aber auch sehr anspruchsvoll, wo das eine Format noch gerade die Runde macht …
- Es sollte an besseren Formen der Dokumentation der Erfahrungen und Ergebnisse gearbeitet werden - JR: ein fast “klassischer” Anspruch, den man aus meiner Sicht gut an die Teilnehmer delegieren könnte …

Also: alles nachvollziehbar. Doch aus meiner Sicht zu viele Problembereiche auf einmal. Im Moment beginnen sich EduCamps gerade als “Anlaufstelle der Bildungshungrigen” zu etablieren. Das gleich wieder in einer Vielzahl neuer Formate und Varianten aufzulösen, wäre schade. Hinzu kommt, dass die EduCamps ja auch von ihrem “no/ low budget”-Charme und vom Engagement einiger Enthusiasten leben. Hier einen Masterplan zu entwickeln, der die erwähnten Punkte konsequent anpackt, würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Aber, wie gesagt, die Punkte gehören auf den Radar!
Karsten D. Wolf, didactalab, 23. Februar 2010

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Web 2.0 Strategy

Posted on 25 February 2010 by jrobes

Da sich die wenigsten von uns den ASTD State of the Industry Report for 2009 leisten werden, verlinke ich hier auf die untenstehende Grafik. Ist sie realistisch? Oder zu “amerikanisch”, weil man dort immer ein paar Jahre voraus ist? Na ja, die Vorhersage ist sehr weich formuliert … Janet Clarey leitet aus den Zahlen noch einige strategische Überlegungen ab. Und verlinkt am Ende auf ein kurzes “Learning 2.0″-Paper, das jeden Leser in der Fußzeile warnt: “Do not reproduce”! Klar.
Janet Clarey, A Brandon Hall Research blog, 9. Februar 2010

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BarCamp-Kultur. Lernökologie mit Potentialen zur Netzwerk- und Communitybildung?

Posted on 24 February 2010 by jrobes

Und schon gibt es eine Diplomarbeit zum “Unkonferenzformat BarCamp”. Entstanden ist sie natürlich an der TU Ilmenau, wo auch 2008 das erste EduCamp im deutschsprachigen Raum stattfand. Marcel Bernatz hat sich dort die Frage gestellt, warum BarCamps so populär sind, ob sie als Lernorte funktionieren und ob sich dort Netzwerke oder gar Wissensgemeinschaften bilden. Das Rüstzeug für den empirischen Teil der Arbeit holt er sich bei Etienne Wenger (Communities of Practice) und George Siemens (Konnektivismus). Interessant ist auch das Kapitel zum Konferenzformat selbst, indem er die Spielregeln vorstellt, nach denen BarCamps “ticken” (und ich kann bestätigen, dass man sich auf dem letzten EduCamp in Hamburg ziemlich exakt daran gehalten hat!). Die Ergebnisse seiner Untersuchung bestätigen, dass BarCamps gut in diese Zeit passen. Marcel Bernatz fasst zusammen, “dass das Format die wesentlichen Charakteristiken einer Lernökologie erfüllt und sogar vorsichtig als optimale Lernumgebung bezeichnet werden kann” (S. 108). Wenn das kein Grund für einen Besuch ist …
Marcel Bernatz, 16. November 2009

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Opel: Podcasts in der Vertriebschulung

Posted on 23 February 2010 by jrobes

Podcasting ist sicher eines der Themen, die sich in Corporate Learning nicht so durchgesetzt haben, wie es in ihrer Blütezeit - immerhin war “podcast” 2005 “word of the year” - prophezeit wurde. Um so schöner, wenn mal wieder eine Fallstudie das Licht der Öffentlichkeit erblickt. In der vorliegenden geht es um die Qualifizierung der Opel-Händler, um Anforderungen an Aktualität, Transfersicherung und Nachhaltigkeit und wie sich Podcasts hier als ideale Lösung durchgesetzt haben. Dabei gewähren die Autoren detaillierte Einblicke in den Projektablauf und den Workflow der Podcastentwicklung. Bleibt die Frage, ob das Projekt die Wirren der letzten Monate überstanden hat …

Aber ich möchte mit diesem Link auch gleich auf die Enterprise 2.0-Fallstudien-Plattform hinweisen, auf der dieser Artikel zu finden ist und wo die Organisatoren Andrea Back, Michael Koch, Stefan Smolnik und Klaus Tochtermann inzwischen eine kritische Masse an Cases erfasst und bewertet haben. Die Opel-Studie beispielsweise gehört zur höchsten Kategorie “gold” und ist somit “für den Einsatz als Fallstudie für die Lehre geeignet und für wissenschaftliche Artikel zitierbar, z.B. Buchkapitel”. Gut zu wissen.
Stephan Magnus und Michael Hatz, Enterprise 2.0 Fallstudien, 23. Februar 2010 

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Education 2.0? Designing the web for teaching and learning

Posted on 23 February 2010 by jrobes

Dieser Report oder “Commentary”, wie die Autoren ihn nennen, kommt aus London und ist eine Arbeit des Teaching and Learning Research Programmes. Er besteht aus zwei Teilen, die einen Überblick über das Thema “Web 2.0 und Bildung” geben. Im ersten Teil werden die Charakterstika des Web 2.0 beschrieben und zwei Spielfelder, Virtual Worlds und Social Networking, etwas näher beleuchtet. Im zweiten Teil wird der Blick nach vorne geworfen. Dabei unterscheiden die Autoren explizit zwischen Web 2.0-Technologien (die heute da sind) und Lerntechnologien, die es auf der Grundlage der Web 2.0-Prinzipien noch zu entwickeln gilt:

“Discussion of web 2.0 and learning needs to move beyond asking whether web 2.0 applications ‘work’ in education or enhance learning. Instead, educational technologists need to consider how web 2.0 can be shaped and designed along educational lines, and how education can be re-imagined in the light of new technologies. Educators should now be striving to work with technologists to shape the learning technologies of the near future.” (S. 26) (via mebner)
Technology Enhanced Learning phase of the Teaching and Learning Research Programme, Februar 2010

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New Technology Supporting Informal Learning

Posted on 22 February 2010 by jrobes

Es gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewußtsein dazu, die drei Kapitel eines Artikels mit “Context”, “Current” und “Future” zu überschreiben. Aber, okay, es ist Stephen Downes und er versucht hier, eloquent und assoziativ, die Zukunft des Online-Lernens zu skizzieren: “This paper describes experimentation in the development of distributed online courses and in software - particularly, the personal learning environment - that support the formation of connections between the far-flung pieces of such courses.”

Wem das noch zu allgemein ist, dem sei gesagt, dass Social Networking Technologies und Personal Learning Environments zentrale Stichworte des Artikels bilden. Wenn er von “experimentation in the development of distributed online courses” spricht, dann meint er den Connectivism-Kurs, den er zusammen mit George Siemens 2008 und 2009 durchgeführt hat. Ansonsten enthält der Artikel gerade im ersten Teil viele kluge Bemerkungen, mit denen der Autor immer wieder das Geschäftsmodell jeder Bildungsinstitution untergräbt: “First, and significantly, we often do not know what it is we want to teach the student …”
Stephen Downes,  Journal of Emerging Technologies in Web Intelligence, Vol. 2, No. 1, Februar 2010

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E-Learning Trends

Posted on 19 February 2010 by jrobes

Ich habe gestern im Rahmen eines Workshops bei der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur folgende Stichworte zur Diskussion gestellt: video-basiertes e-Learning, microlearning, mobile learning, learning on demand und social learning. Es war kein Problem, dass in dieser Liste “game-based learning” fehlte, denn nach mir kam Thorsten Unger (Zone 2 Connect), um die Lücke zu schließen. Torsten Maier (Wissen schafft Werte) stieg mit einem schönen Beispiel für Crowdsourcing und Mass Customization in seinen Vortrag ein: Brewtopia, jene australische Bier-Company, die die Kunden ihre eigenen Marken entwerfen lässt (hier der brandeins-Artikel). Dann folgte die sanfte Überleitung zur Frage, ob wir Bildungsexperten wirklich immer wissen, was und wie Mitarbeiter lernen wollen.
Jochen Robes, Slideshare, 19. Februar 2010

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An Interview with Howard Rheingold

Posted on 18 February 2010 by jrobes

Wenn das eLearn Magazine den Internet-Veteranen und -Vordenker Howard Rheingold interviewt, dann sollte man kurz stehen bleiben und zuhören. Wenn man dann noch sein Foto sieht, wird man erst Recht neugierig. Das Interview dreht sich im Kern um die “21st Century Literacies” und Howard Rheingold erläutert, was für ihn dazu zählt: “attention, participation, collaboration, crap detection, and network awareness.”

Besonders gefallen hat mir seine Beschreibung von “crap detection”: “What anybody who’s going to be cut loose on the Internet anywhere in the world at any age needs to know are essentially two interconnected skills. One is “How do I find the answer to any question I would like to know?” …  The other question, closely connected to that one, is “Once I use search to find the answer to anything I want to know, how do I determine that the answer is accurate?” 

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Are Blog Comments Worth It? Treasure the Conversations

Posted on 17 February 2010 by jrobes

Ich weiß nicht, ob hier eine unsichtbare Hand gerade die Fäden zusammenführt, aber Luis Suarez (jener IBM-Mitarbeiter, der vor einigen Monaten seinen Email-Kanal abschaltete) hat sich auch Gedanken über den Wert von Blog-Kommentaren gemacht. Nicht empirisch, sondern, indem er über Ziele und Motive von Bloggern laut nachdenkt. Wie auch immer, für Luis Suarez ist die Kommentar-Funktion elementar, unabhängig davon, ob und wie oft sie von Lesern genutzt wird. Agree, wenn ich auch überrascht bin, wie eng die Diskussion hier bei einer Funktion einer Social Media-Anwendung bleibt …
Luis Suarez, elsua.net, 8. Februar 2010

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The Problem with the Data-Information-Knowledge-Wisdom Hierarchy

Posted on 17 February 2010 by jrobes

David Weinberger arbeitet sich in diesem kleinen Prosastück an dem bekannten Bild ab, nach dem aus der Filterung von Informationen Wissen entsteht. Das ist schön zu lesen, weil Weinberger auch kurze Referenzen an die Geschichte und Poesie einstreut. Es zeigt aber ein bekanntes Phänomen auf: Um komplexe Sachverhalte verständlich zu machen, vereinfachen wir. Die dabei gewonnenen Bilder, Modelle und Begriffe entwickeln ein Eigenleben. Und dann, nach einiger Zeit, kommt jemand und fragt, ob das Modell noch funktioniert. Kurz: Der Einwurf von David Weinberger ist nachvollziehbar, einen Ersatz hat er jedoch nicht.

“And humbug. The real problem with the DIKW pyramid is that it’s a pyramid. The image that knowledge (much less wisdom) results from applying finer-grained filters at each level, paints the wrong picture. That view is natural to the Information Age which has been all about filtering noise, reducing the flow to what is clean, clear and manageable. Knowledge is more creative, messier, harder won, and far more discontinuous.
But knowledge is not a result merely of filtering or algorithms. It results from a far more complex process that is social, goal-driven, contextual, and culturally-bound.”

David Gurteen hat hier weitere aktuelle Anmerkungen zum Thema gesammelt.
David Weinberger, Harvard Business Review Blogs, 2. Februar 2010

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Rolf Schulmeister: Replik

Posted on 16 February 2010 by jrobes

Nur wenige Tage, nachdem sein Artikel über die “Kommentarkultur in Weblogs” die Runde machte, hat Rolf Schulmeister ausführlich Stellung genommen. Dabei bezieht er sich auf die offene Gemeinschaftsrezension auf Etherpad. “Zufrieden zurücklehnen? Neeee, nu wirds ernst: Ich möchte einige Behauptungen der Rezension nicht so stehen lassen und einige Missverständnisse aufklären”, schreibt er. Die Punkte, die er zurechtrückt, sind nachvollziehbar und für mich (auch) ein Grund, mich nicht an dieser Gemeinschaftsarbeit zu beteiligen.

Einen wichtigen Punkt, der an verschiedenen Stellen angemerkt wurde, spart er jedoch aus. Rolf Schulmeister schreibt in seiner Replik: “Es geht um die Prüfung der Hypothese, die Kommentare könnten einen Diskurs generieren.” Es ist für mich und andere nicht nachvollziehbar, warum sich dieser Diskurs - ob durch die Blog-Posts oder die Kommentare ausgelöst - in den Kommentaren widerspiegeln muss? Und um eine Rückfrage gleich vorwegzunehmen: Ich sehe nicht, dass sich durch “dieses Feature [Kommentare, J.R.] Weblogs von Websites” unterscheiden, sondern durch ihre Einbettung in einen durch Social Media geprägten Lebenszusammenhang. Konkret: Ich habe Zweifel am Sinn der Hypothese, nicht an ihrer empirisch-methodologischen Umsetzung.
Rolf Schulmeister, Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, Universität Hamburg, Februar 2010 (pdf)

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learners’ garden

Posted on 15 February 2010 by jrobes

Eine sympathische und naheliegende Idee: Man steht vor einer Arbeits- oder Lernaufgabe und sucht ein Online-Werkzeug, um sie umzusetzen. In “learners’ garden” sind entsprechende Werkzeuge aufgeführt und sortiert nach “Aktionen”, “Werkzeuge”, “Inhalte” und “Methoden”. Jedes Werkzeug wird kurz beschrieben und kann von Nutzern bewertet werden. Open Source-Lösungen stehen im Mittelpunkt. Und jeder kann Mitglied der “learners’ garden”-Community werden und selbst das Angebot ergänzen bzw. aktualisieren. Hinter dem Projekt steht eine Online-Redaktion mit Teilnehmern verschiedener Universitäten, Projektleiter ist Wolfgang Neuhaus.
learners’ garden, Februar 2010

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Skillsoft goes Private. E-Learning Market has Matured

Posted on 12 February 2010 by jrobes

Web 2.0-Akteure werden mit Skillsoft vielleicht nur wenig anfangen können, aber in Corporate Learning, auch hier in Deutschland, ist Skillsoft eine Marke. Heute wurde Skillsoft von einer Private Equity-Firma gekauft, für gutes Geld, und Josh Bersin nimmt das zum Anlass, um über Skillsoft im Besonderen und den e-Learning-Markt im Allgemeinen zu räsonnieren. Ein wohlwollender Blick mit interessanten Aussichten:

“The packaged e-learning market has matured and Skillsoft is looking for new, growth markets to enter. While businesses now consider e-learning a “staple” of their training needs, the market is somewhat saturated and the adoption rate for catalog e-learning content is not high. Companies want more dynamic content and new media, industry-specific content, high-value titles (like leadership development programs and expert-branded programs), and the ability to leverage their content libraries for user-developed content.”
Josh Bersin, Bersin & Associates/ Josh Bersin’s Blog, 12. Februar 2010

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Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs

Posted on 12 February 2010 by jrobes

“Huch, ich werde beforscht”, twitterte gestern Joachim Wedekind, als er Rolf Schulmeisters Analyse der Kommentarkultur in Weblogs vor sich liegen hatte. Mir geht es genauso, aber nachdem ich meine Neugierde befriedigt habe, will ich - aller Befangenheit zum Trotz - eine kurze Einschätzung versuchen. Auf eine Zusammenfassung des Artikels verzichte ich an dieser Stelle, es sind nur ca. 20 Seiten! Continue Reading

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Wissensmanagement 3.0

Posted on 12 February 2010 by jrobes

Wissensmanagement 3.0!? Brauchen wir das? Der Autor, Bernhard von Guretzky, sagt ja und spannt einen Bogen von der zunehmenden Komplexität und Nicht-Planbarkeit, mit der Unternehmen heute konfrontiert sind, zur Notwendigkeit, verstärkt kreative Prozesse “über Hierarchie- und Funktionsgrenzen hinweg” zu initiieren, um Routinen und Regeln aufzubrechen und Neues zu entwickeln. Kurz:

- Wissensmanagement 1.0:  Verborgenes – implizites – Wissen explizieren
- Wissensmanagement 2.0:  “Lass uns reden!”
- Wissensmanagement 3.0:  “Dereguliere, integriere und stärke die Selbst­organisation in komplexen Situationen

Knowledge Camps, und das passt ja wunderbar, sind für Bernhard von Guretzky die Vorboten des neuen Paradigmas:
“Diese Form des interaktiven Lernens scheint sehr anregend zu sein, beobachtet man die Reaktionen der Beteiligten. Man ist Teil des Ganzen, “man geht nicht zur Konferenz - man ist die Konferenz”. Wissensmanagement pur! Der offene und informelle Charakter der KnowledgeCamps und das Fehlen vorgefertigter Strukturen scheint zudem die Diversität des Teilnehmerfelds und damit die Lernbereitschaft zu stärken. Denn auch hier gilt: “Diversity is essential to happiness.” KnowledgeCamps schaffen adäquate Orte und Situationen, in denen die Teilnehmer so miteinander interagieren können, um neue Technologien oder Theorien, neue Geschäftsideen oder Vorgehensweisen auszuloten und sich mit ihnen vertraut zu machen. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt.”
Bernhard von Guretzky, Community of Knowledge, 30. Januar 2010 

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E-Learning Debate 2010

Posted on 11 February 2010 by jrobes

Epic hat auf der Learning Technologies in London eine neue Pro-und Contra-Debatte eröffnet. “This house believes that learning on smart phones is less about new technology than it is about a new approach to pedagogy.” Nun, der Abstand zwischen Befürwortern und Gegnern dieser “motion” ist nicht groß. Natürlich hat jeder Recht, der den Werkzeugcharakter von Lerntechnologien betont. Und natürlich stimmt es, dass Technologien wie das “Leitmedium” Internet oder auch smart phones uns und unser Kommunizieren, Arbeiten und Lernen nicht unberührt lassen. “So the desired outcome is the starting point. We need to think more about the pedagogy than the technology”, sagt Kim Whittlestone und setzt ganz auf die sichere Karte (Pro).  “The smart phone is the gateway to learning in the 21st century”, wettet dagegen Mike Sharples (Contra).
Epic, Februar 2010

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voestalpine digitalks

Posted on 10 February 2010 by jrobes

“Die voestalpine ist ein führender europäischer Verarbeitungskonzern mit eigener Stahlbasis und Sitz in Österreich”, heißt es auf den Seiten des Unternehmens. 11.6 Mrd. Euro Umsatz, 39.000 Mitarbeiter. Im Januar hat das Unternehmen eine interne Veranstaltungsreihe durchgeführt, um “dem Weltkonzern den digitalen Change zu erleichtern”. So weit man es erkennen kann, ging es vor allem um die Vermittlung von Grundwissen in Sachen “Social Media”. Die “digitalks” liegen jetzt in drei Teilen als Video vor, betitelt mit “From blogs to real-time Web”, “Social Media Impact und Crowdsourcing” und “Microblogging, Video und Weak ties”. Das Projekt wurde von der Konzernkommunikation initiiert, und die Videos enthalten vor allem Statements der Teilnehmer, inkl. einzelner Vorstandsmitglieder.

Mir gefällt das Projekt, das Format und die Tatsache, dass der Konzern mit eigenem YouTube-Channel, Twitter-Account und Facebook-Seite aktiv ist. Auf den Seiten von digiom heißt es: “wahrscheinlich das erste twitternde Stahlunternehmen im deutschsprachigen Raum” (dort finden sich noch weitere Infos). (via Martin Ebner)
voestalpine AG, YouTube, Januar/ Februar 2010

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Twitter: Kann man mit 140 Zeichen lernen?

Posted on 10 February 2010 by jrobes

Inzwischen stehen die meisten Referate aus der von mir moderierten LEARNTEC-Sektion zum Thema Twitter online. Kurz, was sich hinter den Titeln verbirgt: Andrea Back beschreibt, wie Twitter sich nahtlos in bekannte Szenarien einfügt: Lerngemeinschaften angehören; Lernen durch Lesen; Fragen stellen; Feedback erhalten; Karrierekontakte knüpfen (”Twitter - Begegnung mit altbekannten Lernsituationen”). Joachim Niemeier fasst Erfahrungen mit Microblogging in Form einer SWOT-Analyse (”Microblogging im Unternehmen”) zusammen. Martin Ebner und Sandra Schaffert stellen in ihrem Vortrag die Ergebnisse von fünf Fallstudien im Hochschulkontext vor (”Microblogging - Potentiale an der Hochschule”). Ihren Vortrag gibt es auch als Podcast (hier). Und ich frage mich gerade, warum die Veranstalter nicht jeden Referenten im Vorfeld bitten, seine Folien auf Slideshare zur Verfügung zu stellen …

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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