Archive | January, 2010

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Social networking. A world of connections

Posted on 29 January 2010 by jrobes

Dass auch der Economist auf der Titelseite Apple und seinem iPad die Referenz erweisen würde, war abzusehen (”The Book of Jobs”). Aber in derselben Ausgabe gibt es auch einen “special report” zum Thema “social networking”. Natürlich drehen sich viele Artikel um die Frage, wie der wirtschaftliche Faktor dieses Phänomens einzuschätzen ist. Sowohl mit Blick auf die Geschäftsmodelle von Facebook, Twitter & Co., aber auch mit Blick auf die Frage, wie Unternehmen, Branchen und Jobsuchende hier mitschwimmen können. Auch “enterprise 2.0″ ist ein Thema (”Yammering away at the office”), natürlich im bekannten Pro-und Contra-Stil, den der Economist pflegt. Die Risiken aus Sicht des Managements: fragwürdiger Nutzen, inkorrekte Kommentare sowie fehlende Kontrolle. Aber die positiven Zeichen überwiegen, “a more open workplace”, “good ideas [that] can emerge from anywhere” und “a great way to capture knowledge and identify experts”. Und der nächste Trend? Vielleicht “the rise of mobile-phone-based networking”.
The Economist, 30. Januar - 5. Februar 2010

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A Better Way to Manage Knowledge

Posted on 29 January 2010 by jrobes

John Hagel III und John Seely Brown werben hier für etwas, das sie “creation spaces” nennen und das sie traditionellen Ansätzen von Knowledge Management gegenüberstellen. In “creation spaces” wird neues Wissen geschaffen, kollaborieren und kommunizieren Mitarbeiter, werden institutionelle Barrieren überwunden. Die Gegenüberstellung ist pointiert und geht deshalb darüber hinweg, dass es manchmal auch nützlich sein kann, bestimmte Erfahrungen zu reflektieren und zu dokumentieren. Aber sicher sind dafür offene Netzwerke bessere Ort als geschlossene Datenbanken.

“This focus on knowledge creation shifts the motivations of participants. Knowledge management systems desperately try to persuade participants to invest time and effort to contribute existing knowledge with the vague and long-term promise that they themselves might eventually derive value from the contributions of others. In contrast, creation spaces focus on providing immediate value to participants in terms of helping them tackle difficult performance challenges while at the same time reducing the effort required to capture and disseminate the knowledge created.”
John Hagel III and John Seely Brown, Harvard Business Review Blogs, 19. Januar 2010

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The social Web in 2010: The emerging standards and technologies to watch

Posted on 28 January 2010 by jrobes

Neben Andrew McAfee ist Dion Hinchcliffe wohl der eifrigste Beobachter und Analyst der Schnittstelle von “social computing” und “enterprises”. Unter dem Stichwort “Social Web Challenges of 2010: A List” hat er einige Bruchstellen in der aktuellen Entwicklung festgehalten. Es sind Dinge, die, so Hinchcliffe, eng mit dem Erfolg des Social Web verbunden sind. Da ist zum Beispiel das, was er “fragmentation of conversation” nennt. Viele Aktivitäten auf unzähligen Kanälen, denen zu folgen manchmal schwer fällt. Damit hängt auch ein anderer Punkt eng zusammen, den Hinchcliffe mit “Difficulty of coherently engaging in social activity across many channel” beschreibt. Sehr gut beobachtet auch dieser Punkt: “Coping with and getting value from the expanding information volume of social media”. Selbst wer Aggregatoren und Filter nutzt, sucht permanent nach Strategien, um mit der Fülle an Informationen umzugehen, um Wichtiges von Unwichtigem und Gutes vom Durchschnitt zu trennen. Lesenswert!
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 20. Januar 2010

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Branchenwissen auf einen Klick

Posted on 28 January 2010 by jrobes

Vor fast genau einem Jahr durfte ich als Gastreferent an der KickOff-Veranstaltung der “Mediencommunity 2.0″, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pilotprojekt, teilnehmen. Seit Oktober 2009 ist das integrierte Branchenportal der Druck- und Medienindustrie online und will vor allem die Beschäftigten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zum selbstorganisierten Lernen motivieren. In der aktuellen Personalführung wird jetzt ausführlich über die Ziele des Projekts, die Angebote der Community und erste Erfahrungen berichtet. Wer keinen Zugriff auf den Artikel hat, kann sich im Netz ein eigenes Bild von der “Mediencommunity 2.0″ machen. Spannend ist vor allem, wie konsequent hier Web 2.0-Instrumente und -Funktionen eingesetzt werden, um die Angebote der Community (”Wissen + Nachschlagen”, “Vernetzen + Mitmachen”, “Lernen + Lehren”) zu unterstützen und, wenn alles gut läuft, mit dem Input der Nutzer weiterzuentwickeln.

“Die Mediencommunity will alle verfügbaren fachspezifischen Informationen an einem Ort bündeln. Sie will zugleich die Wikipedia, das Xing und die Akademie.de der Branche sein.”
Anne König, Ulrike Schraps, Lutz Goertz, in: Personalführung, 2/2010, S. 50-56

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Learning on Demand. Online Education in the United States, 2009

Posted on 27 January 2010 by jrobes

Zum siebten Mal haben die Beteiligten (Babson Survey Research Group, College Board und Sloan Consortium) nach dem Stand der Dinge gefragt und über 2.500 Colleges und Universitäten in den USA haben geantwortet. Und wieder können sie berichten, dass die Zahl der Online Enrollments weiter gestiegen ist, dieses Mal um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was zu folgendem Ergebnis führt: “Over 4.6 million students were taking at least one online course during the fall 2008 term.”

Was sich aber nach wie vor nicht geändert hat, ist die mangelnde Akzeptanz des Hochschulpersonals: “Less than one-third of chief academic officers believe that their faculty accept the value and legitimacy of online education. This percent has changed little over the last six years.”

Der Bericht enthält eine Reihe weiterer Zahlen. Erstaunlich ist die Tatsache, dass auch in der siebten Auflage keine Rede von Web 2.0, Social Software oder anderen, neuen Lernaktivitäten ist.
I. Elaine Allen und Jeff Seaman, Sloan Consortium, Januar 2010 (pdf) 

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PKM in 2010

Posted on 27 January 2010 by jrobes

Harold Jarche schreibt nicht nur programmatische Texte über das Training Department von morgen (z.B. hier). Eines seiner Steckenpferde ist Personal Knowledge Management (PKM) und hier versucht er sich an einem Modell, das Wissensarbeit in drei zentrale Bausteine zerlegt. Hinzu kommt etwas, das Jarche “enhanced serendipity” nennt:

“Aggregate - looking for good sources of information (people) - noting or tagging pieces of information while working collaboratively.
Filter - saving information for later - considering how it may be useful in various contexts - finding the right information, at the right time, in the right format, from the information repositories of our subject matter networks.
Connect - ongoing conversations while learning and working including connecting ideas and people.
Enhanced Serendipity - PKM increases the chances of serendipitous learning.”

Das klingt alles sehr einfach und einleuchtend, aber wenn man die Beschreibungen genau betrachtet, merkt man, dass jede einen Web 2.0-Gedanken enthält: “collaboratively”, “networks”, “ongoing conversations”. Irgendwie kann man sich PKM 1.0 kaum noch vorstellen …
Harold Jarche, Learning & Working on the Web, 27. Januar 2010

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So many communities … so little time. What makes a community successful?

Posted on 26 January 2010 by jrobes

Autor Kevin Jarrett ruft jedem Community Manager eine Frage zu, die er sich stellen sollte: “What is the problem your community is trying to solve?” Darüber hinaus lässt er uns an einigen interessanten Erfahrungen teilhaben, hält einige Links zum Thema fest, macht eine kurze Verbeugung vor der Erfolgs-Community Classroom 2.0 und erinnert an Jakob Nielsen’s “90-10-1″-Regel. Was Kevin Jarrett im Blick hat, sind “Ning”-Communities, also Communities of Interest oder Practice, aber nicht die losen Netzwerke der Blogosphere oder Twitter und hier, bei den Unterschieden, könnte die Diskussion interessant werden bzw. hätte interessant werden können.
Kevin Jarrett, NCS-Tech, 13. Januar 2010 

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Dan Pink on the surprising science of motivation

Posted on 25 January 2010 by jrobes

Ich habe heute schon verschiedene Leute auf dieses Video aufmerksam gemacht: Dan Pink (”A Whole New Mind”) erklärt in den üblichen 18 Minuten, die das TED-Format jedem Sprecher gewährt, warum Incentives und Rewards nur unter ganz bestimmten Bedingungen die Motivation fördern. Und dass wir es mit diesen Bedingungen heute immer weniger zu tun haben. Führungskräftetraining könnte so einfach sein: Nur den Link auf dieses Video setzen!

“Career analyst Dan Pink examines the puzzle of motivation, starting with a fact that social scientists know but most managers don’t: Traditional rewards aren’t always as effective as we think.”
Dan Pink, TED Talks, August 2009

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smartphones: a smart way forward for learning?

Posted on 25 January 2010 by jrobes

Epic, e-Learning-Marktführer in UK, wird am 27. Januar 2010 wieder eine E-Learning-Debatte in Oxford veranstalten. So richtig als klassischer Disput mit Pro und Contro und (wahrscheinlich) ohne Netbooks, Internet-Verbindung und Twitterwall. Wer also noch etwas Zeit und Kleingeld in der Kasse und Interesse am Thema (”Smart phones: smarter learning? Or new technology, same old pedagogy?”) hat, sollte die Gelegenheit ergreifen; es soll noch einige Plätze geben. Alle anderen müssen sich mit der Online-Debatte (hier geht’s zur letzten) und anderen Dokumentationen begnügen. Oder sie lesen sich das aktuelle White Paper von Epic durch, das einen guten Überblick zum Stichwort der Debatte gibt. Ich finde es sehr gelungen, weil es schon mit dem Titel anzeigt, dass es um eine bestimmte, neue Generation von Geräten geht und dass wir nicht über “mobile learning” im Sinne von “mobile e-learning” reden, sondern über “apps for learning”, “social interaction” und eine “smart pedagogy”. Sehr schön auch die Referenz an Terry Anderson, dessen Wandel ich gut nachvollziehen kann:

“Normally I’m an enthusiast and early adopter of new educational technologies, but for years after I first heard people talk about mobile learning, I didn’t get it… [I] changed my mind with the purchase of an iPhone 3G… Every day, the app store offers me yet more ways that this phone can morph itself into a universal and ubiquitous information, education, and entertainment portal.”
Naomi Norman, Epic, 2010 (mit Registrierung)

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Social Technographics: Conversationalists get onto the ladder

Posted on 22 January 2010 by jrobes

Der Titel ist möglicherweise erklärungsbedürftig: Die Autoren von Forrester Research haben vor zwei Jahren das Verhalten von Internetnutzern untersucht und verschiedene Profile entwickelt. Sie zeigen sehr schön, dass es nicht nur “aktive” und “passive” Nutzer des Internets und Social Software gibt, sondern viele Zwischentöne. Dann kam Twitter, und irgendwie fehlte auf einmal etwas. Deshalb gibt es jetzt die “Conversationalists”:

“Conversationalists reflects two changes. First, it includes not just Twitter members, but also people who update social network status to converse (since this activity in Facebook is actually more prevalent than tweeting). And second, we include only people who update at least weekly, since anything less than this isn’t much of a conversation. …
The data from this survey continues the trends from the last two years — Spectators are maxing out at around 70%, Joiners are still growing rapidly, and Creators are still growing slowly.”

Josh Bernoff, Groundswell, 19. Januar 2010

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ICL2009 – MashUps for Learning

Posted on 22 January 2010 by jrobes

“Even outside of learning management systems (LMS) learners have an impressive and constantly rising amount of learning content and tools: Wikis, Weblogs, media portals as FlickR or YouTube or social networking sites as MySpace or LinkedIn offer a lot of (learning) opportunities that are not always easy to handle and organise.” So beginnen Martin Ebner u.a. ihr Editorial. Aber wie bringt man diese Informationen sinnvoll zusammen? Personal Learning Environments (PLE) sind die populärste Übersetzung von MashUps im Bildungsumfeld und stehen für eine nicht-institutionelle, lerner-zentrierte Perspektive aufs Lernen. Die fünf Artikel dieser Spezialausgabe werfen kurze Schlaglichter auf das Thema, weisen auf einzelne Projekte und kleine Lösungen in diesem Forschungsfeld. PLEs sind (auch) ein Thema. Ein sehr offenes Feld.
International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, 2010, Januar 2010

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Predictions for 2010

Posted on 22 January 2010 by jrobes

Wahrscheinlich wären diese Statements dieses Jahr an mir vorbeigegangen, wenn es im Nachgang nicht einige Anmerkungen zu einem der Statements gegeben hätte. Doch der Reihe nach: Über 20 Experten haben wie jedes Jahr einen kurzen Blick auf die nächsten zwölf Monate riskiert. Ihre Überschriften reichen von  “More Games, Fewer Books” über “e-Books e-Books e-Books” bis “Gadgets Invited to Classroom”. Dazwischen ist aber auch Roger Schank’s Einwurf “Bye Bye, Phone”: Continue Reading

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Open Content

Posted on 21 January 2010 by jrobes

“Open Content” hat es ja gerade als Top-Trend in den Horizon Report 2010 geschafft, da kommt diese Broschüre der Initiative media/NRW genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie bietet eine kurze Einführung ins Thema und streift die Stichworte Creative Commons, GNU, Open Access und Open Educational Resources. Wenn man bedenkt, dass in einer älteren Ausgabe dieser Broschüre (Oktober 2006) die beiden letztgenannten Begriffe noch gar nicht auftauchten, merkt man, welche Bewegung in diesem Thema steckt. Überhaupt lohnt sich ein Blick auf die Seiten von media/ NRW, wo in der Reihe “Im Blickpunkt” weitere Arbeitshilfen, aktuell z.B. zu den Themen “Informationsqualität im Internet” und “Nachhaltigkeit und Medien”, zur Verfügung stehen.
ecmc - Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH im Auftrag der Staatskanzlei NRW, November 2009 

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Nachdenkliches zu Web 2.0 im Hochschulunterricht

Posted on 20 January 2010 by jrobes

Ich freue mich schon auf das EduCamp in Hamburg, das am 5./6. Februar meine Konferenzwoche abschließen wird. Auch weil für Samstag eine Podiumsdiskussion zum Thema “Das Internet – ein Bildungsraum?” angesetzt ist. Rolf Schulmeister, einer der Podiumsteilnehmer, hat vorab 14 Thesen in die Runde geworfen. In diesen Thesen wirft er einen gewohnt kritischen Blick auf die Web 2.0-Nutzung der Studierenden und warnt vor übertriebenen Erwartungen. Und er stellt in den Raum, dass Web 2.0-Methoden sich nicht für alle Arten des Lernens eignen. Dort, wo es ernst wird, wo es um “Prüfungen und Benotung von Leistungen” geht, wo “die Hochschule ihrer Aufgabe der Bewertung und Selektion der Studierenden nachkommen” muss, hört der Spaß mit Web 2.0 und der “freiwilligen Partizipation” auf.

Ich finde, das sind spannende Thesen! In denen übrigens das Verhältnis der Hochschullehrer zum Web 2.0 etwas zu kurz kommt, aber das nur am Rande. Wer sich auf Hamburg einstimmen will, wirft am besten hier einen Blick auf die laufende Debatte.
Rolf Schulmeister, Januar 2010 (pdf)

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Besserer Wissenstransfer dank Unternehmenswiki

Posted on 19 January 2010 by jrobes

Tim Schlotfeldt hat die Deutschen Werkstätten Hellerau bei der Einführung eines Wikis begleitet und seine Erfahrungen für die aktuelle Ausgabe des Handbuch E-Learning zusammengefasst. Sein Beitrag beschreibt, wie die Idee der Wiki-Einführung entstand und in welchen Schritten das Wiki-Projekt umgesetzt wurde. Es fallen die bekannten Stichworte wie die tragende Rolle der “Unterstützung der Geschäftsleitung”, die “Killerapplikation”, die das Wiki-Rad zum Laufen bringt sowie Frage nach der “Struktur”, die erste Orientierung bietet. Die Schilderung konzentriert sich auf die einzelnen Projektschritte und versucht nicht, jeden Schritt mit einem Kulturwandel zu verbinden. Was angenehm ist.

“In den Werkstätten wird das Wiki dazu genutzt, Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Daneben ist es ein wichtiges Instrument des Erfahrungsaustauschs in Gesprächsrunden … Derzeit sind 158 Mitarbeiter als Anwender im Wiki registriert. 2.577 Einträge wurden bisher angelegt, 14.512 mal sind Einträge bearbeitet worden, das entspricht 5,63 Bearbeitungen pro Eintrag.”
Tim Schlotfeldt, E-Learning, 18. Januar 2010

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STRIDE Handbook 8: E-Learning

Posted on 19 January 2010 by jrobes

STRIDE steht für “Staff Training and Research Institute of Distance Education” und gehört zur Indira Gandhi National Open University (IGNOU). Das vorliegende E-Learning-Handbuch besteht aus zwei Teilen, die komplett online zur Verfügung stehen: Im ersten Teil finden sich konzeptionelle Überlegungen zum Thema, im längeren zweiten Teil werden 20 e-Learning-Technologien vorgestellt - von “Electronic Mail” bis “Learning Management Systems”. Zu den Autoren gehören international anerkannte Experten wie z.B. Stephen Downes (”Blogs in Learning”) und Terry Anderson (”Social Networking”). Das Buch richtet sich an Einsteiger, die sich schnell einmal über einzelne technische Optionen, inkl. Web 2.0, informieren wollen.
Sanjaya Mishra (Hrsg.), Indira Gandhi National Open University, 2009 

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2020 visions

Posted on 18 January 2010 by jrobes

Nature hat eine Reihe von Experten gefragt, wo ihre Disziplinen wohl in zehn Jahren stehen werden. Die meisten Stichworte sind natürlich naturwissenschaftlich geprägt, aber es gibt auch Antworten zu “Universities” und “Search”. Die Anmerkungen des Stanford-Präsidenten überspringe ich, ihn treiben vor allem Budgetsorgen. Interessanter ist da schon, was Peter Norvig, Director of Research bei Google, schreibt:

“If I then ask for ‘background mathematics for fusion theory’, I will get an outline for an impromptu course concentrating on the necessary complex analysis, customized to specific applications in fusion and to my level of mathematical understanding. If I stumble, the course will be readjusted to fit my needs, or perhaps the search engine will connect me to a tutor or another student in a similar plight. Interaction with search engines will be an ongoing conversation; one that is integrated with the other ongoing tasks of our lives.”
Ja, wenn es wirklich so kommen würde … Und wenn nicht jeder einzelne Schritt von handfesten Legitimationen und Transaktionen unterbrochen wird.
Nature, 463, 26-32, 7. Januar 2010

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Horizon Report 2010

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Die siebte Auflage des Horizon-Reports (New Media Consortium/ EDUCAUSE Learning Initiative) ist da, das Standardwerk, wenn es um internationale Trends in der Bildungstechnologie geht. Wenn man sich die aktuellen Nennungen anschaut, könnte man fast meinen, die im Advisory Board vertretenen Experten wollten dieses Mal ganz auf der sicheren Seite sein. Mit “Mobile Computing” riskiert man heute wenig, und “Open Content” ist gerade in der Hochschullandschaft schon länger ein Top-Thema. Doch da das alles eine Frage der Perspektive ist, hier kurz die sechs Trends, aufgereiht wie immer nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption”:

- ein Jahr oder weniger: Mobile Computing und Open Content
- zwei bis drei Jahre: Electronic Books und Simple Augmented Reality
- vier bis fünf Jahre: Gesture-Based Computing und Visual Data Analysis

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Bei sieben Auflagen in Folge lohnt sich auch ein Blick auf die Bewegungen der Themen (siehe Grafik; zum Vergrößern anklicken): “social” ist z.B. als Stichwort von Anfang an dabei, seit 2006 (”phones in their pockets”) auch “mobile”. “Educational gaming” war lange ein Thema, wird aber seit 2008 nicht mehr genannt (was natürlich in zwei Richtungen gelesen werden kann!). Second Life (”virtual worlds”) tanzte nur den Sommer 2007, und ein Thema wie “Microblogging” ist an den Trendscouts ganz vorbei gegangen. Ansonsten ist auch der aktuelle Report wieder eine Fundgrube: von den einleitenden Megatrends, die das Spielfeld säumen, bis zu den vielen Beispielen und Referenzen, die für jedes Thema aufgeführt werden. Und mit etwas Glück wird das Multimedia Kontor Hamburg wieder für eine deutsche Übersetzung sorgen.
The New Media Consortium, 2010 (pdf)

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The Great Convergence

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Wenn Mobile Learning wirklich das Trendthema der nahen Zukunft ist, sollten wir die Player auf diesem Markt im Blick behalten. Derzeit machen sich viele Sorgen um Nokia. “Bears at the door” schrieb jüngst der Economist und meinte Apple (iPhone), RIM (BlackBerry) und Google, die an Nokias Stuhl rütteln. Aber das finnische Unternehmen ist in keine Schockstarre verfallen, wie wir diesem Protokoll einer Nokia-Präsentation von Stephen Downes entnehmen können. Mir gefällt vor allem die Grafik, die folgende Kurzanalyse ins Bild bringt: “There is a collision of two different cultures (open, closed) and four different industries (internet, computers, mobile phone, cellular networks).” Aber auch der geschilderte Research-Ansatz von Nokia ist interessant.
Stephen Downes, Half an Hour, 11. Januar 2010

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Your Year in 2009 on SlideShare

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Ich habe irgendwann in 2006 begonnen, meine (öffentlichen) Präsentationen auf SlideShare abzulegen (www.slideshare.net/jrobes). Inzwischen haben sich dort 29 angesammelt. In den ersten Jahren habe ich nur aus dem Augenwinkel auf die Resonanz geachtet, seit etwas über einem Jahr scheint SlideShare aber in einer größeren Community “angekommen” zu sein, denn die Zahl der “views”, “favs” und “embeds” steigt und auch SlideShare selbst unterstützt die Kommunikation mit netten Reportings:

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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