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weniger ist manchmal mehr …

Posted on 04 December 2009 by jrobes

Wenige Minuten, nachdem ich letzten Freitag die Campus Innovation in Hamburg verlassen hatte, ging sie los: Die Podiumsdiskussion, die den ePortfolio-Tag der Konferenz abschloss. Und ich habe offensichtlich nicht nur die Diskussion, sondern auch den spannenden Versuch verpasst, Twitter als Backchannel zu integrieren. Kerstin Mayrberger, die in Hamburg das Podium moderierte, hat dankenswerterweise das Geschehen zusammengefasst und ausführlich bewertet. Um einen Punkt herauszugreifen: Ihr war mit Blick auf die Zahl der Podiumsteilnehmer und die verschiedenen Kommunikationsebenen die Situation schlicht zu “komplex” (ähnlich Christina Schwalbe hier). In einem Kommentar macht Frank Vohle einen aus meiner Sicht wichtigen Einwurf: Mit der Einbindung eines so dynamischen Kommunikationsinstruments wie Twitter entstehen völlig neue Szenarien, die bekannte Formate komplett verändern. Und sich hier zurecht zu finden, braucht Zeit. (Was passieren kann, wenn sich Referenten plötzlich vor einer Twitterwall wiederfinden, konnte man jüngst bei Danah Boyd (!!) nachlesen.)
Kerstin Mayrberger, M:blog, 1. Dezember 2009

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2 Comments For This Post

  1. Christina Schwalbe Says:

    Es war in der Tat ein spannender Versuch - und ich muss Frank Vohle zustimmen: Twitter folgt einer ganz anderen Logik in Bezug auf Kommunikationsstrukturen und Rollenverständnisse, als die traditionell geschlossenen, eher elitären Kommunikationsformen, die aktuell noch im Wissenschaftssystem vorherrschend sind.

    Das größte Problem, was dann auch die extreme Komplexität und auch eine Überforderung zur Folge hatte, war, dass versucht wurde, neue Formen in alte Strukturen zu pressen. Dabei wurde aber die Gesamtlogik der Kommunikationssituation nicht angetastet.

    Wir werden diesen Versuch beim EduCamp im Februar in Hamburg weiter verfolgen und bei der dortigen Podiumsdiskussion (Thema: “Das Internet - ein Bildungsraum?”) erneut versuchen, eine Form zu finden, die eine sinnvolle Partizipation an einer auf einem Podium stattfindenden Diskussion ermöglicht. Dazu werden wir aber noch intensiv über die Intention der Diskussionsrunde und über die Rollenverständnisse der Podiumsteilnehmer und der anderen Teilnehmer - die dann eben nicht mehr ausschließlich als passiv zu verstehendes Publikum bezeichnet werden können - nachdenken müssen

    Wenn der Verlauf dieser Gedanken interessiert: wir dokumentieren die Vorbereitungen zum EduCamp auf dem Blog zum Hamburger EduCamp (http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp). Kommentare dazu dann herzlich willkommen!

  2. Jochen Robes Says:

    Danke für die Anmerkungen! Ich stehe auch bereits in der Teilnehmerliste für Hamburg … Ich hoffe, es klappt.
    Viele Grüße, JR

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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