Archive | November, 2009

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Knowledge Work Performance Audit

Posted on 30 November 2009 by jrobes

Wir haben ja immer noch ein eher schwammiges Bild, was Knowledge Worker eigentlich sind, was ihre Arbeit auszeichnet und wie man ihre Arbeitsbedingungen verbessern kann. In der aktuellen Personalführung (Themenheft “Wissenstransfer”, leider sind nur Abstracts online) gibt es den Hinweis auf ein “Knowledge Work Performance Audit”, das am Fraunhofer IAO entwickelt wurde und das auf der Grundlage expertengeleiteter Interviews versucht, Unternehmen hier Hilfestellung zu geben. Wissensarbeit wird im entsprechenden Artikel der Personalführung dabei als eine Arbeit verstanden, “die eine ständige Weiterentwicklung des Wissens zur Voraussetzung hat, neues Wissen schafft und in der Ausführung ziel- und ergebnisoffen sowie stark kommunikationsorientiert ist.” Das Audit selbst, so die Fraunhofer-Experten, soll den Status Quo von Wissensarbeit auf neun Gestaltungsfeldern widerspiegeln:
1) Strategie und Führung, 2) Unternehmenskultur, 3) Personalentwicklung und Qualifizierung, 4) Prozesse und Strukturen, 5) Arbeitsbedingungen, 6) IuK-Techniken, 7) Innovation und Wissen, 8 ) Arbeitsplatz und 9) Raum.
Leider konnte ich keine weiteren Informationen über die vom IAO “eigens entwickelte Bewertungssystematik” finden.
Fraunhofer IAO, Knowledge Work Performance Audit

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Campus Innovation 2009

Posted on 27 November 2009 by jrobes

Ich bin gerade aus Hamburg zurück, wo ich zwei intensive Tage mit vielen Präsentationen und Gesprächen zugebracht habe. Am ersten Tag war ich selbst aktiv, zuerst im Track “eLearning”, wo ich über den Open Online Course “Connectivism and Connective Knowledge” von Stephen Downes und George Siemens berichtet habe. Ich hatte die Idee, einfach mal aufzuzeigen, wie man - aus Sicht der Hochschulen - E-Learning in einer offenen, vernetzten Gesellschaft auch denken kann. Die Rückmeldungen auf diesen Appell waren, wenig überraschend, überwiegend skeptisch: da wurde u.a. auf den “geschützten Raum” für Lerner hingewiesen, der sich mit solch offenen Konzepten nicht verträgt; es wurde der mit einem solchen Projekt verbundene organisatorische Aufwand beklagt; und es wurde die Datensicherheit einer solchen dezentralen, technischen Infrastruktur bezweifelt. Kurz, Projekte wie sie Stephen Downes, George Siemens, David Wiley, Alec Couros (und wahrscheinlich noch einige andere, von denen ich nichts weiß) durchführen, scheinen in unserer Hochschullandschaft schwer denkbar (hier liegen meine Slides). Nur am Rande: Innovative Lernszenarien waren auch sonst in diesem Track kein Thema …

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Wikipedia soziologisch betrachtet

Posted on 26 November 2009 by jrobes

Gerade hat das Wall Street Journal berichtet, dass Wikipedia die Autoren davon laufen (”Volunteers Log Off as Wikipedia Ages”). Vor allem für Neueinsteiger scheint es immer schwieriger zu werden, sich mit den komplizierten Spielregeln der Wikipedianer anzufreunden. Christian Stegbauer hat gerade ein Buch über Wikipedia (”Wikipedia: Das Rätsel der Kooperation”, 2009) geschrieben und versucht sich hier an einigen Erklärungen.

“Klar ist aber auch, dass es Probleme der Steuerung gibt, schließlich gibt es keine Vorbilder an denen man sich hätte orientieren können. Es ist aber auch eine Frage, wie man Steuerung überhaupt organisiert, wenn doch prinzipiell alle gleich sein sollten. Eine offizielle und klar entwickelte Hierarchie ist aber unter anderem aufgrund der Geschichte weitgehend tabuisiert. Hierdurch entstehen Unklarheiten darüber, wie die Steuerung funktioniert und woher diese ihre Legitimation nimmt. Ähnlich wie die momentane Auseinandersetzung über Relevanzkriterien würde die Etablierung einer explizierten Führung zu starken Auseinandersetzungen führen, die sicherlich auch zu Abspaltungen führen könnte. Wahrscheinlich wird dies aber notwendig sein - wobei die Kernfrage ist, wie diese demokratisch legitimiert wird.”
Interview mit Christian Stegbauer, Telepolis, 26. November 2009

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Why you want to use scenarios in your elearning

Posted on 25 November 2009 by jrobes

Cathy Moore erzählt hier in einer schönen, praxisnahen Story, warum der traditionelle “information-first approach” im E-Learning (aber nicht nur hier!) wenig bringt. Stattdessen: “Immerse learners in a stream of activities that contain the necessary info.” In der Praxis scheitert dieser Ansatz häufig daran, dass Auftraggeber schnell Informationen online stellen wollen und sich über die Wirksamkeit ihrer Angebote keine Gedanken machen. Man könnte den Ansatz, den Cathy Moore hier beschreibt, natürlich weiterdenken: Wenn jetzt noch die hier beschriebenen Szenarien nicht in ein “Programm” gepackt, sondern schrittweise, über einen längeren Zeitraum ausgerollt werden; wenn jetzt noch die Lerner die Möglichkeit hätten, ihre eigenen Erfahrungen zum Beispiel in einem Blog oder Wiki festzuhalten, um das Lernangebot immer wieder zu aktualisieren … Aber halt, schon der hier beschriebene Weg ist ein wichtiger, erster Schritt! 95 interessante Slides!

“You and I work for an elearning design firm. Our client is a government agency that wants us to overhaul a safety course for teen workers. The current course isn’t changing learner’s behavior.”
Cathy Moore, Making change, 24. November 2009 

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Blogs und Weiterbildung

Posted on 24 November 2009 by jrobes

Diesen Vortrag habe ich heute im Rahmen der Online-Konferenz von time4you gehalten. Da ich mir das Thema aussuchen durfte, habe ich - fast etwas antizyklisch - über Blogs, mein Bloggen und mein persönliches Wissensmanagement gesprochen und abschließend noch einige allgemeine Hinweise zum Bloggen in der Weiterbildung gegeben. Der Kern meiner Gliederung:

Mein Weblog
- ist Logbuch, Archiv und Anlass zur Reflexion.
- ist ein Kommunikationsangebot.
- ist Teil meiner digitalen Identität.
- ist mein ePortfolio.
- ist Teil der Blogging-Community.
Jochen Robes, Slideshare, 24. November 2009

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How Web 2.0 is changing the way we work: An interview with MIT’s Andrew McAfee

Posted on 24 November 2009 by jrobes

Andrew McAfees neues Buch, “Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for your Organization’s Toughest Challenges”, soll nächste Woche auf meinem Tisch liegen. Hier gibt es ein Interview mit dem Autor, dem in nächster Zeit sicher weitere folgen werden. Andrew McAfee spricht über verschiedene Ansätze, Enterprise 2.0-Tools einzuführen, mögliche Hindernisse und Barrieren; was Enterprise 2.0 für den CIO einer Organisation und das mittlere Management bedeutet und wie man den Erfolg des Projektes messen kann. Video und Transkript.

“Andrew McAfee: I haven’t come across people who have done our old-fashioned technology ROIs1 and are happy with it. What I’ve seen instead is organizations that do a bit of thinking about: What do we want to have happen? What business need are we trying to address? What challenge, what opportunity, are we trying to seize here? And then think about which exact technologies they can deploy to help them with that.”
Interview mit Andrew McAfee, McKinseyQuarterly, November 2009 

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Persönliches Wissensmanagement

Posted on 23 November 2009 by jrobes

Simon Dückert und Ulrich Schmidt haben diesen Vortrag am Wochenende in Gummersbach gehalten und die entsprechenden Slides online gestellt. Nach einer kleinen Wissensmanagement-Weltreise kommt das Herzstück des Vortrags, “14 PWM Techniken im Praxistest”. Ich will jetzt nicht näher auf die einzelnen Beispiele eingehen, sondern kurz ihre Gliederung ansprechen: Hier haben sich die Referenten an den von Gilbert Probst beschriebenen Kernprozessen des Wissensmanagements orientiert, denen sie die Definition von Wissenszielen vorangestellt haben: Wissen identifizieren, Wissen akquirieren, Wissen entwickeln, Wissen (ver-)teilen, Wissen nutzen und Wissen bewahren. Gerade weil viele der dargestellten PWM-Techniken bekannte Web 2.0-Instrumente sind, hätte mich die Einschätzung interessiert, ob und wie sich das persönliche Wissensmanagement in den letzten fünf Jahren (Web 2.0) verändert hat. Aber das gab es wahrscheinlich auf der Tonspur.
Simon Dückert, Cogneon, 21. November 2009

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Plädoyer für die Sozialen Medien im Internet

Posted on 23 November 2009 by jrobes

Stefan Münker hat es sich auf die Fahnen geschrieben, eine direkte Linie von Bertolt Brecht und seiner Radiotheorie zu den digitalen Öffentlichkeiten im Web 2.0 zu ziehen (es gibt bereits ein Suhrkamp-Buch des Autors zum Thema). Hier und heute scheint, so Münker, Realität zu werden, was damals Theorie bleiben musste. Das überzeugt, wenn man den Blick auf die “Praxis der partizipatorischen Mediennutzung” richtet, “die zumeist überraschend effizient und dabei fast immer demokratischer ist, als wir es von früheren Medien gewohnt sind.” Was in dieser Kurzgeschichte draußen bleiben muss, sind der politische Kontext (Brecht) und die soziale Praxis (Web 2.0).
Stefan Münker, SPIEGEL ONLINE, 22. November 2009

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LearnTrends 2009

Posted on 20 November 2009 by jrobes

Im Moment finden die Learning-Konferenzen im Wochentakt statt. Gerade zu Ende gegangen ist die “LearnTrends 2009 - The Corporate Learning Trends and Innovations Conference”, online & free und eigentlich ein Muss für alle, die an Corporate/ Workplace Learning interessiert sind. Aber bei den Gastgebern George Siemens, Tony Karrer und Jay Cross konnte man auch darauf vertrauen, dass alle Veranstaltungen aufgezeichnet werden und online zur Verfügung stehen. So bereits geschehen. Referenten waren u.a. Jane Hart, Harold Jarche, Nancy White. Einige der Themen: “Microlearning”, “Building a Social Learning Environment”, “Personal Knowledge Management”, “Reinventing Organizational Learning”, “Enterprise 2.0, Convergence, & Innovation”. “Convergence” war das Motto der Konferenz.
LearnTrends 2009, Ning, 17.-19. November 2009

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The History of the Internet in a Nutshell

Posted on 20 November 2009 by jrobes

Eine gelungene Geschichte des Internet - von 1969 bis heute. Dabei hat die Autorin ihren Zeitstrahl mit vielen Originalen ausgeschmückt, wie z.B. der unterstehenden Abbildung des Arpanet.
Cameron Chapman, Six Revisions, 15. November 2009

arpanet_200911.gif
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Arpnet-map-march-1977.png

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Speaking the language of business

Posted on 20 November 2009 by jrobes

Das Problem ist ja da, und es kann sicher nicht schaden, ab und zu daran zu erinnern. Bildungsprojekte werden durchgeführt, wenn das Management erkannt hat, das hier ein “Unterschied” liegt, das Unternehmensziele, kurzfristige oder langfristige, nur erreicht werden, wenn in Bildung investiert wird. Deshalb müssen Learning Professionals ihre Projekte und Ideen in der Sprache des Managements präsentieren, so Jay Cross. Dabei ruft er Andrew Carnegie und Peter Drucker in den Zeugenstand. Und er bringt das Bildungscontrolling in Unternehmen kurz und knapp auf den Punkt: “How do you decide what measures to apply? You don’t: that’s the responsibility of your business sponsor, the person who signs the cheques. Together you agree on what’s to be done and how you’ll measure success or failure.” Exakt.
Jay Cross, Inside Learning Technologies, November 2009

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Defining “Open”

Posted on 19 November 2009 by jrobes

Was ist eigentlich gemeint, wenn in der aktuellen Bildungsdiskussion von “open” die Rede ist? “Open Educational Resources” oder “Open Content” zum Beispiel: Geht es hier nur um den freien Zugang zu Bildungsangeboten oder um mehr? Gibt es nur die Zustände “open” und “closed” oder auch etwas dazwischen? David Wiley fühlt sich zumindest für das “Open” in “Open Content” verantwortlich, erinnert hier an dessen Ursprung (1998!) und Entwicklung (mit Blick auf die Open Source-Bewegung), bevor er folgende Kriterien anbietet:

“Much as we might measure the openness of a door in centimeters, we measure the openness of content in terms of the rights a user of the content is granted. The 4Rs Framework describes the four most important rights:
1. Reuse - the right to reuse the content in its unaltered / verbatim form
2. Revise - the right to adapt, adjust, modify, or alter the content itself
3. Remix - the right to combine the original or revised content with other content to create something new
4. Redistribute - the right to make and share copies of the original content, your revisions, or your remixes with others.”

David Wiley, iterating toward openness, 16. November 2009

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A chat with Stephen Downes on OER

Posted on 19 November 2009 by jrobes

Stephen Downes steht hier Jane Park von Creative Commons Rede und Antwort. Das Interview streift interessante Punkte wie Open Access, Open Educational Resources sowie damit verbundene Fragen der CC-Lizensen. Zum Schluss gleitet das Gespräch etwas in Details ab, aber auf dem Weg dahin werden einige grundsätzliche Fragen zum Konzept von “Openness” angesprochen.
Jane Park, CC Talks With, 12. Oktober 2009

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Abschiedsvortrag von Schulz von Thun

Posted on 18 November 2009 by jrobes

Ich glaube, Friedemann Schulz von Thun muss man nicht groß vorstellen oder einführen. Wann immer “Kommunikation” auf der Agenda steht, ist von den Modellen und Ebenen die Rede, die er entwickelt und verbreitet hat. Schulz von Thun hat jetzt in Hamburg seine Abschiedsvorlesung gehalten. Es ist ein sehr persönlicher und bewegender Vortrag, gleichzeitig ein Grundkurs in Kommunikationspsychologie, den ich nur empfehlen kann. Schön, dass diese Vorlesung aufgezeichnet wurde und online zur Verfügung steht. 90 Minuten, die sich wirklich lohnen!
Ralf Appelt, Blog, 13. November 2009

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Top 100 Tools for Learning 2009

Posted on 17 November 2009 by jrobes

Noch einmal Jane Hart: Aus 278 Beiträgen hat sie wieder die Top Tools herausgefiltert. Spannend sind vor allem die Bewegungen: Evernote und Prezi sind die höchsten Neueinsteiger des Jahres; Twitter, YouTube, Slideshare, Google Apps und Bubbl.us haben die höchsten Sprünge gemacht und Bloglines, mein persönlicher Newsreader seit Jahren, hat gleich 56 Plätze verloren.

“To summarise then: I think this year’s list, once again, is a great demonstration of how learning professionals are making use of a wide range of both traditional and innovative tools and services both for personal learning and within formal structured learning contexts.  The fact that Twitter is now the Number 1 tool shows that learning professionals clearly appreciate the power of social media technologies for learning and are demonstrating its use in ways that would have been unimaginable a few years ago.”
Jane Hart, Jane’s E-Learning Pick of the Day, 16. November 2009

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Educasting in der Finanzdienstleistungs-Branche

Posted on 16 November 2009 by jrobes

In diesem Projektbericht, der am Learning Center IWI der Hochschule St. Gallen entstanden ist, wird eine besondere Form des Debriefings näher vorgestellt. Beim Debriefing handelt es sich um eine spezielle Methode des Wissenstransfers: “In einem Debriefing-Interview soll ein Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, sein Erfahrungswissen weiter vermitteln.” In der Credit Suisse werden mit betroffenen Mitarbeitern deshalb seit einiger Zeit moderierte Interviews durchgeführt und Nachfolgern als Podcasts zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund setzt der Bericht zwei Schwerpunkte: Im ersten vergleicht der Autor systematisch die verschiedenen Möglichkeiten des Wissenstransfers - von der schriftlichen Dokumentation, über Interviews bis zum Mentoring. Im zweiten Teil werden die Rahmen- und Produktionsbedingungen des Modells “Educasting”, das die Credit Suisse pflegt, untersucht. In beiden Teilen enthält der Bericht viele nützliche Informationen für alle, die an ähnlichen Aufgabenstellungen sitzen. Ich würde mir abschließend wünschen, dass die nächste Untersuchung auch die Perspektive des Nachfolgers aufnimmt, der über den Nutzen der ihm zur Verfügung gestellten Informationen berichtet. Dann wäre der Wissenstransfer “rund”.
Jonathan Riegel, Projektberichte Learning Center IWI-HSG - forschungsorientierte Abschlussarbeiten, Nr. 3/2009

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Social Learning Examples

Posted on 16 November 2009 by jrobes

“I am constantly being asked, by those new to social media, for specific examples of how social media (Web 2.0) tools can be used for learning - whether it be for personal learning, informal learning or formal learning - in education or the workplace. So here are over 100 ways that different social technologies (and tools) are being used by learning professionals worldwide …” Die Liste reicht von “Blogging” bis “Integrated Social/ Collaboration Environment”, die Statements sind kurz und persönlich und ein guter Startpunkt, um die eigenen Arbeits- und Kommunikationswerkzeuge auf “web 2.0″-Stand zu bringen.
Jane Hart, Social Learning, 14. November 2009

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The Google Story

Posted on 13 November 2009 by jrobes

“A (very) quick look back at the Google story over the last 11 years. From Stanford to Mountain View and around the world, featuring many different products, starting with BackRub (Search) up to Go…”
Ein schönes Video (2:13 Min.), eine interessante, temporeiche Umsetzung (mal etwas anderes als Common Craft).
GoogleChannelUK, YouTube, 8. Oktober 2009

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Future of learning: LMS or SNS?

Posted on 13 November 2009 by jrobes

George Siemens misst das Online-Lernen aus. Dabei orientiert er sich an den Ansätzen, die Google und Facebook verkörpern: “Google looked at the web and saw information to organize. Facebook looked at the same web and saw people who needed to be connected.” Hier, so George Siemens, gibt Facebook die Richtung vor, auch wenn sich so mancher mit deren Geschäftsphilosophie nicht anfreunden mag. Was bedeutet das für die Weiterbildung?

“First: Most organizations currently use a learning management system (LMS) such as Moodle or Desire2Learn. These systems are content-centric. Their objective is to organize and manage content, just as Google did in early 2000. Because higher education is particularly enamored with content, an LMS is a critical service. It’s completely the wrong model, however, and this will become increasingly apparent in the next several years.”

Aber der wichtigste Punkt ist ein anderer: “Fourth: Managing abundance and complexity requires a different view of teaching and learning than currently forms the foundation of education.”

Hier beginnen mit Blick auf die Praxis in vielen Organisationen und Unternehmen die Missverständnisse (auch bei Siemens): Denn dort, in der Weiterbildung der Organisationen und Unternehmen, geht es nicht um das Management von Komplexität! Lernplattformen werden eingesetzt, um den Umgang mit Produkten, Software oder Prozessen zu schulen oder über gesetzliche Regularien zu informieren. Diese Anforderungen sind nicht komplex, sie sind oft nicht einmal kompliziert, sondern schlicht “simple” (siehe das Cynefin-Framework von David Snowden). Wer es heute mit komplexen oder “chaotischen” Problemen im Arbeitsalltag zu tun hat, wird in den Lernplattformen dieser Welt keine Antworten finden. Da hat George Siemens wieder Recht. 22 Kommentare bis heute …
George Siemens, Connectivism, 10. November 2009

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EduCamp Graz 2009 – Ein erstes Fazit

Posted on 13 November 2009 by jrobes

Letzte Woche hat die 4. Auflage des EduCamps stattgefunden, dieses Mal in Graz und mit 60-70 Teilnehmern. Da sich diese Form der Unconference ja neben den klassischen Veranstaltungsformaten hierzulande zu etablieren scheint, ist die Zusammenfassung von Thomas Bernhardt mehr als ein Erfahrungsbericht. Seine Anmerkungen machen sehr schön deutlich, wo die Herausforderungen liegen: die Räumlichkeiten, die einen offenen Diskurs unterstützen sollten; die Sponsoren, die es braucht und die es sinnvoll zu integrieren gilt; die Routinen der Teilnehmer, die oft noch zögern, den letzten Schritt in Richtung “Open Space” zu gehen; sowie Fragen der Dokumentation und Nachhaltigkeit. “Ergebnissicherung” ist hier das Stichwort, das Thomas Bernhardt in die Runde wirft. Für das 5. EduCamp in Hamburg gibt es jedenfalls schon einen Termin: 5./.6. Februar 2010  - und ich bin fest entschlossen, ihn wahrzunehmen!
Thomas Bernhardt, E-Learning 2.0, 8. November 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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