Archive | October, 2009

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Online-Lernportal Scoyo sucht Investor

Posted on 30 October 2009 by jrobes

Monatelang war es ein schlecht gehütetes Geheimnis. Dann ging Bertelsmann mit Scoyo und der Idee, spielerische Lernprogramme für Kinder der Schulklassen 1-7 anzubieten, an die Öffentlichkeit. Im Rekordtempo wurde entwickelt, sowohl in Indien als auch hierzulande, und schon im Februar 2009 war man online. Und ich erinnere mich noch an die CeBIT im März, als Scoyo das Pausengespräch der Messe war. Scoyo stand für das Vertrauen in E-Learning und gab game-based learning eine Form. Immerhin hatte Bertelsmann 20 Millionen investiert, eine Crew von 60 Mitarbeitern aufgebaut, über 4.000 Lernmodule online gestellt und schielte bereits auf neue Märkte. Jetzt scheint alles vorbei zu sein. Nach zwei Jahren. Bei allen Fragen, die man an das Projekt, die Einschätzung des Marktes und auch die Angebote stellen kann, erscheint das kurzatmig. Ich bin jedenfalls gespannt, was die Nachrichten der nächsten Tage noch bringen werden.
Meedia, 30. Oktober 2009

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Using technology to improve workforce collaboration

Posted on 30 October 2009 by jrobes

“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Wenn es also darum geht, die Produktivität von Wissensarbeitern zu verbessern, müssen Lösungen hier ansetzen. Zwei Schritte werden vorgeschlagen:
“1) classify workers by their workflow profile - the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies.”

Damit man nachvollziehen kann, was sich ganz praktisch hinter der ersten Übung verbirgt, werden “12 types of collaboration work” als Gedankenfutter mitgegeben. Das ist wirklich schön und interaktiv gemacht und kann seinen Zweck erfüllen: nämlich Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen näher zu beschäftigen. Etwas kurz kommen die offenen Fragen weg, die dieser Change aufwirft: Ist das oben erwähnte “match new technologies to the workflows” ein “top down”-Prozess? Oder hat jeder Wissensarbeiter die Freiheit, sich aus dem wachsenden Angebot von Werkzeugen das auszusuchen, was ihm persönlich am besten passt?
James Manyika, Kara Sprague und Lareina Yee, McKinsey & Company, What Matters, 27. Oktober 2009

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Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts

Posted on 29 October 2009 by jrobes

Es gibt zwar inzwischen eine Reihe von Präsentationen zum Thema “Persönliche Lernumgebungen” (”Personal Learning Environments”/ PLE), aber nur wenige Artikel, die sich systematisch mit diesem Konzept auseinandersetzen. Zu diesen wenigen Artikeln gehört der vorliegende, der zwar schon im Januar 2009 erschienen, mir aber erst vor wenigen Tagen via Wikipedia aufgefallen ist. Sandra Schaffert und Marco Kalz halten hier einleitend noch einmal fest, dass es sich bei PLEs um ein “vorrangig technologisches Konzept” handelt, das untrennbar mit den Instrumenten und Tools verbunden ist, die als Social Software bezeichnet werden. In ihrer Einleitung schreiben sie: “Im Fokus der »Persönlichen Lernumgebung« steht der Lernende, der sich selbst Webinhalte, Lernressourcen und Lernwerkzeuge so arrangiert und sie so nutzt, dass sie sein persönliches Wissensmanagement und Lernen unterstützen.”  Das rückt die PLE natürlich in die Nähe weiterer Konzepte wie z.B. e-Portfolios, die auch auf der Idee des selbstorganisierten Lernens aufbauen.

Die Autoren sprechen im Artikel mögliche Realisierungen einer Persönlichen Lernumgebung an: von der “Service-Integration in vorhandene Lernumgebungen”, über “integrierte Oberflächen” á la iGoogle und Netvibes bis zu Konzepten, die Interessierten Frameworks zur individuellen Umsetzung anbieten. Trotzdem wird das Konzept der PLE aus Sicht der Autoren erst greifbar, wenn man es den Learning Management Systemen gegenüberstellt, die heute das institutionalisierte Lernen im Netz abbilden. Und hier werden auch im vorliegenden Artikel die Formulierungen vorsichtig: Wird es einen Wechsel der Konzepte geben? Ein Nebeneinander? Ein Miteinander gar? Und wenn Letzteres, wie wird dieses Miteinander aussehen?
Sandra Schaffert und Marco Kalz in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 27. Erg.-Lfg., Januar 2009 (pdf)

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The Complete Guide to Twitter

Posted on 28 October 2009 by jrobes

Es soll ja immer noch den einen oder anderen Bildungsexperten geben, an dem Twitter bis heute vorbeigegangen ist. Für diese Bildungsexperten wäre dieser Guide ideal (wenn sie denn wenigstens Blogs lesen würden …). Anyway, auch wo keine Überzeugungsarbeit mehr notwendig ist, kann man wahrscheinlich von dem einen oder anderen Tipp profitieren. Zum Beispiel, wenn es darum geht, die Zahl derer, denen man folgt, zu organisieren (”How to Effectively Tweet”). Hinzu kommen viele Hinweise auf Tools und Erweiterungen, die einem das Twittern erleichtern (”Twitter Apps and Bots You Should Know About”). Und warum das alles?
“In my opinion, Twitter is an excellent site to get involved with because of its ability to provide real time information from real people.”
Mark O’Neill, makeuseof.com, Oktober 2009

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Canon e-learning

Posted on 28 October 2009 by jrobes

Keine ungewöhnliche Anfrage, auch wenn sich die Eckdaten sehr sportlich lesen: “Canon decided to enhance their support to staff attending the DRUPA event with a short e-learning module. They approached Kineo on 15th April 2008 to see if it was possible to develop and deliver the module by 2nd May 2008.” Wie sie das hinbekommen haben, beschreiben die Kineo-Experten in dieser Case Study. Um eines der gesetzten Ziele (”A fast, low cost delivery model, that tracked progress”) zu erreichen, wurde übrigens eine Moodle-Plattform gewählt und von Kineo gehostet. Pragmatisches E-Learning-Projektmanagement.
kineo, Case Studies, 28. Oktober 2009

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Die Besserwisser

Posted on 27 October 2009 by jrobes

Zum Beginn ein Zitat: “Niemand fordert heute, zu Beginn der Wissensgesellschaft, mehr Intellekt - gefordert wird mehr Bildung, und das meist im Sinne von Ausbildung, also Spezialistentum. Nun ist Bildung sicher eine Voraussetzung für Nachdenken, aber auch nicht mehr: Sie ist der Werkzeugkasten, aus dem man sich bedient, wenn man etwas Neues schafft. Die totale Überhöhung von Bildung - und eben nicht von Nachdenken - weist darauf hin, dass niemand Lust hat, sich mit selbstständigen Denkern auseinanderzusetzen. Verräterisch ist in diesem Zusammenhang das Wort Kopfarbeiter. Was man wirklich will, sind jede Menge Spezialisten, Akademiker, wenn möglich, die ihren Intellekt nicht nutzen, um selbstständig zu denken. Sie sollen in der Tradition des Fabrikarbeiters tun, was man ihnen sagt - und nicht stören, schon gar nicht unternehmerisch.”

“Denken” ist der Schwerpunkt des aktuellen brand eins. In diesem Anheizer geht Wolf Lotter - viel assoziativer als es meine Zusammenfassung vermitteln kann  - auf die Konflikte zwischen Denkbürokraten und Denkunternehmern ein, er beschreibt den Unterschied zwischen Denken und Nachdenken und sorgt sich um Besserwisser und Querdenker. Am Ende, und mit Hilfe von Bernhard von Mutius, beschreibt er einen Typus Intellektuellen, der auch gut zum Web 2.0 passen würde (ohne dass der Begriff fällt!), der kooperiert und Beziehungen herstellt: “Und vor allen Dingen teilt er sein Wissen, weil er weiß, dass es nur so den Mehrwert schafft, den wir alle brauchen.”
Wolf Lotter, brand eins, 11/2009 

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E-Learning - die Sicht der Studierenden

Posted on 27 October 2009 by jrobes

So heißt das aktuelle Themenspecial von e-teaching.org: “Der Einsatz digitaler Medien in der Lehre soll Studierende beim Lernen unterstützen und auf berufliche Anforderungen vorbereiten. Aber wie beurteilen die mit Computer und Internet aufgewachsenen „digital natives” selbst die E-Learning-Aktivitäten der Lehrenden und wo sehen sie eigene Handlungsspielräume?”

Einige Informationen und Artikel zum Thema wurden zusammengestellt, zwei Veranstaltungen haben bereits stattgefunden (das gestrige Online-Podium, auf dem die Befragungsergebnisse dreier Universitäten vorgestellt und diskutiert wurden, habe ich leider verpasst), weiterer Input ist geplant. Empfehlen kann ich den Artikel von Simone Haug, “Studierende als Medienakteure”. Hier berichtet sie im ersten Teil, was einzelne Hochschulen unternehmen, um konkret die Medienkompetenzen Studierender anzusprechen (wenig!). Im zweiten Teil weist sie kurz auf erste Projekte hin, in denen Studierende aktiv in die Gestaltung ihrer Lernprozesse und -angebote eingreifen können (Stichworte u.a.: Selbstorganisation und E-Portfolios).
e-teaching.org, Oktober 2009 - Januar 2010

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Ist Semantic Web tot?

Posted on 26 October 2009 by jrobes

… fragt ein Mitglied der Gruppe “Knowledge Management” auf XING und tritt damit eine lebhafte Diskussion los. Nein, es ist nicht tot, “weil es noch gar nicht existiert hat”, ruft einer. Auf die “Kombination von Web 2.0- und Semantischen Technologien” setzt der nächste. “Großer Aufwand bei der Modellierung von Ontologien”, beklagt ein Teilnehmer. Und auf die “Unterscheidung zwischen SemanticWeb und semantischen Technologien im Unternehmens-Umfeld” weist Hans-Peter Schnurr (ontoprise) hin und führt für Letzteres entsprechende Beispiele auf. Überhaupt bieten viele Beiträge Links und Referenzen zum Weiterlesen und Vertiefen an. Ich werde trotzdem vielleicht noch etwas warten, bis ich das Stichwort “Semantisches Web” auf meine Liste der Bildungstrends setze, aber tot scheint es nicht zu sein.
Verschiedene Autoren, XING, Gruppe “Knowledge Management”, 12. Oktober 2009 ff.

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Open Access. Positionen, Prozesse, Perspektiven

Posted on 23 October 2009 by jrobes

Anfang des Jahres geriet Open Access in die Schlagzeilen, als der Heidelberger Germanist Roland Reuß den Unterstützern unterstellte, “dirigistisch in das komplexe Feld der Publikationsfreiheit und des Urheberrechts einzugreifen” (“Eine heimliche technokratische Machtergreifung”, FAZ v. 11. Februar 2009). Es brauchte einige Zeit, bis die Scherben aus dem Weg geräumt waren (hier ein Überblick zur Debatte). Vielleicht hätte damals die vorliegende Broschüre geholfen. Sie stammt von der Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und gibt einen kurzen Überblick über das Konzept von Open Access. Man erfährt, was Goldener und Grüner Weg sowie die Berliner Erklärung sind. Und welche europäischen Institutionen und deutschen Wissenschaftsorganisationen heute hinter der Idee stehen, den “Zugang zu den Ergebnissen öffentlich geförderter Forschung” zu verbessern - entweder durch Verpflichtungen ihrer Mitglieder oder durch Empfehlungen. Passend zur Open Access Week.
Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, Oktober 2009 (pdf)

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Vernetzte Lernende: Ideal- und/oder Zerrbild?

Posted on 23 October 2009 by jrobes

Matthias Heil hat einen langen Beitrag zum Thema geschrieben, der mit dem Video “The networked student” einsteigt. Und er praktiziert die Vernetzung gleich selbst, indem er via Twitter zu Kommentaren aufgerufen hat (so macht man das heute: “@jrobes @retemirabile @dieGoerelebt @jeanpol @thbernhardt @cspannagel mdB um Kenntnisnahmne, gerne auch zur Ergänzung: http://bit.ly/QEbiT”). Leider ist der Appell erst mit Verspätung bei mir angekommen, und inzwischen hat sich eine lebhafte Diskussion entwickelt, die um Tools, Kompetenzen und die Rolle der Lehrenden kreist. Unmöglich, sie an dieser Stelle wiederzugeben, deshalb bitte selbst ein Bild machen!

“Wo fangen wir an? … Ausgehen müssen wir von uns selbst: Wie sieht es denn mit unserer Vernetzung aus? Sind wir in der Lage, selbst die Erfolgserlebnisse zu haben, zu denen wir auch unsere jungen Lernenden führen wollen? Haben wir die Kraft, die Kompetenz und die Nerven, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu entwickeln? Bei aller Begeisterung für Vernetzung und Kollaboration bleiben beide doch Worthülsen, wenn wir sie selbst nicht in für uns befriedigender Weise einzulösen imstande sind. So ist das Konzept vernetzt Lernender sicherlich ein Stück weit Ideal, angesichts der unvollkommenen Umstände im deutschen Bildungswesen und der sicher nicht bei der Mehrheit der Lehrkräfte vorauszusetzenden eigenen Praxis von Kollaboration und Vernetzung vielleicht auch Zerrbild.”
Matthias Heil, 19. Oktober 2009

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Reshaping Learning from the Ground Up

Posted on 22 October 2009 by jrobes

Der Beitrag hätte sicher gut zur Unkonferenz “Die Bildung hacken” gepasst, die heute in Berlin stattgefunden hat. Interviewt wird der Futurist Alvin Toffler, veröffentlicht wurden seine Antworten schon im Februar 2007, aber über verschiedene Banden ist alles erst heute auf meinem virtuellen Schreibtisch gelandet. Schon der Einstieg ist wunderbar:

Edutopia.org: “You’ve been writing about our educational system for decades. What’s the most pressing need in public education right now?”
Alvin Toffler: “Shut down the public education system.”

Und in diesem Sinne stellt Alvin Toffler die Schule auf den Kopf und man merkt auf einmal, wie einfach es sein kann, sich alles auch ganz anders vorzustellen (wohlgemerkt: vorzustellen!). Sein wichtigstes Argument: Das öffentliche Bildungssystem wurde entwickelt, um den Anforderungen gerecht zu werden, die die Industriegesellschaft an ihre Mitglieder stellte. Heute laufen zwar keine Fließbänder mehr, aber um acht Uhr öffnen sich die Schultore für alle (via Stephen Downes).
James Daly, Interview mit Alvin Toffler, Edutopia, Februar 2007

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What Would Peter Say?

Posted on 21 October 2009 by jrobes

It’s Drucker Time! Am 19. November 2009 wäre Peter F. Drucker, der Pionier der modernen Management-Lehre, 100 Jahre alt geworden (wer das angemessen feiern will, ist beim First Global Drucker Forum am 19./ 20. November in Wien sicher richtig). Und, noch besser, es war vor 50 Jahren, 1959, als Drucker zum ersten Mal vom “Knowledge Worker” gesprochen hat (in “The Landmarks of Tomorrow”, was ich leider nicht überprüfen kann). Der vorliegende Artikel ist einer von vielen, die aktuell an diese Ereignisse erinnern. Die Autorin Rosabeth Moss Kanter bringt Drucker natürlich in Verbindung zur aktuellen Wirtschaftskrise und erinnert an ungehörte Warnungen. Aber sie versucht auch die Grenzen des Drucker’schen Modells zu fassen: “Drucker was an industrial-age intellectual who led the way toward the fluidity and rapid change of the information age. … If the twentieth century gave rise to knowledge workers with deep expertise, the twenty-first century will require leaders who can foster integrative thinking and collaboration across fields and specialties. Collaboration, not coordination, will be the task of management”, schreibt sie. Schließlich fasst sie zusammen:

“The essential Drucker can be summarized in three themes that he repeated and reinforced throughout his career:

- Management should be a profession, and executives and managers should remember that their primary job is to look out for the long-term health of their organizations. That means looking outside their walls at society and taking responsibility for well-being, not just wealth.

- Knowledge workers cannot be controlled; they must be motivated. Such employees must see a purpose more meaningful than personal profit. When the game is only about money, disparities in society get worse as the favored grab the largest share.

- Not-for-profit organizations are necessary ingredients in producing a good society, one in which businesses can thrive. Civil society works to complement government in meeting human needs.”
Rosabeth Moss Kanter, Harvard Business Review, November 2009

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The Positive Impact of eLearning

Posted on 21 October 2009 by jrobes

Natürlich ist Intel kein neutraler Beobachter, wenn es um E-Learning geht. Nicht nur, dass man Computer mit Prozessoren bestückt. Mit dem Classmate PC, dem Konkurrenzprodukt zum XO des One Laptop Per Child-Projekts, ist man inzwischen direkt in Bildungsprozesse involviert. In diesem White Paper aus dem Hause Intel ist deshalb Technologie der Treiber. Bildung ist erfolgreicher, wenn jeder Schüler und jeder Student seinen persönlichen Zugang ins Netz hat (“student to PC ratio” von 1:1). In diesem Fall wird von einer “student-centric learning experience” gesprochen. “Studies indicate that ICT-enhanced learning can benefit students, teachers, families, societies, and economies.” Auf eine Reihe dieser Studien weist das Paper hin.
Intel, White Paper, 2009 (pdf)

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Afrikas Blogosphäre

Posted on 20 October 2009 by jrobes

“Afrigator” führte im Juli 2009 über 10.500 afrikanische Blogs auf, vor allem aus Südafrika, aber auch Nigeria, Kenia und Ägypten. Diese Community, vor allem ihr aktiver, politischer Kern ist durchaus lebendig, wie die vielen Beispiele in diesem Artikel zeigen. Bloggen im Kontext der Präsidentschaftswahlen im Dezember 2007 in Kenia, Facebook als zentrale Vernetzungsplattform für politische Kampagnen und Twitter als Protestmedium gegen die Inhaftung eines Bloggers in Ägypten, dazu eine Vielzahl von länderübergreifenden Projekten und Initiativen.

“Gerade das Vorgehen gegen die neuen Medien und die afrikanischen Bloggerinnen und Blogger zeigen deren gewachsene Bedeutung für Demokratie und Meinungsfreiheit in den jeweiligen Staaten auf. Den unabhängigen Bloggern kommt nicht nur eine wichtige Funktion bei der Verbreitung aktueller lokaler Informationen zu. Mit Hilfe der neuen Medien schaffen sie auch einen Raum für gesellschaftliche Debatten und politische Mobilisierung. Der Kampf der afrikanischen Blogger-Community steht dabei erst am Anfang. Aber die Anfänge lassen hoffen, dass gerade die politische Bedeutung der noch jungen und aktiven Blogger-Community weiter wachsen wird.”
Geraldine de Bastion, Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2009, S. 109-115

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E-learning: progress and prospects

Posted on 20 October 2009 by jrobes

Das Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD) hat zu fast allen HR-Themen kurze Factsheets veröffentlicht, die den Stand der Diskussion festhalten. Das E-Learning-Factsheet wurde vor einigen Wochen wieder einmal aktualisiert. Es startet jetzt mit einer kurzer Definition von E-Learning: “learning that is delivered, enabled or mediated using electronic technology for the explicit purpose of training in organisations”. Dann wird das Feld etwas systematischer zwischen Web-based training, supported online learning und informal e-learning aufgeteilt. Dem letzten Punkt folgt ein Absatz zu “Web 2.0 or social networking”. Etwas E-Learning-Statistik und einige praktische Ratschläge für Einsteiger runden das Factsheet ab. Eine - wie immer beim CIPD - nützliche Übersicht.
Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD), Juli 2009

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Brain Rules

Posted on 19 October 2009 by jrobes

John Medina, so ist auf dieser Seite zu lesen, ist “developmental molecular biologist and research consultant“. Und die Harvard Business Review haben erst kürzlich seine Ideen ausgezeichnet. Auf seine Seite “Brain Rules” bin ich gestoßen, weil sie irgendwie mit dem Stichwort “Multitasking” verknüpft ist. Dazu schreibt John Medina u.a.: “You think you’re multitasking, but that’s actually impossible for the brain to do in this situation. You’re task-switching.” Doch mit diesem kurzen Zitat tue ich “Brain Rules” Unrecht. Es ist ein komplettes, multimediales Lernprogramm, in dem der Autor anhand von 12 Regeln erklärt, wie unser Gehirn funktioniert - und mit welchen Konsequenzen.

“Most of us have no idea what’s really going on inside our heads. Yet brain scientists have uncovered details every business leader, parent, and teacher should know-like the need for physical activity to get your brain working its best.
How do we learn? What exactly do sleep and stress do to our brains? Why is multi-tasking a myth? Why is it so easy to forget-and so important to repeat new knowledge? Is it true that men and women have different brains?”
John Medina, Brain Rules, 2009

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The fun theory

Posted on 16 October 2009 by jrobes

Da ist etwas dran: “We believe that the easiest way to change people’s behaviour for the better is by making it fun to do.” Und es ist schön zu sehen, dass die Autoindustrie auch wieder etwas zu lachen hat (”An initiative of Volkswagen”): http://www.thefuntheory.com

YouTube, 7. Oktober 2009 (bitte zum Abspielen hier klicken!)

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Think piece: Defining the ‘e’ in e-learning

Posted on 16 October 2009 by jrobes

Eine kleine Gedankenspielerei. Elliott Masie fasst zwölf Jahre E-Learning-Geschichte und -Evolution zusammen. Um den Status Quo zu beschreiben, benutzt er die folgenden Stichworte: “The ‘e’ has evolved. - Fingertip knowledge and search is key. - Social learning rocks! - Learning in the age of YouTube. - Blending learning expands. - Global learning.” Und standesgemäß fordert er abschließend auf, auf den Begriff E-Learning zu verzichten:

“Finally, as the person ‘accused’ of helping to introduce the term e-learning, I have one hope: that we drop the ‘e’. Let’s just assume that learning in the future will always make the best use of online resources, digital collaboration and interaction between learners and teachers. The ‘e’ should evolve to be about ‘excellent learning’ that naturally uses these traditional and emerging modalities.”
Elliott Masie, The Knowledge Tree, Oktober 2009

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UNESCO OER Toolkit

Posted on 16 October 2009 by jrobes

Die UNESCO hat auf den Seiten der UNESCO OER Community auf einen neuen Baustein verlinkt: “This document is aimed at individual academics and decision-makers in higher education institutions that are interested in becoming active participants in the OER world, as publishers and users of OER.” Es richtet sich vor allem an “universities in developing countries”.  Umfassend und systematisch sind hier Informationen zusammengetragen, die Interessierten helfen, OER zu finden, selbst zu entwickeln und zu publizieren. Aber auch, wer sich nur über den Stand der OER-Bewegung informieren will oder weiteres Material sucht, wird fündig. Man erfährt z.B., dass alles 2002 auf einer UNESCO-Konferenz anfing, dass Wikipedia und das MIT OpenCourseWare-Projekt die Türöffner waren (sehr schön die Anmerkung zur MIT-Initiative: “The world of higher education was in shock!”) und wie es in der Folgezeit zu vielen weiteren Projekten und Erklärungen wie der Cape Town Declaration (2008) führte.

Das bringt mich zu einer weiteren Referenz: Tony Hirst fragt hier, ob OER wirklich immer das enthält, was drauf steht, und ob man sich nicht lieber auf die Suche nach “open training materials” machen sollte (”Open Training Resources”).
UNESC, A guide for participating in the international open education commons, September 2009

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Wozu Wikis?

Posted on 15 October 2009 by jrobes

“Eine Anleitung für Büromenschen” nennt Matthias Schwenk seine Präsentation, die in klaren, einfachen Bildern und Worten erklärt, was ein Wiki leisten kann. Und auch wenn ein Kommentator den “konkreten praktischen Bezug” vermisst, praktischer ist wahrscheinlich nur noch die Arbeit mit einem Wiki. Dazu passen auch die Erfahrungsberichte, die im Rahmen unseres 7. Blog Carnivals die Frage “Was bringen Wikis?” aufgenommen haben. Andrea Back hat hier ein zusammenfassendes Editorial geschrieben und hier die Beiträge aufgelistet. Es findet sich (fast) alles: vom Wiki als Intranet, als Projekt-Werkzeug, als Archiv und Dokumentenablage bis zur offenen Plattform für Erfahrungsberichte (z.B. das Lernet-Wiki).
Matthias Schwenk, bwl zwei null, 14. Oktober 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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