Archive | September, 2009

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Kompetenzentwicklung mit Web 2.0

Posted on 30 September 2009 by jrobes

Der Arbeitsbericht fasst einige “good practices” aus Unternehmen zusammen, wie es im Untertitel heißt: Web 2.0-Technologien bei HP, kurze Videos der HELIOS Akademie, Wikis und Blogs zur Unterstützung der Projektmanagement-Ausbildung bei Bayer Business Services, Video-Interviews bei der Credit Suisse, Social Software bei Continental Automotive Switzerland AG und Wikis bei der Robert Bosch GmbH. Die präsentierten Beispiele sind vielfältig, tastend und bunt, vermitteln aber möglicherweise ein treffendes Bild, was den aktuellen Stand des Einsatzes von Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung betrifft: Nicht überall steckt wirklich Web 2.0 drin. Manchmal geht es einfach darum, kurze, praxisnahe und aktuelle Lernangebote zu entwickeln. Und ob diese Angebote in irgendeiner Form erfolgreich sind, kann heute nur vermutet werden. Gerade was das selbstorganisierte Lernen mit Hilfe von Web 2.0 betrifft, hat man nach der Lektüre das Gefühl, dass da noch viel Luft “nach oben” ist.

In der Einführung versuchen die Autorinnen, Kompetenzentwicklung, Web 2.0 und informelles Lernen unter einen Hut zu bringen. Das ist, abgesehen von einem längeren Exkurs zur Netzgeneration, etwas oberflächlich geraten. Die abschließende Zusammenfassung unter dem Stichwort “didaktisches Design” ist praxisorientierter und enthält sicher für den einen oder anderen Leser hilfreiche Hinweise. Und Referenzen wie die auf das Evaluationsmodell von Kirkpatrick (S. 103), von dem ich annahm, dass es mittlerweile auch die letzte Bildungsabteilung ins hinterste Regal gepackt hat, kann man ja einfach überlesen.

“Der Hype um Web 2.0-Technologien scheint allmählich, insbesondere in nicht- wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften, im Vergleich zu früheren Jahren etwas abzuflauen (vgl. Brahm, 2007). Die Frage danach, wie diese Tools sinnvoll für die Aus- und Weiterbildung genutzt werden können, bleibt aber weitgehend unbeantwortet. Vereinzelte Ansätze versuchen den Einsatz einzelner Technologien zu erklären oder zielen darauf, neue Lerntheorien zu postulieren. …”
Taiga Brahm und Sabine Seufert (Hrsg.), swiss centre for innovations in learning (scil), scil Arbeitsbericht 21, August 2009

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Nikon Dealer E-Learning

Posted on 29 September 2009 by jrobes

Von kineo kann man lernen, wie man E-Learning-Angebote intelligent weiter entwickelt und wie man sein KnowHow ansprechend kommuniziert. Diese Nikon Case Study ist für beide Punkte ein gutes Beispiel: So setzen die britischen E-Learning-Experten hier nicht zum ersten Mal auf eine Moodle-Lösung, um den Nikon-Resellern online die notwendigen Produktinformationen zu kommen zu lassen. Weitere Features wie Foren und Wikis stehen allerdings noch in der Warteschlange. Und das Ganze ist einfach professionell dargestellt, inkl. eines Links auf eines der für Nikon entwickelten Online-Module.
kineo, Case Studies, 28. September 2009 

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The best defintion of KM yet!

Posted on 28 September 2009 by jrobes

David Gurteen hat diese Zeilen bei Dave Snowden gelesen und ist ganz aus dem Häuschen: “The purpose of knowledge management is to provide support for improved decision making and innovation throughout the organization. This is achieved through the effective management of human intuition and experience augmented by the provision of information, processes and technology together with training and mentoring programmes.”

Was ihn begeistert, ist gar nicht so sehr die konkrete Ausformulierung der Definition als vielmehr ihr Aufbau: Zuerst ein Zweck, ein Ziel, und dann die Darlegung, wie es erreicht werden soll. Knowledge Management, richtig verstanden, kann nie das Ziel sein; Knowledge Management ist ein Werkzeug.
David Gurteen, Gurteen Knowledge-Log, 27. September 2009

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Einsatz von Twitter in traditionellen Formaten

Posted on 28 September 2009 by jrobes

Der Titel ist etwas verkürzt, deshalb: Es geht noch einmal um die E-Learning-Konferenz, inkl. GMW 09, in Berlin, aber dieses Mal um die Frage, was der “Einbruch” eines Mediums wie Twitter für die Kommunikation zwischen Referenten, Zuhörern und denen, die alles online verfolgen, bedeutet. Es geht um Veranstalter, die auf einmal Blogs und Twitterwalls zur Verfügung stellen; um die Aufmerksamkeit, die Referenten verdienen (oder auch nicht); und um das kreative Potential, das brachliegt, wenn 1 redet und 200 nur zuhören. Fast scheint es, als ob diese Diskussion derzeit in Twitter und Blogs viel intensiver als auf den Veranstaltungen selbst geführt wird. Wie auch immer, Jana Hochberg hat jedenfalls ihre Gedanken sehr schön mit aktuellen Twitter- und Blog-Zitaten unterlegt. Gerade rechtzeitig zur Erföffnung der aktuellen Konferenz-Saison.
Jana Hochberg, gophi’s Versuch einer Methexis, 27. September 2009

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Eine Renaissance der Hochschuldidaktik? GMW 2009

Posted on 28 September 2009 by jrobes

Wolfgang Neuhaus hat die GMW-Tagung (14. - 17. September) gleich zum Anlass genommen, um einige grundsätzliche Fragen und Probleme der Mediendidaktik anzusprechen. Dazu gehört auch sein Unbehagen mit dem Begriff “E-Learning” und dem Stellenwert, den Lernplattformen wie Blackboard oder Moodle im Hochschulalltag einnehmen (Stichwort: “E-Learning am Scheideweg”). Er plädiert für einen Fokus auf das Lernen an sich, für medienpädagogische Innovationen und eine Wiederbelebung der Mediendidaktik (Stichwort: “Verortung einer Neuen Mediendidaktik”). In seinem Ausblick zählt er auf, was ihm unter diesen Gesichtspunkten auf der GMW-Tagung alles positiv aufgefallen ist:

“Kompetetenzorientiertes Begleitstudium in Augsburg, mediengestütztes Lernen in Basel, Lernen durch Lehren in Ludwigsburg, produktorientiertes Lernen im Learners´Garden, allerorten EduCamps: Ilmenau, Berlin, Hamburg, Graz … Stehen wir vor einer Renaissance der Hochschuldidaktik? Die Zukunft wird es zeigen. Spannende Zeiten …”
Inklusive Literaturhinweisen und Links auf die Blogbeiträge der GMW 2009! Lesenswert!!
Wolfgang Neuhaus, #gardening …, 27. September 2009

Nachtrag (29.09.2009): Eine aus meiner Sicht treffende Replik hat hier Gabi Reinmann geschrieben.

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Bildungspolitik im Spiegel der Parteien

Posted on 25 September 2009 by jrobes

Wer noch nicht weiß, wen er am Sonntag wählt, und wer deshalb daran interessiert ist, wie es die Kandidaten mit der Bildung halten, findet hier möglicherweise noch eine Entscheidungshilfe. CDU, SPD (Teil 1), FDP, die LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Teil 2) antworten auf Fragen wie: “1. Welche bildungspolitischen Schwerpunkte vertritt Ihre Partei? Welche Impulse benötigen insbesondere die Hochschullandschaft und unser Schulsystem?”
Einige Sätze zur Bildung finden sich auch im Programm der Piratenpartei, aber das gibt es an anderer Stelle.
Bildung + Innovation, Teil 1, 11. September 2009
Bildung + Innovation, Teil 2, 16. September 2009

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LMS in Zeiten von Web 2.0

Posted on 25 September 2009 by jrobes

Peter Baumgartner hat sich für seine Keynote auf der MoodleMoot 2009 an der TU Wien folgende Frage gestellt: “Wenn ein wesentliches Kennzeichen von Web 2.0 die (massenhafte) Kooperation im (grenzenlosen) Austausch von (gemeinsam) produzierten Materialien ist, was bedeutet das für Lernprozesse, die auf geschützten “Lerninseln” (Kursräume innerhalb eines Lernmanagement Systems) stattfinden?”

In seiner Antwort bietet er zwei Varianten für das Zusammenspiel von LMS und Web 2.0 an: “Lernmanagementsysteme können also selbst in meiner umfassenden Definition von Web 2.0 durchaus Social Software durchaus sinnvoll nutzen: Einerseits (wie bisher) dadurch, dass ausgehend von der Aufgabe (Lernaktivität) vom LMS auf diese Ressourcen “da draußen” im Internet verwiesen wird, andererseits aber auch dadurch, dass Web 2.0 Aktivitäten (”da draußen”) für das Lernen in den geschützten LMS-Kursräumen einbezogen werden.”

Wie sein Vorschlag genau zu lesen ist, bleibt allerdings unklar. Eingangs weist Peter Baumgartner noch darauf hin, dass “der entscheidende Punkt bei Web 2.0″ die Vernetzung von Personen ist (und bezieht sich dabei auf Michael Kerres, der seiner Ansicht nach zu sehr auf die Verknüpfung von Inhalten abzielt). Dann lässt er aber offen, wie diese Netzwerk-Aktivitäten in die “geschützten LMS-Kursräume” integriert werden können - wenn es nicht wieder nur um die Verlinkung von Inhalten geht. Aber vielleicht betrifft seine Einladung, entsprechende Erfahrungen mitzuteilen, genau diesen Punkt.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 24. September 2009

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Personal Learning Environment - A Conceptual Study

Posted on 25 September 2009 by jrobes

Viel Phantasie wird derzeit in die Frage gesteckt, wie denn Persönliche Lernumgebungen oder: “Personal Learning Environments” (PLE, siehe auch: Wikipedia) aussehen können. Philosophische, technische, didaktische und organisatorische Punkte werden diskutiert - mit offenem Ausgang. Wie sollen sich z.B. Hochschulen hier verhalten, ohne offen ihre LMS-Strategie zu unterlaufen? Und: Wie verträgt sich eine vorgegebene PLE-Struktur mit jenem “lerner-zentrierten Ansatz”, von dem gerne die Rede ist? Die Autoren liefern auf diese Fragen keine Antworten. Oder besser, sie liefern sie implizit, in dem sie das technische Konzept eines PLE-Prototypen vorstellen, der derzeit an der TU Graz entwickelt wird. Mit einem klaren Ziel: “It can be concluded that PLEs are the next generation environments, which help to improve the learning and teaching behaviour.”
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Gerald Till, Herbert Mühlburger, International Conference on Interactive Computer Aided Learning (ICL 2009), Villach/ Österreich, 23.-25. September 2009 (via E-Learning Blog)

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Informal Learning 2.0

Posted on 24 September 2009 by jrobes

Wieder ein bunter Farbtupfer von Jay Cross (und das heißt: keine systematische Ableitung eines Begriffs!). Hier bringt er assoziativ Netzwerke, informelles Lernen und das zusammen, was er seit einiger Zeit “learnscapes” nennt:
“Learnscapes are the factory floor of knowledge organizations. The “scape” part underscores the need to deal at the level of the learning environment or ecology. The old focus on events such as workshops won’t cut it in the ever-changing swirl produced by networks. The “learn” part highlights the importance of baking the principles of sound learning into that environment rather than leaving it to chance.”
Jay Cross, Chief Learning Officer Magazine, August 2009

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Die Zukunft von E-Learning

Posted on 23 September 2009 by jrobes

Ich bin gerade von der “Zukunft Personal” aus Köln zurück, wo ich die beiden letzten Tage verbracht habe, zuerst als Referent auf dem eKnowledgement-Forum, dann als Aussteller und Besucher. Kurz zu meinem Vortrag: Hier habe ich versucht aufzuzeigen, dass es verschiedene Formen von und Sichtweisen auf E-Learning gibt. Aufhänger dafür waren die letzten BITKOM- und MMB-Berichte. Anschließend ging es vom traditionellen E-Learning via Web-based Training zu den neuen Formen des informellen E-Learnings. Um auf die damit verbundenen neuen Aufgaben des Bildungsmanagements hinzuweisen, bin ich noch exemplarisch auf die Punkte “Technologie” und “Lerner” etwas näher eingegangen. Eine Mischung aus Einführung und Überblick, gerichtet an Personaler, die wissen wollen, wie es mit E-Learning weitergeht. Mich hat vor allem gefreut, dass trotz der frühen Stunde alle Plätze im Forum besetzt waren (ca. 40 Besucher?). Titel meines Referats: “Die Zukunft von E-Learning”, und die Präsentation liegt wie immer auf Slideshare.

Noch ein paar Worte zur Messe: Man darf sicher sagen, dass der Bereich “eKnowledgement” auf der “Zukunft Personal” noch, wie sagt man so schön, ausbaufähig ist. Gerade mal eine Handvoll Anbieter waren anwesend. Das war auf dem DGFP-Kongress in Wiesbaden vor einigen Wochen nicht anders. E-Learning ist für die großen Messen und Kongresse im HR Bereich kein Thema. Es ist nicht so einfach zu verstehen. Denn mittlerweile dürfte E-Learning in vielen Personalabteilungen angekommen sein, aber scheinbar überlässt man bis heute, von einigen zaghaften Versuchen in der Vergangenheit abgesehen, das Feld klaglos den Personalentwicklern, E-Learning-Experten und ihrer Leitmesse LEARNTEC. Doch es scheint Bewegung in die Messe- und Kongresslandschaft zu kommen, war in Köln zu hören. Man will zukünftig wieder mehr in das Thema investieren. Höchste Zeit, denn “von unten” drängen die EduCamps und zeigen, dass man Bildungsinteressierte auch ganz anders zusammenbringen kann. Ich bin jedenfalls gespannt!

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What the MSM Gets Wrong About Wikipedia — and Why

Posted on 22 September 2009 by jrobes

Jimmy Wales berichtet amüsiert über Gerüchte rund um Wikipedia. Neue Editionsrichtlinien, neue Kontrollmechanismen seien geplant, um vor allem Artikel über lebende Personen besser vor Vandalismus zu schützen. Alles Quatsch, so Jimmy Wales. Auch wenn es einige nicht hören oder glauben wollen, es geht genau in die andere Richtung: “English Wikipedia will soon launch a new feature that will allow you to edit, as an inexperienced user, articles that have previously been locked more-or-less continuously for years.” Man setzt auf noch mehr Offenheit und hält an der Grundprämisse weiter fest: “…  that the general public is actually intelligent, interested in sharing knowledge, interested in getting the facts straight.”
Jimmy Wales, The Huffington Post, 21. September 2009

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Enterprise 2.0 – Ohne gute Ideen und Konzepte kommt man nicht weit

Posted on 21 September 2009 by jrobes

Joachim Niemeier hat sich durch die Enterprise 2.0-Beiträge der letzten Tage gearbeitet (es waren wirklich einige!) und diese zusammengefasst. Es lohnt sich, kurz vorbeizuschauen! Es finden sich Hinweise auf Andrew McAfee und die aktuelle McKinsey-Studie; die Frage, was im Zentrum von Enterprise 2.0 stehen sollte (sehr schön: “unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich zu machen”); wie man den Nutzen oder ROI von Enterprise 2.0 misst; und wie “Best Practices” bei der Einführung von Enterprise 2.0 aussehen könnten (Dion Hinchcliffe) oder ob man nicht lieber von “lessons learned” oder “Fallstudien” sprechen sollte (Ross Dawson).

Joachim Niemeier abschließend: “Die Diskussion zwischen Dion Hinchcliffe und Ross Dawson erinnert mich an das alte Wortspiel „Die Dinge richtig tun” und „Die richtigen Dinge tun”. Eben die Frage nach der Effektivität, die nicht durch eine reine Input-Output-Betrachtung zu beantworten ist. „Ohne gute Ideen und Konzepte kommt man mit Enterprise 2.0 nicht weit”! - damit könnte man aus meiner Sicht die Ergebnisse des Wochenrückblicks auf die einfache Formel bringen.”
Joachim Niemeier, centrestage, 20. September 2009 

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Bildungsexpedition D

Posted on 18 September 2009 by jrobes

In der Zeit zwischen dem 31. August und 9. September hat ein ganz besonderes Bildungsprojekt stattgefunden, die Bildungsexpedition D:  “Die Bildungsexpedition ist ein nicht-kommerzielles Projekt von neugierigen Forschern und bildungsexpedition_2009091.gifBildungsbürgern, die große Lust haben, die Bildungslandschaft in Deutschland zu erkunden. Begleitet werden wir von den Seelen der beiden Humboldt-Brüder: Alexander von Humboldt, der große Naturforscher, und Wilhelm von Humboldt, der große Bildungsgelehrte.” 

Kurz zum Ablauf: Es wurden im Vorfeld Adressen und Ziele von Bildungsprojekten in Deutschland gesammelt, eine Route wurde abgesteckt und dann hat sich ein Team unter der Leitung von Christian Spannagel und Lutz Berger auf die Reise begeben, ausgerüstet mit allen Instrumenten, die es zum Kommunizieren und Dokumentieren braucht. Jetzt liegen viele Stunden Projektberichte, Diskussionen und Interviews vor. Und alle Informationen, die man braucht, um diese außergewöhnliche Idee und ihren Hintergrund besser zu verstehen. Danke schön!!
Lutz Berger und Christian Spannagel, Bildungsexpedition D

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IBM’s Smart Work Jam Under Way Already – Are You Jamming?

Posted on 18 September 2009 by jrobes

Okay, es ist IBM und dort sitzen kluge Menschen mit vielen Ideen und den Möglichkeiten, diese Ideen auch auf verschiedenen Bühnen zu präsentieren. Eine dieser Bühnen sind die Jams, die IBM meines Wissens schon seit einigen Jahren regelmäßig veranstaltet, um in einem begrenzten Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen eine globale Plattform zum Austausch von Ideen und Meinungen zu öffnen. Dieser Artikel von Luis Suarez ist ein guter Startpunkt, um sich einen Eindruck vom aktuellen IBM-Jam zu verschaffen oder auch direkt in das Thema “Smart Work” einzutauchen: Luis Suarez verlinkt nicht nur zum Jam selbst (offen für alle!), sondern auch auf zwei interessante Präsentationen zum Thema. Und, by the way, der Blog von Luis Suarez, Social Computing Evangelist bei IBM, ist auch über den Jam hinaus eine wichtige Adresse, wenn es um Social Networking und Knowledge Management (Smart Work eben) geht.
Luis Suarez, elsua.net, 17. September 2009 

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E-learning chart toppers

Posted on 17 September 2009 by jrobes

Clive Shepherd hat eine Übersicht über den britischen E-Learning-Markt geschrieben, die sich - mit Blick auf die wesentlichen Strukturen, nicht die Namen der Player - sicher auch auf die Szene hierzulande übertragen lässt. Dabei teilt er das Spielfeld in folgende Bereiche auf: a) bespoke content providers, b) off-the-shelf content providers, c) authoring tool providers, d) LMS/ LCMS providers. Während der erste Bereich vorwiegend national besetzt ist, dominieren auf den übrigen Feldern internationale Anbieter. Im Ranking nach Umsatz fehlen wie immer bei solchen Erhebungen wichtige Namen, weil viele Anbieter keine Zahlen zur Verfügung stellen, aber Clive Shepherd geht im Begleittext ausführlich auf diese “hidden champions” ein. Die abschließende Einschätzung des Autors:

“The learning and development profession generally is at a crossroads. On top of the pressures for a more speedy delivery of training and for more environmentally friendly solutions comes the extreme cost constraints associated with the deepest recession in a generation. Organisations will be bound to turn to solutions that are more responsive, less disruptive and clearly more cost-effective, and that generally means a greater use of new media.”
Clive Shepherd, Clive on Learning, 20. August 2009

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Discussion Forums for Knowledge Sharing at Capital City Bank

Posted on 17 September 2009 by jrobes

Viele Unternehmen haben heute Online-Diskussionsforen, viele setzen sie ein und fast alle können Beispiele aufzählen, wo nicht das passiert ist, was man erwartet hatte. Tony Karrer hat aus einem Gespräch diese interessante Case Study entwickelt, die erzählt, wie es funktionieren kann, auch wenn die Gruppe nur aus 22 Teilnehmern besteht. Vieles scheint hier an der Person zu hängen, die das Projekt initiierte, ihrem Vorwissen und ihrem realistischen Blick für die Situation. Aber Tony Karrer schildert weitere Einflussfaktoren und überlegt, wie man mehr Menschen auf den Weg bringen könnte, Foren (und andere neue Technologien) dort zu nutzen, wo es passt: “Becky’s suggestion is that everyone should participate in a 100% online course with a discussion forum and someone there who knows how to moderate it.” Ich hoffe, es gibt noch andere Vorschläge.
Tony Karrer, eLearning Technology, 15. September 2009

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Was ist Konnektivismus?

Posted on 16 September 2009 by jrobes

Das passt natürlich hervorragend zum Start des cck09. Silke Hinrichs hat Stephen Downes’ Video-Statement “What is Connectivism? A Quick introduction to the topic of Connectivism” ins Deutsche übersetzt. Auch wenn ich sicher bin, dass Stephen Downes hier sicher genauso viele Fragen aufwirft wie beantwortet, es ist sicher für manchen eine schöne Sache, auch den zweiten Protagonisten des Kurses kurz in Wort und Bild zu erleben.

“Was ist also Konnektivismus? Das Besondere am Konnektivismus ist die These, dass Wissen buchstäblich über Verknüpfungen (=connections) verteilt ist. Wissen ist das, was entsteht, wenn Informationen von einer Verknüpfung, von einer Entität an eine andere gesendet werden.”
Silke Hinrichs’ Blog, 7. August 2009

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Connectivism and Connective Knowledge 2009

Posted on 16 September 2009 by jrobes

Die zweite Auflage des “Connectivism and Connective Knowledge course” hat gerade begonnen. Wieder führen George Siemens und Stephen Downes über 12 Wochen Interessierte durch das Thema, wieder heißt es “walk the talk”, denn der Kurs ist nichts anderes als die praktische Umsetzung ihrer Vorstellung von “connectivism”. Wie im letzten Jahr ist das Herzstück dieses Kurses ein Tag, “cck09″, der die verschiedenen Stränge, Diskussionen und Informationen zusammenhält. Diese Dezentralität ist vielleicht - neben dem Austausch über die Sache selbst - das wirklich Faszinierende an diesem Kurs, der zugleich mit der uns bekannten Vorstellung von Kurs brechen will.

Aber es gibt natürlich auch einige konkrete Anlaufpunkte: Der tägliche Newsletter, “The Daily”, in dem die weltweiten Aktivitäten zusammengeführt werden; ein Wiki, in dem Ablaufplan und Organisatorisches zu finden sind; eine kurze Video-Einführung von George Siemens, in der er das Experiment vorstellt, aber auch auf die Unterschiede zum letzten Jahr eingeht. Eine Moodle-Plattform mit Diskussionsforen, Recordings usw. Mehrere Konferenzen wurden dieses Mal in den Ablauf integriert. Interessierte können sich zudem an der University of Manitoba einschreiben, um ein Certificate in Emerging Technologies for Learning zu erlangen.
George Siemens und Stephen Downes, Connectivism & Connective Knowledge, 14. September - 6. Dezember 2009

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Open Ed 09

Posted on 15 September 2009 by jrobes

Dieses Video gibt einen wunderbaren Eindruck von der Open Education Conference, die vor einigen Tagen in Vancouver stattgefunden hat: Viele Protagonisten der OER-Bewegung waren dort, z.B. David Wiley, Stephen Downes, Jim Groom, Alan Levine, Leigh Blackall …  Sie antworten kurz auf Fragen wie “What is your favorite open education project?” und “Why do you love open educational resources (OER)?”. Die Antworten auf “Why do you love Vancouver?” sollte man je nach Gemütslage am Besten überspringen.

Wem das unterhaltsame Stimmungsbild nicht ausreicht, findet auf den Konferenzseiten weiteres Material inkl. der Videomitschnitte der Sessions. Und wer ganz viel Kondition hat, kann eine mehrstündige Unterhaltung zwischen Stephen Downes und David Wiley verfolgen.
Jane Park, blip.tv, 15. September 2009

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Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency

Posted on 15 September 2009 by jrobes

“This booklet comes directly from a series of 15 blog posts I wrote in 2009. My intention was to offer some guidance for journalists who are ready to learn how to transform themselves into multimedia journalists. This series should demystify many of the new options for storytelling that have been made possible by digital tools.”

Diese Handreichung beginnt mit “1. Read Blogs and Use RSS”, führt dann den Leser Schritt für Schritt durch die gesamte Multimedia-Welt (wie entwickelt/ bearbeitet man Fotos, Audios, Videos usw.) und endet mit “15. Maintain and Update Your Skills”. Sehr sorgfältig, gut verlinkt, eine komplette Anleitung zum Selbststudium. Und sicher auch für Bildungsexperten interessant. “Acknowledge that you will never have all the skills you need—but at the same time, keep working to add new skills one at a time, step by step.” (via Stephen Downes)
Mindy McAdams, J-Source, 14. September, 2009 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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