Archive | August, 2009

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Faszination an mobilem Lernen

Posted on 31 August 2009 by jrobes

In der Diskussion um Mobile Learning 1.0 ging es um die technische Aufbereitung von Inhalten für kleinere Displays. Mobile Learning 2.0 dagegen ist ein kompletter Perspektivwechsel, ist vernetztes Lernen, das an bekannte “2.0″-Szenarien und -Möglichkeiten anknüpft. Anja C. Wagner holt in diesem interessanten Artikel (geschrieben für das Jahrbuch eLearning & Wissensmanagement) weit aus, um die Faszination des Mobilen zu beschreiben: das iPhone als Gadget, das ganz neue Nutzungserfahrungen und -gewohnheiten freigesetzt hat. Die Autorin setzt hier, ohne viel Platz für Zwischentöne zu lassen, ganz auf die Vision des Mobile Learning 2.0, auf den selbstbestimmten Lerner und user-generated content. Das sollte der Leser “aushalten” können!
Anja C. Wagner, eduFutureBlog, 26. August 2009

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Enterprise 2.0: The Book and the Blurbs

Posted on 31 August 2009 by jrobes

Andrew McAfee, der 2006 den Begriff “enterprise 2.0″ in Umlauf gebracht hat, hat ein neues Buch geschrieben: Es heißt, ja nun, “Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for Your Organization’s Toughest Challenges” und erscheint im November. Das erste Kapitel steht aber bereits online zur Verfügung und macht neugierig. Andrew McAfee steckt hier sehr schön das Spielfeld ab, erzählt z.B. von seiner Annäherung an Wikipedia (am Beispiel des Begriffs “Skinhead” wollte er sich beweisen, dass das Projekt nicht funktionieren kann!) und wie sich Unternehmen in den letzten zehn Jahren mit IT auseinandergesetzt haben. Das Buch hat zwei Teile: Im ersten wird erklärt, was “enterprise 2.0″ ist, und im zweiten, wie Manager von den damit verbundenen Möglichkeiten profitieren können.

“No one is more surprised than I am by this book. I had no plan a few years ago to investigate any new Internet technologies or online communities, and certainly no idea that I would make use of the “2.0” suffix myself. The only credit I give myself is for being just open-minded enough to test my initial skepticism about Web 2.0. The rest, I guess, I owe to skinheads . . . “ Wie gesagt: November!
Andrew McAfee, Andrew McAfee’s Blog, August 2009

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Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2009

Posted on 28 August 2009 by jrobes

Wer “Daten, Fakten und Analysen” zur beruflichen Bildung sucht, findet in diesem Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ausreichend Informationen. Wobei man sich hier auf bereits veröffentlichtes Material bezieht, wie die Erhebungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie die CVTS-Studien (siehe mein letzter Eintrag zum Thema). Die präsentierten Ergebnisse sind daher nicht überraschend: “Fazit: Betriebliche Weiterbildung - Deutschland weiterhin nur im europäischen Mittelfeld”: “Im Jahr 2005 boten in Deutschland weniger Unternehmen als 1999 ihren Beschäftigten betriebliche Weiterbildungen an, und weniger Beschäftigte haben an betrieblicher Weiterbildung teilgenommen.” (S. 251)

Schön ist, dass es eine Reihe erklärender Hinweise zu den unterschiedlichen Ergebnissen der verschiedenen Erhebungen in Deutschland gibt; schön auch, dass der Datenreport sowohl online als auch in gedruckter Form kostenfrei zur Verfügung steht; schade ist, dass auf dem Abstraktionsniveau dieses Reports Fragen des informellen Lernens oder der Bildungstechnologie keine Rolle spielen bzw. spielen können, weil kein entsprechendes Datenmaterial vorliegt.
Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), 18. August 2009

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Trends im Personalmanagement

Posted on 28 August 2009 by jrobes

Wenn man von schnell wechselnden Schlagworten im Web 2.0- und Enterprise 2.0-Umfeld verwöhnt ist, wird man diese Trendsammlung vermutlich eher schulterzuckend zur Kenntnis nehmen. Auch ein Vergleich der identifizierten Trends über die Jahre ist (noch) nicht möglich, da es das erste systematische Trendreporting der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) ist. So stoßen wir also auf eine Reihe liebgewordener Klassiker und stellen fest, dass die “2.0-”-Themen von diesem Status noch ein großes Stück entfernt sind. Doch vielleicht gerade deshalb lohnt der Blick auf die Liste sowie ihre Einordnung im Report:
- Talent Management
- Flexibilisierung der Personalarbeit
- Strategische Ausrichtung des Personalmanagements
- Effiziente Gestaltung der Personalarbeit
- Individualisierung der Personalarbeit
- Employer Branding
- Messbarkeit der Personalarbeit
- Vermittlung von Werten und Sinn
- Führungskräfteentwicklung
- Leistungserhalt und Aging Workforce

Der DGFP ist diesen Trends über ein dreistufiges Verfahren auf die Spur gekommen: eine detaillierte Inhaltsanalyse renommierter (deutschsprachiger!) Zeitschriften des Personalmanagements, ein Workshop mit Personalmanagement-Experten sowie eine Online-Befragung der DGFP-Mitgliedsunternehmen. Dieses Verfahren, das nur am Rande, trägt sicher dazu bei, Trends aufzunehmen, die schon lange da sind - und weniger, Trends zu identifizieren, die kommen werden.
Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP), PraxisPapier 4/2009 (Juli) 

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Evaluation of evidence-based practices in online learning

Posted on 27 August 2009 by jrobes

Diese Studie macht gerade die Runde. Kein Wunder, wenn man mit so einem Ergebnis aufwarten kann: “The meta-analysis found that, on average, students in online learning conditions performed better than those receiving face-to-face instruction.” Diese Meta-Analyse wurde im Auftrag des U.S. Departments of Education durchgeführt. Dabei wurden die Ergebnisse empirischer Studien ausgewertet und zusammengefasst, die zwischen 1996 und 2008 veröffentlicht und in denen die Lerneffekte von Online- und Präsenztrainings verglichen wurden. 93 Seiten mit vielen methodischen und inhaltlichen Details. Dazu gehören weitere Differenzierungen, die Blended Learning-Arrangements betreffen; dazu gehören auch durchaus warnende Hinweise, dass die Auswertungen an einigen Punkten hinken:

“However, several caveats are in order: Despite what appears to be strong support for online learning applications, the studies in this meta-analysis do not demonstrate that online learning is superior as a medium. In many of the studies showing an advantage for online learning, the online and classroom conditions differed in terms of time spent, curriculum and pedagogy.(xvii)

Es ist also doch etwas komplizierter. Von den individuellen Unterschieden der Teilnehmer an diesen Studien ganz zu schweigen. Ich halte mich da lieber an Michael Kerres, der zwar auch die Lektüre empfiehlt, sich aber zugleich wundert: “Mich machen solche Studien eher ratlos. Zum einen, dachte ich, es wäre heute “Stand der Diskussion”, dass solche schlichten Vergleiche zwischen mediengestützten Lernszenarien versus face-to-face Unterricht “an sich” als fraglich einzuschätzen sind. Zum anderen geben mir solche Studien - als Mediendidaktiker - keinerlei Hinweise, was denn nun “gute” Medienangebote ausmacht.”  (”E-Learning besser als FTF?”)
U.S. Department of Education, A Meta-Analysis and Review of Online Learning Studies, Mai 2009 (pdf)

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How Much for that E-Learning in the Window?

Posted on 26 August 2009 by jrobes

Ich bin seit einigen Jahren in diesem Geschäft und kann bestätigen, dass Preise - Preise für E-Learning-Content - keine einfache Sache sind. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um an der Preisschraube zu drehen; es gibt verschiedene Modelle, um vom Konzept zum fertigen Programm zu kommen; es gibt Erst-Projekte, Folge-Projekte, Skaleneffekte usw. Es gibt natürlich auch einige einfache Orientierungspunkte. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Entwicklung und Integration von Videos und Filmen schnell ein Budget verdoppeln kann. Es gibt aber auch Punkte, die sich nicht in Fixpreisen kalkulieren lassen, z.B. wenn es um die Integration von Web 2.0-Instrumenten ins Online-Lernen, also um Beratung oder Prozessbegleitung geht.

Wir (bei HQ Interaktive Mediensysteme GmbH) nehmen oft die drei Variablen “Preis”, “Qualität” und “Zeit” und versuchen, im Gespräch mit dem Kunden herauszufinden, wo die Prioritäten liegen. Intellum, ein amerikanischer E-Learning-Anbieter, arbeitet mit dieser schönen Beispielsammlung, um auf einen schnellen Blick zu zeigen, was man für ein bestimmtes Budget bekommen kann. Natürlich sind die Preisunterschiede nicht auf den ersten Blick klar und natürlich wird man der Kalkulation definierte Standards und schlanke Abstimmungsprozesse unterlegt haben. Aber die Matrix gibt einen ersten Orientierungspunkt und signalisiert Transparenz und Vertrauen.
Karl Kapp, Kapp Notes, 25. August 2009

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The Expansion of Moodle

Posted on 25 August 2009 by jrobes

Der Veranstaltungsherbst steht vor der Tür. Dazu gehört natürlich auch die Online Educa (obwohl ich auch dieses Jahr nicht sicher bin, ob ich es nach Berlin schaffe). Im aktuellen Newsletter findet sich ein interessantes Interview mit Martin Dougiamas, “the guy who started Moodle”, in dem sich alles um die Frage dreht, wie attraktiv Moodle für Unternehmen außerhalb des Bildungssektors ist. Aus pädagogischer Sicht, so Martin Dougiamas, sind Unternehmen weniger anspruchsvoll: “In my experience they generally just want to publish content, set quizzes and produce reports.” Viele scheuen jedoch immer noch die Auseinandersetzung: “… sometimes it’s probably just a very conservative approach to e-learning where choosing a big proprietary product from a big company is seen as the “safe” option requiring less research.” Aber die wirtschaftliche Krise öffnet doch die eine oder andere Tür etwas schneller.

Ach ja, ganz unten im Newsletter findet sich noch der Hinweis, dass Peter F. Druckers 100. Geburtstag gefeiert wird und dass es 1959 war, als Drucker den Begriff “knowledge worker” prägte - “in his groundbreaking publication Landmarks of Tomorrow.” Dann wäre das auch geklärt.
OEB News Portal, 7. August 2009

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Seth Godin & Tom Peters on blogging

Posted on 25 August 2009 by jrobes

Seth Godin: “Wenn niemand deinen Blog liest, es spielt keine Rolle! Viel wichtiger ist darüber nachzudenken, was man tut und sagt, wie man sich darstellt, ganz egal, ob es für einen Kollegen oder deine Katze ist. Sich in einigen Absätzen darüber Rechenschaft abzulegen, warum man etwas getan hat.” Tom Peters: “Meinen ersten Post habe ich im August 2004 geschrieben und keine andere Sache in den letzten 15 Jahren ist beruflich für mich wichtiger gewesen als das Bloggen.”  1:39 Minuten und der, wie ich finde, wichtige Hinweis, dass Bloggen in erster Linie Nachdenken und Reflektieren bedeutet und erst dann kommt das Publizieren mit all seinen Rückkopplungs- und Netzwerkeffekten. Und vielleicht ist es genau diese Reihenfolge, die sich bei Twitter eher umkehrt.
Seth Godin & Tom Peters, YouTube, April 2009

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And the Pursuit of Happiness: Can Do

Posted on 24 August 2009 by jrobes

Ach, wenn man doch solche Geschichten zeichnen und erzählen könnte! Von Maira Kalman, “illustrator, author and designer”, hatte ich bisher nichts gehört, aber das wird, das muss sich ändern, nachdem ich diese Story in der New York Times über Benjamin Franklin, die amerikanische Demokratie und Erfindungen gelesen habe! “Don’t mope in your room. Go invent something”!!
Maira Kalman, The New York Times, 30. Juli 2009

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How I use social media

Posted on 24 August 2009 by jrobes

Ein wunderschöner Wiedereinstieg ins regelmäßige Lesen und Bloggen für mich: Nancy White lässt die Zeit zwischen 1996 und heute Revue passieren und beschreibt, welche Rolle “social media” in ihrer persönlichen wie professionellen Entwicklung gespielt haben. Ihre Reflexionen beginnen mit Howard Rheingold’s Online Community “Electric Minds”, gehen weiter zu George Por’s “Knowledge Ecology University”, führen zu gemeinsamen Projekten mit Etienne Wenger und John Smith, bis zur aktuellen Buchveröffentlichung (”Digital Habitats: stewarding technology for communities”). Dann die längere Beschäftigung mit “visual thinking and visual practices”. Schließlich der Einstieg ins aktive Bloggen in 2004, der ihr Denken und ihre Arbeit noch einmal auf eine ganz neue Weise transparent gemacht hat. Für Nancy White sind “social media” eine andauernde Entwicklung und Bereicherung und sie zählt für jede einzelne Station auf, was das genau bedeutet (bitte nachlesen!). Ihr Resumee:

“So what are the patterns?
First, it has been useful for me to recognize that social media has a role in my life as an individual, as a member of communities and groups, and as a participant in these wider, free-ranging things we call networks. Individual - Group - Network -> the whole spectrum. I find this amazing.

Second, my activities can be loosely grouped into the following.
- Learning
- Getting work done
- Finding and connecting with people
- Getting stuff (search, content, etc.)
- Exploring and pushing my own boundaries

My practices have been radically changed and shaped - yes, even transformed - by social software.”
Nancy White, Full Circle Associates, 4. August 2009 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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