Archive | July, 2009

Endlich Urlaub!

Posted on 31 July 2009 by jrobes

kuehe_appenzell_200906.gifHier wird es die nächsten 2-3 Wochen ruhig werden.
Urlaubszeit.

Bis dann & alles Gute!
Jochen Robes

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Where Knowledge Management Has Been and Where It Is Going- Part Three

Posted on 31 July 2009 by jrobes

Fünfzehn Jahre Knowledge Management teilt Nancy Dixon in drei Etappen bzw. Kategorien ein: 1) “leveraging explicit knowledge”, 2) “leveraging experiential knowledge” und 3) “leveraging collective knowledge”. Sie geht davon aus, dass unsere Vorstellungen von Wissen ganz wesentlich unsere Arbeit als Wissensmanagement-Experten beeinflussen und dass diese Vorstellungen sich permanent verändern.

Kurz zu den einzelnen Kategorien (Nancy Dixon springt etwas zwischen “Phasen” und “Kategorien”): Zur ersten Kategorie  gehört es, das explizite, dokumentierte Wissen zu erfassen und Menschen mit Informationen zu verbinden. Diese Kategorie prägen IT und “knowledge repositories”. Zur zweiten Kategorie gehört der Fokus auf das Erfahrungswissen der Praktiker und die Frage, wie man Menschen mit Menschen verbinden kann. Communities of Practice (Etienne Wenger) sind das dominierende Modell.

Wir befinden uns nun mitten in der dritten Phase, die Nancy Dixon mit “leveraging collective knowledge” beschreibt. Immer komplexere Fragestellungen, immer weniger Vertrauen in traditionelle Meinungsführer und Entscheidungsträger sowie der Ausschluss des Managements von bestehenden Wissensprozessen in Organisationen stellen das Knowledge Management vor neue Herausforderungen: “In leading edge organizations we see knowledge management professionals focusing on the:
- Inclusion of cognitively diverse perspectives
- Integration of the organization’s knowledge, and
- Increased transparency.

Beispiele und Literaturhinweise geben einen ersten Eindruck, was hinter “leveraging collective knowledge” steckt. Auch wenn dieser dritten Kategorie noch etwas die Konturen und Begriffe fehlen, ist der Artikel lesenswert. Er ist übrigens der dritte in einer Serie (hier der Teil 1 und hier der Teil 2).
Nancy Dixon, conversation matters, 30. Juli 2009 

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Corporate Blogging

Posted on 30 July 2009 by jrobes

Die Karawane ist zum Teil schon weitergezogen, so dass Artikel zum Corporate Blogging derzeit seltener anzutreffen sind. Doch es gibt sie noch. Im vorliegenden stellt Gabi Reinmann Bloggen als eine Methode der Organisationsentwicklung vor und liefert notwendige Einschränkungen gleich mit: “Blogs sind keine genuinen Methoden für Organisationsentwicklung. Sie können infolge ihrer Merkmale aber Veränderungsprojekte begleiten und unter bestimmten Bedingungen Funktionen übernehmen, die der Organisationsentwicklung dienen.” Vor diesem Hintergrund unterscheidet sie zwischen individuellen Blogs, Gruppenblogs sowie Corporate Blogs und beschreibt deren Möglichkeiten wie auch deren Fallstricke. Der Artikel (geschrieben für die Zeitschrift Organisationsentwicklung, 4/09) liest sich etwas “sperrig”, weil Gabi Reinmann zum einen auf den Kontext von “enterprise 2.0″ verzichtet und es lieber offen lässt, welche Art von Organisationsentwicklungsprozessen Weblogs unterstützen können; zum anderen, weil ihr Weblogs im unternehmensinternen Einsatz wohl schlicht nicht ganz geheuer sind.
Gabi Reinmann, E-Denkarium, 27. Juli 2009

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E-Learner Survival Guide

Posted on 29 July 2009 by jrobes

Eine Sammlung von kurzen Essays und Hilfen für den E-Learning-Einsteiger: “Everything you need to succeed in the wild and wooly world of mobile learning, elearning, and hybrid college, K-12, and career courses”. 325 Seiten. Eigentlich kein Thema für diesen Blog: denn das Buch richtet sich an eine Zielgruppe, die sich mit grundlegenden Fragen rund um das eigene Lernen und Lernverhalten sowie E-Learning als Lerntechnologie und Lernform auseinandersetzt. Vielleicht blättert man einfach mal durch das Inhaltsverzeichnis der Online-Ausgabe, denn immerhin ist sie von Susan Smith Nash alias “E-Learning Queen”, deren Blogarchiv bis ins Jahr 2004 zurückreicht.
Susan Smith Nash, E-Learning Queen, 27. Juli 2009

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Rechtsfragen bei E-Learning

Posted on 28 July 2009 by jrobes

Vielleicht steht der wichtigste Satz schon auf Seite 5: “Wer fremde Werke verwendet, sollte im Zweifel eher davon ausgehen, dass sie urheberrechtlich geschützt sind.” Wer das beherzigt, liegt immer richtig. Wer wissen will, was das im Detail für E-Learning bedeutet, sollte weiterlesen. Wobei die grundlegenden Fragen rund um Urheber- und Nutzungsrechte nicht nur für E-Learning-Entwicklungen, sondern auch für andere Medienproduktionen gelten. Interessant sind insbesondere das Kapitel 6 über “Gesetzliche Nutzungsfreiheiten: die Schranken des Urheberrechts” sowie das Kapitel 5 über “Freie Werke und Open Content”, das auch einige Absätze über Creative Commons einschließt. Der Praxis-Leitfaden steht übrigens selbst unter einer solchen Lizenz, wurde 2008 mit dem Europäischen E-Learning Award ausgezeichnet und liegt jetzt in einer überarbeiteten Fassung vor.
Till Kreutzer, Multimedia Kontor Hamburg, Juni 2009

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E-readiness rankings 2009

Posted on 27 July 2009 by jrobes

Fast wäre es wieder an mir vorbei gegangen, das aktuelle “E-Readiness Ranking”. Seit 2000 veröffentlichen die Economist Intelligence Unit und das IBM Institute for Business Value diese globale IT-Hitparade. “E-readiness”, so heißt es in der Einleitung, “is a measure of the quality of a country’s ICT infrastructure and the ability of its consumers, businesses and governments to use ICT to their benefit.” Auf den ersten Plätzen hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan. So haben USA und Großbritannien durch die Wirtschaftskrise an Plätzen eingebüßt, während Nationen wie Dänemark (Platz 1), Schweden (2), Niederlande (3) und Norwegen (4) Plätze gut machten, “because this year’s rankings now cover ICT usage in addition to availability”. Ach ja, Deutschland ist von Platz 14 auf Platz 17 gefallen, möglicherweise, weil es fast dramatisch schlechte Werte in der Kategorie “Government policy and vision” bekam!! (die Kriterien hier: “Government spend on ICT per head; digital development strategy; e-government strategy; online procurement; availability of online public services for citizens and businesses; eparticipation.”
Economist Intelligence Unit, Juni 2009 (pdf)

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Wir sind so frei

Posted on 27 July 2009 by jrobes

Es gibt viele gute Gründe, sich kritisch mit bestehenden Urheberrechts- und Copyright-Bestimmungen auseinanderzusetzen. Auch mit dem Vorgehen von Google, die sich gerne im eigenen Interesse und dem des großen Ganzen über die Interessen Einzelner hinwegsetzen. Aber in diesem Fall beginnt ein Museum, die National Portrait Gallery (NPG) in London, mit Wikipedia einen Rechtsstreit, weil ein Autor Bilder von der Website der Gallerie auf die Seiten der Wikipedia hochgeladen hatte. Friedhelm Greis, Autor dieses Artikels und Mitarbeiter bei Wikipedia, merkt zu Recht an: “Unabhängig von den rechtlichen Aspekten zeigt der Fall, wie schwer sich viele Institutionen noch mit dem Verständnis von “freiem Wissen” im Internet tun.” Und ergänzt: “Dabei könnte sie [die Gallerie] von einer Kooperation mit Wikipedia profitieren.”
Friedhelm Greis, der Freitag, 25. Juli 2009 

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WissensWert Blog Carnival Nr.5 (Juni ‘09)

Posted on 25 July 2009 by jrobes

Anfang Juni habe ich im Rahmen unseres WissensWert Blog Carnivals die Frage: „Warum twitterst Du eigentlich?” in die Runde geworfen. 32 Rückmeldungen sind eingegangen, die ich hier noch einmal aufliste. Dazu wieder Kommentare und Links. Eine Zusammenfassung habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben.

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Editorial zum WissensWert Blog Carnival Nr. 5

Posted on 24 July 2009 by jrobes

Anfang Juni habe ich im Rahmen unseres WissensWert Blog Carnivals die Frage: „Warum twitterst Du eigentlich?” in die Runde geworfen. 32 Rückmeldungen (!) sind eingetroffen, die ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen will. Vorneweg: Vielen Twitter-Nutzern scheint es wie mir zu gehen: Man ist neugierig auf Twitter, macht mit, ohne aber genau Rechenschaft über das „Warum” ablegen zu können. Diese Neugierde ist häufig verbunden mit dem Gefühl, über eine Sache nur reden und urteilen zu können, wenn man sich zumindest einmal auf sie eingelassen hat. Warum wird also getwittert? Ich habe drei Gründe gezählt (und unzählige kleine Motive und Antreiber …):

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Not Dead Yet: Why the Institutional LMS is Worth Saving

Posted on 24 July 2009 by jrobes

Haben Learning Management Systeme eine Zukunft? Fragezeichen werden ja immer wieder gerne gesetzt, ob ganz allgemein mit Blick auf zukünftige Personal Learning Environments oder ganz konkret mit Blick auf die Möglichkeiten von z.B. Google Wave oder WordPress. , “simplicity” und “focused attention”.  Und er schließt wie folgt:

“It would be a mistake to suppose I’m glorifying existing LMSs. Quite the opposite. There is enormous room for improvement and much to learn from visions such as those embodied in the design of Google Wave. My caution is not against innovation, open education, or EduPunk. Rather, my caution is against predicting the demise of the monolithic institutional LMS so early that we lose interest in improving something likely to be with us for many years to come.”

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The Benefits of a Classical Education

Posted on 23 July 2009 by jrobes

Tim O’Reilly, der uns bekanntermaßen das Web 2.0 geschenkt hat, erzählt hier über die anhaltenden Spätfolgen seiner klassischen Erziehung. Griechisch und Latein also. “Socrates is my constant companions”, sagt Tim O’Reilly und erklärt uns, wie er bei der Entwicklung und Diskussion seiner Ideen, inklusive Web 2.0, immer wieder von der Lektüre und dem Wissen der Alten profitiert. Der Artikel erinnert in wunderbarer Weise daran, dass Bildung im besten Sinne Persönlichkeitsentwicklung ist, und wenn er dann noch von einem Apologeten des Internets geschrieben ist, was will man mehr.

“As John Cowper Powys noted in The Meaning of Culture, culture (vs. mere education) is how you put what you’ve learned to work in your own life, seeing the world around you more deeply because of the historical, literary, artistic and philosophical resonances that current experiences evoke. Classical stories come often to my mind, and provide guides to action (much as Plutarch intended his histories of famous men to be guides to morality and action). The classics are part of my mental toolset, the context I think with.”
Tim O’Reilly, O’Reilly radar, 21. Juni 2009

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Tip 26: Our Objection to Learning Objectives

Posted on 22 July 2009 by jrobes

Obwohl ich regelmäßig mit Bildungskonzepten und -programmen zu tun habe, ist es eine Weile her, dass ich den klassisch ausformulierten Lernzielen begegnet bin. Gibt es sie überhaupt noch? Gibt es noch Programme oder Programmhinweise, die mit diesem oftmals bürokratisch anmutenden Akt in das Lernerlebnis starten? Die Vorbehalte der e-Learning-Experten von kineo sind nachvollziehbar. Und ihre mehr motivierenden Alternativen nützlich:

“- Put the Learner to Work: Have the learner attempt a task. If they fail, they’ll know what they should be able to do when they finish your program (hopefully, complete that task).
- Use Drama: Create a scenario showing the risk of what could happen if the learner doesn’t learn the content — and the benefits that will happen when she does.
- Create a Game Quiz: Instead of a traditional, boring assessment, create a game-like quiz. Based on their performance, learners will see if they are beginners or advanced, and where their gaps in knowledge might lie.”

Kineo, Juli 2009

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Social Everywhere

Posted on 21 July 2009 by jrobes

14 kurze Videoepisoden, in denen Peter Schütt, Social Software-Evangelist bei IBM, dafür wirbt, Unternehmens- und Kommunikationsprozesse einmal ganz anders zu denken: nicht hierarchisch, sondern sozial und vernetzt. Er erzählt von Reisekostenabrechnungen am Wochenende, Social Tagging, der deutschen Angst vor Veränderung, twitternden IBM-Mitarbeitern und kleinen Jungs, die den Ball nicht abspielen. In der letzten Episode geht es konkret um Weiterbildung und hier lautet seine Botschaft: “Wir müssen alle abschreiben lernen!” Wer heute Fragen alleine löst und nicht “social” denkt, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. So ungefähr jedenfalls.
Peter Schütt im Gespräch mit Ulrike Reinhard, SCOPE 09, 9. Juli 2009 

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Learning Delphi 2009 - E-Learning 2.0 unterstützt Blended Learning

Posted on 20 July 2009 by jrobes

54 E-Learning-Experten wurden im Frühjahr 2009 durch das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung gefragt, welche Trends das digitale Lernen bestimmen und wie die Weiterbildung im Jahr 2012 aussehen wird. Die wichtigsten Ergebnisse: In der aktuellen “Hitliste” der Lerntechnologien stehen Blended Learning-Angebote (96%) ganz oben, gefolgt von Web-based Trainings (91%) und Lerner Communities bzw. Social Networks (83%). Microblogging/ Twitter sehen derzeit nur 15 Prozent der Befragten als zukünftige Bildungstechnologie. Da die Befragung in der vorliegenden Form bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, lassen sich auch einige Entwicklungslinien nachzeichnen: So haben Podcasts und Weblogs in den letzten Jahren deutlich an Wertschätzung verloren, während Social Networking heute höher im Kurs steht als 2007.

Der aktuelle Trendmonitor enthält noch weitere interessante Hinweise: Als “wichtigste Trends” werden e-learning 2.0/ social software, game-based learning und mobile learning genannt. Man glaubt auch, dass in drei Jahren immer mehr Lerninhalte von den Anwendern selbst entwickelt werden und dass Open Source-Lernplattformen an Boden gewinnen. Ergänzt wird die Auswertung durch einige Einschätzungen des E-Learning-Marktes. Insgesamt ein für mich sehr realistisches Bild der Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens (wenn man einmal vom Hype um games-based learning absieht).
Disclaimer: Ich war einer der 54 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2009  

Nachtrag (26.07.2009): Einige kritische Anmerkungen zum Trendmonitor finden sich im Blog von Gabi Reinmann (”Trend-Tücken”).

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Kurz und auf Abruf - Trends in der betrieblichen Weiterbildung

Posted on 20 July 2009 by jrobes

Auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Wiesbaden habe ich am 19. Mai einen Vortrag gehalten. Titel “Erfolgsfaktor Qualifikation - Wie Unternehmen morgen ihre Weiterbildung organisieren”. Daraus ist diese kleine Fingerübung entstanden, eine Zusammenfassung meiner Vortragsthesen auf zwei Seiten bzw. in 5.100 Zeichen. Meine sechs Stichworte sind allesamt als “Trends” verkleidet: “Der Trend zum Online-Lernen, … zu flexiblen Kurzformaten, … zu zielgruppenspezifischen Angeboten, … zum Learning on Demand, … zum selbstorganisierten Lernen, … zum Lernen in Netzwerken.”
Jochen Robes, in: Jahrbuch der Deutschen Fachpresse 2009: Wege zum Kunden, 8. Juli 2009 (pdf)

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“How to Open a Banana Like a Monkey”: The Anatomy of a Good Training Video

Posted on 17 July 2009 by jrobes

That’s it. Mein Verhältnis zu Bananen wird zukünftig ein anderes sein. Aber darum geht es gar nicht: Es geht um die Frage, warum dieses Video als “Training Video” funktioniert:
“- It’s short–less than a minute.
- It reminds us of how we usually peel a banana and the problems with it. …”

Michele Martin, The Bamboo Project, 15. Juli 2009

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Blog-Cockpit - Performance Measurement für Blogs

Posted on 17 July 2009 by jrobes

Dieser Arbeitsbericht, der an der Universität St. Gallen im Rahmen des Competence Network Business 2.0 von Andrea Back entstanden ist, “ist allen, für die das Bloggen mehr als nur ein Hobby ist, eine Handreichung, wie sie den Erfolg des Blogs im Auge behalten können”. Dabei haben die Autoren, Damian Amherd und Stefanie Hain, sich zuerst mit bestehenden Web-Analytics-Systemen auseinandergesetzt, ihre Schwächen beschrieben, um dann ein eigenes Analyse-System zu entwickeln, das den Bedürfnissen des (Fach-/Themen-)Bloggers besser gerecht wird. Eine wichtige Voraussetzung eines solchen Performance Measurement-Systems: Man sollte sich systematisch mit seinen Zielen als Blogger auseinandersetzen! Hier empfehlen die Autoren ein Vorgehen, das sich an der Balanced Scorecard von Kaplan/ Norton orientiert. Dieses Vorgehen führt einen schrittweise zur Verbindung von Zielen und Messgrößen, und hier findet man in diesem Arbeitsbericht ganz praktische Ratschläge, was man sinnvollerweise messen kann und woher man entsprechende Daten bekommt. Zwei kurze Fallstudien runden das Dokument ab.

Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieser Bericht (wieder) motiviert, einige Entwicklungen etwas systematischer und in Zahlen ausgedrückt zu verfolgen. Ich sage ganz bewußt “einige Entwicklungen”, weil für mich ein Blog nur ein Baustein eines größeren Portfolios ist, das untrennbar mit Aktivitäten auf anderen Plattformen wie Twitter und Slideshare, mit Kontakten in Netzwerken wie Xing sowie mit Präsenzen auf Kongressen und Messen verbunden ist. Aber die Idee eines Excel-basierten Dashboards, um hier verschiedene Entwicklungen einmal festzuhalten und im Zeitverlauf zu beobachten, ist äußerst charmant! (via Business 2.0)
Damian Amherd und Stefanie Hain, Universität St. Gallen, Projektberichte Business 2.0 IWI-HSG - forschungsorientierte Abschlussarbeiten, Nr. 1/2009

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Zukunft des E-Learning: Brauchen Computer zum Lernen noch Menschen?

Posted on 17 July 2009 by jrobes

“Am 8. und 9. Juni fand in Berlin die Fachtagung “eQualification - Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung” statt. Nach Auskunft der Veranstalter (Projektträger DLR) sollten die Potentiale der digitalen Medien zur Unterstützung struktureller Reformen in der beruflichen Bildung und neue Formen der Arbeits-, Qualifizierungs- und Kommunikationsprozesse der Fachöffentlichkeit präsentiert werden.” Teilt uns freundlicherweise der BildungsserverBlog mit. Wenn man seinem Hinweis folgt, stößt man auf eine “bunte” Liste an Vorträgen und Referenten. Neben Fachberichten aus der Medien-, Druck- und Zementindustrie finden sich auch die Visionen von Joachim Hasebrook, Professor an der Steinbeis Hochschule Berlin. Ich kann den Foliensatz nur empfehlen, weil hier die Zukunft des E-Learning ganz “anders” erzählt wird: nämlich als Technikgeschichte, die sich aber nicht in einzelnen Tools und Systemen verliert, sondern den Blick konsequent auf die Schnittstelle von Mensch und Computer richtet. Diese Schnittstelle beschreibt Joachim Hasebrook aus drei Perspektiven: “Zukunft Searchware” (Vernetzung statt Indexierung), “Zukunft Selfware” (Digitale Persönlichkeit) und “Zukunft Brainware” (Neurochips für Hirnschnittstellen). Leider ist nicht überliefert, wie der Referent den Anwesenden erklärt hat, was das konkret für die Entwicklung ihres nächsten WBTs oder ihrer zukünftigen Wiki-Community bedeutet.
Joachim Hasebrook, Fachtagung “eQualification - Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung”, 8./ 9. Juni 2009 (pdf)

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Open Teaching Multiplies the Benefit but Not the Effort

Posted on 16 July 2009 by jrobes

“When the costs of “open teaching” (freely allowing people outside the university to view course materials and informally participate in the course) are so low, I ask myself a question. Do we professors, who live rather privileged lives relative to the vast majority of the planet’s population, have a moral obligation to make our teaching efforts as broadly impactful as possible, reaching out to bless the lives of as many people as we can? Especially when participatory technologies make it so inexpensive (almost free) for us to do so?
I believe the answer is yes.”

David Wiley, der vielleicht prominenteste Vertreter der Open Content-Bewegung und gegenwärtig Gastblogger beim Chronicle of Higher Education, beschreibt anhand eigener Erfahrungen, welchen Gewinn es für alle Beteiligten, Lehrende wie Studierende, bringen kann, wenn sie die neuen technischen Möglichkeiten nutzen, um ihre Arbeiten und Erfahrungen mit anderen außerhalb ihrer Hochschule zu teilen. Lesenswert!
David Wiley,  The Wired Campus, 15. Juli 2009

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Is It Time for Informal Learning to Go Formal?

Posted on 16 July 2009 by jrobes

Wir sind vertraut mit der formalen betrieblichen Weiterbildung und wir wissen um das informelle, selbstorganisierte Lernen. Aber was passiert, wenn diese beiden Welten zusammenstoßen? Wenn sich Unternehmen z.B. mit Web 2.0-Angeboten beschäftigen, dann verfolgen sie damit ein Ziel und entwickeln im besten Fall eine Strategie, eine Bildungsstrategie. Es geht für sie darum, den Zufall zu steuern, Rahmenbedingungen für das Informelle zu schaffen, ohne es vollständig zu formalisieren - und schließlich den Erfolg dieser Maßnahmen zu überprüfen. Soweit geht Lance Dublin, Bildungsexperte und Unternehmensberater, gar nicht. Aber er versucht, diesen neuen Bereich zwischen “formal” und “informell” zu beschreiben. Sein Vorschlag: “non-formal learning”:

“There is a third domain,” Dublin said. “That’s the domain where you use all these informal tools but you use them with intention. You put enough structure around them so they have a purpose within the organization.”
“The opportunity lies in defining the middle between the two poles, Dublin said. Non-formal learning is structured, but not formal, intentional but not directed. “It’s taking the best of all the worlds we know,” Dublin said. “When is structure and intentionality good? When is randomness or unintentionality good? It’s not either/or. It’s both/and.”

Mike Prokopeak, Chief Learning Officer Magazine, Juli 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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