Archive | June, 2009

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Enterprise Microblogging in der Diskussion

Posted on 30 June 2009 by jrobes

Wenn man diesem Artikel von Dirk Röhrborn (Communardo) und den dort angebotenen Links folgt, kann man wunderbar in eine aktuelle Diskussion zum Thema “Microblogging in Unternehmen” einsteigen. In dieser Debatte, verteilt auf verschiedene Blogs, werden viele und gute Gründe aufgezählt, warum man Microblogging einfach mal ausprobieren sollte und wie es die Kommunikation und Projektarbeit im Unternehmen positiv verändern kann: informativer, einfacher, “natürlicher” könnte sie werden; und es gibt einige Zweifler, die an Twitter denken und sofort abwinken, oder vor der nächsten Informationsüberflutung warnen. Aber gerade sie machen die Diskussion reizvoll.

Zwei Anmerkungen, die sich mir nach dieser “konzentrierten” Übersicht aufdrängen: a) Das Thema “Microblogging” wirkt in einigen Beiträgen isoliert, wenn man nur seine Vor- und Nachteile diskutiert, ohne immer wieder den Bezug zu “Projektmanagement 2.0″ herzustellen. Aus meiner Sicht ist Microblogging nur ein Baustein einer kollaborativen Kommunikations- und Informationsumgebung, die nur an wenigen Stellen heute bereits gelebt wird. In den meisten Fällen begegnen mir Laufwerke, Ordnerstrukturen und Emails plus Attachments.

b) Microblogging wird an vielen Stellen das Projektmanagement (2.0) bereichern, davon bin ich überzeugt. Doch es wird die Projektkommunikation zugleich vielfältiger und komplexer machen: verschiedenen “Mitspielern” - Kunden, Freien, Internen, dem Management, Führungskräften, Juniors, Seniors, Digital Natives & Immigrants, Fachexperten … - mit jeweils eigenen liebgewonnenen Erfahrungen, Vorlieben und Routinen steht eine wachsende Zahl von Möglichkeiten offen, miteinander zu kommunizieren und zusammen zu arbeiten. Als Projektleiter oder Team wird man in Zukunft noch länger überlegen müssen, ob man für die Kommunikation einige Regeln definiert oder ob man es jedem Teammitglied offen lässt, seinen eigenen Weg zu wählen. Die damit verbundene soziale Kompetenz wird auf allen Seiten, ob Teamleiter oder Mitglied, zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Dirk Röhrborn, human network competence, 23. Juni 2009

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The Big Question: How do I spend my time?

Posted on 29 June 2009 by jrobes

“The Big Question” ist die Frage, die auf dem Learning Circuits Blog (ein ASTD-Projekt) jeden Monat zur Diskussion steht. In diesem Juni ist es eine sehr persönliche Frage, aber eine interessante, denn ich bin immer mehr der Überzeugung, dass wir uns in unserer Arbeit als Knowledge Worker und Learning Professionals am Besten über persönliche Erfahrungsberichte weiterentwickeln können. Hier also exemplarisch Clive Shepherd, der die Frage aufnimmt und kurz seinen Alltag als Consultant beschreibt, zwischen Kunden und Homeoffice, zwischen Bloggen und Twittern. Und mit einem kurzen Fazit:

“Keeping these activities under control is important. There are several skills that I’ve developed to help me out:
- skimming headings/messages extremely quickly to locate material that’s of any relevance to what I’m doing;
- only posting / tweeting when I have a clearly formulated thought that is likely to be of value to my network;
- writing clearly but quickly.”

Zu weiteren Statements verlinkt der Learning Circuits Blog.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 4. Juni 2009

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E-Learning spart Zeit und Geld

Posted on 29 June 2009 by jrobes

Damit wäre auch das endlich geklärt: “Nicht zum E-Learning gehören einfache Recherchen mit dem Internet … “ Dieser Hinweis findet sich in einer Mitteilung des Hightech-Verbands BITKOM, in der die Ergebnisse einer aktuellen und repräsentativen Umfrage vorgestellt werden. Der Umfrage zufolge nutzen derzeit 17 Millionen Bundesbürger Computer und Internet für die Aus- und Weiterbildung. Klassisch, strukturiert, in Programmen und Kursen, um “Zeit und Geld” zu sparen. Nicht informell, vernetzt oder on demand.
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 26. Juni 2009

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Recht für Techniker/innen: “Aktivierendes E-Learning 2.0″

Posted on 26 June 2009 by jrobes

Die Autoren beschreiben die Entwicklung einer Großlehrveranstaltung zum modernen Community-basierten E-Learning-Kurs. Also von E-Learning 1.0 zu E-Learning 2.0 in zehn Jahren. Ausführlich wird der pädagogische Anspruch (”aktivierende Lehre”) dargelegt, um dann die einzelnen Umsetzungslösungen vorzustellen – bis zur aktuellen Moodle-basierten Infrastruktur. Eine fast modellhafte Entwicklung und drei offene Fragen, auf die abschließend hingewiesen wird:  (a) der erhebliche Mehraufwand im Vergleich zu konventionellen Lehrangeboten, (b) user-generated content & und  Plagiatsfrage sowie (c) der Umgang mit einigen „Störeinflüssen“.

Der Ausblick: “Für die Weiterentwicklung der Konzeption bestehen mehrere konkrete Pläne. Sie betreffen etwa die Optimierung des Einsatzes der Law Alumni/ Law Alumnae zur semesterübergreifenden Community-Bildung, worin ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit der E-Learning-Aktivität gesehen werden kann […]. Ferner ist die Qualitätssicherung zu optimieren, eine radikale Vereinfachung der internen Notenverwaltung in die Wege zu leiten und die Online-Involvierung externer Mentor/inn/en aus der Rechtspraxis angedacht.” Chapeau!
Markus Haslinger, Michael Tesar und Anna Kirchweger, Fachportal Pädagogik, 9. Juni 2009

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„Adresse nicht gefunden“ – Auf den digitalen Spuren der E-Teaching-Förderprojekte

Posted on 24 June 2009 by jrobes

Bis ich alle 344 Seiten dieses Bandes aus der Reihe “Medien in der Wissenschaft” gelesen habe, wird sicher noch eine Weile vergehen. Aber ein Anfang ist gemacht: In diesem Artikel begeben sich die Autoren auf Spurensuche (“Projektarchäologie” nennen sie es!). Immerhin geht es um 300 Millionen Euro, die Bund und Länder in den letzten Jahren in E-Learning-Förderprojekte im Hochschulbereich investiert haben. “Vernetztes Studium Chemie”, “Virtuelle Fachhochschule”, “Neue Medien in der Bildung”, “Notebook-University”, “eLearning-Dienste für die Wissenschaft” stehen für ambitionierte Projekte mit durchaus bildungspolitischem Anspruch. Grund genug, einmal nachzufragen, ob denn von der so selbstverständlich geforderten Nachhaltigkeit im Web noch etwas zu sehen ist. Also wurde gesucht und oft nichts mehr oder nicht mehr viel gefunden, der Titel deutet es an. Konkret:

„Ein wesentliches Indiz für die Nachhaltigkeit der Projekte ist ihre Verfügbarkeit im Netz. … Damit ist es allerdings schlecht bestellt, ist doch vieles nicht mehr auffindbar …, Auch die Erwartungen, dass E-Learning zu erfolgreichen Geschäftsmodellen im Hochschulsektor führen könnte, haben sich kaum erfüllt. Hier stellt sich die Frage, ob die Ziele jemals angemessen waren. … Insgesamt muss konstatiert werden, dass in vielen Projekten keine ausreichenden Vorkehrungen für die Übertragbarkeit der Konzepte und Produkte in interne und externe Kontexte ohne den Förderrahmen getroffen wurden.”
Das komplette Buch steht übrigens online zur Verfügung!
Simone Haug und Joachim Wedekind, in: E-Learning: Eine Zwischenbilanz. Ullrich Dittler, Jakob Krameritsch, Nicolae Nistor, Christine Schwarz, Anne Thillosen (Hrsg.), Waxmann 2009, S. 19-37

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How Twitter can make history

Posted on 23 June 2009 by jrobes

Wieder hat ein aktuelles Ereignis (Iran) dafür gesorgt, dass wir alle ganz fasziniert auf die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten schauen. Ganz oben steht dabei Twitter. Die Medien sind derzeit voll von Artikeln und Berichten, unmöglich, alles aufzunehmen und zu verlinken. Clay Shirky hat meine Filter im zweiten Anlauf genommen, weil der Autor und die Bühne der TED Talks immer Kurzweil und Qualität versprechen. Auch dieses Mal gibt es 17 Minuten unterhaltsam aufbereitete Medien- und Sozialgeschichte, um die neue Qualität des Internets und der Kommunikation auf den Punkt zu bringen. Wenn auch Shirky’s Beispiele noch nicht aus dem Iran, sondern aus China und den USA kommen.
Clay Shirky, TED Talks, Juni 2009 

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Who’s in the Market for Learning: Individuals or Organizations?

Posted on 22 June 2009 by jrobes

Eine interessante These: “I think we’re going to see a move away from companies and organizations to individuals as the consumers of learning products and services.” Auch hierzulande kann man ja beobachten, dass die Aufwände der Privathaushalte für Weiterbildung, auch für berufsbezogene Weiterbildung, seit Jahren steigen (wenn ich jetzt nichts durcheinander bringe). Aber reicht das bereits, um von einem Trend zu sprechen? Michele Martin stützt ihre These mit dem Hinweis auf die immer kürzeren Zeiten, die man heute in einem Job bleibt, bevor man zum nächsten wechselt; dann weist sie auf die steigende Zahl der Freelancer, Selbständigen und Zeitarbeiter hin, die sich selbst um ihre Weiterbildung bemühen müssen. Dann die KMUs, die nicht in Bildung investieren wollen oder können. Ich würde noch die Wissensarbeiter anführen, die das Bildungsbudget ihres Arbeitgebers am liebsten nach eigenen Interessen und Bedürfnissen managen. Aber ist das schon ein Bildungsmarkt, der sich lohnt?
Michele Martin, The Bamboo Project, 16. Juni 2009

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Educating the Net Generation

Posted on 19 June 2009 by jrobes

Der Titel dieses Reports ist etwas unglücklich, weil er bereits durch eine andere populäre Arbeit besetzt ist (siehe Diana G. Oblinger & James L. Oblinger). Doch die Lektüre lohnt sich, weil die Autoren eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema riskiert haben (das “riskiert” bezieht sich auf die Tatsache, dass der Projektstart in die zweite Hälfte des Jahres 2006 zurückreicht). Zwei Kapitel bilden das Herzstück der Arbeit: In “Investigating the Net Generation” werden die Ergebnisse der Befragung von über 2.600 Studierenden und Lehrenden zusammengefasst. Es geht um Technologien, Bildungstechnologien und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen und Vorlieben. In “Implementing Emerging Technologies” werden acht konkrete Lernszenarien vorgestellt und ausgewertet - unter pädagogischen, technischen und administrativen Gesichtspunkten (das wiederum erklärt das lange Zeitfenster der Studie).

Als Teaser kurz die wichtigsten Botschaften der Executive Summary:
“1. The rhetoric that university students are Digital Natives and university staff are Digital Immigrants is not supported.
2. There is great diversity in students’ and staff experiences with technology, and their preferences for the use of technology in higher education.”

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Wohin mit den Learning Management Systemen?

Posted on 19 June 2009 by jrobes

Wolfgang Neuhaus schildert seine Vorbehalte: gegenüber dem Begriff “e-Learning”, Learning Management Systemen und der e-Learning-Industrie. Geschehen im Rahmen eines Vortrages am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) auf einer Fachtagung zum Thema Lernmanagementsysteme. Wobei alles, wie er selbst eingesteht, vielleicht nur eine Frage der Perspektive ist: “Einen durchaus interessanten Vorschlag machte der Moodle-Vertreter: Learning Management Systeme sollten besser Schul-Management-Systeme oder ähnlich genannt werden, da es bei diesen Systemen primär nicht um das Lernen direkt geht sondern um die strukturelle Unterstützung entsprechender Prozesse. Vielleicht liegt hier tatsächlich eine zukünftige Verwendungsform dieser Systeme.”
Wolfgang Neuhaus, balancierend, 18. Juni 2009

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Youtube für die Bildung?

Posted on 18 June 2009 by jrobes

Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) denkt darüber nach, wie und in welcher Form Lehrende auf bestehendes Videomaterial zugreifen und in ihre Veranstaltungen einbinden können. Noch führt aus seiner Sicht der Weg an YouTube nicht vorbei. Aber zukünftig? “Ich bin mir sicher, dass das Videoformat auch für den Bildungssektor in den nächsten Monaten an Bedeutung zunehmen wird. Aber wird Youtube die Plattform dafür sein?” Ganz praktisch hat er sich auf verschiedenen Plattformen nach interessanten Angeboten umgesehen, auf YouTube einen eigenen Kanal erstellt und dort eine Reihe von kurzen Filmen verlinkt, die sich mit Bildungsthemen beschäftigen. Wer also mal Skinner, Rogers, Papert, Berners Lee oder Watzlawick sehen und hören will, findet hier eine Auswahl.
Michael Kerres, Notizblock von Michael Kerres, 17. Juni 2009 

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Social Network Analysis: An Introduction

Posted on 18 June 2009 by jrobes

Mark Granovetter’s vielzitierte Studie, “The strength of weak ties”, sei stellvertretend für einen Ansatz genannt, der sich “social network analysis” nennt. Doch was heißt “Ansatz”: “Social network analysis is neither a theory nor a methodology. Rather, it is a perspective or a paradigm. It takes as its starting point the premise that social life is created primarily and most importantly by relations and the patterns they form.” So schreibt Barry Wellman, einer der führenden Vertreter dieser Disziplin, in dieser kompakten Einführung, die er zusammen mit Alexandra Marin, geschrieben hat. “A thriving research area”, sagt Wellman, was man sich auch mit Blick auf die Popularität von Facebook, Twitter & Co. gut vorstellen kann. Hier aber geht es um einen Überblick, akademisch, grundsätzlich, begriffsklärend, doch sehr interessant.
Alexandra Marin und Barry Wellman, Handbook of Social Network Analysis (forthcoming), 11. Juni 2009 (pdf)

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How Twitter Will Change the Way We Live

Posted on 17 June 2009 by jrobes

time_200906.gif“The one thing you can say for certain about Twitter is that it makes a terrible first impression. You hear about this new service that lets you send 140-character updates to your “followers,” and you think, Why does the world need this, exactly? It’s not as if we were all sitting around four years ago scratching our heads and saying, “If only there were a technology that would allow me to send a message to my 50 friends, alerting them in real time about my choice of breakfast cereal.”

Auch wenn über Twitter schon viel gesagt worden ist, lohnt die Lektüre. Steven Johnson (“Everything Bad Is Good For You: How Today’s Popular Culture Is Actually Making Us Smarter”) kann einfach schreiben. So erzählt er uns am Beispiel der “Hacking Education”-Konferenz, die im März in New York stattfand, wie Twitter mit einem Schlag eine intime Runde in eine weltweit offene Diskussion drehte. Und noch wichtiger: Twitter ist für ihn ein weiteres Beispiel für etwas, das er “end-user innovation” nennt: “in which consumers actively modify a product to adapt it to their needs”. Dabei bezieht er sich auf die vielen Konventionen und Applikationen, die die ursprüngliche Idee der 140 Zeichen alltagstauglich und attraktiv gemacht haben. Lesenswert!
Steven Johnson, TIME, 5. Juni 2009

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Lernen 2.0

Posted on 16 June 2009 by jrobes

Der Jubiläumskongress “30 Jahre taz” ist zwar schon ein paar Wochen her, aber jetzt gibt es die komplette Dokumentation der Veranstaltung im Netz und ich habe erst heute den Mitschnitt dieser Podiumsdiskussion entdeckt. Eine kurzweilige Veranstaltung! Es dreht sich um “Schule 2.0″ und “Web 2.0″. Mit interessanten, fast gegensätzlichen Schwerpunkten in der Diskussion: Während bei der Schule das “2.0″ zuerst einmal für eine fortschrittliche Pädagogik steht und nicht für eine bestimmte Technologie im Unterricht, geht es mit Blick auf das Web eher darum zu erinnern, dass der Einsatz von Social Software und damit “2.0″ nicht immer die beste und fortschrittlichste Antwort auf ein pädagogisches Problem sein muss.

taz_200906.gif

Es diskutierten Erika Wey-Falkenhagen, Olaf Kleinschmidt, Ulrich Klotz und Mandy Schiefner, die auch einen ausführlichen Beitrag über die Veranstaltung geschrieben hat (hier). Dazu eine unterhaltsam-schnoddrige Moderation. Und ich habe Sätze gehört wie “die Schule ist ein überholtes Konzept” und ihre Gebäude “erinnern an kleine Fabriken”. Wem das sympathisch ist, sollte sich etwas Zeit freischaufeln und dem Link folgen.
30 Jahre taz - der Kongress, 19. April 2009

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Knowledge Exchange as a Motivational Problem – Results of an Empirical Research Program

Posted on 15 June 2009 by jrobes

Der Artikel ist im Rahmen der 8. International Conference on Computer Supported Collaborative Learning (CSCL2009) publiziert worden (zusammen mit vielen weiteren Artikeln!), die vom 8.-13. Juni auf Rhodos stattgefunden hat. Die Autoren beschreiben hier den Wissensaustausch als “social dilemma”: “while contributing information to a shared database led to costs and provided no immediate benefit to the individual, the entire group suffered when all members decided to withhold information.”  Vor diesem Hintergrund wurden aus psychologischer Perspektive verschiedene Faktoren untersucht, die das Verhalten des Einzelnen beeinflussen können: die Größe der Gruppe, ein Bewusstsein von der Bedeutung der Informationen, der Aufwand, einen Beitrag beizusteuern, der Einfluss von Belohnungssystemen, Feedback und Empfehlungen. Herausgekommen ist eine hilfreiche Übersicht, wenn auch die praktischen Konsequenzen am Ende etwas kurz geraten sind. Wobei es sicher spannend wäre, diese Studien mit der Analyse erfolgreicher Communities im Web 2.0 zu vergleichen.
Ulrike Cress und Joachim Kimmerle, 8. International Conference on Computer Supported Collaborative Learning (CSCL2009), Juni 2009 (pdf) 

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Zahlen zur betrieblichen Weiterbildung

Posted on 12 June 2009 by jrobes

bildungsstatistik.gif

Ungefähr dreimal im Jahr suche ich mir für Vorträge oder Artikel Zahlenmaterial zur Weiterbildung in Deutschland zusammen. Vor einigen Wochen habe ich mich wieder dieser Übung unterworfen und weil sie recht mühselig ist, will ich an dieser Stelle einige Links festhalten, die entsprechendes Datenmaterial im Netz zugänglich machen.Vielleicht spart es nicht nur mir etwas Zeit.

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Twitter: immer auf dem Laufenden

Posted on 12 June 2009 by jrobes

Für den aktuellen Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), deren Mitglied ich bin, habe ich einen kurzen Beitrag über Twitter geschrieben: neben einigen einleitenden Bemerkungen enthält er zwei Absätze über Twitter aus Sicht des persönlichen Wissensmanagements sowie aus Unternehmenssicht (”Corporate Microblogging”). Ein erster Annäherungsversuch.
Jochen Robes, Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), 3/ 2009

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ICT and lifelong learning for a creative and innovative Europe

Posted on 10 June 2009 by jrobes

Eine weitere Ausgabe der eLearning Papers (in Kooperation mit Learnovation) ist erschienen, die sich mit dem Thema Innovation auseinandersetzt. Die Artikel beschäftigen sich mit dem Stand von ICT und e-Learning in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen (“e-learning territories”, HELIOS). Der Tenor ist kritisch, die Stimmung trotzdem aufbruchsbereit. ICT darf nicht nur “eingeführt” werden, es geht um “Transformation” bestehender pädagogischer Konzepte. Und diese Transformation hat an vielen Orten noch nicht stattgefunden. Mit Blick auf die Hochschullandschaft heißt es beispielsweise: “The implementation of Bologna reforms seems to have taken priority over developing lifelong learning strategies.” (”New Horizons for Higher Education through e-learning”). Auch was Corporate Learning betrifft, ist das folgende Bild gut getroffen:

“Convergence between e-learning and knowledge management did not take place: e-learning has become common practice in large organisations, but has not matched the knowledge management challenge. It has not gone into the area of tacit knowledge, but has simply been associated with explicit and “packaged” knowledge. e-learning is used to do what was done in the classroom for less money, but it is not used for innovation or change management. The connection between learning and innovation is missing.” (”e-Learning, Lifelong Learning and Innovation in the working world”).
eLearning Papers, Nr. 14, Juni 2009

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More Human Than Human

Posted on 09 June 2009 by jrobes

Jay Cross hat so oft über das Ende klassischer Trainingsabteilungen geschrieben, dass sich jetzt der eine oder andere Trainer fragt, was eigentlich aus ihm wird. Nun, wenn man bei Weiterbildung an informelles Lernen, Web 2.0 und Communities of Practices denkt, fällt einem schon die eine oder andere Aufgabe ein, die auf dem Weg dorthin erledigt werden muss. Jay Cross nennt Aufgaben und Rollen. Und verweist auf Etienne Wenger, der zuletzt den “community technology steward” eingeführt hat. Nur, warum er Trainern, die sich in der Mehrzahl noch nicht einmal mit e-Learning auseinandergesetzt haben, diesen Ball immer wieder zuspielt, wird nicht so Recht klar.
Jay Cross, Chief Learning Officer, Juni 2009

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A Practical Guide to Implementing Web 2.0 (aka Social Networking Tools) in Your Organization

Posted on 08 June 2009 by jrobes

Ein langer Erfahrungsbericht in der Form eines Blogposts. Bevor Dave Pollard sich aber dem Web 2.0 zuwendet, setzt er sich mit dem Status Quo auseinander: “What’s Wrong with Corporate Websites, Intranets and Groupware?” (Die drei Zitronen!) Dieser Teil und der daran anschließende (”Can They Be Fixed?”) haben mir am besten gefallen:

“A lot of organizations are struggling with what to do with a host of costly, high-maintenance technologies that they have introduced in the last decade, hoping these technologies would produce (a) improved internal productivity, and (b) better relationships with customers. They have achieved neither objective. So they’re stuck with some very large and expensive lemons, three in particular:
1. Public websites that don’t reach customers
2. Intranets (internal content management systems) that serve up content almost no one uses
3. ‘Groupware’ tools (like SharePoint) designed to improve internal collaboration, that actually discourages collaboration.”

Anschließend gibt er eine Reihe praktischer Ratschläge, wie man bei der Einführung von Web 2.0 am geschicktesten vorgeht, aber hier steht er in guter Nachbarschaft zu vielen anderen Hilfen. Sehr schön (weil persönlicher) ist dann die folgende Aufzählung seiner Lieblings-Applikationen. Unbedingt lesen!
Dave Pollard, how to save the world, 29. Mai 2009 

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Unsere e-Learning Klassiker (Fortsetzung)

Posted on 05 June 2009 by jrobes

Drei weitere Antworten auf meine Frage nach “unseren Klassikern” sind eingegangen, so dass ich die Liste mit den Büchern, die mindestens zwei Nennungen bekamen, hier noch einmal aktualisiert aufnehme:

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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