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Unsere e-Learning Klassiker

Posted on 22 May 2009 by jrobes

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Als ich vor einigen Tagen den Beitrag von Tony Bates und seine Frage nach den e-Learning-Klassikern (”The Eight Classic e-Learning publications?”) las, hatte ich überlegt, was man denn als deutschsprachige Literatur hier aufführen würde. Und da der Blick auf mein eigenes Bücherregal hier nur eine zufällige Auswahl bietet, habe ich die Frage dorthin gegeben, wo sie hingehört, und kurzerhand eine Reihe von Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen angesprochen.

Zuerst einmal mein Dank an Rolf Schulmeister (Hamburg), Heidi Schelhowe (Bremen), Gabi Reinmann (Augsburg), Michael Kerres (Duisburg/ Essen), Uwe Beck (Learntec), Winfried Sommer (Learntec), Michael Breitner (Hannover), Andrea Back (St. Gallen) und Sabine Seufert (St. Gallen) für das spontane Mitmachen!

Gefragt habe ich nach drei e-Learning-Publikationen, die man heute als Standardwerke empfehlen kann. Natürlich habe ich dabei nicht nur einfache Auflistungen erhalten, sondern auch Anmerkungen, Einschränkungen und einige grundsätzliche Fragen, z.B.:
- Kann man eigentlich bei einem so jungen Thema wie e-Learning schon von „Klassikern” sprechen?
- Wo fängt eigentlich e-Learning an?
- Muss man nicht sinnvollerweise unterscheiden, ob sich Arbeiten auf e-Learning in der Schule, Hochschule oder Unternehmen beziehen, ob sie aus technischer, psychologisch-pädagogischer oder anwendungsorientierter Sicht das Thema betrachten?

Gute, wichtige Punkte, über die ich mich an dieser Stelle aber mutig hinwegsetze, um die „e-Learning-Klassiker” in deutscher Sprache zu präsentieren.

Zuerst die Arbeiten, die mindestens zwei Nennungen bekamen:

Mindestens eine Nennung erhielten diese Publikationen:

Die Frage nach den Klassikern hat zu einigen weiteren Kommentaren geführt, auf die ich hier kurz hinweisen will: Joachim Wedekind (”konzeptblog”) hat sich an prägende Lektüreerlebnisse erinnert (”Die Klassiker”). Ebenso Michael Kerres (”Stewart Brand: Wegweiser fürs Labor”).

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12 Comments For This Post

  1. Wolfgang Neuhaus Says:

    Lieber Jochen Robes,

    auch wenn es die E-Learning Branche nicht wahr haben will und ständig Erfolgsberichte generiert: an der Basis der Bildungsinstitutionen und im Mittelbau der Universitäten wird das E-Learning nach wie vor mit großer Skepsis betrachtet. Insofern provoziert es mich auch etwas, hier scheinbare Klassiker des E-Learnings hervorgehoben zu sehen, die den Eindruck vermitteln, als gäbe es so etwas wie ein solides Fundament des E-Learnings, auf dem Bildungskonzepte der Zukunft aufgebaut werden könnten. Mein Eindruck ist, dass dieses Fundament sehr brüchig ist, die Branche extram stark auf sich selbst bezogen kommuniziert und Blinde Flecken kaum gesehen werden. In einem aktuellen Blogbeitrag habe ich mich bemüht, solche blinden Flecken einmal aufzudecken: http://www.mediendidaktik.org/2009/05/22/die-e-learning-industrie-hinkt-den-potenzialen-innovativer-padagogik-deutlich-hinterher/ .

    Desweiteren bin ich sicher, dass sich viele Medienpädagogen die Haare raufen würden, wenn sie sähen, dass Issing/Klimsa hier als Klassiker des E-Learnings betrachtet wird. Denn insbesondere Ludwig Issing hat sich mit einer ungeheuren Vehemenz jahrzehntelang dem Instruktionsdesign verschrieben, um dann in jüngeren Publikationen mit der Quadratur des Kreises zähneknirschend den Konstruktivismus so umzuinterpretieren, dass er in seine Vorstellung von Instruktionsdesign passt. Issing hat sich mit diesem 180 Grad-Schwenk in der wissenschaftlichen Community sehr unglaubwürdig gemacht. Sein gesamter Arbeitsbereich wurde an der Freien Universität nach seinem altersbedingten Ausstieg übrigens auch ersatzlos gestrichen …

    Vielleicht sollte man auch noch eine Sammlung von Klassikern zusammenstellen, die sich dem Mainstream der E-Learning Branche aus pädagogischen Gründen entgegenstellen und für gemäßigte Formen des mediengestützten Lernens plädieren?

    Beste Grüße
    Wolfgang Neuhaus

  2. Jochen Robes Says:

    Lieber Wolfgang Neuhaus, danke für interessanten Ergänzungen in Sachen “Klassiker des e-Learning”! Ich merke schon, dass es die richtige Entscheidung war, diese Frage gleich weiterzureichen. Denn ich bin nach jahrelanger Lektüre der internationalen Edublogging-Community sicher etwas einseitig geprägt, um mich diesen Entwicklungen und Einschätzungen kompetent zu stellen. Issing/ Klimsa stehen jetzt auf meiner Lektüreliste, vor allem, um bestimmte Entwicklungen hierzulande besser nachvollziehen zu können und mein Bild zu “komplettieren”, weniger, weil ich hier Impulse für informelles, community-gestütztes e-Learning vermute. Ihren Blogbeitrag will ich gerne separat aufgreifen.
    Gruß, JR

  3. Lehmann Says:

    Vergleicht man die deutsche mit der nordamerikanischen Liste, dann ist eines
    sehr auffällig: Während in Deutschland das Thema seinen Ausgang bei “Multimedia” genommen hat, ist in den angelsächsichen Ländern die Thematik mit Distance Eduaction verschwistert. Das macht auch deutlich, warum hierzulande der Einsatz digitaler Bildungsmedien kaum einen Anschluss an die Welt der Fernlehre gefunden hat.

  4. Gralki Says:

    Endlich traut sich einer das Kind beim Namen zu nennen!
    E-Learning ist ein gewaltiges Potemkinsches Dorf, erbaut von IT Fachleuten die konsequent Lernen mit Informationsaufnahme verwechseln. Es macht Sinn, wenn ich mich am Computer über den aktuellen Tiefststand meiner gebeutelten Aktien informiere. Es macht Sinn, sich am Rechner über die günstigste Zugverbindung zwischen Berlin und Saarbrücken zu informieren – mit Lernen anspruchsvoller Inhalte hat das jedoch nichts zu tun.
    Inhalte spielen beim E-Learning ohnehin jedoch keine Rolle. Deswegen bezeichnet man Inhalte wohl auch schamhaft mit “content“. Wie gerne hätte ich gewusst, was denn nun eigentlich vermittelt wird? Welche Experten zu welchem Thema etwas Sinnvolles in den E-Learning Prozess einspulen? Da halten sich aber alle Anbieter merkwürdig bedeckt. Warum gibt es eigentlich keine Probelektionen, in denen Suchende sich informieren können, ob sie das Angebot attraktiv und fundiert finden? Warum kann man nicht wie in einer Bibliothek stöbern – ohne sich gleich registrieren lassen zu müssen?
    Nicht nur die Inhalte werden wie Geschäftsgeheimnisse verschwiegen. Verschwiegen wird auch, was denn eigentlich passieren soll, wenn man dem Nutzer den Content auf seinem PC geschickt hat – wozu in der Regel ein normaler E-Mail Verteiler reichen würde. Wie eignet sich ein Lernender den Stoff denn nun an? Das bleibt offenbar allein seine Sache. Irgendwie wird er das schon schaffen. Vielleicht wähnt der Anbieter sich in dieser Sache auf der sicheren Seite weil er immerhin 10 Testfragen geschrieben hat, damit der Nutzer sich selber prüfen kann, ob er den Stoff verstanden hat. Oh heiliger Sankt Einfalt!
    Web2.0 leistet dazu – entgegen vielen Beteuerungen der E-Learning Macher - keinen Beitrag. Chats und Foren machen nämlich nur dann einen Sinn, wenn die Teilnehmer einen Text verstanden und ihn verinnerlicht haben. Sonst bleibt ein Gespräch, selbst wenn es digital ist, ein Palaver zwischen Uninformierten.
    Der Lernende bleibt mit seinem Lernprozess bei allen E-Learning Modellen die ich kenne, völlig alleine. Dabei bietet die IT-Technik eine Fülle von Techniken und Methoden, die einen Lernenden beim Lernen – also bei der harten und schweißtreibenden Arbeit, sich mit einem Text auseinander zu setzen - behilflich sein können.
    Ärgerlich macht auch die immer wieder beschworene Behauptung, E-Learning würde Lernen unabhängig von Zeit und Ort ermöglichen. Dieses Versprechen löst nur die alte Gutenberg Erfindung ein. Nur ein Buch kann man auch in der U-Bahn lesen oder im Strandbad. Über andere Vorteile des Buches will ich hier gar nicht reden.
    Geschriebene Texte sind die Grundlage (fast) allen Lernens. Will oder muss man eine Statistik-Prüfung machen, sich mit soziologischen Klassikern auseinandersetzen, oder sich Grundlagen des BGB aneignen, kommt man nicht umhin, sich mit mehr oder weiniger anspruchsvollen Texten auseinander zu setzen. E-Learning Modelle sind da ebenso überflüssig, wie Nachrichten aus dem Schlaraffenland. Einen didaktischen Mehrwert liefern sie jedenfalls nicht.
    Seit zwei Jahren habe ich einen google alert zum Thema „E-Learning“ abonniert. Jeden Tag bekomme ich alle Meldungen über E-Learning auf meinen Rechner, die in der deutschsprachigen Presse erschienen sind. Die Erfolgsmeldungen nehmen kein Ende. Die firmeninternen Nachrichten auch nicht. Alle Naselang schließt sich ein weltweit führendes E-Learning Unternehmen mit einem ebenfalls weltweit führenden Unternehmen zusammen um weltweit noch führender zu werden. Alle Naselang vergibt man sich auch gegenseitig Preise, von denen man sich Umsatzförderung erhofft.
    Dabei sind E-Learning-Modelle wahrscheinlich ebenso toxisch, wie Wertpapiere, die ihre neue Heimat nun in “Bad Banks“ finden sollen.

  5. Gralki Says:

    Auf der Suche nach dem didaktischen Mehrwert

    Vielleicht war mein letzter Beitrag zu schroff.

    Ein Satz darin war: “Einen didaktischen Mehrwert liefern sie (die E-Learning Modelle) jedenfalls nicht.”

    Ich will das ein wenig illustrieren und wähle dazu das Beispiel vom Hasso-Plattner Institut, sicher eine über jeden Zweifel erhabene Einrichtung. Natürlich folgt das Institut dem Zeitgeist und zeigt digitale Vorlesungen, d.h. Aufzeichnungen tatsächlich stattgefundene Vorlesungen namhafter, am Institut lehrender, Experten. Ich bewege mich also im Bereich der Hochschuldidaktik

    Jeder kann meinen Gedankengang nachvollziehen. Man findet die entsprechenden Seiten unter

    http://www.tele-task.de/lectures/view/3499/1636/flashpodcast_choosenone/

    Ich habe mir eine ganze Reihe dieser Veranstaltungen angesehen und greife einmal eine heraus.

    Vorab: dies ist keine Kritik an den Lehrenden, weder an ihrer inhaltlichen Kompetenz noch an ihrer Rhetorik oder Didaktik. Ich will lediglich die didaktische Problematik des e-learning andeuten.

    Es geht um die Vorlesung von Professor Dr. Christoph Meinel “Internet - Internet und WWW-Technologien”. Jede andere Veranstaltung hätte ebenso als Beispiel dienen können.

    http://www.tele-task.de/lectures/view/4160/real/

    Das ist nun Wirklichkeit pur der deutschen Universität.

    Ein sympathischer Professor erklärt sein Fach, kompetent und abstrakt und leider mit wenig Teilnehmerorientierung. Und ihm unterlaufen die gleichen unbedeutenden Fehler, die man so häufig an der Universität antrifft: er läuft durch das Bild und zaubert so amüsante Schattenbilder seiner Person auf die abfotografierte und im Detail nicht lesbare Leinwand. Sehr bedeutend ist der Fehler nicht aber störend.

    Und es schleicht sich die Frage ein, ob das renommierte Hasso-Plattner Institut nicht einmal das Geld für Deckenbeamer hat

    Das ganze erlebt man auf einem kleinen Bildschirm, der auf meinem Notebook gerade mal 7×5 cm groß ist.

    Wichtiger ist es aber, dass es mir nicht gelungen ist, eine echte Videoaufnahme auf meinen Bildschirm zu bringen. Ich sehe nur eine Diaschau, d.h. eine schnelle Abfolge von Standbildern. Mal hat Herr Meinel seinen Mund offen und mal geschlossen. Dazu eine Folge von üblichen Powerpoint Bildern – die Pest der Didaktik - die selten mit dem gesprochenen Text übereinstimmen.

    Nach fünf Minuten erlahmt mein Interesse. Der visuelle Wechsel zwischen Professor Meinel und den spärlichen Texten der Folien ermüdet.

    Vielleicht sagt mir jetzt der eine oder andere, mein Equipment sei nicht ausreichend. Mag sein, aber für meinen normalen Alltagsgebrauch hat es bisher immer gereicht. Und ich glaube, dass die Mehrheit der Studenten, an die sich die Aufzeichnung des Hasso-Plattner Instituts richtet, auch nicht besser ausgerüstet ist. Und bekanntlich soll man Studenten dort abholen, wo SIE sich befinden.

    Wie sehr hätte mir jetzt ein Skript geholfen, in der ich die Vorlesung hätte nachlesen können, in der ich Notizen hätte anbringen können, Markierungen und Fragen.

    Es ist mir nicht gelungen eine andere Veranstaltung am Hasso Plattner Institut zu finden, die ich attraktiver oder lehrreicher gefunden hätte. Und es ist mir auch nicht gelungen, einen didaktischen Mehrwert des E-Learning im Vergleich zu “traditionellen“ Lehrveranstaltung zu entdecken.

    Ich mache mal einen Sprung und gehe zum Institut für „Didaktik der Physik“ an der Freien Universität Berlin, der Universität an der ich zehn Jahre Hochschuldidaktik betrieben habe, acht Jahre Evaluation der akademischen Lehre und weitere acht Jahre Lehre und Forschung am Institut für Soziologie.

    http://didaktik.physik.fu-berlin.de/projekte/ibe/beispiele/index.html

    Auf den Seiten des Instituts “Didaktik der Physik“ reizen mich die Beispiele für Interaktive Bildschirmexperimente. Die Seite lässt mich etwas vom Engagement der Didaktiker ahnen und ich fange an zu experimentieren – und schnell stellt sich die Enttäuschung ein.

    Der Link zu der “Galerie“ zeigt zwar schöne Bilder, aber nichts Interaktives.

    Unter “Beispielen“ werde ich dann jedoch fündig und finde fünf Experimente. Zwei davon funktionieren leider nicht: “Gitterspektrometer“ und “Lichtbündel“.

    Den “Einsteinturm“ finde ich nett, aber dass beim Klicken der Maustaste das Innenleben des Turms erscheint, lässt mich nicht gerade vor Begeisterung frohlocken.

    Und bei den “farbigen Lichtbündeln“ und beim “Massenschwerpunkt“ frage ich mich, ob der investierte Aufwand wirklich lohnt, denn der sicherlich komplizierte physikalische Sachverhalt wird dem Nutzer in der Simulation nicht klar.

    Also bin ich wieder nicht fündig geworden bei der Suche nach dem didaktischen Mehrwert. Und in mir verfestigt sich die Meinung, sowohl die Forschung zum vielversprechenden Nürnberger Trichter, als auch die Weiterentwicklung der E-Learning sollte wohl besser eingestellt werden.

    Bringt den Menschen stattdessen wieder das Lesen von Büchern bei!

  6. Wolfgang Neuhaus Says:

    Lieber Herr Gralki,

    dass das E-Learning keinen didaktischen Mehrwert hat, soweit würde ich allerdings nicht gehen, da würde man ja das Kinde mit dem Bade ausschütten. Ich denke eher, dass es der E-Learning “Begriff” ist, der problematisch ist. Er wird inzwischen in so viele verschiedene Richtungen ausgelegt, dass er für eine Beschreibung didaktischer Prozesse im Prinzip untauglich geworden ist.

    Vermittlungsprozesse sind aus meiner Sicht ohne Medien nicht denkbar. Jede Zeit hat ihre Medien mit denen sie vertraut ist. Multimedia, Internet und die vielfältigen webgestützten Werkzeuge gehören heute genauso zum allgemeinen Medien-Repertoire wie das Buch, das Schreibheft oder das Tafelbild. So ist es in jedem Falle sinnvoll, solche Medien im Unterricht einzusetzen, zu denen Studierende und Lernende einen leichten Zugang haben. Wenn allerdings die durch den Einsatz von Medien ausgelösten Vermittlungsprozesse gleichgesetzt werden mit dem Lernprozess, dann wird es aus meiner Sicht problematisch. Denn der Lernprozess ist sehr viel komplexer als das, was während der Nutzung eines Mediums abläuft. Er ist auf vielfältige Art und Weise mit Erfahrungen, Handlungen und sozialen Interaktionen jenseits des Bildschirms, des Buches oder des Tafelbildes verwoben. Selbst gängige Beschreibungen von Blended Learning Konzepten nehmen hierauf selten Bezug.

    Ich plädiere deshalb für eine bewußte Einbettung der Mediendidaktik in die Allgemeine Didaktik, die eine solch umfassende Betrachtung des Lernprozesses erst wieder möglich macht. Und den Begriff des E-Learnings könnte man gut ersetzen durch den Begriff “mediengestütztes Lernen”.

  7. Bruce Spear Says:

    Dear Jochen Robes:

    I’d like to support the critical line my former colleague Wolfgang Neuhaus has offered and go one step further.

    It is not clear to me why you have chosen these writers other than that they are established. Are these the books that have really mattered to you, and of so, how?

    If I were to make one up today, I’d write something up on what I learned from the detailed, micro-analysis of teaching and learning in Donald Schön and his concept of “reflection-in-action”; the story of how XEROX replaced dumb boring training with telephones (and I think laid the conceptual basis of social networking in institutions) as told by John Seely Brown, and while we are at it, I’d want to write up the critiques of technology from Martin Heidegger to David Noble and on up to our day. Hmm!

    One of the wonderful things about disciplinary standards is the normative assumption that we open up our work to the critical scrutiny of our peers, so while it pains me to see Wolfgang pointing out the limits to a colleague, he is fundamentally right to do so.

    Why not balance that criticism, or go around it altogether, and create a pantheon of individuals or groups or institutions that have really made a difference?

    If you follow the logic of your original pantheon, you’ll end up this September at the Freie Universitaet Berlin where the former employer of Wolfgang and myself, the Center for Digital Systems, is making a lot of public relations out of a web 2.0 initiative that, last I knew, had at most 100 users — when systems such as Pennsylvania State University claim over 500 instructor blogs and 20,000 student blogs. I mean “really!?” as they say on late night U.S. television.

    And in addition to personal and group pangtheons, why not create a pantheon of groups — how about the editors of the Academic Commons at Wabash College for the vitality and relevance of their collection of links and original articles, and especially the “New Media Technologies and the Scholarship of Teaching and Learning,” http://bit.ly/SIxju, representing a community effort among instructors experimenting with technology in their classes.

    And that leads me to the question of: why make a pantheon of professors who theorize about this stuff and why not one of instructors? While I am proud of my stupid self for helping all of 20 of my students learn how to blog last fall, that was fun, I don’t think that matters half as much as my encouraging my colleague Marcus Birkenkrahe to go far, far beyond me: something like 200 blogs were created in his lasses last semester, and the favorites are listed here: http://bit.ly/sAXwV. I guess that’s what I’d love to see most of all, if we are going to look up to a pantheon: is that those we honor direct your attention away from themselves and towards others, colleagues and preferably students, who are our future.

    All the best,

    Bruce Spear

    brucespear.com

  8. Jochen Robes Says:

    First of all, thank you very much for your interesting thoughts, Bruce! But let me start with a little, but important clarification: what you see is definitely NOT my pantheon of e-Learning! When I read the original post from Tony Bates in May, I thought it would be interesting to find out if there is something similar in the German-speaking world: some stuff that everybody involved in e-learning should be familiar with. So I forwarded this challenging question to a number of well-known e-learning experts in Germany and took their answers to present this list of e-learning classics in the German(!)-speaking world. (and, of course, I got not only answers, but also questionmarks: “do we really agree on the term e-Learning?” - “what about “Internet”-classics?” - “why only German-speaking authors?”).

    Why did I do this little exercise? After more than six years of blogging around topics of e-learning 1.0, 2.0, social software, informal learning, and knowledge management, MY PERSONAL list would be a completely different one: it would certainly include people like Stephen Downes, George Siemens, Jay Cross, Graham Attwell and many others, it would include enterprise 2.0-experts like Andrew McAfee, but … coming back to the beginning, it wasn’t my intention to display what I’am interested in. For everybody reading my posts on a regular basis, this wouldn’t offer any surprises. So, I was mainly curious to see how these experts would deal with my question!

    Finally, Bruce, let me assure you that I’am very close to your thoughts! And I will think about your suggestions to present a different kind of “e-learning pantheon” in the near future.
    All the best, Jochen

  9. Bruce Spear Says:

    Thanks, Jochen, for the generous response! All the best, Bruce

  10. Seminars2you Says:

    Wir von www.seminars2you.com Betreiber einer neuen Video und e-Learning Lernplattform sehen dies wie folgt. Lernerfolg geht mit Motivation und aktiver Beteiligung der Teilnehmer einher. Bei Vorlesungen an Unis mit mehreren 100 Studenten besteht genauso wenig Beteiligung wie bei einem Video Training. Hier habe ich wenigstens den Vorteil auf den Pause Knopf zu drücken. e-Learning darf aber auch nicht nur als Präsentationsobjekt gesehen werden, sondern als übergreifendes Kommuniklationsmittel. E-Learning kann die Kommunikation stark fördern. In einem Online Forum können viel vielseitiger und tiefere Gedankenaustausche stattfinden als in einer großen Vorlesung. Online ist man anonymer und man ist geneigt offener zu diskutieren. Hier hat e-Learning auch klare Vorteile gegenüber Präsenzunterricht.

  11. Jessica Says:

    Danke für die Bücher Tipps. Ich beschäftige mich grad von meinem Studium aus mit dem Thema Elearning und bin auf der Recherche nach passender Literatur. Ich glaube diese Bücherliste wird mir sehr helfen.

  12. Bildungsweg Zukunft Says:

    Wir von www.bildungswegzukunft.at können uns dem posting von Seminars2you nur anschließen. Den Vorteil eines Fernlehrgangs sehen wir ganz klar darin, dass die Teilnehmer entsprechend Ihrer aktuellen Lebenssituation und vor allem dann lernen können, wenn Sie den Kopf gerade frei haben dafür. Unsere Erfolgsquote zeigt uns, dass dieses Konzept wunderbar aufgeht!

5 Trackbacks For This Post

  1. netzlernen.ch - Deutschsprachige E-Learning-Klassiker Says:

    […] Kategorie: LiteraturTipp    Von miriam um 14:40…zusammengestellt von Jochen Robes.KommentareBis jetzt keine Kommentare zu diesem BeitragKommentar verfassenNameE-MailUrlIhr […]

  2. Bloghauszweinull » Archiv » E-Learning und Fernstudium - zwei Welten? Says:

    […] eine Zusammenstellung der Standard-Literatur zu E-Learning veröffentlich: Unsere e-Learning Klassiker - die Liste basiert auf einer Umfrage bei ausgewählten Hochschullehrenden (Experten im Bereich […]

  3. Unsere e-Learning Klassiker (Fortsetzung) | weiterbildungsblog Says:

    […] weitere Antworten auf meine Frage nach “unseren Klassikern” sind eingegangen, so dass ich die Liste mit den Büchern, die […]

  4. lars-kilian.de » e-Learning Klassiker Says:

    […] Die Betreiber des Weiterbildungsblog haben einschlägige Experten im Bereich des eLearning befragt, welche Literatur sie bei diesem noch jungen Thema bereits ausmachen können. Heraus kam eine interessante Liste an Publikationen, auf die ich hier gar nicht direkt verweisen möchte. Interessanter finde ich hingegen die Diskussion, die dieses Thema ausgelöst hat und hoffe, dass da noch weiter diskutiert wird. Mehr unter: http://www.weiterbildungsblog.de/2009/05/22/unsere-e-learning-klassiker/ […]

  5. konzeptblog » Die Klassiker Says:

    […] Mai fragte Jochen Robes nach den deutschsprachigen Büchern zum Thema “e-Learning”, die man gelesen haben sollte, […]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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