Das Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD), die größte Standesorganisation für Personaler in UK, hat seinen jährlichen “Learning and Development”-Report veröffentlicht, den elften insgesamt. Dazu wurden wieder 5.000 CIPD-Mitglieder angeschrieben, von denen 859 antworteten. Nichts Spektakuläres, aber einige Ergebnisse bieten doch gute Ansatzpunkte für einen grenzüberschreitenden Vergleich:
- So sind die durchschnittlichen Bildungsausgaben je Mitarbeiter von 335 Euro im letzten Jahr auf aktuell 245 Euro gesunken, einen Wert, der mir mit Blick auf deutsche Zahlen unverhältnismäßig niedrig erscheint.
- Der Anteil der Unternehmen, der angibt, dass er Talent Management-Aktivitäten durchführt, ist binnen Jahresfrist von 51% auf 36% gefallen!
- Die Kommunikation zwischen Learning & Development und IT könnte besser sein: Ein Viertel der antwortenden HR Experten gibt an, beim Roll-Out neuer IT-Systeme nicht involviert gewesen zu sein.
- Und e-Learning? 42% der Unternehmen sagen, sie nutzen es im Vergleich zum letzten Jahr mehr, 26% sehen keine Veränderung und 3% der Unternehmen melden einen sinkenden Einsatz.
Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD), 2009
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Jochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management









