Archive | April, 2009

Helpdesk im Mittelalter

Posted on 30 April 2009 by jrobes

Etwas fürs Wochenende!
YouTube, 18. Februar 2007

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Latin Test via Twitter

Posted on 30 April 2009 by jrobes

Es klingt fast ein bisschen verrückt: Ein Latein-Test via Twitter!? Der Autor/Lehrer ist jedenfalls begeistert: 125 Tweets haben die Studierenden in weniger als 35 Minuten geschrieben, dazu noch eigene Blogs genutzt, um die übersetzten Texte zu editieren, sowie weitere Online-Hilfen. Der Lehrer mittendrin in der Online-Diskussion. Und da er gleich ganze Abschnitte der Twitter-Kommunikation in seinem Beitrag festhält, ahnt man, wie alles abgelaufen sein könnte.

“Last week, I gave my first Latin test using Twitter. My Latin III students had to translate the ‘In Taberna’ section of Carmina Burana. I allowed them to do it as a collaborative assessment and I gave a single score to the entire class so long as everyone contributed equally in the Tweet feed. Students had the text open in a Latin Library tab, had their online dictionaries open, had their blogs open in which to post their sections and organize their translations, and followed each other on Twitter. The trick was that although this was a collaborative assignment, the students — under penalty of forfeiting the grade for the whole class — were not allowed to talk. All discussion had to take place on Twitter.”

Er schließt seinen Beitrag mit folgender Twitter-Werbung: “I see it as one of the most powerful tools for education available in Web 2.0.” (via Ellen Trude)

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Effective knowledge sharing

Posted on 30 April 2009 by jrobes

Wir konzentrieren uns immer noch viel zu sehr darauf, Informationen und Lerninhalte in zentralen Datenbanken festzuhalten, sagt Harold Jarche. “We should move away from central digital information repositories (KM, Doc Mgt, LCMS, etc.).” Stattdessen plädiert Jarche für den Aufbau eines “parallelen Systems”, das den direkten Austausch zwischen Wissensarbeitern unterstützt und nach deren individuellen Regeln “tickt”. Es gilt, Aufmerksamkeit und Ressourcen auf diese neuen Felder zu konzentrieren. Ich möchte anmerken: (Groß-)Unternehmen, die auf zentrale Systeme für das Management von Informationen und Inhalten setzen, zielen damit in der Regel nicht auf die Wissensarbeiter, an die Harold Jarche denkt, sondern z.B. auf große Zahlen an Service- und Produktionskräften, die sich schnell und sicher in eingespielten Bahnen bewegen sollen.
Harold Jarche, Learning & Working on the Web, 15. April 2009

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FIVE QUESTIONS…For George Siemens

Posted on 29 April 2009 by jrobes

Lisa Neal Gualtieri, Editor-in-Chief des eLearn Magazine, interviewt George Siemens. Nachdem sie Antworten zum aktuellen Zustand des Bildungssystems, zur Bedeutung des formalen Lernens und zur Vermittlung von grundlegenden Werten und Fähigkeiten erhalten hat, fragt sie ihren Gesprächspartner noch, welchen Rat er jetzt jemandem geben könne, der sich an die Entwicklung von e-Learning begibt. George Siemens: “Approaches to learning design, development, and delivery will obviously vary by discipline, grade/age level, and the context in which learning will be delivered. To simplify the process, I’d recommend designers consider three elements: Context … Connections … Choice.”
Lisa Neal Gualtieri, Interview mit George Siemens, eLearn Magazine, 21. April 2009

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Universities will be ‘irrelevant’ by 2020, Y. professor says

Posted on 29 April 2009 by jrobes

Wieder eine starke Schlagzeile, die man vielleicht nicht wörtlich nehmen sollte. Aber die Botschaft dahinter ist klar: “America’s colleges and universities, says Wiley, have been acting as if what they offer — access to educational materials, a venue for socializing, the awarding of a credential — can’t be obtained anywhere else. By and large, campus-based universities haven’t been innovative, he says, because they’ve been a monopoly.”

Im Artikel werden die Appelle, die David Wiley (Brigham Young University) an seine Kollegen richtet, mit den Open Education- und Open Content-Aktivitäten in Beziehung gebracht, die David Wiley selbst maßgeblich initiiert hat. Wie zum Beispiel Flat World Knowledge, über das College Textbooks offen zum Download zur Verfügung gestellt werden können.
Elaine Jarvik, Deseret News, 20. April 2009

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Referenzrahmens zur Qualitätssicherung und -entwicklung von eLearning-Angeboten

Posted on 28 April 2009 by jrobes

Im einleitenden Kapitel heißt es: “Der in den folgenden Abschnitten vorgestellte Qualitätsrahmen hat zum Ziel, die verschiedenen Dimensionen von eLearning-Arrangements zu erfassen, zu kategorisieren und zu beschreiben sowie eLearning-Anwendern eine praktische Planungs- und Entscheidungshilfe hinsichtlich der Ausrichtung und Aufwandsschätzung der dazu notwendigen IT-Dienstleistungen anzubieten.”  Konkret: Die Vielfalt der Formen, in denen e-Learning auftreten kann, haben die Autoren im ersten Schritt in einer Reihe von didaktischen Szenarien gebündelt und exemplarisch beschrieben. Die entwickelten Szenarien unterscheiden sich vor allem mit Blick auf den Grad der Virtualität, den Grad der Medialität und die Größe der Lerngruppen. Das macht es im zweiten Schritt möglich, aus den Szenarien konkrete Hilfestellungen für den IT-Support und -Service abzuleiten.

Beide Arbeitsschritte sowie ihre Ergebnisse lassen sich durchaus auf Zusammenhänge außerhalb des Hochschulbereichs übertragen (auch wenn es dazu eine “griffigere” Präsentationsform braucht). Auf eine wichtige Einschränkung ihrer Arbeit weisen die Autoren selbst hin: “Es geht bei der Kategorienbildung primär um formales Lernen, um planbares Lernen, und nicht um informelles Lernen oder beiläufiges Lernen.” (S. 26) Die Verknüpfung bzw. Integration einer zentralen IT-Infrastruktur und individueller Lernumgebungen (PLE) ist deshalb kein Thema.

Der “Hamburger” Referenzrahmen ist das Ergebnis eines Verbundprojekts, das im Rahmen des Programms „Neue Medien in der Bildung II” des BMBF gefördert wurde. Erfreulicherweise steht es unter einer Creative Commons-Lizenz als PDF zum Download zur Verfügung.
Rolf Schulmeister, Kerstin Mayrberger, Andreas Breiter, Arne Fischer, Jörg Hofmann und Martin Vogel: Didaktik und IT-Service-Management für Hochschulen - Referenzrahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung von eLearning-Angeboten. Hamburg/Bremen 2008 

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End the University as We Know It

Posted on 28 April 2009 by jrobes

“Graduate education is the Detroit of higher learning.” Nicht nur, wer schöne Einsteiger mag, kommt hier auf die Kosten. Der Autor, Religionswissenschaftler an der Columbia-Universität, wirft den Hochschulen vor, längst an der Praxis vorbei auszubilden. Ein Modell, das über 200 Jahre alt ist und nur noch um sich selbst und verkrustete Strukturen der Arbeitsteilung, Spezialisierung und Unabhängigkeit kreist, gehört abgelöst. Um die Hochschulausbildung “more agile, adaptive and imaginative” werden zu lassen, schlägt der Autor sechs Schritte vor, die bei der Lehre und ihren Curricula ansetzen und bei der Professionalisierung des wissenschaftlichen Personals enden. Vorläufig.

“For many years, I have told students, “Do not do what I do; rather, take whatever I have to offer and do with it what I could never imagine doing and then come back and tell me about it.” My hope is that colleges and universities will be shaken out of their complacency and will open academia to a future we cannot conceive.” (via Martin Lindner)
Mark C. Taylor, The New York Times, 26. April 2009

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Current State of Mobile Learning

Posted on 27 April 2009 by jrobes

Ein aktueller Reader, der sich dem Thema Mobile Learning widmet. Herausgeber ist die Athabasca University und alles steht als E-Book unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung. Mit “Research” und “Applications” sind die beiden Hauptsektionen überschrieben. John Traxler (University of Wolverhampton) weist in seiner Einführung auf eine interessante Entwicklungslinie hin: da sind zum einen Ansätze, die von “learning delivered or supported … by handheld and mobile technologies” sprechen und den Blick vor allem auf die zugrunde liegende Technologie richten. Daneben stehen Bemühungen, mobile learning in eine gesellschaftliche Entwicklung einzubetten und mit dem Wandel von Kommunikation und Arbeit bzw. Wissensarbeit zu verbinden: “So mobile learning is not about ‘mobile’ as previously understood, or about ‘learning’ as previously understood, but part of a new mobile conception of society. (This may contrast with technology enhanced learning or technology supported, both of which give the impression that technology does something to learning.)” Genau!
John Traxler, in: Mohamed Ally (Ed.): Mobile Learning. Transforming the Delivery of Education and Training, Athabasca University, März 2009

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Eine Woche Urlaub

Posted on 17 April 2009 by jrobes

Eine Woche mit dem Rad auf Mallorca. Ohne Laptop. Notfallhandy nur für die Familie. Offline. Ich verabschiede mich!

Bis dann, JR

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The Learning Revolution

Posted on 17 April 2009 by jrobes

Wäre das auch hierzulande möglich? Ein Dokument von staatlicher Seite, das sich ganz dem Thema “Informelles Lernen” widmet und mit “Eine Revolution des Lernens” überschrieben ist? In UK geht es, denn das entsprechende White Paper des Departments for Innovation, Universities and Skills liegt vor mir. Auch wenn der Kontext aus der Entfernung schwer einzuordnen ist: Ein inspirierendes Papier! Keine seitenlangen Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen, sondern “the start of a new journey”. Auf dieser Reise will man “a flourishing landscape of informal learning” unterstützen und ein Katalysator sein “for innovation and change”.

Das White Paper besitzt vier Kapitel. Im ersten, “Building a Culture of Learning”, werden vier zentrale Initiativen skizziert: “a Learning Pledge; a Festival of Learning; an Open Space Movement and a Transformation Fund”. Im zweiten Kapitel, “Increasing Access to Informal Adult Learning”, wird vor allem beschrieben, wie man die Menschen mitnehmen will, für die das selbstorganisierte Lernen keine Selbstverständlichkeit ist.

Dann (”Transforming the way people learn through technology and broadcasting”) wird die Rolle moderner Technologien in diesem Prozess unterstrichen:
“At work and at home, digital technologies are becoming central to our daily lives. Every day broadcasters deliver inspirational content that starts people learning. Growing numbers of people are generating their own content and creating their own online communities. The web allows us to share information and communicate with other people on a scale unimaginable only a few years ago. But we are only just starting to realise the potential.” (S.31) Erwähnt werden auch die wachsende Bedeutung von Social Networking Sites, einige Second Life-Aktivitäten (z.B. der Open University) und ein Flickr-Projekt.

Ein viertes Kapitel, “Making it happen”, schließt das Papier. Eine, wie gesagt, lohnenswerte Lektüre!
Departments for Innovation, Universities and Skills, 23. März 2009

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Blogs in Education

Posted on 17 April 2009 by jrobes

Was sind Blogs? Wie können Blogs Lernprozesse unterstützen? Wie sollte man vorgehen, wenn man Blogs einsetzen will? Stephen Downes hat eine - auch im Jahre x des Bloggens (immerhin soll ja der Begriff bereits seit 1997 im Umlauf sein) - nützliche Handreichung geschrieben, die fast alle wichtigen Fragen beantwortet. Und auch dieser Satz trifft sicher zu: “While blogs once dominated the personal publishing landscape, they now form one part in a much more diverse landscape”.
Stephen Downes, Half an Hour, 13. April 2009

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Too much information und statistische Normaldepression

Posted on 16 April 2009 by jrobes

Thomas Strobl, Blogger in Diensten der FAZ, hat sich Niklas Luhmann geschnappt, um sich und uns die aktuelle Wirtschaftskrise zu erklären. Eine wichtige Rolle spielen dabei, so Strobl/ Luhmann, die Massenmedien, die für eine zunehmende Temporalisierung der Gesellschaft (”too much information”) sorgen. Mit der Konsequenz, dass uns jede Grundlage für vernünftige Entscheidungen und eine solide Einschätzung der Zukunft entzogen wird. Und das heißt für den Autor “mit der Krise leben”, denn das Rad der Temporalisierung können wir nicht zurückdrehen. Nun ja, in jedem Fall eine interessante, gedanklich saubere Ableitung und sicher ein Vergnügen für Luhmann-Fans.

“Und darin besteht das eigentliche Problem unserer modernen Gesellschaft: Indem wir die Temporalisierung auf die Spitze getrieben haben, alles nur noch in „real-time” bei globaler Gleichzeitigkeit wahrgenommen wird, erhöhen wir notwendigerweise auch die Volatilität in all den Zusammenhängen, bei denen wir traditioneller Weise auf Beständigkeit setzen: Von der Berufswahl über partnerschaftliche Beziehungen, Hypothekenverträge und Rentensparpläne.”
Thomas Strobl, Faz.net, 15. April 2009

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My place or yours? Hosting Web 2.0 Education

Posted on 15 April 2009 by jrobes

Wo findet Lehren und Lernen auf der Grundlage einer Web 2.0-Didaktik zukünftig statt? Auf der Lernplattform einer Bildungsinstitution, angereichert um integrierte Blogs, Wikis und Communities, aber abgeschnitten vom Austausch mit der Welt da “draußen”? Die Frage hat das Zeug zum Dauerbrenner und ist eng mit der Diskussion um die PLE, die persönliche Lernumgebung, verbunden. Terry Anderson war gerade auf der Canada Moodlemoot und nimmt diesen Faden auf, indem er drei Hosting-Modelle ausführlich auf ihre Pros & Cons abklopft:

“1. Hosting Behind the Garden Wall - hosting behind the password protection of the institution - 
2. Hosting in the Front Yard - hosting by the institution, but allowing access, visibility and comments from outside the institutional community.
3. Hosting on the Commons, or in Someone Else’s Yard - hosting by external commercial or non profit hosts.”
Terry Anderson, Virtual Canuck, 8. April 2009

    PS: Wenn Elliott Masie fragt, “who should own the LMS or LCMS?”, dann schwankt er nicht zwischen Institution und Lerner, sondern zählt verschiedene unternehmensstrategische Governance-Modelle auf.

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    Edupunk won’t go away, Edupunk is here to stay

    Posted on 15 April 2009 by jrobes

    Edupunk … da war doch etwas? Richtig, letztes Jahr um diese Zeit tauchte dieser schräge Begriff auf, drehte einige rasante Runden in den einschlägigen Communities und schaffte es gerade noch zum Saisonende in die Buzzword-Glossare von Wired und New York Times. Dann wurde es etwas ruhiger. Jetzt gab es vor einigen Tagen ein Online Round Table, das mit der Schlagzeile  “Edupunk - Befreit das Bildungssystem!” warb. Dazu zwei Vorträge von Martin Ebner und Steven Wheeler und einen Chronisten, Graham Attwell, der zugehört, die Slides der Referenten verlinkt und ausführlich zusammengefasst hat. Einige seiner Stichworte: “do it yourself”, die Idee einer persönlichen Lernumgebung und die Frage, inwieweit diese Idee mit bestehenden, institutionellen Lernumgebungen zusammengehen kann.

    Was bleibt? Eine sympathische Provokation, die noch in der akademischen Nische steckt.
    Graham Attwell, Pontydysgu, 13. April 2009

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    TOP 10 TOOLS 2008 & 2009

    Posted on 15 April 2009 by jrobes

    jochen_200904.gifJane Hart hat mich gestern gebeten, meine “Top 10 Tools for learning” zu aktualisieren. Also habe ich kurz überlegt und dann schnell YouTube, Furl und iTunes durch Wordpress, diigo und Twitter ersetzt. Und dann gemerkt, dass eigentlich mehr als zehn Tools auf diese Liste gehören: denn z.B. YouTube, tiddlywiki, dropbox und Flickr nutze ich auch fast täglich. Jane Hart hat jetzt übrigens ihre Zusammenstellung auch für Lerner geöffnet. Nach wie vor eine tolle Übersicht!
    Jochen Robes, Centre for Learning & Performance Technologies, 14. April 2009

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    My top ten tips for getting started with eLearning

    Posted on 14 April 2009 by jrobes

    Im Laufe der letzten Jahre sind meine Anmerkungen und Links zu klassischen Fragen des e-Learnings immer seltener geworden. Ist das Lernen am Computer und im Web nicht längst Alltag? Gibt es noch Unternehmen, die hier grundlegende Hilfestellungen benötigen? Manchmal werde ich dann doch unsicher und freue mich, wenn z.B. die Experten von kineo das vermeintlich Selbstverständliche interessant aufbereiten. Oder wenn, wie im vorliegenden Fall, Ignatia/ Inge de Waard eine praktische Liste für Einsteiger präsentiert. Nicht ganz anspruchslos, wie ich meine, da sie e-Learning-Novizen auch “use social media” und “develop your own content” ins Aufgabenheft schreibt!
    Ignatia/ Inge de Waard, Ignatia Webs, 6. April 2009

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    Education Today. The OECD Perspective

    Posted on 09 April 2009 by jrobes

    Auf 96 Seiten haben die OECD-Experten die wichtigsten Ergebnisse ihrer Bildungsstudien der letzten Jahre zusammengefasst. Vom Kindergarten bis zur Hochschule, vom Lebenslangen Lernen bis zu Fragen der Bildungsrendite. Alles mit Verweisen auf die entsprechenden Publikationen sowie teilweise mit direkten Links zu den Originalstatistiken. Blättert man durch die einzelnen Bildungsstationen und -felder, so könnte man meinen, dass Bildungstechnologien bzw. e-Learning keine große Rolle spielen. Auf E-Learning wird kurz im Rahmen der Hochschullehre verwiesen (”E-learning has not yet revolutionised learning and teaching in higher education systems”, S. 44), “Internet” und “Web ” ergeben genau einen einzigen Treffer im gesamten Dokument. Die Fragen und Antworten zur Bildung scheinen woanders zu liegen.
    OECD Centre for Educational Research and Innovation, 19. März 2009

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    A simple explanation of the Cynefin Framework

    Posted on 09 April 2009 by jrobes

    Das Cynefin-Framework, 2000 von Dave Snowden entwickelt, ist ein hilfreiches Modell, um Blockaden in der strategischen Entwicklung einer Organisation frühzeitig zu entdecken. Oder auch, etwas pragmatischer, um festzustellen, mit welchen Werkzeugen man an die Lösung eines Problems geht. Dazu gehört, sich über die Qualität des Problems klar zu werden. Dave Snowden unterscheidet deshalb zwischen “simple” (bekannten), “complicated” (wissbaren), “complex” (komplexen) und “chaotic” (chaotischen) Umgebungen. Das heißt dann zum Beispiel, dass es wenig Sinn macht, komplexe Problemstellungen, in denen Zusammenhänge über Ursache und Wirkung oft erst im Nachhinein sichtbar werden, mit einfachen, linear-strukturierten Lösungsansätzen zu begegnen. Alles weitere wird in diesem Anecdote-Video kurz erklärt. (via George Siemens)
    Shawn Callahan, Anecdote,  3. April 2009

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    A Matter of Degrees: German Education Reform and Its Consequences

    Posted on 08 April 2009 by jrobes

    Mal der Blick von draußen auf das deutsche Bildungs- bzw. Hochschulsystem und gleichzeitig ein guter Überblick über einige aktuelle Veränderungen: diskutiert werden die Umstellungen auf das angelsächsische BA/MA/PhD-System, die Verkürzung der Gymnasial-Zeiten sowie die Exzellenz-Initiative. Weniger systematisch als in Form kurzer Statements von Hochschulexperten und Unternehmensvertretern. Dabei sind die Attribute, die im Zusammenhang mit dem deutschen Bildungssystem genannt werden, sicher nicht die schlechtesten: egalitär, dezentral, professionell. Allerdings unflexibel, wenn es um die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes geht. Aber man arbeitet ja dran.
    Knowledge@Wharton, Special Issue, 7. April 2009

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    Im Besitz des Wissens

    Posted on 07 April 2009 by jrobes

    Robert Darnton ist Kulturhistoriker in Harvard und leitet seit Juli 2007 die dortige Universitätsbibliothek. Aber noch bekannter ist er, weil er immer wieder öffentlich für das Projekt der “Aufklärung” und gegen Google’s Monopol streitet. Seit vier Jahren digitalisiert Google die Bücher großer Forschungsbibliotheken, über 7 Millionen bis heute. Im Oktober 2008 erzielte Google in einer Sammelklage, die eine Gruppe von Autoren und Verlegern wegen Copyrightverletzung angestrengt hatte, einen Vergleich. Jetzt scheint die Bahn frei.

    Darnton sieht ein, dass auch die Sündenfälle der Vergangenheit, u.a. das Geschäftsmodell der Fachverlage und das Copyrightgesetz von 1998, Google in die Hände spielen. Aber die Konsequenz, mit der Google nun die Kommerzialisierung der Bibliotheksinhalte betreibt, stellt eine neue Qualität dar. Darnton: “Gewiss, digitalisieren müssen wir. Aber wichtiger noch: Wir müssen auch demokratisieren.”
    Robert Darnton, Le Monde diplomatique, 3. April 2009

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    Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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