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Web 2.0-Strategie (IBM)

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Gestern lagen die IBM e-News in meinem Briefkasten und ich habe mir das Kapitel “Vom Web 2.0 zum Enterprise 2.0″ einmal näher angeschaut. Bzw. das kurze White Paper zur Web 2.0-Strategie. Vorneweg: Vier Seiten, nichts Neues, aber eine interessante “Verpackung”. Denn die IBM-Autoren kommen hier ganz ohne die Schlüsselworte “Kultur” und “digital natives” aus. Stattdessen soll man auf Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0 setzen, um Wissensmanagement, Kommunikation und Zusammenarbeit und damit Produktivität und Effizienz zu verbessern. Wobei der Einsatz einer Software wie das IBM Mashup Center sicher für viele Unternehmen und ihre IT einen Quantensprung bedeutet.
IBM, Januar 2009 

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3 Comments For This Post

  1. Ronald Herse Says:

    Mir fehlt bei IBM das Konzept dahinter, welches partizipative Medien einbettet in einen grösseren unternehmerischen Zusammenhang. Ich denke Web2.0.-Tools bleiben wirkungslos, wenn sie nicht eingebettet sind in Managementprozesse (eg einen Strategieprozess, einen Innovationsprozess etc.) - und auch diese Einbettung sollte m. E. auch nicht nach dem Motto “immer und überall” passieren sondern eher vorsichtig und selektiv. Diese Werkzeuge in Organisationen einfach nur bereit zu stellen ohne saubere Einbettung in einen unternehmerischen Kontext wird aus meiner Sicht nicht den heeren Anspruch von IBM von neuen Geschäftschancen erfüllen können. Letztendlich sollte es doch darum gehen, Wissen in (Kunden)nutzen zu transformieren. Methoden wie Wikis, Blogs u.a. können aus meiner Sicht einiges in Schwung bringen und Neues zu Tage fördern, Informationen austauschen etc. wenn an den richtigen Stellen eingebaut und mit den Managementprozessen verzahnt. Ein gewisses Mass an Steuerung und insbesondere eine (anspruchsvolle) interpretative Leistung wird es aber immer brauchen, um aus “Information” letztendlich “Wissen” zu generieren und die Brücke zum Nutzen für den Kunden zu schlagen…

  2. Jochen Robes Says:

    Stimme voll und ganz zu! Das einfache “nur bereit stellen” führt jetzt schon bei vielen Mitarbeitern zu Fragezeichen und Verwirrung. Vielleicht kann man dem IBM-Dokument zu gute halten, dass die Einbettung dieser Instrumente in konkrete Geschäfts- und Arbeitsprozesse letztlich von den Unternehmen bzw. den IBM-Kunden selbst vorgenommen werden muss. Und deshalb möglicherweise an dieser Stelle weniger betont wird.
    Gruß, JR

  3. Ronald Herse Says:

    So sehe ich das auch. Die Einbettung und saubere Integration in die Managementprozesse ist an dieser Stelle aus meiner Sicht der wirklich anspruchsvolle Part. Hier stehen wir eher noch am Anfang der Entwicklungen, wenn es um die Frage geht, wie und an welchen Stellen moderne partizipative Ansätze sinnvoll genutzt werden können. Derzeit kommt es mir so vor, dass das Thema sharing und Partizipation in Kombination mit den vielen technischen Möglichkeiten evtl. zu eindimensional in die Märkte getrieben wird. Das könnte zur Folge haben, dass diese - aus meiner Sicht wirklich guten und nützlichen Werkzeuge - vielfach nicht jene Akzeptanz und Nutzung erreichen, die gewünscht wäre und dann in die Ecke der netten “Spielereien” verschwinden. Ich freue mich auf die Entwicklungen der kommenden Jahre - richtig eingesetzt an den entsprechenden Stellen der Managementprozesse können partizipative Medien aus meiner Sicht jedenfalls dazu führen, dass die Managementqualität entscheidend verbessert werden kann - von der inhaltlichen Seite wie auch von der Methodischen. Insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt, dass Fluktuationsraten in Organisationen noch immer steigen, relevantes Wissen der Mitarbeiter schneller abfliesst und Tempo für Organisationen zunehmens zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird, könnten solche Werkzeuge bestimmt einen wertvollen Beitrag für das Management leisten.
    Gruss, Ronald Herse

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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