Archive | January, 2009

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2009 Horizon Report

Posted on 30 January 2009 by jrobes

Der Horizon-Report ist für mich jedes Jahr Höhepunkt und Abschluss der saisonalen Trendberichte. Das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative haben sich jetzt zum sechsten Mal aufgemacht, uns über die kommenden Entwicklungen in der Bildungstechnologie Auskunft zu geben. Wie schwierig diese Aufgabe ist, zeigt z.B. die Tatsache, dass “Microblogging” in den letzten Monaten an den Experten einfach vorbeigezogen ist. Dagegen hat man sich beim Thema “Mobiles” offensichtlich entschlossen, hartnäckig zu bleiben und es - wie fast jedes Jahr - kurz vor dem Durchbruch zu sehen. Hier hat das iPhone sicher seinen Teil beigetragen. “Serious Games”, über die die ganze Welt spricht, haben es weder 2008 noch dieses Jahr auf die Shortlist geschafft, vielleicht, weil hier in den Augen der Experten aus einer Möglichkeit bereits Wirklichkeit geworden ist. Aber jetzt zu den sechs Trends, die wieder nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgeteilt wurden:

- ein Jahr oder weniger: Mobiles und Cloud Computing
- zwei bis drei Jahre: Geo-Everything und The Personal Web
- vier bis fünf Jahre: Semantic-Aware Applications und Smart Objects

Wie jedes Jahr möchte ich nicht versäumen, auf die vielen Beispiele und Artikel hinzuweisen, mit denen die Autoren ihre Auswahl unterstreichen. Gerade mit Blick auf die aus heutiger Sicht noch entfernteren Themen ist hier sicher einiges zu entdecken.
The New Media Consortium, 2009

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“Keep Experience - Unternehmenswissen bewahren und verteilen”

Posted on 30 January 2009 by jrobes

Wenn Führungskräfte und Fachexperten aus einem Unternehmen ausscheiden, geht ihr Wissen häufig verloren. Wenn wir jetzt noch den demografischen Wandel in dieses Bild aufnehmen, wird klar, warum viele Unternehmen ein steigendes Interesse an Maßnahmen zur Wissensbewahrung zeigen. Ein Instrument, das in den letzten Jahren hier eine gewisse Popularität erlangt hat, ist die Wissensstaffette. Eine Alternative haben Metro Group und Cogneon auf der letzten KnowTech vorgestellt. Die Methode nennt sich “Expert Debriefing” und in der Zusammenarbeit mit der Metro Group wurde daraus “Keep Experience”. In den jetzt vorliegenden Unterlagen werden sowohl einzelne Bausteine und mögliche Anpassungen als auch ihre Verbindung zum organisationalen Wissensmanagement geschildert. Und ein gemessener Erfolg wird auch ausgewiesen: Die Zeitersparnis in der Einarbeitungsphase neuer Mitarbeiter soll bei 48 Prozent liegen.
Simon Dückert, Cogneon, 13. Januar 2009

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Didaktik in Zeiten des Web 2.0

Posted on 29 January 2009 by jrobes

Ich bin gerade aus Berlin zurück, wo ich auf der Kickoff-Veranstaltung des Projekts “Mediencommunity 2.0″ als Gastreferent auftreten durfte. Um mein Stichwort “Didaktik in Zeiten des Web 2.0″ zu präsentieren, habe ich exemplarisch den Massive Open Online Course von Stephen Downes und George Siemens vorgestellt und einige Fragen formuliert, denen sich eine zukünftige Didaktik stellen muss, z.B.: Wie definiert man den Erfolg offener Lernarrangements? Bilden die Teilnehmer im Web 2.0 eine Lerngruppe, eine Community oder ein Netzwerk? Welche Rolle nehmen die Lehrenden in Zukunft ein? (wobei ich, nur am Rande, ein großer Fan des englischsprachigen „facilitator“ bin!) Und: Welche Technologien unterstützen solch offene Lernszenarien am besten? Von dieser Stelle auch noch einmal meinen Dank an das Projektteam aus Teilnehmern des Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA), der Hochschule München, der Technischen Fachhochschule Berlin und des MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung für den netten Empfang und die anregende Diskussion!!
Jochen Robes, SlideShare, 29. Januar 2009

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Mixxt vs. Ning – wer bietet euch die bessere Community

Posted on 28 January 2009 by jrobes

Wer sich derzeit mit Community-Portalen und offenen Lernumgebungen beschäftigt, steht vor einer wachsenden Auswahl an Systemen. Viele davon sind Open Source, setzen aber in der Regel unterschiedliche Akzente. Wer auf ein strukturiertes, kursbasiertes Konzept setzt, landet vielleicht bei Moodle; wer ein CMS mit integrierten Web 2.0-Features möchte, bei Drupal; oder man versucht es mit einem Wiki. Oder man wählt eine Plattform, die die Community-Idee in den Mittelpunkt stellt, wie z.B. Ning oder Mixxt. Christoph Till hat hier einen nützlichen Vergleich beider Systeme erstellt. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal an das lesenswerte Resumee Michele Martins erinnert, die vor einigen Wochen mit Blick auf ihren offenen Online-Kurs auch die verschiedenen Optionen abwägte. Und an Dave Cormier, der sich gerade in “How to choose the right CMS for Education” mit Wordpress, Moodle und Drupal auseinandergesetzt hat.
Christoph Till, Daily Pod, 16. Januar 2009

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Theory Y meets Generation Y

Posted on 27 January 2009 by jrobes

Der Artikel findet sich in der jüngsten Ausgabe der Labnotes, einer Publikation des management labs (MLab), das von Gary Hamel (mit)gegründet wurde, jenem Gary Hamel, der jüngst über “The Future of Management” geschrieben hat und gerne das Label “Management 2.0″ nutzt, um seine Ideen zu verbreiten. In diesem Umfeld also berichten die Autoren über einen neuen Weg, den ein Microsoft-Team gegangen ist, um Engagement und Energie junger Mitarbeiter besser zu nutzen. Es fallen Stichworte wie Vertrauen und Serious Games, zusammengeführt unter dem Titel “42Projects” (ja, Douglas Adams!). Und das Ganze hat offensichtlich so gut funktioniert, dass das Projekt in Microsoft die Runde macht und auch bereits zu einer eigenen Webseite geführt hat.
Julian Birkinshaw und Stuart Crainer, Labnotes, Issue 10, Dezember 2008 (pdf)

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Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch?

Posted on 26 January 2009 by jrobes

Vergangene Woche haben Andrea Back und ich den WissensWert Blog Carnival eröffnet. Die Frage der ersten Runde, deren Gastgeberin Andrea ist, lautet: “Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch?”.

wissenswert_icon.gif“Die Werkbank von Wissensarbeitern ist mehr und mehr der Computer in all seinen Erscheinungsformen, mit dem man ständig online ist. Dies wird durchaus zwiespältig empfunden. Die einen begrüssen diese Entwicklung und integrieren ständig neue Tools in ihre Arbeitspraxis, andere halten sich abwartend zurück, und auch offen ablehnende Haltungen sind nicht selten. Uns Wissensarbeiter beschäftigen folgende Fragen: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen? Verbessern sich die Produktivität und Qualität der Arbeit? Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überkompensiert? Wie verläuft der persönliche Lernprozess, sich diese Arbeitspraktiken anzueignen? Was sind Ihre Antworten darauf? Lassen Sie uns wissen, was Sie persönlich als traumhaft oder traumatisch erfahren.”

Was genau ein Blog Carnival ist, haben wir hier - mit Wikipedias Hilfe - kurz beschrieben. Im März werde ich für die nächste Ausgabe den Staffelstab übernehmen. Jetzt freuen wir uns auf Beiträge - als Blogpost, als Twitternachricht oder als Email an uns. Die ersten Statements sind bereits eingetroffen und werden von uns regelmäßig verlinkt!
Andrea Back und Jochen Robes, WissensWert Blog Carnival, 18. Januar 2009 

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Selbstorganisation auf dem Prüfstand: Das Web 2.0 und seine Grenzen(losigkeit)

Posted on 23 January 2009 by jrobes

Oft steht heute der Eindruck im Raum, dass durch die Möglichkeiten des Web 2.0 und die junge Generation der “digital natives” das selbstorganisierte Lernen ein Selbstläufer wäre. Dieser Eindruck hat Gabi Reinmann (Universität Augsburg) dazu gedrängt, einmal genauer hinzuschauen, was sich hinter diesem Begriff eigentlich verbirgt. Das macht sie in zwei Schritten: Im ersten unterscheidet sie zwischen selbstreguliertem, selbstgesteuertem und selbstbestimmtem Lernen. Im zweiten weist sie auf die personalen und situationalen Voraussetzungen hin, von denen das selbstorganisierte Lernen nicht zu trennen ist. Ihr Resümee ist nüchtern: “Selbstorganisation im Sinne der Selbststeuerung und der Selbstbestimmung ist eine Herausforderung, die eine ganze Reihe kognitiver Fähigkeiten, Vorwissen, Interesse, Wille und Strategien voraussetzt, die man sich erst einmal aneignen muss.” Und sie ist auch in Zeiten des Web 2.0 “weder jedem jederzeit möglich noch überall erwünscht”.  Wobei sie das “nicht gewünscht” auch auf gegenwärtige Bildungsinstitutionen und -strukturen bezieht!
Gabi Reinmann, E-Denkarium (Preprint eines Buchbeitrages), Januar 2009 (pdf)

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Twitter as Personal Learning and Work Tool

Posted on 23 January 2009 by jrobes

Es ist eher ein Fragezeichen als ein fertiges Konzept, das Tony Karrer hier in die Runde wirft: “Thus, my opinion is: Twitter is not a tool for people who are new to social media and the use of social media for personal learning and work.”  Einige Zeilen später nennt er Twitter ein “serendipity learning tool, a quick hit”, was sich mit meinen Erfahrungen ungefähr deckt. Aber abgesehen davon: Tony Karrer fragt ja eigentlich, ob sich Twitter in einen didaktischen Kontext integrieren lässt (und ist sich da unsicher). Die Frage, ob Twitter als “personal learning and work tool” funktioniert, muss - wie bei allen Web 2.0-Tools, die ja genuin keine Bildungstechnologien sind - jeder für sich selbst beantworten. Wie auch immer, Tony Karrer verweist auf eine Reihe von spannenden Beiträgen zum Thema, vom commoncraft-Video (”Twitter in Plain English”) bis zum lesenswerten Artikel von Tom Barrett (”Twitter - A Teaching and Learning Tool”).
Tony Karrer, eLearning Technology, 21. Januar 2009

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Informal Learning becomes Formal

Posted on 23 January 2009 by jrobes

Man muss eine Nachricht nur richtig verpacken: “It’s now official. After surveying our entire research membership and having more than 30 conversations with leading HR and learning leaders (including with Xerox, Accenture, British Telecom, Edward Jones, Department of Defense, and Network Appliance), I am now 100% convinced that “informal learning” has become “formal.” That is, if you want to build a high-impact, cost-effective, modern training organization you must “formally adopt” informal learning.”

War gestern die Welt noch auf der Suche nach der richtigen e-Learning-oder Blended Learning-Strategie, so steht heute, so Josh Bersin, die “informal learning strategy” auf der Agenda. Informelles Lernen “is the next big thing”. Drei Schritte empfiehlt der amerikanische Bildungsberater Managern in Corporate Learning:
“1. First, redefine your role. …
2. Select a technology platform. …
3. Create Context, promote, market, and monitor success. …”

Mit Beispielen aus dem Umfeld der British Telecom.
Josh Bersin, Bersin & Associates, 21. Januar 2009

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Seminar: Open Educational Resources

Posted on 22 January 2009 by jrobes

Auch wenn ich ein paar Tage zu spät bin: Das Seminar gehört zum ScoPE-Angebot, einer internationalen Online-Community im Bildungsbereich. Scott Leslie (Kanada) ist Facilitator dieser Veranstaltung, die noch bis zum 8. Februar läuft: “The availability of Open Educational Resources is increasing almost daily. High quality learning materials from reputable institutions are available in many disciplines for both instructors to reuse or student self-study. This seminar will explore ways to find resources, issues with creating and licensing them, and techniques for starting to share, both institutional projects and personally.”  Wem also Projekte wie MIT OCW oder OpenLearn nicht fremd sind und wer mitdiskutieren möchte, wie die nächste Phase der OER-Bewegung aussehen könnte, ist hier sicher richtig.
Scott Leslie, ScoPE, 19. Januar - 8. Februar 2009

Nachtrag (24.1.2009): Fast hätte ich ihn übersehen: David Wiley (Brigham Young University), “best known for having coined the term Open Content” (Wikipedia), bietet in diesem Semester einen offenen Kurs an. Er heißt “Introduction to Open Education” und die ersten beiden Präsentationen sind bereits online. Ihre Titel: “10 Years of Open Content” und “Motivation”. Sehr interessant ist auch dieser Beitrag eines Teilnehmers (Jared Stein), in dem ausführlich das Angebot der MIT OpenCourseWare (MIT OCW) und Carnegie Mellon Open Learning Initiative (OLI) verglichen wird.

Auch George Siemens hat jüngst (16.1.2009) eine Präsentation “Open Educational Resources” online gestellt - eine Übersicht mit kurzen, plakativen Stichworten.

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Die Entdeckung des Menschen: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Der zweite Teil. Der erste Teil dieser Serie blieb bei der Beobachtung stehen, dass “Social Software allein … nicht die Lösung für die alten Probleme des Wissensmanagements” ist. Social Software vernetzt Menschen und Inhalte mit Menschen. Sehr schön die Unterscheidung zwischen Kultur 1.0 (”Welche Informationen wollen wir freigeben?”) und Kultur 2.0 (”Welche Informationen müssen wir schützen?”)! Lisa, Brad, Christie und Bill jedenfalls, die Protagonisten der Präsentation, finden sich dank Social Software. Nun könnte man vorsichtig einwenden, dass Unternehmen nicht nur aus Lisas und Brads bestehen, die ganz “begeistert von den Möglichkeiten sozialer Software” sind. Aber halt, es wird einen dritten Teil geben, der sich ganz der Frage widmet: “Wie gestalte ich ein Enterprise 2.0?” Vielleicht mit Uwe, Martin, Barbara und Susanne? Ich bin neugierig!
Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, Christopher Buschow und Katja Dräger, T-Systems Multimedia Solutions, 21. Januar 2009 (via Slideshare)

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E-Learning No How

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Ich wusste gar nicht, dass es T+D, das Flagschiff der American Society for Training & Development (ASTD), jetzt auch als ebook gibt. Es ist zwar nicht gerade mein Lieblingsformat, aber immerhin. In der aktuellen Ausgabe findet sich auch dieser Artikel, der davor warnt, sich ausschließlich auf Entwicklung und Design eines e-Learning-Kurses zu konzentrieren. “… seven of the most common reasons for e-learning failure and solutions for creating greater success” hat der Autor anzubieten. Es geht u.a. um den Lerner, seinen Rechner, die Benutzerführung, das LMS und den Zugang zum Programm. Nützliches Basiswissen.
Mark Simon, T+D, Januar 2009 

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Web 2.0-Strategie (IBM)

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Gestern lagen die IBM e-News in meinem Briefkasten und ich habe mir das Kapitel “Vom Web 2.0 zum Enterprise 2.0″ einmal näher angeschaut. Bzw. das kurze White Paper zur Web 2.0-Strategie. Vorneweg: Vier Seiten, nichts Neues, aber eine interessante “Verpackung”. Denn die IBM-Autoren kommen hier ganz ohne die Schlüsselworte “Kultur” und “digital natives” aus. Stattdessen soll man auf Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0 setzen, um Wissensmanagement, Kommunikation und Zusammenarbeit und damit Produktivität und Effizienz zu verbessern. Wobei der Einsatz einer Software wie das IBM Mashup Center sicher für viele Unternehmen und ihre IT einen Quantensprung bedeutet.
IBM, Januar 2009 

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Blog or Wiki?

Posted on 20 January 2009 by jrobes

“I work of a medium size company (200 employees).I want to create either a Wiki or Blog to share training tips. For example, as a new system rolls-out, I want to set-up a place to share tips, questions, and discoveries, with search capabilities. Do you have any suggestions on the best method (Wiki or Blog) and what product?”

Diese Frage erreichte Karl Kapp, der seine Antwort (Wiki!) mit uns teilt. Dazu noch einen passenden Absatz aus seinem Buch und einige nützliche Links.
Karl Kapp, Kapp Notes, 20. Januar 2009

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How World of Warcraft Promotes Innovation

Posted on 19 January 2009 by jrobes

Ich kann mir zwar nicht so richtig vorstellen, wie zwei angesehene Management-Experten nächtelang World of Warcraft (WoW) gespielt haben. Aber irgendwie haben sie das Online-Spiel schätzen gelernt. Ihre Botschaft: Wer Innovation wirklich auf die Agenda setzen will, sollte die Finger von Seminaren und Workshops lassen. Denn: “Training programs are effective only at transferring what we already know to others.” Doch: “How do we create powerful platforms jointly to innovate and develop new knowledge that no one had before?” Wer sich diese Frage stellt, sollte sich mit den Prinzipien auseinandersetzen, die WoW weltweit so herausfordernd, beliebt und erfolgreich gemacht haben. John Hagel und John Seely Brown haben daraus acht “bottom-line lessons for executives” gemacht und jede einzelne ist die Lektüre wert!
John Hagel und John Seely Brown, Business Week/ Innovation on the Edge, 14. Januar 2009

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Der Wikipedia Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 16 January 2009 by jrobes

Die Autoren mögen es spannend, also gibt es jetzt nur den ersten Teil einer dreiteiligen Serie. Hier erfahren wir: “Das alte Wissensmanagement scheitert, weil es
- Wissen als transplantierbares Gut definiert, das man zentral bereitstellt.
- Wissensbereitstellung fordert, ohne ein Publikum zu schaffen.
- Wissen managen will.”

Social Software allein, das wird noch angedeutet, macht Wissensmanagement nicht erfolgreich. Dazu gehört mehr. Eine hervorragende Präsentation mit einfachen und klaren Botschaften, die neugierig auf den nächsten Teil macht!
Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, Christopher Buschow und Katja Dräger, T-Systems Multimedia Solutions, 14. Januar 2009

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Interview with Ann Boland, Hot Lava

Posted on 16 January 2009 by jrobes

Auch wenn hier für ein Produkt (Hot Lava) geworben wird, gibt das Interview einen guten Überblick über die Entwicklungen auf dem Mobile Learning-Markt. Zum Beispiel sagt Ann Boland, dass wichtige Fortschritte nicht in den USA, sondern in weniger entwickelten Ländern stattfinden. Sie sagt auch, dass m-learning nicht für jeden ist: “Folks who work at a desk really don’t need it.” Naheliegend, aber auch darüber hinaus habe ich meine Zweifel: Mit Blick auf die wachsende Zahl kleiner und billiger Notebooks sowie bezahlbarer “web & walk”-Angebote sehe ich hierzulande keinen Grund, klassische Lerninhalte fürs Handy aufzubereiten. Networking, Microblogging, Alerts, kontextsensitive Applikationen, ja; aber keine Multiple Choice-Aufgaben.
Susan Smith Nash, E-Learning Queen, 14. Januar 2009

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Last Year’s Predictions For 2008, Reviewed

Posted on 15 January 2009 by jrobes

Wer heute etwas über das laufende Jahr oder Trends in der Weiterbildung schreibt, kann in der Regel davon ausgehen, dass er für seine Aussagen nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Es sei denn, Stephen Downes ist in der Nähe und nimmt sich die Zeit, jede einzelne Vorhersage zu kommentieren und zu bewerten. Ein „A” schaffen übrigens nur drei Autoren. Thanks, Stephen!

“It’s the end of 2008, and while most people are predicting what will happen in 2009, I look back at those who predicted 2008.
It is safe to say that most pundits did not predict the largest story of the year, the collapse of the economic system. And while most people saw change in government, fewer predicted the role the internet would play in the result. As for e-learning, 2008 was a year in which very little actually occurred(even in gaming, the headline reads ‘Old Standby Back On Top’). As Dave Cormier summarized, it was the year in which blogging declined, Wikipedia became old, people still didn’t get it, and tentative experiments - MUVEs and MOOCs - showed only hints of what is to come.”

Stephen Downes, Half an Hour, 25. Dezember 2008

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Unternehmen 2.0 + Arbeit 2.0

Posted on 14 January 2009 by jrobes

Die taz will in loser Folge “das Lernen 2.0 beleuchten”. Den Anfang macht Ulrich Klotz, beim Vorstand der IG Metall mit den Themen Computer und Zukunft der Arbeit beschäftigt. Er beschreibt einen Trend zu neuen Arbeits- und Organisationsformen, auf der Grundlage von Computer und Internet, getrieben durch die Möglichkeiten des Web 2.0. Sein Referenzmodell im Artikel ist die Open Source-Bewegung und deren Träger, die Wissensarbeiter. “Das Unternehmen 2.0 wird kommen — weil die alles umwälzende Macht des Internets auf seiner Fähigkeit beruht, die Beiträge vieler Menschen ohne die lähmenden Nebenwirkungen einer Hierarchie und Bürokratie zu koordinieren”, heißt es. Der Autor beschreibt zwei Modelle, Gegenwart und Zukunft. Es fehlen (fast notgedrungen bei einer Tageszeitung) die Übergänge, Zwischentöne und offenen Fragen.
Ulrich Klotz, taz, 6. Januar 2009

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Geschichten über die Zukunft des Lernens 02 - Web meets HR

Posted on 14 January 2009 by jrobes

Das SCOPE_08-Booklet ist da: Eine Sammlung von Interviews und Artikeln, die locker um die Agenda der SCOPE-Konferenz kreisen. Die “digital natives” und ihre Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen bildet dabei den roten Faden, an dem sich fast alle Autoren orientieren. Zum Beispiel Luis Suarez (IBM), der ausführlich über seine “Stop emailing”-Aktion erzählt; Beate Bruns (time4you) über zwei Jahre “Corporate Blogging”; Martin Lindner (Research Studios Austria) über “Microcontent”, “Microlearning” und die neue Aufmerksamkeitsökonomie; Matthias Schuster und Michael Heuser (T-Systems) über Web 2.0-Initiativen in ihrem Unternehmen; ein kleiner Beitrag von Don Tapscott (”How to Hire the Net Generation”) und nicht zuletzt Peter Kruse (nextpractice) mit klugen Anmerkungen zur Frage, warum und wie sich Unternehmen mit der neuen Netzwerkkultur auseinandersetzen sollten:
“Hierarchie und Netzwerk bilden keinen unversöhnlichen Gegensatz, sondern ein produktives, aber schwer zu balancierendes Spannungsverhältnis. Wenn Führung in der Lage ist, sich je nach Anforderung zwischen den organisatorischen Polen hin und her zu bewegen, wird die Verwendung von Web 2.0-Technologien ebenso schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltagshandelns der Mitarbeiter werden wie Fax, Handy und e-mail.”
SCOPE_09. Web meets HR, 13. Januar 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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