Archive | December, 2008

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Wissensmanagement und –bilanzierung

Posted on 04 December 2008 by jrobes

Auch wenn erst fünf Teile der sechsteiligen Artikelserie erschienen sind: Das Ganze ist (bzw. wird) ein nützlicher Überblick zum Thema - von der Beschreibung der wichtigsten Elemente einer Wissensbilanz (Teil 1), der Ergebnisse einer Online-Umfrage (Teil 2), des Vorgehens beim Erstellen einer Wissensbilanz (Teil 3), über den Erfahrungsbericht eines Anwenders, der badenIT (Teil 4), bis zur Zusammenfassung eines Podiumsgesprächs, an dem u.a. auch Günter Koch, der “Erfinder” der Wissensbilanz, und Rainer Schütterle (KSC) teilgenommen haben. Tenor: Die Wissensbilanz ist sinnvoll und “hip”, aber in der Praxis noch lange nicht angekommen. Einige Gründe sind vielleicht in der Anmerkung von Kirsten Hirschmann (Hirschmann Laborgeräte) zu finden:

“Die Studie des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater zeigt, dass nur 4% eine Wissensbilanz erstellt haben. Wir mit unserem Unternehmen sind nicht dabei. Wissensbilanz klingt gut, aber der kleine Mittelstand hat noch ein paar andere Themen, bevor er sich mit der Dokumentation von Wissen beschäftigt. Es ist nicht so, dass wir nichts dokumentieren. Da gibt es beispielsweise auch gesetzliche Vorschriften wie bei der Arbeitnehmererfindervergütung und einiges mehr. Der kleine Mittelständler zeichnet sich dadurch aus, nahe am Mitarbeiter zu sein. Deshalb weiß ich bei allen meinen 110 Beschäftigten, wo deren Wissen steckt, wo ihre Vorzüge liegen und welche Kapazitäten sie haben. Bei größeren Unternehmen mit mehr Hierarchiestufen macht eine Wissensbilanz sicherlich mehr Sinn.” (via Boris Jäger)
Günter Monjau, perspektive mittelstand, 28. November 2008

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Google’s Gatekeepers

Posted on 04 December 2008 by jrobes

“Today the Web might seem like a free-speech panacea: it has given anyone with Internet access the potential to reach a global audience. But though technology enthusiasts often celebrate the raucous explosion of Web speech, there is less focus on how the Internet is actually regulated, and by whom. As more and more speech migrates online, to blogs and social-networking sites and the like, the ultimate power to decide who has an opportunity to be heard, and what we may say, lies increasingly with Internet service providers, search engines and other Internet companies like Google, Yahoo, AOL, Facebook and even eBay.”

Der lesenswerte Artikel erinnert nicht nur an die prominente, oder vielleicht besser: dominante, Rolle von Google in der heutigen Wissensgesellschaft. Er ist zugleich auch ein Werkstattbericht, der illustriert, wie die Vision von Google immer wieder auf nationale Begehrlichkeiten und nationales Recht stößt. Beispielhaft wird der Disput mit türkischen Autoritäten geschildert und wie Google-Manager im Alltag damit umgehen. Und es sind keine Einzelfälle: In den letzten Jahren haben 24 Staaten den Zugang zu Google bzw. seinen Systemen und Plattformen wie YouTube ganz oder teilweise gesperrt!
Jeffrey Rosen, The New York Times, 28. November 2008

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Web meets HR @T-Systems

Posted on 03 December 2008 by jrobes

T-Systems ist nicht das erste Unternehmen, das über den Hebel “Technik” Alt und Jung zusammenbringt. Aber es bleibt eine schöne Idee, ganz gleich, ob man sie unter “intergenerativem Personalmanagement”, “Web 2.0″ oder “Mentoring” ablegt:
“2. Junge Mitarbeiter zeigen Managern 2.0
15-20 junge T-Systems Mitarbeiter geben ihr 2.0 Wissen an das Management von T-Systems weiter. Unter dem Stichwort “mentoring” werden in bis zu 6 Sessions die Manager in Sachen 2.0 “belehrt”. D.h. sie bekommen gezeigt, was youtube tatsaechlich ist, sie gehen auf myspace und ICQ u.v.a.m. Das Ganze findet jeweils zwischen einem Youngster und einem Manager statt.”

Ulrike Reinhard, SCOPE09, 25. November 2008

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Selbstorganisiertes Lernen im Prozess der Arbeit

Posted on 02 December 2008 by jrobes

Die Integration von Lernen und Arbeiten ist ja so etwas wie der Heilige Gral der Arbeits- und Bildungsexperten. Wie diese Integration aussehen kann, hängt z.B. ganz wesentlich von der Zielgruppe ab, um die es geht. Das in diesem Artikel vorgestellte “Navigationssystem für selbstständig lernende Mitarbeiter” nimmt die Teilnehmer ganz vorsichtig an die Hand und entlässt sie schrittweise in die Freiheit des eigenen Lernens. Die einzelnen Bausteine des “Navigationssystems” heißen entsprechend:
1. “Mein Arbeitsplatz, meine Gruppe, mein Produkt”
2. Miteinander reden - Selbst- und Fremdeinschätzung
3. Lerngelegenheiten wahrnehmen
4. Betriebliche Wissensquellen kennen und nutzen
5. Input nutzen - Beurteilung von Lernangeboten
6. Bilanzierung der eigenen Lernprozesse

Wenn das System greifen soll, müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein. Der Autor erwähnt die Rolle der Führungskraft, die Einbindung des Lernens in eine Unternehmens- und Weiterbildungsstrategie sowie die Bereitstellung notwendiger materieller und personeller Ressourcen. Motivation, Akzeptanz und Selbstlernkompetenzen sind, wen wundert’s, kritische Erfolgsfaktoren. Social Software - und dieser Absatz überrascht an dieser Stelle etwas - werden als “vielversprechende Instrumente” bezeichnet. Kurz zusammengefasst: Der Artikel beschreibt einen interessanten und strukturierten Ansatz des arbeitsplatznahen Lernens, der in einem bestimmten Kontext (hier: Betrieb) passen mag. Andere Zielgruppen werden sich möglicherweise in Konzepten des persönlichen Wissensmanagements oder eines e-Portfolios eher wiederfinden.
Dieter Stößl, Personalführung, 12/2008

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Personalmanagements meets Web 2.0

Posted on 01 December 2008 by jrobes

Der Vollständigkeit halber nachgereicht: Letzte Woche hat es mich nach St. Gallen ans Institut für Wirtschaftsinformatik verschlagen, wo ich zum Thema Web 2.0 präsentiert habe. Anlass war (unter anderem) ein Afternoon-Workshop, den Andrea Back kurzfristig organisiert hatte, um die Dienstleistungen ihres Instituts vorzustellen und für Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen zu werben. Es war eine angenehme und offene Diskussion auf “hohem” Web 2.0-Niveau!
Jochen Robes, slideshare, 25. November 2008

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Caterpillar- Running Learning Like a Business

Posted on 01 December 2008 by jrobes

Dieses Thema schafft es selten in die Edublogging Community, aber gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verdient es Aufmerksamkeit. David Vance ist ehemaliger Präsident der Caterpillar Corporate University und appelliert in 2:37 nicht an den Pädagogen, sondern den Manager in Corporate Learning. (via John Castledine)
David Vance, CorpU TV, YouTube, 6. Dezember 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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