Who learns at work?

Posted on 11 December 2008 by jrobes

CIPD zum Zweiten. 751 Interviews mit Arbeitnehmern in Großbritannien wurden durchgeführt, um zu erfahren, was sie vom Lernen in ihren Unternehmen bzw. Organisationen halten, welche Methode zu lernen sie bevorzugen und was sie möglicherweise daran hindert, sich weiterzubilden. Und da das CIPD ähnliche Umfragen bereits 2002 und 2005 durchgeführt hatte, konnte auch die Entwicklung verfolgt werden, die sich in den Aussagen der Befragten widerspiegelt. Allerdings hat sich so wenig verändert, dass im Report von “The Unchanging World of the Learner” gesprochen wird!

“Unchanging”, weil 82 Prozent der Befragten in den letzten Monaten eine Form von Training erhalten haben (2005: 78 %). “Unchanging”, weil 79 Prozent sagen, dass sie mit dem Angebot an Training zufrieden sind (2005: 79 %). “Unchanging”, weil das Training zumeist im Seminarraum oder “on the job” stattfand. Auch nichts Berichtenswertes, was e-Learning, Web 2.0 oder digital natives betrifft. Aber bei aller Stabilität, es gibt eine Ausnahme:

“One other firm conclusion is that the widely predicted growth in the role of the line manager is now happening. Indeed, this is the main change that has taken place over the last three years. Half of the respondents surveyed indicated that their most recent activity was initiated by their line manager. If the usefulness of the training had been explored after the event, it was overwhelmingly likely to be the line managers who undertook that discussion. The role of the HR department/training managers as intermediaries in the process is decreasing. We are devolving responsibility to the line managers. This is good news in the sense that the line manager is closest to the individual and best placed to assess their needs.”
Martyn Sloman, Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), November 2008 (pdf)

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2 Comments For This Post

  1. Beate Says:

    Unbedingt muss man an seiner Arbeitstelle auch etwas lernen. Menschen sind keine Maschine, nicht?

  2. der wissensarbeiter Says:

    Lernen durch den Besuch von Kursen ist eine Möglichkeit, aber nicht die Beste. Lernen durch Problemlösen ist aus kognitiver Sicht für Wissensarbeiter die mit Abstand effektivste Art des Lernens. Hierbei wird v.a. die heuristische Struktur des Gedächtnisses mit Erfahrungswissen gefüllt, was bei vielen Kursen leider viel zu kurz kommt, auch wenn Fallstudien, Übungen usw. hier etwas Abhilfe schaffen können.
    Leider tendieren viele Unternehmen im Effizienzwahn dazu, ihre Mitarbeiter möglichst dies machen zu lassen, was sie schon sehr gut können und ihnen leicht fällt. Damit verkümmert aber die Fähigkeit zum Problemlösen und Lernen findet dann nur noch in Kursen statt. Etwas weniger Effizienz würde den Unternehmen langfristig deutlich mehr Effektivität in Form von Innovationen oder höherer Kundenzufriedenheit bringen.

    Viele Grüsse
    der wissenarbeiter

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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