Archive | December, 2008

Weihnachten

Posted on 22 December 2008 by jrobes

Jetzt ist erst einmal Schluss mit Bloggen und Twittern. Ich wünsche allen geruhsame Weihnachtstage, einen schönen Start ins Neue Jahr - und auf ein Wiedersehen in 2009!

Euer/ Ihr Jochen Robes

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Essential learning - the employee perspective

Posted on 19 December 2008 by jrobes

SkillSoft, die e-Learning Company, hat weltweit 6.100 Mitarbeiter nach ihren Einstellungen gegenüber Learning & Development gefragt. Die Ergebnisse sind wenig spektakulär, wohl auch, weil der Auftraggeber viel Wert darauf legte, die Antworten für verschiedene Berufsrollen in UK, US und Europa erheben und vergleichen zu können. Eine Seite habe ich mir markiert: Auf die Frage, was ihr Unternehmen tun sollte, um die Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Mitarbeiter zu verbessern, antworteten die meisten (mit großem Abstand): “time to do training” - gefolgt von “more training options” und “increase training budgets”.
SkillSoft, September 2008 (Registrierung erforderlich)

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Most Likely to Succeed

Posted on 19 December 2008 by jrobes

“After years of worrying about issues like school funding levels, class size, and curriculum design, many reformers have come to the conclusion that nothing matters more than finding people with the potential to be great teachers. But there’s a hitch: no one knows what a person with the potential to be a great teacher looks like.”

Woran erkennt man also einen guten Lehrer? Doch hier schreibt Malcolm Gladwell (”The Tipping Point”, “Blink”) und es ist der New Yorker. Also gibt es Ausflüge zum American Football und in die Finanzwelt, bevor der Autor schließlich seine Empfehlung preisgibt: “Teaching should be open to anyone with a pulse and a college degree-and teachers should be judged after they have started their jobs, not before.” Heißt so etwas hierzulande nicht Referendariat?
Malcolm Gladwell, The New Yorker, 15. Dezember 2008

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Learning for the 21st Century

Posted on 18 December 2008 by jrobes

In kurzen, plakativen Sätzen beschwört Jay Cross den Wandel von Arbeit und Lernen. Hier geht es um die große Richtung, nicht um Zwischentöne und Übergänge. Knowledge Work und das Internet dominieren das Bild und wie sie das tun und welche Anforderungen sie an das Lernen von heute und morgen stellen, beschreibt kaum jemand so einprägsam wie Jay Cross.

“Frederick Taylor told workers, ‘You’re not paid to think’. … In a knowledge company, you are paid to think.”

“Industrial age workers created value in factories. Where do knowledge workers create value? I will call the knowledge-age factory floor a learnscape. Learnscapes are the platforms where knowledge workers collaborate, solve problems, converse, share ideas, brainstorm, learn, explain, communicate, conceptualise, tell stories, help one another, teach, serve customers, keep up to date, forge partnerships, build communities, and distribute information. Learnscapes define where and how modern work is performed. Training programs are events; learnscapes are longterm processes.”
Jay Cross, Informal Learning Blog, 17. Dezember 2008

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Volksbanken Raiffeisenbanken in Second Life mit Lernpfad für Neulinge

Posted on 18 December 2008 by jrobes

Volks- und Raiffeisenbanken in Second Life!? Ja, tatsächlich! Sie wollen dort “erste Erfahrungen mit dem Beratungsgeschäft in virtuellen Welten” sammeln. Die Bankengruppe besiedelt zwei Inseln, VR Land und VR Orientation, und an Letzterem hat die Autorin tatkräftig mitgewirkt. Deshalb enthält der Beitrag auch ein kleines Video sowie eine Reihe weiterführender Hinweise und Links. Allerdings konnte ich auf den Webseiten der Volks- und Raiffeisenbanken keinen Hinweis auf ihr Second Life-Projekt finden!? Wie auch immer, und ich dachte, der Hype und das Experimentieren mit Second Life seien in den letzten Monaten etwas abgeflacht …
Gaby K. Benkwitz, Metaversability, 9. Dezember 2008

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Medien in der beruflichen Bildung – Mit Web 2.0, ERP & Co. zu neuen Lernwelten?

Posted on 17 December 2008 by jrobes

Die 15. Ausgabe von bwp@ (Berufs- und Wirtschaftspädagogik online) mit derzeit neun Artikeln liegt vor. Im Editorial ist die Rede von der besonderen Bedeutung und dem Potenzial neuer Medien, aber auch vom Beharrungsvermögen einer “alten Didaktik” und einer “Geschichte der verpassten Chancen”. Die Beiträge selbst stecken ein weites Feld ab, das lose in die Kapitel “Theoretisch-konzeptionelle Beiträge”, “Varianten und Modelle” sowie “Analyse und Evaluation” aufgeteilt ist. Ich habe Grundlegendes im Beitrag von Gerhard Zimmer (”Evaluation von Lernerfolg in E-Learning-Szenarien”) gelesen, dessen Anmerkungen zum Lernerfolg (hier hätte ein beispielhaftes Evaluationsszenario gutgetan) nicht nur für E-Learning wichtig sind. Anne Theis u.a. (”Lernen mit Podcasts: Ein Beispiel aus der betrieblichen Weiterbildung”)  empfehlen mit Blick auf eigene Untersuchungsergebnisse eine “nüchterne Betrachtungsweise” des neuen Mediums Podcasts. Stefanie Geisbusch (”Potenziale und Hürden der Personalentwicklung mit Neuen Medien in kleinen mittelständischen Industriebetrieben”) hat festgestellt, dass Web 2.0 noch “nicht angekommen” ist.

Ein erster Lektüreeindruck: Alle Beiträge besitzen ein solides lerntheoretisches Fundament und vielfältige Bezüge zur berufs- und wirtschaftspädagogischen Lehr-Lern-Forschung. Ein zentraler Bezugspunkt ist (und das betrifft bwp@ nach meiner Einschätzung generell) die duale Berufsausbildung. Verbindungen zur Medienpädagogik, zur Weiterbildungspraxis außerhalb akademischer Forschungsprojekte sowie zur aktuellen (internationalen) Diskussion der Bedeutung von Web 2.0 für das Lehren & Lernen fehlen weitestgehend. Diese Brücken müssen Leser selbst schlagen. Trotzdem: bwp@ gehört auf jede Lektüreliste!
bwp@ (Berufs- und Wirtschaftspädagogik online), Nr. 15, Dezember 2008

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The new economic environment

Posted on 16 December 2008 by jrobes

Ein kurzes, aktuelles Handout zum Thema “Human Capital Management” aus dem Hause IBM. Die Krise als Chance der Unternehmen, einen “integrated approach to their talent management activities” einzuschlagen, “and more tightly link their planning, recruitment, development, motivation and retention processes” - das ist der Appell. Dabei bekommt Knowledge Management - überraschenderweise? - eine strategisch aktivere Rolle als Learning & Development zugesprochen. Denn während das Bildungsmanagement vor allem aufgefordert wird, bestehende Angebote effizienter zu gestalter, soll Knowledge Management neue Anstrengungen unternehmen, um die Ressource Wissen “greifbar” zu machen. “Knowledge preservation” und “knowledge-sharing” sind hier zwei zentrale Stichworte, die fallen.
IBM Institute for Business Value, November 2008

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Rheinmetall: Exzellenz und bessere Projektprozesse durch integrierte Collaboration Suite

Posted on 15 December 2008 by jrobes

Unternehmen nähern sich dem Thema “Web 2.0″ auf unterschiedliche Art und Weise. Ich habe vor einigen Wochen zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” präsentiert und dabei folgende Ansätze unterschieden:

- den anarchistischen Ansatz: Web 2.0, z.B. in Form von Wikis, findet statt, ist aber nicht Teil der offiziellen IT-Infrastruktur und steht auf keiner offiziellen Projektagenda. Jedes DAX 30-Unternehmen und viele KMUs im IT- und Dienstleistungssektor fallen z.B. in diese Kategorie.
- den pragmatischen Ansatz: Im Rahmen eines Projekts, eines Unternehmensbereichs oder einer expliziten Problemstellung wird Web 2.0 eingesetzt. Hier gibt es Management-Support, Ressourcen und darüber spricht man auf Konferenzen und Fachtagungen.
Beispiel: Fraport’s „Skywiki”
- den strategischen Ansatz: Hier existiert eine Web 2.0-Strategie für das ganze Unternehmen. Diese Unternehmen führen z.B. eine Web 2.0-Suite mit Schnittstellen zur bestehenden IT-Infrastruktur ein und entwickeln zum Teil Web 2.0-basierte Geschäftsmodelle.
Beispiel: IBM
- den radikalen Ansatz: Eine kleine, exklusive Zahl von Unternehmen versucht, die hinter Web 2.0 stehenden Prinzipien auch in ihren Organisationsstrukturen zu verankern: flache Hierarchien, weitgehende Informationstransparenz, weitreichende Möglichkeiten der Mitwirkung für alle Mitarbeiter.
Beispiel: Synaxon AG

Bei Unternehmen, die den strategischen oder radikalen Ansatz verfolgen, kann man vermuten, dass sie auf dem Weg zur “enterprise 2.0″ sind.

Diese Einteilung macht hoffentlich den folgenden Link transparent. Er führt zu einer IBM Kundenreferenz (nein, ich bekomme leider kein Honorar dafür!), die kurz und werblich beschreibt, wie man Rheinmetall zu einer Web 2.0-basierten Kollaborationsplattform verholfen hat. Für mich ein Unternehmen, das den strategischen Ansatz verfolgt (via Tim Schlotfeldt).
Eine letzte Anmerkung: Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie Projekte bereits bei Vertragsabschluss oder, wie im vorliegenden Fall, bei Rollout (Oktober 2008) als Erfolg gefeiert werden, also bevor valide Informationen über Akzeptanz und Nutzung durch die Mitarbeiter vorliegen.
IBM Kundenreferenz,  2008 (pdf)

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Asynchronous and Synchronous E-Learning

Posted on 12 December 2008 by jrobes

Mit den neuen Möglichkeiten des Internets gewinnt auch das synchrone e-Learning wieder an Aufmerksamkeit und damit auch die Frage, welche Vor- und Nachteile mit den verschiedenen Formen des e-Learnings verbunden sind. Die Studie, auf die sich der vorliegende Artikel bezieht, zeigt beispielsweise, dass in asynchronen Formen des e-Learnings über 90 Prozent der Kommunikation inhaltsbezogen ist, während in Formen des synchronen e-Learnings organisatorische und soziale Themen immerhin über 40 Prozent der Zeit einnehmen.

“The research discussed here demonstrates that asynchronous and synchronous e-learning complement each other. An implication for instructors is to provide several types of asynchronous and synchronous communication so that appropriate means are available for different learning activities. The combination of these two types of e-learning supports several ways for learners and teachers to exchange information, collaborate on work, and get to know each other.”
Stefan Hrastinski, EDUCAUSE Quarterly, Volume 31, Number 4, 2008

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E-Portfolios as a Hiring Tool: Do Employers Really Care?

Posted on 12 December 2008 by jrobes

Nein, tun sie nicht, sagen die Autoren. Dabei beziehen sie sich auf den amerikanischen Markt und eine Umfrage unter 5.310 Arbeitgebern. Diese hat zu Tage gebracht, dass die meisten Unternehmen von der Existenz von e-Portfolios nichts wissen (75 Prozent). Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass nur flexible, web-basierte e-Portfolios eine realistische Zukunft haben.
Chris Ward und Chris Moser, EDUCAUSE Quarterly, Volume 31, Number 4, 2008

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Who learns at work?

Posted on 11 December 2008 by jrobes

CIPD zum Zweiten. 751 Interviews mit Arbeitnehmern in Großbritannien wurden durchgeführt, um zu erfahren, was sie vom Lernen in ihren Unternehmen bzw. Organisationen halten, welche Methode zu lernen sie bevorzugen und was sie möglicherweise daran hindert, sich weiterzubilden. Und da das CIPD ähnliche Umfragen bereits 2002 und 2005 durchgeführt hatte, konnte auch die Entwicklung verfolgt werden, die sich in den Aussagen der Befragten widerspiegelt. Allerdings hat sich so wenig verändert, dass im Report von “The Unchanging World of the Learner” gesprochen wird!

“Unchanging”, weil 82 Prozent der Befragten in den letzten Monaten eine Form von Training erhalten haben (2005: 78 %). “Unchanging”, weil 79 Prozent sagen, dass sie mit dem Angebot an Training zufrieden sind (2005: 79 %). “Unchanging”, weil das Training zumeist im Seminarraum oder “on the job” stattfand. Auch nichts Berichtenswertes, was e-Learning, Web 2.0 oder digital natives betrifft. Aber bei aller Stabilität, es gibt eine Ausnahme:

“One other firm conclusion is that the widely predicted growth in the role of the line manager is now happening. Indeed, this is the main change that has taken place over the last three years. Half of the respondents surveyed indicated that their most recent activity was initiated by their line manager. If the usefulness of the training had been explored after the event, it was overwhelmingly likely to be the line managers who undertook that discussion. The role of the HR department/training managers as intermediaries in the process is decreasing. We are devolving responsibility to the line managers. This is good news in the sense that the line manager is closest to the individual and best placed to assess their needs.”
Martyn Sloman, Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), November 2008 (pdf)

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On-the-job training

Posted on 10 December 2008 by jrobes

Das CIPD hat wieder einige Ressourcen aktualisiert oder neu online gestellt. Dazu gehört auch dieses kurze Factsheet zum Thema “On-the-job training” (OJT) oder, wie es auch oft salopp geannt wird, “sitting next to Nellie’ - learning through watching and observing someone with more experience performing a task”. Die Bedeutung von OJT - die CIPD-Experten würden lieber von “On-the-job learning” sprechen - wird von Mitarbeitern in jeder Befragung unterstrichen. Da OJT jedoch auch informelles Lernen oder Selbstlernen bedeuten kann und oft nicht zentral gesteuert oder erfasst wird, bleibt das Thema häufig unscharf. Daran ändern auch die Stichworte dieses Überblicks und das angefügte Praxisbeispiel nichts. Aber sie bieten erste Anhaltspunkte.
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), November 2008

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BlogPhilosophy: what if all the learning in the world, does not save it from itself?

Posted on 10 December 2008 by jrobes

Ignatia/Inge de Waard war auf der Online Educa in Berlin und gibt hier ihrer Enttäuschung etwas Raum: über die Kommerzialisierung der Konferenz, den Narzissmus einiger Experten sowie deren Bereitwilligkeit, sich jedem Auftraggeber in die Arme zu werfen. Aber vielleicht, und sie deutet es selbst an, ist es auch die Beobachtung, dass Social Media mehr und mehr Mainstream wird, absorbiert von allen gesellschaftlichen Interessen, die sie ärgert. Aber hat wirklich hinter Web 2.0 jemand eine Art von Gegenöffentlichkeit vermutet? Natürlich kann man mit diesen Instrumenten Gutes tun, erlauben sie neue Formen der Partizipation und Collaboration. Und natürlich ist das auch für Global Player, für Militärs und Geheimdienste interessant.
Ignatia/Inge de Waard, Ignatia Webs, 6. Dezember 2008

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Freier Zugang zu Wissen. Open-Access-Tage 2008

Posted on 09 December 2008 by jrobes

Zum letzten Eintrag passt auch der Hinweis auf die Open-Access-Tage 2008, die am 9. und 10. Oktober auf dem Campus der Freien Universität Berlin stattfanden, veranstaltet in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft. Rubina Vock hat eine ausführliche Zusammenfassung der Tagung geschrieben, auf die ich hier verweise. Es fallen die im Zusammenhang mit Open Access bekannten Stichworte: von Qualitätsfragen bis zur gesellschaftlichen Verantwortung. Darüber hinaus steht im Netz eine umfassende Dokumentation der Veranstaltung zur Verfügung, in Bild und Ton, so dass Interessierte in jedem Fall fündig werden sollten.
Rubina Vock, Tagungsbericht, in: H-Soz-u-Kult, 5. Dezember 2008

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Der freie Zugang zum Wissen: auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel!

Posted on 09 December 2008 by jrobes

Die für mich überraschendste Information dieses Artikels: Auch von den Institutionen, die im Oktober 2003 die “Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen” unterzeichnet haben, wird kein besonderer Einfluss auf das Publikationsverhalten der bei ihnen beschäftigten Wissenschaftler ausgeübt! Auch sonst sind noch viele Fragen offen, was die “gelebte Praxis” von Open Access betrifft. Das jedenfalls ergab eine Akzeptanz-Studie des Instituts Arbeit und Technik, in deren Verlauf ca. 1.000 Open-Access-Autoren befragt wurden. Von ihnen wird vor allem die Schnelligkeit des Publizierens im Rahmen von Open Access geschätzt. Unsicher ist man dagegen häufig, was die Rechtslage betrifft. Und die Autorin wünscht sich vor allem mehr Bewegung und Druck durch die Wissenschafts-Community selbst, z.B., indem mehr Open-Access-Zeitschriften in die Datenbasis zur Berechnung des berüchtigten Impact Factors aufgenommen werden.
Karin Weishaupt, Forschung Aktuell (Institut Arbeit und Technik), 08/ 2008 (pdf)

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The Future of Learning

Posted on 08 December 2008 by jrobes

Das Chief Learning Officer Magazine läutet die Saison der Rückblicke und Forecasts ein: Zehn Experten - Autoren, Professoren, CEOs und CLOs - halten einige Herausforderungen fest, vor denen aus ihrer Sicht Corporate Learning heute und morgen steht: “changing technologies, demographics, workplace” (Ken Blanchard), der CLO als Business Partner (Rebecca Ray), der “demographic shift” (Karie Willyerd, Ed Cohen), “integrating learning with the talent suite” (Allison Rossett), “the convergence of learning and work” (Jay Cross). Und quer durch die Reihen der Ruf nach kürzeren Lerneinheiten, “on demand” und “business-oriented”. Etwas ausführlicher an dieser Stelle Jay Cross:

“Corporate learning is a continuous process … People learn to do their work in small chunks: a tip from a pal, an ‘ah-ha’ moment after trying something new, a factoid from Wikipedia or Google, or a story told over lunch. But training departments rely on offering workshops and courses, and CLOs fixate on learning management systems. These things are necessary, but they are a small part of improving organizational learning and performance.”
Chief Learning Officer Magazine, Dezember 2008

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Deconstructing the Work Literacy Learning Event

Posted on 08 December 2008 by jrobes

In den letzten Wochen haben ja verschiedene längere Online-Kurse stattgefunden, die direkt die Bildungs-Community ansprachen, unter anderem der “Work Literacy online learning event”. Michele Martin war eine der Organisatoren und zieht hier ein ausführliches Resümee. Die Stichworte, die sie liefert, sind sicher auch in anderen Zusammenhängen interessant. So zum Bespiel, wenn sie ihre Entscheidung für Ning (Community) und gegen Moodle (CMS/LMS) und Wordpress (Blog) als Kurs-Plattform reflektiert. Sie betont auch, dass die dezentrale, offene Struktur dieses Events für sie bedeutet hat, immer wieder die einzelnen Fäden durch Verlinkungen und eigene Beiträge zusammenzuführen. Ein kürzerer Kurs und mehr Struktur stehen deshalb auch auf ihrer Liste für den Fall einer Wiederholung. Und war der Kurs jetzt ein Erfolg? Abgesehen von der abnehmenden Beteiligung (mit der aber zuweilen auch ein einstündiges Webinar zu kämpfen hat) zieht Michele ein positives Fazit:

“What I do think we managed to do was create and foster a community of practice that, for a period of time, brought together a large group of people who wanted to work together on learning about using Web 2.0 tools for learning. Through this network of connections and discussion, we also created an excellent resource that will be available to other people who may want to explore these tools on their own, at their leisure.”
Michele Martin, The Bamboo Project Blog, 14. November 2008 

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Martin Lindner sprach zum digitalen Klimawandel

Posted on 08 December 2008 by jrobes

Als Martin Lindner aus Anlass der Online Educa letzte Woche in Berlin weilte, hat er einen kleinen Umweg genommen und diesen Vortrag an der FHTW Berlin gehalten. Martin Lindner, der die jährliche Microlearning-Konferenz in Innsbruck organisiert, ist habilitierter Literaturwissenschaftler, McLuhanianer und Weinbergerianer, was ihm das notwendige Rüstzeug bietet, das Internet immer wieder in schönen Begriffen und Bildern auf den Punkt zu bringen. In Berlin erläuterte er, was er unter digitalem Klimawandel versteht, wieviel e-Learning in seiner Biographie steckt, dass wir von ca. 320 sinnhaften Momenten am Tag ausgehen können und warum diese Momente mit dem Stichwort “Microinformation” am Besten beschrieben sind. Weitere Stichworte zur Präsentation finden sich auf dem eduFutureBlog 2.0, auf den auch dieser Beitrag verlinkt.
Martin Lindner, FHTW eLearning-Kolloquium/ eduFutureBlog 2.0, 3. Dezember 2008

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Oh, grow up

Posted on 05 December 2008 by jrobes

“Blogging is no longer what it was, because it has entered the mainstream”, schreibt der Economist. In Zeiten, in denen fast jede Tages- und Wochenzeitung seine Journalisten bloggen lässt, geben die ersten Pioniere auf. Zuviel Druck, zu unpersönlich. Oder sie wandern weiter zu Twitter, “which recreate the raw, immediate and intimate feel of early blogs”.

elektrischerreporter_200812.gifDazu passt die schöne Einführung in Twitter, die ich vor einigen Tagen bei Mario Sixtus alias “elektrischer Reporter” (”Microblogging: Leben in 140 Zeichen”) gefunden habe. Wobei ich den Begriff “Microblogging” etwas irreführend finde, da viele Merkmale des Bloggens - das Kommentieren, Archivieren, Kategorisieren, Taggen, Verlinken usw. - bei Diensten wie Twitter keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Von der 140 Zeichen-Grenze ganz zu schweigen.
Economist, 6. November 2008

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Erschließung der Zukunft: Culture Technologies

Posted on 05 December 2008 by jrobes

Am 14. November 2008 fand in Berlin unter dem Titel “Klicken und Lernen - Bildung im Wandel” der diesjährige Jahreskongress der Initiative D21 statt. Rund 600 Teilnehmer sollen dort gewesen sein, unter ihnen auch Gunter Dueck, Chief Technologist (und vieles mehr) bei IBM. Seine Rede steht online. Es ist eine originelle Sicht auf die Dinge im alllgemeinen, Internet und Bildung im besonderen. Gunter Dueck sagt, dass wir noch lange nicht angekommen sind im Internet-Zeitalter. Wo ist das Internet, das einfach da ist wie Strom!? Wo sind die notwendigen Infrastrukturen? Denn: “Infrastrukturen erschließen die Zukunft”. Und: “Es geht nicht darum, dass mehr Leute Abitur machen, sondern wir sollten vielleicht einmal überlegen, ob wir nicht dreimal soviel lernen könnten bis zum Abitur.” Unbedingt anschauen bzw. zuhören!
Gunter Dueck, D21 2008 Jahreskongress/ zaplive.tv, 14. November 2008

dueck2_200812.gif

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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