Archive | November, 2008

Tags: , ,

Microtraining as a support mechanism for informal learning

Posted on 28 November 2008 by jrobes

Nach Microlearning jetzt also Microtraining. Wenn ich die Autoren richtig verstanden habe, geht es auch hier um kurze, arbeitsplatznahe Lernprozesse, in denen sich Mitarbeiter aktiv mit einem Thema auseinandersetzen sollen. Dabei will man offensichtlich Angebote entwickeln, die eine Brücke zwischen informellem Lernen und traditionellen Schulungen schlagen. Auch mit dem Connectivism fühlt man sich theoretisch verbunden. Das klingt alles ganz plausibel. Der Artikel selbst legt allerdings das Schwergewicht auf die Beschreibung des Ansatzes, des “microtraining workflows” sowie die Anforderungen an das Design eines Trainings oder einer Session. Das klingt sehr didaktisiert. Ob Microtraining selbst als Baustein informellen Lernens verstanden wird oder Mitarbeiter nur dafür aktivieren will, wird nicht ganz klar. Ein ausführliches Praxisbeispiel hätte diese Frage vielleicht auflösen können. Das Projekt wird übrigens im Rahmen des Leonardo da Vinci-Programms von der Europäischen Union gefördert.

“The Microtraining arrangement comprises a time span of 15-20 minutes for each learning occasion, being face-to-face, online or in a blended mode. … Knowledge transfer in companies is especially difficult for employees whose presence in the workplace is of vital importance for the primary business processes like production, operations, sales and transport. The Microtraining approach is especially suitable for those whose basic knowledge needs to be refreshed or improved and who need information for immediate use in their daily practice.”
Pieter de Vries und Stefan Brall, eLearning Papers, Nr. 11, November 2008 (pdf)

Popularity: 49% [?]

Comments (0)

Quartäre Bildung. Chancen der Hochschulen für die Weiterbildungsnachfrage von Unternehmen

Posted on 28 November 2008 by jrobes

“Quartäre Bildung”, so ist in diesem Bericht nachzulesen, meint “die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer akademischen oder beruflichen Ausbildung, in der Regel nach Aufnahme einer Erwerbs- oder Familientätigkeit”. Quartäre Bildung in diesem Sinne ist ein wichtiger Baustein des Lebenslangen Lernens, aber das findet in Deutschland heute weitgehend abseits der Hochschulen statt. Das ist aus deren Sicht natürlich unbefriedigend und einige Experten sehen mit Blick auf den demografischen Wandel und den wachsenden Wettbewerb hier gar ein Problem. Auf den 148 Seiten dieses Berichts wird jedenfalls die strategische Weiterentwicklung der Hochschulen als Weiterbildungsanbieter zum Thema gemacht; hinzukommen die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung sowie Good Practice-Beispiele von Hochschulen. Ganze viermal fällt übrigens der Begriff e-Learning! Wer nach der Lektüre immer noch unsicher ist, ob und wie die Weiterbildung von einem stärkeren Engagement der Hochschulen profitiert, kann sich noch die Präsentationen der Konferenz “Quartäre Bildung - Hochschulen im Weiterbildungsmarkt” anschauen, die letzte Woche in Wiesloch stattfand.
Volker Meyer-Guckel, Derk Schönfeld, Ann-Katrin Schröder und Frank Ziegele, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen 2008

Popularity: 63% [?]

Comments (0)

Tags: , , , ,

Next Generation Leadership

Posted on 27 November 2008 by jrobes

Auf der LEARNTEC im Februar werde ich in der Sektion “Business”, moderiert von Sabine Seufert, zum Thema “Wie lernen Führungskräfte?” sprechen. Jetzt hat Sabine Seufert selbst einen Arbeitsbericht über “die neue Rolle der Führungskraft in nachhaltigen Lernkulturen” herausgegeben. Pflichtlektüre also. Im Mittelpunkt dieses Arbeitsberichts stehen die Ergebnisse einer Studie, die das Swiss Centre for Innovations in Learning (scil) durchgeführt hat. Dabei wurden 214 Führungskräfte aus dem deutschsprachigen Europa nach Lernstrategie, Lernverhalten, Lernformen und Lernkultur befragt. In ihrer Zusammenfassung sprechen die Autoren davon, dass die Führungskräfteentwicklung noch vor “großen Herausforderungen” steht. Zu diesem Eindruck gelangen sie, indem sie verschiedene Rückmeldungen der Teilnehmer addieren: z.B. die Klage über die fehlende Lernunterstützung durch die eigenen Vorgesetzten, das “dominierende seminaristische Weiterbildungsverständnis” (während gleichzeitig informelle, arbeitsplatzintegrierte Lernformen als effektiver eingeschätzt werden!) sowie die Abstinenz moderner Bildungstechnologien (während gleichzeitig Selbstveranwortung und Selbststeuerung des Lernens bejaht werden!). Vor diesem Hintergrund sprechen die Autoren wohl zu Recht von “ungenutzten Potenzialen” und empfehlen eine “stärkere Verzahnung von formalen Lernangeboten … mit informellen Lernmöglichkeiten” (S. 42).

Weitere Stichworte dieses Arbeitsberichts sind u.a.: eine “kognitive Landkarte innovativer Führungskräfteentwicklung” (Dieter Euler, Sabine Seufert), die Idee der “lehrenden Organisation” (Karlheinz Schwuchow) sowie die “lernförderliche Rolle von Führungskräften” (Dieter Euler, Sabine Seufert).
Sabine Seufert, Jasmina Hasanbegovic und Dieter Euler (Hrsg.), scil Arbeitsbericht 19, Oktober 2008

Popularity: 45% [?]

Comments (0)

Tags:

Social Computing

Posted on 27 November 2008 by jrobes

Dave Snowden, KM Asia Singapore, November 2008 (pdf)

snowden_200811.gif

Popularity: 46% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Studieren im Web 2.0

Posted on 26 November 2008 by jrobes

Wie schätzen deutsche Studierende den Einsatz von E-Learning ein und was bedeuten neue Technologien wie Web 2.0 für ihren Lernalltag? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der vorliegenden HISBUS-Erhebung, durchgeführt vom Hochschul-Informations-System und dem Multimedia Kontor Hamburg. Dabei handelt es sich um eine repräsentative Befragung, an der sich 4.400 Studierende beteiligt haben.

Die aus meiner Sicht interessantesten Ergebnisse:

  • Das Internet ist aus dem studentischen Alltag nicht mehr wegzudenken: 73 Prozent der Studierenden verbringen täglich 1 bis 3 Stunden im Internet, 23 Prozent sogar 4 bis 6 Stunden.
  • Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kommunikations- (Communities) und Wissensplattformen (Wikipedia). Doch nur eine Minderheit greift aktiv ein, indem sie z.B. Artikel überarbeitet oder sich an Diskussionen beteiligt. Am zweithäufigsten wird übrigens der Übersetzungsdienst Leo genutzt, dessen beeindruckende “Karriere”, das nur am Rande, viel zu wenig Beachtung findet.
  • Und dann das “klassische” E-Learning: Hier konnten die Projektleiter die Antworten mit denen einer Studie aus dem Jahr 2004 vergleichen und feststellen, dass “der Ausbau dieser Lehr-/Lernformen in den letzten Jahren auf dem erreichten Niveau stagniert” (S. 9). Allerdings geben heute 93 Prozent der Studierenden an, dass sie lehrveranstaltungsbegleitende digitale Materialien der eigenen Hochschule nutzen (2004: 68 Prozent).

Viele weitere Details im Projektbericht. Wer Empirisches zur jüngsten Generation Studierender sucht, wird hier fündig.
Bernd Kleimann, Murat Özkilic und Marc Göcks, HISBUS‐Kurzinformation Nr. 21, November 2008 (pdf)

Nachtrag (28.11.): Der bildungsserver-blog weist in einem kurzen Beitrag (”Nutzung von Web 2.0-Anwendungen bei Studierenden”) auf die Ergebnisse der Studie hin und bezieht dabei auch die Anmerkungen der Blogging-Community ein.

Popularity: 57% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Becoming Screen Literate

Posted on 25 November 2008 by jrobes

Viel wird in diesen Zeiten von Medien- und Informationskompetenz gesprochen und Kevin Kelly bringt es auf eine kurze Formel: “from book fluency to screen fluency, from literacy to visuality”. Nun ist Kelly nicht der Erste, der mit Blick auf die Allgegenwärtigkeit von Kameras, Screens und Filmen einen kulturellen Wandel diagnostiziert. Deshalb handeln auch vielleicht die interessantesten Passagen von dem, was uns heute noch fehlt, um im visuellen Zeitalter wirklich anzukommen:

“The holy grail of visuality is to search the library of all movies the way Google can search the Web. Everyone is waiting for a tool that would allow them to type key terms, say “bicycle + dog,” which would retrieve scenes in any film featuring a dog and a bicycle. In an instant you could locate the moment in “The Wizard of Oz” when the witchy Miss Gulch rides off with Toto. Google can instantly pinpoint desirable documents out of billions on the Web because computers can read text, but computers are only starting to learn how to read images.”
Kevin Kelly, The New York Times, 21. November 2008

Popularity: 51% [?]

Comments (0)

Tags:

Jay Cross on implementing e-learning

Posted on 24 November 2008 by jrobes

Sechs einfache Fragen, sechs kurze Antworten, gesprochen. Und natürlich beantwortet jemand wie Jay Cross alle Fragen etwas “gegen den Strich”. Zum Beispiel die erste Frage: “Why is this a good time to talk about e-learning?” Jay Cross meint, dass es möglicherweise keine gute Zeit sei, um über “klassisches” e-Learning zu sprechen, “course-ware driven and LMS-managed” , aber vielleicht genau die richtige Zeit für “networked learning”, “open source” und andere “bottom-up”-Projekte.
Jay Cross, kineo, November 2008 

Popularity: 45% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Economic Crisis Boosts E-Learning

Posted on 21 November 2008 by jrobes

Ja, was bedeutet die ökonomische Krise für e-Learning? Die Antworten der e-Learning-Anwender und -Anbieter, die jetzt auf den Seiten der Online Educa zu lesen sind, sollen Mut machen, wirken aber stereotyp und irreführend. “The opportunity will be greater than the threat”, heißt es natürlich, denn wer Kosten sparen will, muss auf e-Learning setzen. Da versucht man jahrelang aufzuzeigen, dass e-Learning mehr ist als “training”, “rapid” und “cost-saving”, und in wenigen Zeilen wird alles wieder auf den “harten Kern” reduziert. “The newest solutions make it possible to turn a PowerPoint presentation into a course for a thousand employees within two hours using a simple editing program. The ROI outperfoms training in a classroom.” So wird der E-Learning Manager von Total zitiert, und da weiß man doch sofort, wo man unter keinen Umständen Lerner sein möchte.

Nein, da ziehe ich lieber meinen Hut vor Elliott Masie, der in diesen Tagen die Krise beim Namen nennt und auf Solidarität setzt: “When Learning Folks Get Laid Off! Unfortunately, almost every day, I am receiving a note in my mailbox from someone in the learning field who has been laid off or who is worried about losing their job. As we see layoffs in the news, the learning function is being hit pretty significantly, in both headcounts and budget. The MASIE Center is organizing a Task Force to create a set of resources for Learning Professionals who are in this crisis. We will be building a Support Group and other resources to help our colleagues through a tough time. If you would like to volunteer to help with this effort, please send me a note to emasie@masie.com”.
Online Educa, November 2008

Nachtrag (30.11.): Schön zu sehen, dass andere mit den Statements auf den Seiten von Online Educa auch ihre Schwierigkeiten haben: “Christophe Binot, E-Learning Manager at the French oil firm Total, adds: “The newest solutions make it possible to turn a PowerPoint presentation into a course for a thousand employees within two hours. The ROI outperfoms training in a classroom.”

What the HUH!!! eLearning is NOT about turning some kind of stupid non-descriptive, non-assessing powerpoint into a course! Can you imagine the non-interactivity of these powerpoints?! I mean in TWO HOURS! Oh my lord and goddess! How can OEB keep this quote in a press release? They know better than that. Okay he will be a keynote speaker at their conference, but looking at what is quoted here, I can almost imagine what his speech will be about (but I give him the benefit of the doubt, miss quotations have been made before).” (Ignatia/Inge de Waard)

Popularity: 58% [?]

Comments (2)

Tags: , , , ,

Am I missing the point on open educational resources?

Posted on 21 November 2008 by jrobes

Open Educational Resources oder kurz: OER hat in den letzten zwei Jahren eine Dynamik entfaltet, die es schwer macht, noch den Überblick zu behalten. Dazu gehört auch, dass es immer häufiger Stimmen gibt, die das Projekt weitertreiben wollen, die darauf hinweisen, dass Open Resources z.B. nicht automatisch ein anderes Lehren & Lernen bedeutet und daher nur ein erster Schritt sein kann. In diesem Zusammenhang hat auch Brian Lamb kürzlich ein Fragezeichen gesetzt:
“… if we live in an era of information abundance, why is the primary drive around OERs the publication of more content? And what other activities around the open education movement might be an effective use of our energies? What other needs have to be met?”

Er hat damit eine Reihe von interessanten Kommentaren provoziert, z.B. von Alan Levine: “I’d push back on that question- even if we are in an era of Information Abundance, I’d argue you can never have too much. Or taking it another way, since people have been creating music for thousands of years, do we stop and say, “we have enough music, there is no need to create new or re-interpret.” Und George Siemens hat in diesem Zusammenhang gleich auf eine eigene Präsentation zum Thema hingewiesen (“Openness in Education”).
Brian Lamb, Abject Learning, 12. November 2008

Popularity: 60% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

The Tower and The Cloud

Posted on 20 November 2008 by jrobes

Wieder steht Interessierten ein komplettes E-Book online zur Verfügung, thematisch passend zur Campus Innovation, die heute und morgen in Hamburg stattfindet. In diesem Band, an dem über 20 Autoren mitgewirkt haben, geht es nämlich um den Einfluss der IT auf die Hochschulen. Die Kapitelüberschriften lauten “Higher Education and Information Technology”, “The Globalization of Higher Education”, “Accountability”, “IT Governance”, “Open Information, Open Content, Open Source” und “Scholarship in a Cloudy World”.

Das Ausgangsszenario beschreibt Herausgeber Richard N. Katz folgendermaßen: “The elephant in the room is the question: If a 300-year-old-institution like Encyclopedia Brittanica can be threatened in five years by Wikipedia, can other aggregators of expertise (aka colleges and universities) be similarly challanged?”
Richard N. Katz, The Tower and The Cloud. Higher Education in the Age of Cloud Computing. EDUCAUSE, 2008

Popularity: 57% [?]

Comments (1)

Tags: , ,

Supporting, accelerating and directing learning: implications for trainers

Posted on 19 November 2008 by jrobes

Das Research-Paper des CIPD bietet vielleicht nicht die handliche Standortbestimmung für Trainer, die der Titel vermuten lässt. Die HR-Experten fassen vielmehr eine Reihe von Beobachtungen zusammen, die sie in verschiedenen Studien und Umfragen gewonnen haben, allen voran ihrem jährlichen Learning and Development Survey Report. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung von “training” (”an instructor-led, content-based intervention, leading to desired changes in behaviour”) und “learning” (”a self-directed, work-based process, leading to increased adaptive capacity”), die der CIPD seit Jahren konsequent propagiert. Weitere Stichworte dieses Reports sind u.a. die Rolle des Business Managers, die wachsende Bedeutung des Coachings sowie die strategische Ausrichtung der Weiterbildung. Noch zwei interessante Punkte: Auch die CIPD-Studien belegen, dass e-Learning heute “angekommen” ist, aber nur hintere Ränge einnimmt, wenn nach der effektivsten Lernmethode gefragt wird. Und auch die CIPD-Experten können der Frage nach dem “return on investment” wenig abgewinnen und sprechen lieber vom “return on expectation”.

Ach, fast hätte ich den Trainer vergessen! Unter diesen Vorzeichen ist er “learning, training and development professional” und seine Aufgabe ist “supporting, accelerating and directing learning interventions that meet organisational needs and are appropriate to the learner and the context”. Alles klar!?
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), November 2008

Popularity: 60% [?]

Comments (0)

Tags:

Adaptive and Interactive Assessments with E-Learning

Posted on 18 November 2008 by jrobes

“The assessment process is quite underserved in e-learning when compared to instructional design or delivery”, heißt es zu Beginn des Artikels. Grund genug für den Autor, auf zwei selten eingesetzte Methoden hinzuweisen: zum einen “adaptive testing”, was kurz als “matching people and test questions” beschrieben wird; zum anderen “interactive testing” bzw. “interactive simulation-type tests”. Wenn man an die Batterien von Multiple-Choice-Fragen denkt, denen Mitarbeiter heute im Rahmen regelmäßiger Sicherheits- oder Compliance-Schulungen ausgesetzt sind, macht es sicher Sinn, über diese Entwicklungen nachzudenken. Der Autor weist aber auch darauf hin, dass diese Art von Assessments keine Selbstläufer und nur mit entsprechender Expertise und Kosten umzusetzen sind.
Nathan A. Thompson, Learning Circuits, November 2008 

Popularity: 55% [?]

Comments (1)

Tags: , , ,

Communities und die Beteiligung der Mitarbeiter

Posted on 18 November 2008 by jrobes

“Sagen Sie, wie stellen Sie eigentlich die Beteiligung der Mitarbeiter sicher?” Diese Frage ist mir in den letzten Tagen mehrmals begegnet. Mal ging es um die Möglichkeiten von Web 2.0, mal um eine Community-Plattform, mal um Foren, die nicht so genutzt werden, wie man es sich wünscht. Ich habe an dieser Stelle auch keine kurze, allseits gültige Formel, was meine Gesprächspartner oft irritiert. Anlass genug, einmal zu schauen, was andere tun, um Mitarbeiter zur aktiven Teilnahme an einer Community zu motivieren. Dabei habe ich meine Recherche auf einige wenige Quellen konzentriert: das Business 2.0-Blog von Andrea Back mit einer Fülle von Interviews, das SCOPE-Interview mit Mitarbeitern von T-Systems Multimedia Solutions sowie einigen Projektbeschreibungen und Präsentationen (Fraport, UBS, Dresdner Kleinwort Wasserstein, Pfizer, Deutsche Bahn).

Herausgekommen ist diese unvollständige Liste von 10 Schritten zur aktiven Community:

Continue Reading

Popularity: 82% [?]

Comments (9)

Tags: ,

Corporate Learning Trends and Innovations 2008

Posted on 17 November 2008 by jrobes

Der dritte offene Online-Kurs in Folge, der sich mit dem Thema Bildung und Lernen beschäftigt! Und wieder hochkarätig besetzt: Jane Hart, Tony Karrer, George Siemens, Jay Cross, David Weinberger und viele andere. Start ist in wenigen Minuten, so dass ich voraussichtlich leider wieder nur in den Genuss der aufgezeichneten Sessions kommen werde. Aber vielleicht sind da ja andere flexibler!
Corporate Learning Trends and Innovations 2008, 17.-21. November 2008

Popularity: 60% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

The Future of Online Learning: Ten Years On

Posted on 17 November 2008 by jrobes

Vor genau 10 Jahren hat Stephen Downes ein Essay über “The Future of Online Learning” geschrieben. Jetzt bietet er uns ein “renewal of those predictions” an, ein profundes Werk von über 60 Seiten, eine Mischung aus Protokoll, Lerntheorie und Trendbericht. Seinen roten Faden bilden technologische Entwicklungen, Hardware, Software, sowie die unzähligen Modelle und Konzepte, die in den letzten Jahren mit ihnen entstanden sind. By the way, der Begriff “e-Learning” fällt kein einziges Mal! Viele Entwicklungen sind zudem unmittelbar mit den Institutionen verbunden, die in unserer Gesellschaft für das Lernen stehen, die Schulen und Universitäten. Wer wissen will, was die Zukunft z.B. für das e-Learning in der betrieblichen Weiterbildung bringt, wird sich sein Bild selbst zusammen setzen müssen. Mal abgesehen von dem Hinweis, dass “educational enterprises will have to be more creative in finding opportunities.” Am besten hat mir das Kapitel über die “Learning Communities” gefallen, wohl auch, weil hier Stephen’s Philosophie an mehreren Stellen zum Ausdruck kommt: “To learn is not to acquire or to accumulate, but rather, to develop or to grow. The process of learning is a process of becoming, a process of developing one’s own self.” “Personalized Learning”, Selbstorganisation, Selbstverantwortung und Freiheit des Lernens sind weitere Leitplanken, die Stephen Downes in seinen Überlegungen führen.

The Future
Today, and for the last century, education has been practiced in segregated buildings by carefully regimented and standardized classes of students led and instructed by teachers working essentially alone.

Over the last ten years, this model has been seen in many quarters to be obsolete. We have seen the emergence of a new model, where education is practiced in the community as a whole, by individuals studying personal curricula at their own pace, guided and assisted by community facilitators, online instructors and experts around the world.

Though today we stand at the cusp of this new vision, the future will see institutions and traditional forms of education receding gradually, reluctantly, to a tide of self-directing and self-motivated learners. This will be the last generation in which education is the practice of authority, and the first where it becomes, at has always been intended by educators, an act of liberty.”
Stephen Downes, Half an Hour, 16. November 2008

Popularity: 59% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

The net generation. The kids are alright

Posted on 17 November 2008 by jrobes

Da kommt Arbeit auf Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Uni Hamburg, zu! Denn Don Tapscott, dessen Arbeit aus dem Jahr 1997, “Growing Up Digital”, mitverantwortlich für die Karriere des Begriffs der “Net Generation” ist, hat ein neues Werk veröffentlicht. Es heißt (Achtung!) “Grown Up Digital: How the Net Generation is Changing Your World” und beruht auf der Beobachtung von fast 8.000 Personen aus 12 Ländern, die zwischen 1978 und 1994 geboren sind. Tapscott, so ist in der jüngsten Ausgabe des Economist nachzulesen, spricht von der “smartest generation ever”. Acht Normen prägen, so der Autor, das Weltbild dieser Generation:

“Net Geners value freedom and choice in everything they do. They love to customise and personalise. They scrutinise everything. They demand integrity and openness, including when deciding what to buy and where to work. They want entertainment and play in their work and education, as well as their social life. They love to collaborate. They expect everything to happen fast. And they expect constant innovation.”

Grund genug für Arbeitgeber, sich mit diesen Anforderungen aktiv auseinanderzusetzen. Aber Tapscott identifiziert auch zwei Problemstellen: zum einen bestehende Bildungssysteme, die verhindern, dass ein Drittel der “Net Geners” ihr Potenzial ausschöpfen; zum anderen die fehlende Sensibilität dieser Generation für Privatheit. Mehr über Tapscott’s Studie, sobald mir das Buch vorliegt; aber vielleicht nimmt ja in der Zwischenzeit auch Rolf Schulmeister die Frage “Gibt es eine »Net Generation«?” noch einmal auf …
Economist, 13. November 2008 

Popularity: 75% [?]

Comments (1)

Tags:

Kevin Kelly: Predicting the next 5,000 days of the web

Posted on 14 November 2008 by jrobes

Mein Videotipp fürs Wochenende: “At the 2007 EG conference, Kevin Kelly shares a fun stat: The World Wide Web, as we know it, is only 5,000 days old. Now, Kelly asks, how can we predict what’s coming in the next 5,000 days?” Das Bild, das Kevin Kelly zeichnet, hinterlässt - zumindest bei mir - zwiespältige Gefühle. Hier die letzte Seite seines Vortrags:

“There is only ONE machine.
The web is its OS.
All screens look into the ONE.
No bits will live outside the web.
To share is to gain.
Let the ONE read it.”

Kevin Kelly, TED Talks, Juli 2008

Popularity: 66% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Open Content - Open Access

Posted on 14 November 2008 by jrobes

“Openness” ist diese Woche Thema des CCK08. Das ist doch ein schöner Anlass, auf diese Publikation der FAZIT-Forschung hinzuweisen. Sie will einen Überblick über den “Status Quo von Open Content und seiner Entwicklungspotentiale unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Baden-Württemberg” geben. Die Aufgabe gelingt, soweit grundlegende Begriffe und die verschiedenen Erscheinungsformen von Open Content dargestellt werden. Allerdings ist für die Autoren Open Content langfristig nur als funktionierendes Geschäftsmodell denkbar, und hier wird die Lektüre manchmal etwas mühselig. Im Schlusskapitel zeigt man sich hin- und hergerissen: “Stark vereinfacht ließe sich die Situation von Open Content 2008 zusammenfassen in dem Satz: Gesellschaftlich spricht alles für Open Content, wirtschaftlich alles dagegen.”

Noch eine Ergänzung: “Open Educational Resources” wird nur kurz als eine Open Content-Variante vorgestellt. Auch auf das “Bildungsbündnis Open Content” und die “Stuttgarter Erklärung” wird hingewiesen, ohne allerdings zu erwähnen, dass man dort z.B. die Hochschulen des Landes vergeblich suchen wird.
Bernd Hartmann und Felix Jansen, FAZIT-Forschungsbericht/ Band 16, September 2008

Popularity: 60% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Social Media vs. Knowledge Management: A Generational War

Posted on 13 November 2008 by jrobes

Gut, dass David Gurteen in seinem aktuellen Newsletter noch einmal an diesen Artikel erinnert! Venkatesh Rao, der Autor, schenkt uns einige Beobachtungen, die er pointiert auf den Punkt bringt: Social Media und Knowledge Management sind Gegensätze, hinter denen nichts weniger als ein Generationenkonflikt - zwischen Millenials (nach 1980 geboren) und Baby Boomern (1946-1962 geboren) - steht. “Here’s what’s going on: KM and SM look very similar on the surface, but are actually radically different at multiple levels, both cultural and technical, and are locked in an undeclared cultural war for the soul of Enterprise 2.0.”

In dem ausführlichen Artikel sammelt der Autor sowohl aus sozialer als auch aus technischer Perspektive Argumente, die diesen Gegensatz unterstreichen. Einige sind wirklich gut getroffen, z.B. “KM is about ideology, SM is about the fun of building” und “Online Communities are not USENET V3.0″. Oder wenn er die Idee des Semantischen Webs als ein (letztes) Aufbäumen der Baby Boomer beschreibt: “Characteristically, both KM and SemWeb set a lot of store by controlled vocabularies and ontologies as drivers of IT architecture.” Dahinter steckt auch der Kern seiner These: Wissensmanagement ist ein Top-Down-Managementansatz (der Baby Boomer) und Social Media eine bottom-up-Bewegung (der Millenials). Und wenn man einmal von der Klammer und der etwas stereotypen Zuweisung von Geburtsjahren absieht, erklärt diese These sehr schön, warum die Verständigung über einige Dinge oft etwas länger braucht. Oder?
Venkatesh Rao, Enterprise 2.0 blog, 28. September 2008

Popularity: 71% [?]

Comments (0)

Tags: ,

AT&T Media Kit: Enterprise 2.0

Posted on 12 November 2008 by jrobes

In diesen Tagen sind eine Reihe von Meldungen erschienen, die versichern, dass Unternehmen an Social Networking nicht vorbeikommen. Dazu gehört z.B. diese Reuters-Nachricht (”Social networking sites ‘good for businesses’”). Und dann dieses Enterprise 2.0-Paket, das AT&T geschnürt hat. Es besteht unter anderem aus den Ergebnissen einer Befragung von 2.500 Menschen in fünf europäischen Ländern, inkl. folgender Liste der “Top 5 social networking tools”:

1. Companies’ own collaboration sites on intranets (39%)
2. Internal forums within the company (20%)
3. Company-produced video material shared on intranets (16%)
4. Online social networks, such as LinkedIn and Facebook (15%)
5. External collaboration sites on the web and internal blogging sites (both 11%)

In einem beiliegenden White Paper wird etwas ausführlicher erläutert, was Social Networking für Unternehmen bedeutet. Wir finden hier natürlich die bekannten Hinweise auf veränderte Kulturen, Kommunikationsformen und Organisationsstrukturen, aber - unter dem Stichwort “Corporations will adapt their motivation and career path systems” - auch eine interessante Beschreibung neuer, zukünftiger Rollenprofile:

“To get employees to participate in collaborative work, corporations will need to adapt their motivation systems; they will also have to find inside the company or recruit externally the best “animators”, who will value the quintessence of the new tools. Lastly, they need to develop community motivations and rewards, in addition to just targeting individuals.
Regarding career path, becoming an “animator” (a business blogger for example) will be recognized as a specific complementary experience, and expert paths will become more open as new tools help individuals to become visible and known within the community with minimal barriers. And excellence will remain the ingredient for success.” (siehe zu diesem Beitrag auch Ellen Trude)
AT&T, November 2008

Popularity: 82% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

13:30:41

sportograf-43743811

13:14:02

IMG_1130

See all photos