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Wie viel Coaching brauchen Online-Lernende?

Posted on 21 October 2008 by jrobes

Ja, genau, es hängt davon ab! Von den Rahmenbedingungen natürlich, der Zielgruppe und ihren Erfahrungen, den eingesetzten Lerntechnologien, den Zielen des Online-Lehrganges und anderen Dingen. Bleiben die anderen Fragen, wie denn Coaching hier zu verstehen ist, ob es e-Coaching geben kann, wie es sich vom Tutoring oder der Lernberatung abgrenzt und welche Aufgaben damit verbunden sein können. Darum geht es in der aktuellen Ausgabe des Online Tutoring Journals, und ich gebe zu, wenn man gerade aus der Web 2.0- und e-Learning 2.0-Welt auftaucht, fällt der Zugang nicht leicht. Vielleicht wäre das “Tagebuch eines Online-Tutors” (oder Coaches!) hier eine Überbrückungshilfe - natürlich als Weblog! Oder gibt es das schon?
Online Tutoring Journal, 4/ 2008 

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4 Comments For This Post

  1. Lore Reß Says:

    als Weblog nicht, als Sketch sschon: http://www.netvibes.com/nandor#Pr%C3%A4sentationen_etc.

  2. Britta Stahl Says:

    In der bunten Welt der Blogosphäre ist mir bisher kein Tagebuch eines Online-Tutors aufgefallen. Aber ist das nicht ein etwas zu trockenes Thema, um einen Blog dauerhaft mit Leben zu füllen???

  3. Beate Bruns Says:

    ein anonymisierter auszug aus einem meiner ersten “tagebücher” als online-tutor (nicht im internet, sondern in einem buch veröffentlicht …; man beachte das jahr: 1998):

    3. August 1998 (erster Online-Kurstag)
    Ausgerechnet am ersten Tag ist beim Provider der Strom ausgefallen und der Bildungsserver hängt nicht an einer Notstromversorgung. Die Info habe ich gleich mit der Begrüßung ans Schwarze Brett gehängt.
    Antwort an X. X war ganz frustriert, weil er im Test nur 40 % hatte. Antworten an Y, Z; Sichten der Konferenzräume, ob schon etwas los ist.

    4. August 98
    Fragen beantwortet. Neuer Aushang am Schwarzen Brett. Habe mir alle Testergebnisse angeschaut! Ich war ganz überrascht, 1. daß so viele schon den Test gemacht haben und 2. daß keiner bestanden hat. Die beste Prozentzahl war 60 (bei M). Da ist wohl etwas schief gelaufen.

    5. August 1998
    Fragen beantwortet. Die erste Stunde im Konferenzraum lief ganz gut. Meine Entschuldigung wegen des Tests wurde - glaube ich wenigstens - akzeptiert. Scheinen alle einigermaßen zufrieden zu sein. Das erste Team hat ganz konkrete Schritte zur Teamfindung unternommen.

    6. August 1998
    Wir wollen kleine Fotos der Teilnehmer in der Benutzergalerie aufhängen. Ich habe versucht, mich noch an die Personen zu erinnern, die an der KickOff-Veranstaltung teilgenommen hatten. Heute waren sehr viele Fragen und Einsendungen da. Die Frage zur Technik war offensichtlich provokativ genug!
    Es kamen auch einige Kommentare und Fragen heute per e-mail rein. Das Schwarze Brett wurde zum ersten Mal und gleich recht ausgiebig genutzt. Ein
    Diskussionsforum wird vermißt. Gute Tips. Die interne Info-Scheibe beginnt sich zu drehen. Allerdings sind nicht alle nach außen gewandt (viel ist noch auf den Tutor konzentriert).

    7. August 1998
    Zweite Online-Konferenz, moderiert. Das ist für alle noch übungsbedürftig; wir haben ein paar Regeln vereinbart. Fragen und Einsendungen beantwortet; Protokoll der Konferenz ans Schwarze Brett gehängt ; weitere Infos ans Schwarze Brett. Die Kommunikation ist mittlerweile ziemlich lebhaft; einige kommen aber auch nicht so ganz mit dem lockeren und virtuellen zurecht.

    10. August 1998 (Die zweite Woche beginnt)
    Systemcheck (Schwarzes Brett, …). Fragen und Einsendungen beantwortet. Einige e-mails getrennt abgeschickt über die Benutzergalerie. N macht sich über den Drang lustig, die Meetings zu formalisieren. Ich werde im nächsten Meeting etwas zu den beiden Varianten (spontan/frei und moderiert/kontrolliert) sagen. C hat irgendwie Anwendungsprobleme. L ist sehr konstruktiv.

    11. August 1998
    Schwarzes Brett aufgeräumt! Fragen und Einsendungen beantwortet. Der Versuch, ein Protokoll des Konferenzraums auszudrucken, ist wegen der Farbe erst einmal gescheitert (weisse Schrift auf weissem Grund …). N und X haben sich im Konferenzraum getroffen und intensiv dialogisiert (es war wohl auch für sie anstrengend). Man sieht natürlich hieran, wie sich die einzelnen Personen in ihrem Reflexionsbestreben unterscheiden. Beide setzen sich sehr mit dem neuen Medium auseinander. Soll ich versuchen, auch andere stärker zu aktivieren? Ich mache vielleicht mal ein Rundmail nach dem nächsten Mittwochs-Meeting.

    Am Abend noch einmal kurzer Check im System. Eintrag in Benutzergalerie geändert. Konferenzraum und Schwarzes Brett ausgedruckt (nach Ändern der Text-Farbe im HTML-Dokument). Frage von C beantwortet (hat Probleme mit dem Download). Was ich unbedingt brauche, ist ein (bequemer) Zugang zum Dateisystem des Kurses. Um z.B. neuen Content direkt einbinden zu können etc. So muß ich immer meinen Administrator belästigen.

  4. Jochen Robes Says:

    1998!? Ist ja fast ein historisches Dokument! Na ja, soviel hat sich gar nicht verändert, nicht wahr! Danke für die nette Ergänzung, Frau Bruns!

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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