Archive | September, 2008

MMB veröffentlicht erstes “E-Learning-Wirtschaftsranking”

Posted on 30 September 2008 by jrobes

Bei all meiner Symapthie für die Kollegen vom MMB: Aber hat die Branche dieses Ranking verdient? Erstens werden all die Unternehmen nicht erfasst, die sich nicht ausschließlich als e-Learning-Unternehmen verstehen, aber einen Großteil des Marktes abdecken, die Bildungsverlage, die Arbeitsagenturen, die Trainingsanbieter, die Medienagenturen; zweitens wird hier mit einem e-Learning-Begriff gearbeitet, der sich eher traditionell an Produkten (Lernplattformen, Authoring-Systemen) und Content (Produkt oder “customized”) orientiert; und drittens beteiligen sich bei solchen Umfragen traditionell die Unternehmen stärker, die auch ein Umsatzwachstum ausweisen können und wollen.

Einige e-Learning-Unternehmen existieren seit 20 Jahren, viele seit mehr als 10 Jahren. Damals war noch von CBTs und Multimedia die Rede (und es gab meines Wissens das “Multimedia”-Ranking des Hightext-Verlages). Auch der Begriff “e-Learning” ist bereits zehn Jahre alt. Wo ist hier die “junge Branche”, von der in der Erhebung die Rede ist? Und versuchen nicht viele der bekannten Player gegenwärtig, das “e” eher kleiner zu schreiben, um sich für neue Zielgruppen und Märkte - ob sie jetzt Vertriebsunterstützung, Talent Management oder Web 2.0 heißen - fit zu machen?

Das Ranking mit seinen Unschärfen, den “NN” und Hochrechnungen, ist nicht die Botschaft, die aus meiner Sicht notwendig wäre: Lernen, Wissen und Technologie gehören untrennbar zusammen. By the way, der Umsatz der E-Learning-Kernbranche im Jahr 2007 beläuft sich auf rund 139 Millionen Euro. Wem hilft dieses Ranking eigentlich?
Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB), 29. September 2008

Nachtrag (04.10.2008): CHECKpoint eLearning hat dem Wirtschaftsranking einen Newsletter gewidmet und dort auch meine kritischen Anmerkungen aufgegriffen (hier).

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100+ (E-)Learning Professionals to follow on Twitter

Posted on 29 September 2008 by jrobes

“I’ve gained a bunch of Twitter followers in the past few days, and I don’t know why. Did someone/ something big link to me?”, fragte gestern Harvard-Professor und enterprise 2.0-Apologet Andrew McAffee. Und er war nicht der Einzige, der sich wunderte. Eine mögliche Erklärung könnte diese Liste sein, die Jane Hart zusammengestellt hat und die mittlerweile 169 Learning Professionals umfasst.
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies, September 2008 

Nachtrag (04.10.2008): Was ist das Besondere anTwitter? Jane Hart hat soviel Feedback bekommen, dass sie hier noch einige nützliche Worte nachschiebt: “And that’s the whole point about social media - it enables people to establish connections with one another, and engage with them at all levels - both professionally and personally. And the point about my list was to help people find those with whom they would like to establish new connections.” Und gleichzeitig kündigt sie die nächste Handreichung an: “100+ social things to do”

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Personal Learning Environments

Posted on 29 September 2008 by jrobes

Sehr pragmatisch geht Stephen Downes in dieser Präsentation mit der Frage um, was eine (seine) persönliche Lernumgebung auszeichnet: “a place to store (and share) my photos”; “a place to store (and share) my videos”; “a place to write an essay with my colleague in Montreal”; “a way to stay up to date - right up to the date”; “a way to save on phone calls”; “knowing where I’m staying before I get there”; “an easy way to draw pictures”. Dann taucht er tiefer in das Thema ein, stellt Grundprinzipien und Technologien heraus. Kein Aktionsplan, aber ein hilfreicher Überblick. Vielleicht auch ein Stichwort für die Begegnung mit Stephen auf der SCOPE in Heidelberg am Mittwoch.
Stephen Downes, Slideshare, 25. September 2008

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Google Projekt “10 hoch 100″

Posted on 29 September 2008 by jrobes

Auf den Google-Seiten heißt es: “Mit dem Projekt ‘10 hoch 100′ suchen wir nach Ideen, die so vielen Menschen wie möglich helfen und dadurch die Welt positiv verändern.” Der Hintergrund: Es gibt, so Google, viele Menschen mit Ideen, aber noch mehr Menschen, die Hilfe benötigen. Vielleicht braucht es nur jemanden, der beide Seiten zusammenbringt? Also darf man Ideen einreichen, bis zum 20. Oktober 2008. Eine Auswahl der 100 besten Ideen wird veröffentlicht, 5 Ideen sollen schließlich übrigbleiben und werden von Google mit 10 Millionen Dollar unterstützt. Die Ideen sollen sich an acht Kategorien orientieren, eine davon ist Bildung: “Wie können wir mehr Menschen besseren Zugang zu besserer Bildung ermöglichen?”
Google Projekt 10 hoch 100, September 2008

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State of the Blogosphere 2008

Posted on 26 September 2008 by jrobes

Ist Blogging Mainstream oder immer noch ein Minderheiten-Phänomen? Es kommt, wie immer, auf die Perspektive an: Technorati, die Weblog-Suchmaschine, präsentiert eine Fülle von Auswertungen zur Blogosphere, die Blogging eindeutig dem Mainstream zuweist. 133 Millionen Blogs sind schließlich keine Kleinigkeit. Andere, wie z.B. Marshall Kirkpatrick, weisen darauf hin, dass nur 1,1 Prozent dieser Blogs in den letzten sieben Tagen einen neuen Beitrag aufwiesen. Also Mainstream? Nun, wie auch immer, in den einzelnen Kapiteln dieses Zustandsberichts werden detaillierte Informationen zu Bloggern, ihren Themen und Motiven sowie Fragen der Werbung und des Brandings präsentiert. Zur Interpretation offen.

“Blogging is …
- A truly global phenomenon: Technorati tracked blogs in 81 languages in June 2008, and bloggers responded to our survey from 66 countries across six continents.
- Here to stay: Bloggers have been at it an average of three years and are collectively creating close to one million posts every day. Blogs have representation in top-10 web site lists across all key categories, and have become integral to the media ecosystem.”

Technorati, 5th Annual State of the Blogosphere Report, September 2008

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Jargon Watch: Green Crude, Popcorning, Edupunk

Posted on 26 September 2008 by jrobes

Vor einigen Wochen poppte der Begriff auf, sorgte für ein reges Hin-und-Her in der Edublog-Community, wurde über Nacht zu einem Wikipedia-Eintrag (ein Redakteur, phantasielos und engstirnig, verlangt allerdings unverdrossen nach “more reliable resources”!) und ist schon wieder aus der Diskussion verschwunden. Fast. Denn Wired hat sich, fast antizyklisch, in seiner Rubrik “Jargon Watch” der Sache angenommen und bietet folgende Definitionshilfe:

Edupunk n. Avoiding mainstream teaching tools like Powerpoint and Blackboard, edupunks bring the rebellious attitude and DIY ethos of ’70s bands like the Clash to the classroom.” 

Alles klar!? Wer noch einmal selbst zu den Anfängen zurück möchte, sei auf die Beiträge von Jim Groom und Stephen Downes verwiesen.
Wired, 22. September 2008

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Professional social networking

Posted on 26 September 2008 by jrobes

Kurze Porträts von LinkedIn (29 Millionen Mitglieder) und Xing (6,5 Millionen). Nichts Neues, aber der Hinweis, dass ihr Erfolg auch andere Player anziehen mag: “American newspapers such as the New York Times and the Wall Street Journal are adding networking features to their websites. These are mainly meant to get readers to stick around, but they could grow into alternatives to professional social networks. And then there are the professional associations for which moving online would be only natural, but which have been a surprising no-show in social networking so far, according to a recent study by Outsell, another market-research firm.”
Economist, 25. September 2008    

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25 Edublogs You Simply Don’t Want To Miss

Posted on 25 September 2008 by jrobes

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Gerade gefunden: Viele bekannte Namen, aber auch einige, die mir noch nie begegnet sind. Verpackt in eine schöne Präsentation! Check out!
Zaid Ali Alsagoff, ZaidLearn, 24. September 2008

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Weiterbildung in der alternden deutschen Gesellschaft

Posted on 24 September 2008 by jrobes

Das Dokument ist die Neuauflage einer bereits im letzten Jahr erschienenen Bestandsaufnahme. Es beschreibt umfassend und mit vielen Hinweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse und empirische Studien den Zusammenhang zwischen demografischem Wandel und Weiterbildung. Das heißt: Es geht natürlich um die Weiterbildung älterer Menschen bzw. Mitarbeiter. Manchmal sind es zu viele Studien, auf die verwiesen wird und man wünscht sich als Leser etwas mehr Orientierung: zum Beispiel, wenn die Weiterbildungsbeteiligung älterer Menschen je nach Quelle mal steigt und mal fällt. Abgesehen davon liefert dieser Überblick viele Ansatzpunkte für einen differenzierteren Blick auf die Bildungsaktivitäten und den Bildungsbedarf im höheren Lebensalter. Was den Erkenntniswert einzelner Studien, ins. der Neurowissenschaften betrifft, habe ich meine Schwierigkeiten, aber das ist vielleicht ein eigenes Thema. Insgesamt unterstreichen die Autoren aber immer wieder den nach wie vor bestehenden “Widerspruch zwischen Erkenntnis und gesellschaftlicher Realität” (S. 30), was die Rolle der Weiterbildung im demografischen Wandel betrifft.
Jens Friebe und Melanie Jana-Tröller, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Juni 2008 (pdf)

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Erfolgsmessung im Wissensmanagement

Posted on 23 September 2008 by jrobes

… wirft ein XING-Mitglied im Forum “Knowledge Management Benchmarking - Wer sind die Besten?” in die Runde und bittet um Antworten. Die auch erfolgen: “ein nicht einfaches Thema”, schreibt der eine, “große (unüberwindbare!?) Herausforderung” ein anderer. Ist das so? Ich glaube, dass man einen einfachen und naheliegenden Weg viel zu selten nutzt. Denn die meisten Wissensmanagement-Maßnahmen erfolgen ja, um die Produktivität von Wissensarbeitern zu erhöhen: Dinge sollen schneller, effektiver, zielführender als gestern erledigt werden. Von daher ist es eigentlich ein naheliegender Schritt, nach einer definierten Praxisphase diese Mitarbeiter zu fragen, wieviel Zeit sie durch die Nutzung des neuen Angebots (bzw. des neuen Systems oder neuen Prozesses) eingespart haben. Und wem das nicht genügt, der multipliziert die (hoffentlich) gewonnene Zeit mit dem für die Zielgruppe durchschnittlichen Tagessatz. Diese Form der Erfolgsmessung ist pragmatisch und nutzerorientiert.

Hinzu kommt: Die betriebswirtschaftliche Suche nach messbaren Effekten geht häufig von der Annahme aus, dass es sich bei Wissensarbeit um wiederkehrende und vergleichbare Arbeitsabläufe handelt. Doch wenn ich einmal von einzelnen Routinetätigkeiten (Call-Center sind da ein beliebtes Beispiel) absehe, macht diese Annahme immer weniger Sinn. Im Gegenteil, Tätigkeiten wie “eine Präsentation erstellen” oder “ein Angebot schreiben” oder “ein Konzept entwickeln” sind individuell und selten vergleichbar. Auch ein Grund, es dem Urteil der Mitarbeiter zu überlassen, den Erfolg einer Wissensmanagement-Maßnahme einzuschätzen. Was Plausibilitätskontrollen selbstverständlich einschließt!
Verschiedene Autoren, XING, Gruppe “Knowledge Management”, 23 September 2008

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Examples of eLearning 2.0

Posted on 22 September 2008 by jrobes

“During my presentation last Thursday that was an introduction to eLearning 2.0 as part of an online event for the eLearningGuild, I mentioned a few common ways that I’ve seen eLearning 2.0 approaches used in corporate learning settings:

Alongside Formal Learning
- Blog as writing tool
- Wiki as a collaborative learning tool

Editable reference materials (Wiki)
- Internal / External Product information
- Process information
- Sales scenarios
- Frequently Asked Questions (FAQ) / support information
- Online reference / glossary

Experience Capture
- New-hire blog
- Maintaining a “lab or project notebook”

RSS Reader, Podcasts - Steady Drip”

Und dann hat Tony Karrer seine Zuhörer nach weiteren Ideen gefragt - und eine lange Liste bekommen, umfangreicher als der Input des Experten.  Der aber das letzte Wort behält: “I always suggest people shouldn’t try to come up with a big eLearning 2.0 strategy and worry about culture change, but should instead look for tactical implementations that just make sense. These make sense.”
Tony Karrer, eLearning Technology, 22 September 2008

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The hyperconnected: Here they come!

Posted on 22 September 2008 by jrobes

2.400 Mitarbeiter in 17 Ländern wurden befragt. Auf dem Spielplan stand ihre “connectedness”, also der Grad ihrer Vernetzung. Das Ergebnis in kürzester Form: “Enterprises around the world are facing an exploding ‘culture of connectivity’. Not only is 16% of the global information workforce already ‘Hyperconnected,’ more ignificantly, another 36% will be joining them soon!”

Wer wissen will, wie es um seinen eigenen Status bestellt ist, zählt am besten einfach seine netztauglichen Endgeräte: Sieben oder mehr sollten es schon sein. Aber das nur am Rande: Die Studie - übrigens ein IDC White Paper, gesponsert von Nortel - versucht natürlich den Blick für Entwicklungen zu öffnen, die morgen unsere Arbeitswelt prägen werden. Nicht ganz unähnlich den Versuchen, Unternehmen auf die “net generation” vorzubereiten! Dazu wird eine Reihe von Ergebnissen und Schaubildern präsentiert und ein Punkt besonders hervorgehoben: “One of the most striking - although perhaps not surprising - results of the survey is the degree to which personal connectivity is blending with work connectivity.” Interessant auch die “Connectivity Wish List”, die eigentlich jedes Unternehmen mal seinen Mitarbeitern vorlegen sollte.
Romina Aducci u.a., IDC, Mai 2008 (pdf)

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Mit Wissensbilanzen das strategische Management unterstützen

Posted on 19 September 2008 by jrobes

Der Autor dieses Artikels ist Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank in Frankfurt. Lehman-Insolvenz, KfW-Panne, Subprime-Krise und dann in einigen Tagen das Forum “Wissen - Macht - Finanzen” auf der KnowTech - das passt doch wunderbar, dachte ich mir. Nun, so brisant bzw. aktuell ist der Artikel dann doch nicht, aber der Autor unterschreibt, dass Intellektuelles Kapital heute zum “wichtigsten unternehmerischen Erfolgsfaktor” geworden ist, Mitarbeiterqualifikationen inklusive! Norbert Walter verweist im Folgenden auf über 150 Unternehmen, die diesen Schritt bereits gegangen sind, auf eine Vielzahl von laufenden internationalen Initiativen und votiert für den “Kernkompetenz-Ansatz”, der aus seiner Sicht die wichtigen Eigenschaften einer “nützlichen” Wissensbilanz erfüllt:

(1) Die Wissensbilanz sollte effektiv Information verdichten.
(2) Sie sollte die spezifischen Stärken und Schwächen des Unternehmens im Bereich immaterieller Werte transparent machen.
(3) Sie sollte das Verständnis von Quervernetzungen dieser Stärken und Schwächen fördern, um effektive Interventionen zu ermöglichen.
(4) Und sie sollte die Wirkung der Elemente des intellektuellen Kapitals auf die heutige und künftige Wertschöpfung des Unternehmens nachvollziehbar machen. (via Günther Szogs)

Wer das Ganze gerne ausführlicher möchte, sei auf die Publikation der DB Research zum Thema verwiesen.
Norbert Walter, Betriebs-Berater, 63 (34), 2008

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To-Learn Lists

Posted on 19 September 2008 by jrobes

Ich habe schon öfters an dieser Stelle auf den Learning Circuits Blog und seine “Question of the Month” hingewiesen. Dieses Mal wirft Tony Karrer eine Frage in die Runde, an die er selbst nicht so richtig glaubt: Brauchen wir Listen, auf denen wir festhalten, was wir lernen wollen? Nein, brauchen wir (Wissensarbeiter) nicht! Und ich muss es auch gar nicht begründen, weil Tony Karrer selbst nachschiebt: “As Knowledge Workers, work and learning are the same, so how does a to-learn list really differ from a to-do list? How are they different than undirected learning through work, blogging, conferences, etc.?”  Ja, unsere “To-Do Lists” sind unsere “To-Learn Lists”!

Aber man sollte hier nicht aufhören zu lesen! Denn die Statements und Rückmeldungen der Edublogger-Community sind vielfältig und interessant. Sie reichen von Jay Cross (”Serendipity is my greatest teacher”) bis Karl Kapp (”I don’t totally agree that work and learning are exactly the same.”).
Tony Karrer, The Learning Circuits Blog, 2 September 2008

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Effective Practice with e-Portfolios

Posted on 18 September 2008 by jrobes

Ich weiß gar nicht genau, wie es dem Thema e-Portfolio derzeit geht. Die unregelmäßigen Erfahrungsberichte über den Einsatz von e-Portfolios kommen fast ausschließlich aus dem Schul- und Hochschulbereich, was das Ganze (noch) zu einem Gegenstand von einer Handvoll Experten macht. Vielleicht hilft dieser informative Guide, herausgebracht vom britischen Joint Information Systems Committee (JISC),  die Diskussion zu verbreitern. In der Einleitung wird daran erinnert, dass e-Portfolios sowohl als Produkt wie auch als Prozess verstanden werden müssen. Aus fünf verschiedenen Perspektiven wird anschließlich dargestellt, was diese Sichtweise bedeutet. Case Studies, die unvermeidlichen “six steps to …” sowie ein online-infoKit mit weiterführenden Informationen runden diese Übersicht ab, die übrigens wirklich ansprechend gestaltet ist!
Lisa Grey, Joint Information Systems Committee (JISC), 9 September 2008

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It can be done

Posted on 18 September 2008 by jrobes

Im Oktober werde ich auf der SCOPE in Heidelberg sein. Meine Aufgabe dort: Eine Q&A-Session mit Stephen Downes zu moderieren. Und so ergab es sich, dass ich am Dienstag mit Stephen via Skype sprechen konnte und folgende Zeilen auf dem SCOPE-Blog festgehalten habe (dort findet sich auch das Audio!):

“Gesagt, getan. Gestern hatte ich das Vergnügen, Stephen Downes zu interviewen. Stephen ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner, denn neben seinem normalen Arbeitspensum betreut er in diesen Wochen zusammen mit George Siemens noch einen Online-Kurs über “Connectivism & Connective Knowledge”. Also habe ich die Chance genutzt, ein paar Fragen loswerden: Was hinter diesem Kurs steckt, wie er funktioniert, wie man als Teilnehmer den Überblick behält und welche Rolle er in diesem Mega-Projekt spielt. Und die vielleicht interessanteste Antwort hatte Stephen auf meine Frage, woran er den Erfolg dieses Projektes misst: “It can be done!”, sagte Stephen.”
Jochen Robes, SCOPE 08 - The Future of Learning & Working, 17 September 2008

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Delusion 2.0: forgetting the silent majority

Posted on 17 September 2008 by jrobes

Web 2.0, Enterprise 2.0, Managers 2.0, Libraries 2.0, Learning 2.0, Business 2.0, Education 2.0. Der Autor macht sich einige Gedanken, wohin diese 2.0-Invasion führen kann. Ein Punkt hat mir besonders gut gefallen: “This is one of the biggest fallacies of the whole ‘2.0′ movement. While the Web 2.0 provides us with the opportunity to participate, we simply don’t all want to be participating. I believe there’s a silent majority that prefer to be consumers and not participators.” (via David Gurteen)
Lucas McDonnell, lucasmcdonnell.com, 2 September 2008

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Opening Up Education. The Collective Advancement of Education through Open Technology, Open Content, and Open Knowledge

Posted on 17 September 2008 by jrobes

open_education_200909.gifDas Buch scheint ein “Must-Read” zu sein, aber da ich noch keine Ahnung habe, wann und wie ich mich den über 450 Seiten nähern soll, bringe ich hier schon mal den Hinweis. John Seely Brown hat das Vorwort geschrieben, David Kahle, David Wiley und Diana Oblinger (u.a.) steuern Artikel bei, und ich zitiere einfach mal die Zeilen, die Stephen Downes beim Überfliegen irgendwo im Buch gefunden und in einem Post festgehalten hat:

“Given the abundance of open education initiatives that aim to make educational assets freely available online, the time seems ripe to explore the potential of open education to transform the economics and ecology of education.”  Das bei diesem Thema das gesamte Werk online zur Verfügung steht, bedarf eigentlich keiner Erwähnung, oder?
Toru Iiyoshi und M. S. Vijay Kumar (Hrsg.), MIT Press, September 2008

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Forums vs. Social Networks?

Posted on 16 September 2008 by jrobes

Eine Frage, die immer wieder einmal auftaucht: Ein Unternehmensbereich will die Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter verbessern und denkt in die Richtung einer neu aufzusetzenden “Community”. Natürlich will man heute gerne an den technischen Möglichkeiten und aktuellen Erfahrungen ansetzen, die sich im Internet bieten. Zugleich erinnert man sich aber auch noch gut an vergangene Versuche, als man selbst eine Forums-Software einführte und das “Global Directory” um Informationen erweiterte, die an Yellow Pages erinnerten. Was ist also jetzt der richtige Ansatz? Was macht den Unterschied? Vor ähnlichem Hintergrund trennt Tony Karrer zwischen “Forum/ Threaded Discussion/ Group” auf der einen Seite und “Social Networks” auf der anderen: Erstere, so Tony Karrer, “center around threaded discussions”, letztere “center around individuals”. Wobei er selbst darauf hinweist, dass es häufig eine Frage der Betonung oder Perspektive ist, ob man eine Lösung der einen oder anderen Seite zuordnet. Und er lässt uns an seinen Gedanken teilhaben:

  • “Longer-term we want to have more of a social network where people will become more social, interact in a myriad of different ways, create groups within the site, and generally will take it into classic social network realms.
  • Short-term we want this to be really simple to get into. I’m especially concerned about the user who would want to be a heavy user - contributing lots of ideas - but who has never used a social network. Possibly they’ve never used threaded discussions either.”

Tony Karrer, eLearning Technology, 15 September 2008

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Spass beim Lernen? eVideo Online-Konferenz 2008

Posted on 15 September 2008 by jrobes

Anja Wagner hatte mich vor einigen Wochen gebeten, etwas zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” zu erzählen. Was ich heute auch gerne gemacht habe. Nach einigen technischen Anlaufschwierigkeiten fand die Session pünktlich um 17:00 Uhr mit ca. 25 Teilnehmern statt. Wieder einmal ein “Virtual Classroom”-Erlebnis - und wieder einmal die Fragezeichen, was da “auf der anderen Seite” wohl angekommen ist. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet hier die Slides und hier den Zugang zur Aufzeichnung. Überhaupt läuft die Veranstaltung noch bis zum 19. September, so dass sich ein Blick ins Programm noch lohnen kann.
Jochen Robes, eVideo Online-Konferenz 2008, 15 September 2008 

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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