„Die Kompetenten sind das Problem – die schwierige Messung sozialer Kompetenzgewinne durch gemeinnützige Tätigkeit“

Posted on 22 August 2008 by jrobes

Auch wenn das Thema nicht unmittelbar auf dem Weg liegt: In dieser Publikation des Deutschen Jugendinstituts geht es um Jugendliche, ihr Engagement in Ehrenämtern und die Frage, ob sie dadurch ihre sozialen Kompetenzen verbessern. Und wie so häufig bei Bildungsfragen, muss auch hier die Antwort genügen: Ja, es ist plausibel, höchst plausibel, aber ein wissenschaftlicher Nachweis ist schwer zu erbringen. Heinz Reinders von der Universität Würzburg weist zusätzlich auf Henne und Ei hin: “Denn: was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Der sozial kompetente Schüler, der sich sozial engagiert? Oder der ehrenamtlich Aktive, der hierdurch soziale Kompetenzen erwirbt?”

Wer gewinnt Kompetenzen in informellen Lernzusammenhängen? Die Kompetenten, die wissen, wie und wo’s läuft? Und alle anderen müssen geführt werden? In den Beiträgen dieser Publikation sind es die Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten, die man gerne für Ehrenämter gewinnen möchte.
Heinz Reinders, Deutsches Jugendinstitut, Thema des Monats: Fürs Leben lernen: Nachhaltige Kompetenzen durch informelle Bildung, 8/ 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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