Archive | August, 2008

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Web 2.0 learning puzzle pieces

Posted on 29 August 2008 by jrobes

“Learnscape Architecture Widgets” hat Jay Cross diese Übersicht betitelt: Eine Liste mit Web Applications plus Description plus Business Value. Sie wird sicher ihren Platz in den Präsentationen bekommen, die in Kürze anstehen (via timelines).

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If you take one course a year, take this

Posted on 29 August 2008 by jrobes

Teemu Arina macht hier noch einmal Werbung für den “MOOC”, den “Massive Open Online Course” über “Connectivism & Connective Knowledge”, den Stephen Downes und George Siemens zwischen September und November anbieten. “Exploring emerging topics in knowledge, learning and technology, It’s going to be held online and will utilize latest Web 2.0 technologies and distributed approaches. What is more important, is that if someone is going to pull this off, it’s George and Stephen, both the most visionary and knowledgeable teachers I’ve ever had online.”

Es gibt ein Konferenz-Blog, ein Konferenz-Wiki und eine Agenda:
- Week 1: (September 7-13) What is Connectivism?
- Week 2: (September 14-20) Rethinking epistemology: Connective knowledge
- Week 3: (September 21-27) Properties of Networks
- Week 4: (September 28-October 4) History of networked learning
- Week 5: (October 5-11) Connectives and Collectives: Distinctions between networks and groups
- Week 6: (October 12-18) Complexity, Chaos and Research
- Week 7: (October 18-25) Instructional design and connectivism
- Week 8: (October 26-November 1) Power, control, validity, and authority in distributed environments
- Week 9: (November 2-8) What becomes of the teacher? New roles for educators
- Week 10: (November 9-15) Openness: social change and future directions
- Week 11: (November 16-22) Systemic change: How do institutions respond?
- Week 12: (November 23-29) The Future of Connectivism

Ich werde sicher vorbeischauen, wann immer sich die Gelegenheit bietet.
Teemu Arina, Tarina, 28 August 2008

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Evaluation e-Learning 2.0: Getting Our Heads Around the Complexity

Posted on 28 August 2008 by jrobes

Vielleicht kommt der Artikel etwas zu früh. Doch die Frage, welchen Nutzen eigentlich e-Learning 2.0 bringt und wie man ihn messen kann, werden Controller stellen. Hier bietet Will Thalheimer einige interessante Anregungen, vor allem in der Gegenüberstellung von e-Learning 1.0 und 2.0. Sein Ausgangspunkt: “E-Learning 2.0 differs from most traditional learning methodologies in allowing - even encouraging - everybody to contribute in creating learning messages.” Mit verschiedenen Empfehlungen sowie Do’s und Don’ts.
Will Thalheimer, Learning Solutions, 18 August 2008 (pdf)

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Wie man ein Firmen-Wiki zum Laufen bringt

Posted on 28 August 2008 by jrobes

“Die Einführung einer firmeninternen Wissensbörse ist mühsam.” Wie es trotzdem gelingen kann, beschreibt dieser Artikel, indem er die Geschichte der Fraport und ihres Skywikis erzählt. Was lernen wir hieraus? Sicher hilft es, dass hinter dem Projekt erfahrene Wissensmanager stehen, die das Thema einschätzen und vorantreiben können. Dann fallen Stichworte wie Technik-Auswahl, Pilotierung, Marketing sowie Mitarbeiter-Schulungen. Interessant auch der immer wieder zu hörende Hinweis, dass Nutzer in einem Wiki Orientierung in Form von Strukturen und Kategorien suchen. Doch: “Jeden Montag ist Redaktionssitzung.” Aber auch: “Wer will, kann sich mit eigenem Namen beteiligen, aber es geht genauso anonym. … Jedenfalls nimmt rund die Hälfte der User das Incognito-Angebot an.” Und schließlich eine Frage, die ich anders als das Fraport-Team beantworten würde:

“Noch diskutiert wird die Frage, wie mit einem anderen, eigentlich positiven Feedback umgegangen wird: Manche Abteilungen wünschen sich nun ein eigenes Wiki für den Wissensaustausch. Doch ist hier ein Wiki wirklich die beste Lösung? Widerspricht das nicht der Grundphilosophie? Manche Anfrage wurde bereits abgelehnt, weil sich beispielsweise ein elektronisches Projektablagesystem als besser erwies.” (siehe auch Tim Schlotfeldt)
Elisabeth Wagner, computerwoche.de, 4 Juli 2008

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Die zukünftige Bedeutung von Online-Lernen für lebenslanges Lernen

Posted on 27 August 2008 by jrobes

Auch wenn der Fokus dieses Beitrags auf dem Online-Lernen im Hochschulkontext liegt, so sind die Schlussfolgerungen von Peter Baumgartner leicht in andere Zusammenhänge zu übertragen:

“Die Zukunft von Online-Lernen hängt generell mit einem Perspektivenwechsel zusammen, den ich an zwei Beispielen aufzuzeigen versucht habe:

  • Statt bloß die Aufmerksamkeit auf die didaktische Gestaltung der einzelnen Online-Szenarien zu richten, müssen wir in einer integrativen Sichtweise unseren Blick auf das gesamte Blended-Learning-Arrangement richten.
  • Statt bloß formale Lernsettings zu untersuchen, müssen wir unsere Forschung auf informelle Lernprozesse im Arbeits- und Lebensalltag erweitern.”

Und der letzte Punkt kann, so Peter Baumgartner, zum Beispiel bedeuten, sich intensiver mit den Möglichkeiten von Social Software in der Lehre auseinanderzusetzen.
Peter Baumgartner, in: Online-Lernen - Handbuch für das Lernen mit dem Internet. Hrsg. von Ludwig Issing and Paul Klimsa, München 2008, S. 505-513 (via Gedankensplitter)

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Believing in Education as Cure-all

Posted on 26 August 2008 by jrobes

Ein paar Zeilen können diesem Thema kaum gerecht werden, aber ich will es auch nicht einfach verstreichen lassen. Anlass bildet eine Kolumne in der New York Times (”The Biggest Issue”), in der Autor David Brooks einen Zusammenhang zwischen Bildungslevel und Konjunktur herstellt: Denn Bildung, so der Autor, war es, die Amerika lange Zeit einen wirtschaftlichen Vorsprung vor dem Rest der Welt sicherte. “America rose because it got more out of its own people than other nations.” Diese Ära endete um 1970, “when America’s educational progress slowed to a crawl.” Doug Noon, selbst Lehrer, setzt ein kritisches Fragezeichen hinter diese, aus seiner Sicht, einseitig ökonomische Sicht auf Bildung:

“The bad news is that the longer we wait, the more expensive and difficult it is to effectively manage these problems, which is why Heckman and Brooks both advocate early intervention. In the meantime, we deal with the fallout in our classrooms. Brooks calls it “human capital development,” an outrageous term that reduces students to an economic commodity and belies his concern for our collective well-being. He believes that “America rose because it got more out of its own people than other nations.” How narrow-minded can you get?”
Doug Noon, Borderland, 31 Juli 2008

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Is Google Making Us Stupid?

Posted on 25 August 2008 by jrobes

atlantic_200808.gifDie Diskussion, die Nicholas Carr mit seinem Essay in Atlantic Monthly losgetreten hat, zieht Kreise. Auf den Seiten von Edge z.B. hat sich eine Reihe von Zeitgenossen versammelt um auszuloten, was die technischen Entwicklungen der letzten Jahre (für die stellvertretend Google herhalten muss) für uns bedeuten. Kontroverse, aber durchweg interessante Perspektiven, übrigens mit Referenzen auf den Britannica Blog, wo das Thema ebenfalls angekommen ist. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist schwierig. Aber sicher nicht zufällig wird oft an McLuhan und daran erinnert, dass Technologien nicht nur neutrale Werkzeuge und Transportmittel für Informationen sind, sondern selbst Anlass für Veränderungen. Und ich zitiere hier - quasi als Einstiegsdroge - einen kurzen Ausschnitt aus dem Artikel des Agent Provocateur:

“As the media theorist Marshall McLuhan pointed out in the 1960s, media are not just passive channels of information. They supply the stuff of thought, but they also shape the process of thought. And what the Net seems to be doing is chipping away my capacity for concentration and contemplation. My mind now expects to take in information the way the Net distributes it: in a swiftly moving stream of particles. Once I was a scuba diver in the sea of words. Now I zip along the surface like a guy on a Jet Ski.”
W. Daniel Hillis, Kevin Kelly, Larry Sanger, George Dyson, Jaron Lanier, Douglas Rushkoff, W. Daniel Hillis, David Brin, in: Edge. The Reality Club, Juli 2008

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Die große Zeitvernichtungsmaschine - Are Social Networking Sites Useful for Business?

Posted on 22 August 2008 by jrobes

Während der brave Weiterbildner noch über neuen Qualifizierungskonzepten brütet, geht der Entrepreneur das Thema direkt an. Von wegen Bildung, Business zählt! Friedhelm Weidelich hat sich deshalb geopfert und die Community-Plattform Xing auf ihren wahren Nutzwert abgeklopft. Mit ernüchterndem Ergebnis: “von Business fast keine Spur”, “Spielwiese für Singles” und dann etwas, mit dem der Autor wirklich nicht rechnen konnte: Xing kostet “viel Zeit”, ja, “unglaublich viel Zeit”! Da hält man sich doch lieber an die realen Netzwerke und die wirklichen Freunde, vor allem die, die keine Zeit kosten!

Ganz anders die Amerikaner! Hier fragt man nicht, ob “social networking sites” dem Business helfen, sondern nur wie! “Complementary to your online presence” zum Beispiel. Und: “to establish credibility”. Schließlich: “It puts a human face on your business and allows people to get an impression of what a relationship with you would be like.” Na also!

Friedhelm Weidelich, FAZ.NET, 14 August 2008
Karen E. Klein, Business Week, 6 August 2008

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Changing Knowledge Worker Attitudes

Posted on 22 August 2008 by jrobes

Ist das wirklich noch so? “… many knowledge workers regard training and professional development as the responsibility of the organization, not their own …” Ich weiß nicht, ob man wirklich Knowledge Worker sein kann und sich gleichzeitig ganz auf seine Organisation oder sein Unternehmen verläßt, was die eigenen Kompetenzen und ihre Entwicklung betrifft. Wie auch immer, an diese Zielgruppe richtet sich jedenfalls Michele Martins Appell, berechtigt und überzeugend:

“I think we’re operating from old knowledge and learning paradigms that developed in an industrial age when companies owned the means of production. As a worker, you couldn’t make a living if you didn’t have access to the (expensive) machinery owned by the company. So you waited for the company to tell you what you should learn-they knew best. But now, WE own the means of production-it’s in our heads. It’s what we know and can do. Do we really want to turn that over to the organization to decide? Or do we want to be the people who say “I’m going to take charge of my own learning. I’m going to be curious and pay attention to what’s changing and where things are going and I’m going to pro-actively prepare myself for those things, regardless of whether or not the organization tells me I need to learn this.”

To me, this is really why personal learning and creating a personal learning environment is so critically necessary. I don’t believe that we can rely on the organizations that employ us to drive what we learn. Yes, we need to be responsive to what they need us to know-we need to attend the trainings our bosses suggest, etc. But as individual workers, I don’t believe that we can afford to wait around for someone else to tell us what to learn. We shouldn’t be waiting to receive permission or be empowered. We should be seizing that power and doing everything with it that we can. Our knowledge and skills are the only “job security we have.” And we’ve seen time and time again what happens when we turn over job security to someone else.”
Michele Martin, Work Literacy, 13 Juni 2008

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„Die Kompetenten sind das Problem – die schwierige Messung sozialer Kompetenzgewinne durch gemeinnützige Tätigkeit“

Posted on 22 August 2008 by jrobes

Auch wenn das Thema nicht unmittelbar auf dem Weg liegt: In dieser Publikation des Deutschen Jugendinstituts geht es um Jugendliche, ihr Engagement in Ehrenämtern und die Frage, ob sie dadurch ihre sozialen Kompetenzen verbessern. Und wie so häufig bei Bildungsfragen, muss auch hier die Antwort genügen: Ja, es ist plausibel, höchst plausibel, aber ein wissenschaftlicher Nachweis ist schwer zu erbringen. Heinz Reinders von der Universität Würzburg weist zusätzlich auf Henne und Ei hin: “Denn: was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Der sozial kompetente Schüler, der sich sozial engagiert? Oder der ehrenamtlich Aktive, der hierdurch soziale Kompetenzen erwirbt?”

Wer gewinnt Kompetenzen in informellen Lernzusammenhängen? Die Kompetenten, die wissen, wie und wo’s läuft? Und alle anderen müssen geführt werden? In den Beiträgen dieser Publikation sind es die Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten, die man gerne für Ehrenämter gewinnen möchte.
Heinz Reinders, Deutsches Jugendinstitut, Thema des Monats: Fürs Leben lernen: Nachhaltige Kompetenzen durch informelle Bildung, 8/ 2008

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Web 2.0 Continues As Most Used New Internet Term

Posted on 22 August 2008 by jrobes

Eine interessante Standortbestimmung, die hilft, eine möglicherweise drohende Web 2.0-Müdigkeit abzuschütteln. Was hervorsticht, ist nicht die ungebrochene Popularität des Begriffs, die Dion Hinchcliffe ausführlich dokumentiert und einordnet. Sondern die darauf aufsetzenden Analysen und Trendberichte: Zum einen Gartner’s 2008 Hype Cycle, in dem festgehalten wird, dass viele Web 2.0-Technologien sich zwar im “trough of disillusionment” befinden, der aber auch voraussagt, dass “it will emerge within two years to have transformational impact, as companies steadily gain more experience and success with both the technologies and the cultural implications”.

Und zum anderen ist sicher viel dran an der Feststellung, dass die “localization” von Web 2.0 in verschiedenen Anwendungsfeldern und Geschäftsbereichen gerade erst begonnen hat: “In fact, I find that non-technologists and those whose professions are not spent in the world of software or in Internet businesses have a hard time incorporating, indeed translating, the Web 2.0 body of knowledge to their line of work. … It took us almost 10 years to figure out how to begin to use the Web properly and it may take another 10 years from now before most of us are incorporating the lessons of web 2.0 deeply into how we run their businesses.” Und dazu gehören auch Weiterbildung und Wissensmanagement.
Dion Hinchcliffe, Dion Hinchcliffe’s Web 2.0 Blog, 18 August 2008

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Weblogs

Posted on 19 August 2008 by jrobes

Millionen Menschen bloggen aktiv, immer mehr Menschen kennen und nutzen Weblogs. Weblogs, so könnte der erste Eindruck lauten, sind zu einem etablierten Bestandteil des Internets und der Medienöffentlichkeit geworden. Doch das wäre ein vorschnelles Fazit. Denn das Massenphänomen Weblogs hat - über zehn Jahre nachdem der Begriff das erste Mal auftauchte - auch eine Reihe von Fragen aufgeworfen. Mindestens drei Streitpunkte lassen sich gegenwärtig identifizieren:

Erschienen in: Andrea Back, Norbert Gronau und Klaus Tochtermann (Hrsg.): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis: Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social Software. München (Oldenbourg) 2008, S. 18-25

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In eigener Sache

Posted on 19 August 2008 by jrobes

In den nächsten Tagen wird es hier etwas nach Baustelle aussehen. Ich experimentiere noch mit den Funktionen und Optionen dieses Layouts. Also bitte nicht wundern, wenn sich einige Dinge immer wieder mal verändern. Und einige Links noch ins Leere laufen. Aber schon mal danke für die aufmerksamen Hinweise darauf, dass die Domän für einige Stunden nicht aufgerufen werden konnte!
Gruß, JR

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Overcoming the Fear of Gaming: A Strategy for Incorporating Games into Teaching and Learning

Posted on 15 August 2008 by jrobes

Der Autor beschreibt anfangs die Distanz, die in Hochschulen heute noch gegenüber dem Einsatz von Computerspielen wie “The Sims”, “Civilization IV” und “World of Warcraft” gepflegt wird. Als Gegenstand akademischer Analyse, okay; aber als Baustein pädagogischer Konzepte? Einige Einsatzmöglichkeiten werden angedeutet, um mit einer Vision zu schließen:

“Ultimately, to take full advantage of games as engines of learning, we should move from a critical approach to a creative one and encourage the innovative use and development of games (and gaming engines) within our colleges and universities as collaborative new media projects. Such projects would take advantage of our unique social arrangement of students, developers, and faculty and allow us to rely less on consumer culture to provide game content.”
Rafael C. Alvarado, EDUCAUSE Quarterly, Vol. 31, No. 3, 2008

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Six Degrees of Separation: Do We Really Live in a ‘Small World’?

Posted on 15 August 2008 by jrobes

Wie klein die Welt doch ist! Stanley Milgram hat uns mit dieser Nachricht bereits in den 1960er Jahren beruhigt, und eine aktuelle Microsoft-Studie hat es jüngst bestätigt. 30 Milliarden Instant Messages hat man analysiert und herausgefunden, dass wir es heute mit 6.6 “degrees of separation” zu tun haben. Der Autor fragt natürlich zu Recht, wie weit man diesen Zahlen trauen darf und ob sie so einfach auf das richtige Leben (offline) übertragen werden können. Aber ob 5.5 (Milgram), 6 (Xing) oder 6.6 (Microsoft) - es macht das Leben doch irgendwie überschaubarer, oder? (via elearnspace)
Jeremy Dean, PsyBlog, August 2008

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Modern myths of learning: You only use 10% of your brain

Posted on 15 August 2008 by jrobes

“Is there any truth in this myth? Not a jot. Let’s be clear. A fact like this would require a lot of scientific research to substantiate, and such research is not something you can just make up. It is painstaking and usually very specific. And there is no research, no papers, and no investigation that comes close to confirming that ‘you only use 10% of the brain’.”

Es gibt Zahlen, die sind plausibel, aber empirisch nicht zu belegen bzw. zu überprüfen. Zum Beispiel, dass 20 Prozent unserer Lernaktivitäten informeller Natur sind. Und es gibt Zahlen, die sind nicht einmal plausibel.
Donald H Taylor, training zone.co.uk, 4 August 2008

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Didaktische Konzeption von Angeboten des Online-Lernens

Posted on 14 August 2008 by jrobes

Über einige Sätze dieses Artikels könnte man diskutieren. Zum Beispiel die folgenden:
“Das zentrale Anliegen einer solchen auf Gestaltung ausgerichteten Mediendidaktik ist … die Frage, wie man ein mediengestütztes Lernangebot entwickelt, dass ein bestimmtes Bildungsanliegen einlöst. … Bei der Konzeption von Lernszenarien sollte man sich deswegen nicht an eine bestimmte theoretische Konzeption des Lernens oder Lehrens, nicht an ein bestimnmtes didaktisches Modell oder eine bestimmte (’neue’) Medientechnik binden.”

Nun sehe ich in Lerntheorien auch keine Vorgaben, aus denen sich umstandslos und für wechselnde Anforderungen Lernangebote ableiten lassen. Aber welche Rolle spielen sie dann für eine “gestaltungsorientierten Mediendidaktik”?? Welche Bedeutung haben sie überhaupt für die Bildungspraxis??
Michael Kerres, Nadine Ojstersek und Jörg Stratmann, in: Issing, L.J. & Klimsa, P. (Hrsg.): Online-Lernen – Handbuch für das Lernen mit Internet, 2008

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Demografischer Wandel

Posted on 14 August 2008 by jrobes

Der demografische Wandel passiert, die Arbeitswelt wird sich sichtbar verändern, wo aber steht die Weiterbildung in diesem Bild? “Wer?”, “Wann und wo?”, “Wozu?” sind die Stichworte in der Einleitung der aktuellen Ausgabe der DIE. Online verfügbar ist darüber hinaus noch eine interessante Diskussion, die das Thema am Beispiel der Metropolregion Berlin-Brandenburg mit Leben füllt. Es geht um den “brain drain”, den Abschied von der Grundversorgung und dem Prinzip der Nachfrageorientierung und die Frage, ob nicht zukünftig die Weiterbildungsangebote zu den Menschen kommen müssen - und nicht umgekehrt.
André Schleiter, DIE - Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 3/2008

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Welcome to Workplace Learning Today

Posted on 13 August 2008 by jrobes

Ein neues Gruppenblog, das mehrere Autoren im Umfeld von Brandon Hall Research regelmäßig füttern wollen. Gary Woodill, Janet Clarey, Richard Nantel und Tom Werner betreiben alle eigene Seiten, aber hier ist es ihr Ziel, “to provide readers with a daily summary of news, events, commentary, and research on all aspects of workplace learning, including training and development, performance support, job aids, learning technologies, talent management, organizational learning, and adult education.”
Klingt erst mal gut. Die Nachrichten sind lesenswert und ihre Taktzahl (noch) hoch.
Gary Woodill, Workplace Learning Today, 12 August 2008

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The Changing Face of Learning in Higher Education Institutions

Posted on 13 August 2008 by jrobes

Die Dokumentation des 3. scil-Kongresses ist schon eine Weile online, aber ich habe erst jetzt Zeit gefunden, sie einmal durchzublättern. Leider fehlt eine Einführung, die einen roten Faden bietet und die Auswahl der Artikel einordnet. Wie auch immer, die Themen decken ein breites Spektrum ab, wenn auch die meisten Unternehmenspraktiker des Kongresses fehlen: von der Vorstellung verschiedener didaktischer Modelle bis zu einzelnen Erfahrungsberichten aus dem Hochschulbereich.

Eingestiegen bin ich in den Beitrag von Ulf-Daniel Ehlers und Dirk Schneckenberg (”Webucating the Reflective Practitioner Towards Competence Development in ELearning”). Sie unterstreichen einleitend noch einmal die Notwendigkeit, in Lernumgebungen zu denken, die nicht nur dem Wissenstransfer dienen, sondern die Entwicklung von Kompetenzen unterstützen. Den zentralen Baustein entsprechender Szenarien bildet, so die Autoren, “Reflection”. In ihrem Fallbeispiel führen sie aus, wie Weblogs “as place for reflection and documentation of progress” genau in dieses Konzept passen. Und an den vorgestellten sechs Phasen - von “Definition of themes and complex problems” bis “Reflection and Feedback” - kann man sich gut orientieren.
Taiga Brahm (Ed.), scil–Arbeitsbericht 18, Paper Proceedings of the 3rd International scil Congress 2008, St. Gallen, Juni 2008 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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