Archive | June, 2008

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McAfee and Davenport: Revisiting the Debate

Posted on 12 June 2008 by jrobes

Im aktuellen Kundenmagazin von EMC wird ein Blick auf die laufende enterprise 2.0-Debatte geworfen. Dabei fällt den Autoren auf, dass enterprise 2.0-Technologien gerne eine hohe strategische Bedeutung zugesprochen wird, im gleichen Atemzug aber eine Mehrheit zugibt, gar keine genaue Vorstellung von der Sache zu haben. Viel Raum für Deutungen also. Aber im Mittelpunkt der Ausgabe stehen die Protagonisten der Debatte, Andrew McAfee und Thomas Davenport, die hier noch einmal ihre Argumente austauschen dürfen. Und nach wie vor hat Thomas Davenport den skeptischen Part. Ach ja, auf den letzten Seiten kommt auch John Seely Brown zu Wort und outet sich als “chief of confusion”. Alles klar?
ON - Life in information, EMC, 2/2008 (pdf)

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Creating People Advantage

Posted on 12 June 2008 by jrobes

Wer sich mit Fragen der betrieblichen Weiterbildung beschäftigt, will sicher auch wissen, wie “sein” Thema in das große Bild passt. Hier bietet dieser Report der Boston Consulting Group Orientierung und Argumentationshilfe gleichermaßen. Natürlich sind Mitarbeiter, das können wir überall lesen, heute “more important than ever to success”. Aber was wird konkret auf der HR Agenda der nächsten Jahre stehen? Acht Themen haben die Berater in Befragungen und Interviews identifiziert, allen voran “Managing Talent”: “… this is the topic at or very near the top of the agenda in every region and every industry”. Und dann:
“Improving Leadership Development - Managing Work-Life Balance - Managing Demographics - Managing Change and Cultural Transformation - Managing Globalization - Becoming a Learning Organization - Transforming HR into a Strategic Partner.” Wer also gerade dabei ist, seinen internen Business Case für das nächste Bildungsprojekt zu formulieren, sollte vielleicht überlegen, ob nicht “Talent Management” zumindest in der Unterzeile auftauchen kann. Und, so die BCG-Berater, HR “must be able to measure, count, and calculate the effectiveness of both its internal operations and the company’s overall people strategies.” Sonst bleibt der Platz im Boardroom leer.
The Boston Consulting Group, Executive Summary, 14 April 2008

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E-Learning: An Oxymoron?

Posted on 11 June 2008 by jrobes

Warum Lernen und Web nicht zusammen passen, versucht Jakob Nielsen in einem Unterkapitel seines aktuellen Newsletters (”Writing Style for Print vs. Web”) zu erklären:

“I continue to believe in the linear, author-driven narrative for educational purposes. I just don’t believe the Web is optimal for delivering this experience. Instead, let’s praise old narrative forms like books and sitting around a flickering campfire — or its modern day counterpart, the PowerPoint projector — which have been around for 500 and 32,000 years, respectively. …

We should accept that the Web is too fast-paced for big-picture learning. No problem; we have other media, and each has its strengths. At the same time, the Web is perfect for narrow, just-in-time learning of information nuggets — so long as the learner already has the conceptual framework in place to make sense of the facts.”

Solche Bilder entstehen, wenn man die Welt auf einige wenige, griffige Formeln reduzieren möchte. Wenn Medien “aktiv” oder “passiv” sind (oder “heiß” bzw. “kalt”, wie uns vor Jahren ein anderer Medienphilosoph erklärte) und wenn im Mittelpunkt des Lernens Informationen stehen, die ein Wissender einem Nichtwissenden vermittelt. Von der Frage, welche Vorstellung von e-Learning diesen Überlegungen zugrunde liegt, ganz zu schweigen.
Jakob Nielsen’s Alertbox, June 9, 2008

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HQ unterstützt UBS: Vom stillen Wissen profitieren

Posted on 10 June 2008 by jrobes

Wer noch nicht weiß, dass ich mit Bloggen nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten kann, oder wer einfach neugierig auf eine kurze Projektnotiz - Stichwort: “Sharing Best Practice” - ist, der findet im aktuellen “Special Wissensmanagement” von CHECKpoint eLearning mehr. “Wissensmanagement und eLearning rücken zusammen, formales und informelles Lernen verschmelzen. Doch was heißt das konkret? Wie sehen entsprechende Projekte aus?”
Jochen Robes, CHECKpoint eLearning, 9 Juni 2008

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Selbstorganisation im Netz – Anstoß zum Hinterfragen impliziter Annahmen und Prämissen

Posted on 09 June 2008 by jrobes

Es ist Bestandteil fast aller aktueller Bildungsprogramme und e-Learning-Strategien und wird doch selten hinterfragt: das selbstorganisierte Lernen. Höchste Zeit also, meint Gabi Reinmann vom Institut für Medien- und Bildungstechnologie an der Uni Augsburg. Und sie stellt drei Prämissen in ihrem aktuellen Arbeitsbericht auf den Prüfstand:
“- Es ist weitgehend klar, was mit Selbstorganisation gemeint ist.
- Selbstorganisation ist jedem jederzeit möglich.
- Selbstorganisation ist allseitig erwünscht.”
Nichts ist klar, stellt die Autorin schließlich fest, vielleicht wenig überraschend. Und es bleibt unübersichtlich: Was zum einen sicher an der Nähe von Bezeichnungen wie Selbstorganisation, Selbstregulation, Selbststeuerung und Selbstbestimmung liegt; und zum anderen daran, dass ein Begriff wie “selbstorganisiert” hervorragend in ganz unterschiedliche Denk- und Marktmodelle “passt”.
Gabi Reinmann, Arbeitsbericht Nr. 17, Universität Augsburg, Medienpädagogik, Mai 2008

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„Rapid, blended, informal, networked, web 2.0“

Posted on 06 June 2008 by jrobes

Ich komme gerade aus Heidelberg zurück, wo ich die Keynote auf dem diesjährigen TTS Knowledge Transfer Forum halten durfte. Eine interessante Location (Print Media Academy) und eine gelungene Veranstaltung mit einem breiten Spektrum an Präsentationen - von Dirk Pauli (Bayer Business Services), der das Trainingsportal für weltweit tätige IT-Professionals vorstellte, bis zu Sabine Schröder (Sennheiser), die in ihrem Vortrag Qualifizierung und Markenkommunikation zusammenführte. Und schließlich Peter Hubertus vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung, der mit seinen Ausführungen wohl alle Anwesenden sehr nachdenklich stimmte.

Vielleicht noch einige Sätze zu meiner Präsentation: Mein Ausgangspunkt war die Frage, wo noch Potenziale in der betrieblichen Weiterbildung liegen, Potenziale, die uns dem Ideal des lebenslangen Lernens näher bringen können. Zwei Stichworte habe ich aufgenommen: Zum einen die Mitarbeiter selbst, über deren Informationsbedürfnisse, Nutzungsgewohnheiten und Medienkompetenzen in den meisten Unternehmen heute wenig bekannt ist. Und die neuen Technologien, die es erlauben, das Spektrum vorhandener Bildungsangebote zu erweitern.
Jochen Robes, Slideshare, 6 Juni 2008

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PKM - Personally Managing Your Knowledge

Posted on 05 June 2008 by jrobes

“Learning is an individual activity that often happens with and is supported by others. We may learn on our own but usually not by ourselves. Unless we live on a desert island, we learn socially. In looking at how we can make sense of the growing and changing knowledge in our respective professional fields (e.g. Pluto is no longer a planet), I see two parallel processes that support each other. One is internally focused, as in “How do I learn this?” and the other is external, as in “With whom can I learn this?”.” Harold Jarche bietet hier eine hilfreiche Systematisierung für das an, was heute gerne “Persönliches Wissensmanagement” genannt wird. Dabei ist die vorgeschlagene Systematisierung sicher auch ohne Web 2.0 denkbar. Aber erst, wenn man die einzelnen Prozessschritte konsequent mit dem Internet und seinen Möglichkeiten ausfüllt, werden sie für jeden erreichbar und praktikabel.
Harold Jarche, Learning & Working on the Web, 2 Juni 2008

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Wissensregion FrankfurtRheinMain

Posted on 04 June 2008 by jrobes

Im globalen Wettbewerb der Wissensökonomien müssen sich heute nicht nur Unternehmen ihren Platz sichern. Auch Regionen sehen sich zunehmend gefordert, als Wissensstandorte in der Öffentlichkeit präsent zu sein. So auch die Region FrankfurtRheinMain. Vor diesem Hintergrund haben sich bereits 2005 der Planungsverband, das IHK-Forum Rhein-Main, die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und das Institut für Neue Medien zusammengetan und die Initiative “Wissensregion FrankfurtRheinMain” gegründet. Ein Arbeitsergebnis des Initiativkreises ist z.B. der “Wissensatlas FrankfurtRheinMain”, der bereits in der zweiten Auflage vorliegt. Er gibt einen Überblick über alle möglichen Facetten der Wissensregion, von den Hochschulen bis zur Technischen Infrastruktur. Ein neues, spannendes Projekt wird die Erstellung einer “Wissensbilanz” für die Region FrankfurtRheinMain sein. Das ist aber noch “work in progress”. Gestern ging es z.B. darum, für die strategischen Ziele der Region einzelne Indikatoren bzw. Messgrößen zu bestimmen - aussagekräftige, konsensfähige, pragmatische und durchaus werbende Indikatoren. Keine leichte Aufgabe. Aber ein angenehmer und lehrreicher Austausch. Ich informiere weiter.
Wissensportal FrankfurtRheinMain

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Kopf - Arbeit. Wie Unternehmen das Lernen im Arbeitsprozess fördern können, und warum Führungskräfte als Lerngestalter agieren müssen

Posted on 04 June 2008 by jrobes

Ein langer Titel, aber nur eine kurze Fingerübung des Geschäftsführers des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb). Es geht um Wissensarbeiter, die selbstorganisiert lernen. Und es geht um die Frage, welche Aufgaben dann eine Personalentwicklung noch hat. Kann sie sich jetzt auf andere Zielgruppen konzentrieren? Nein, schreibt Eckart Severing. “Lernen im Arbeitsprozess braucht insofern vermehrte und nicht verringerte Interventionen durch Experten für Lernen.” Er spricht von der Gestaltung von “Lernlandschaften”, einer “Infrastruktur des Lernens” und davon, dass die Führungskräfte die erste Zielgruppe der Personalentwicklung sind. Wichtige Stichworte, denen etwas mehr Raum gut getan hätte.
Eckart Severing, in: BILDUNGaktuell - Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung, Heft Nr. 5. 2008, S. 5-7 (pdf)

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Hey, You! Pay Attention!

Posted on 03 June 2008 by jrobes

“The students sit in class, tapping away at their laptops as the boring old law professor mechanically plods through his lecture. Except one. Instead of hunching over a portable computer or a notebook, he’s playing solitaire with a deck of cards on his desk. The professor halts his droning. “What are you doing?” he demands. The student shrugs. “My laptop is broken,” he says.”

Es geht um Laptops im Klassenraum. Wobei bis zu einem gewissen Grad der Klassenraum schnell durch den Konferenzraum oder das Sitzungszimmer ersetzt ist. Sind Laptops ein normales Arbeitsgerät? Gewinnt die Ablenkung der Teilnehmer durch das Surfen im Internet eine neue Qualität? Kurz: Welche Regeln sollen gelten?
Andy Guess, Inside Higher Ed, 18 April 2008

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Lifetime Podcasting

Posted on 02 June 2008 by jrobes

Wenn heute über Web 2.0 in Unternehmen diskutiert wird, dann geht es um Wikis, um Blogs und RSS, aber ganz selten um Podcasts. Das ist in der Hochschulpraxis anders, wie auch die vorliegende Dokumentation der “ersten österreichischen Fachtagung für Podcast” bestätigt. Die Initialzündung zur Tagung kam aus Graz, aber Referenten und Teilnehmer decken die laufenden Aktivitäten und Projekte im gesamten deutschsprachigen Raum gut ab - vom Multimedia Kontor Hamburg bis zur ETH Zürich. Zur Lektüre empfehlen kann ich die Keynote von Mandy Schiefner, in der sie sich mit der Existenz und den Anforderungen einer “net generation” sowie dem didaktischen Potenzial von Podcasts auseinandersetzt. “Wichtig ist es, die richtigen Szenarien für mobiles Lernen zu finden. 90 Minuten Vorlesung auf dem iPod sind wenig sinnvoll. Wenn allerdings z.B. eine Lernaufgabe damit verbunden wird, z.B. mobil etwas herauszufinden und zu suchen, wenn die/der ProfessorIn in einem zehnminütigem Podcast die Vorlesung noch einmal zusammenfasst usw., ergeben sich neue Möglichkeiten und Chancen einer sinnvollen Integration von Podcasts in den Studienalltag.” (S.22)
Michael Raunig, Martin Ebner, Sigrid Thallinger, Winfried Ritsch (Hrsg.), Proceedings der ersten österreichischen Fachtagung für Podcast, April 2008

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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