Archive | June, 2008

Father Guido Sarducci’s Five Minute University

Posted on 30 June 2008 by jrobes

 

Gerade im aktuellen Newsletter von Stephen Downes wiedergefunden. Eines der schönsten und lehrreichsten Videos zum Thema Bildung. Enjoy!!
YouTube, 23 Januar 2007

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The Myth of Multitasking

Posted on 30 June 2008 by jrobes

Zuerst war Multitasking ein Zeichen der neuen Zeit. Dann gehörte es zum Skillset der “net generation”. Sogar das Lernen schien sich dem Multitasking-Modus ganz selbstverständlich unterzuordnen. Doch es mehren sich die Zweifel am Segen des Multitasking: ökonomische, denn 650 Mrd. Dollar soll der mit Multitasking einhergehende Verlust an Produktivität kosten; wissenschaftliche, denn “we’re really built to focus”. Der Artikel ist eine kurzweilige Zusammenfassung von älteren Gedanken und aktuellen Studien.
“When people do their work only in the “interstices of their mind-wandering,” with crumbs of attention rationed out among many competing tasks, their culture may gain in information, but it will surely weaken in wisdom.” (via George Siemens, dort mit sympathischer Selbsteinschätzung)
Christine Rosen, The New Atlantis, No. 20, Spring 2008, S.105-110

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Reißt die Zeitfenster zum Lernen auf!

Posted on 27 June 2008 by jrobes

Was ist hirngerechtes Lernen? “Theoretisch wie praktisch eine Fehlkonstruktion”, meint die Autorin, Erziehungswissenschaftlerin aus Tübingen, und geizt nicht mit klaren Worten. Manfred Spitzer, die Edu-Kinestetik, Brain-Gym, Gehirnjogging - alle bekommen ihren Satz. Auch wir: “Der erwachsene „Hirnuser“ braucht sich um derlei Diskussionen nicht zu bekümmern, denn er hat bestimmte kritische Phasen der Hirnentwicklung längst hinter sich gelassen.” Das tut gut zu hören!
Nicole Becker, FAZ.NET, 10 Juni 2008

Nachtrag (28. Juni): George Siemens hat sich auch des Themas angenommen: “Brain Based Learning“.

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Learning design differences for Digital Natives?

Posted on 27 June 2008 by jrobes

Fast hätte ich diese Diskussionsrunde übersehen, was schade gewesen wäre. Denn was man zum Thema sagen kann, findet sich hier, teilweise im lebhaften “pro” und “contra”. Dabei markieren die folgenden Fragen den Ausgangspunkt:“- Do you believe that we have to design, develop and deliver instruction differently for the so-called Digital Natives?
- Are there differences in learning expectations and styles or can we just design good instruction and know that it meets all generational needs?
- If you have an audience that includes natives and immigrants, how can you effectively design instruction without breaking the bank?”

Und dann ging es los: Karl Kapp fasst seine Argumente in einem Appell zusammen: “Get out of your comfort zone and begin to involve other techniques that appeal to different generations.”

Kevin Jones ist sich sicher, dass es gar nicht darum geht, Lerninhalte für Digital Natives anders zu verpacken: “There is NO WAY I can give them everything they want. So, instead of being an instructional designer, I become an instructional facilitator (which may include being an instructional designer), allowing them direct access to one another.”

Karyn Romeis bezweifelt die Relevanz der Frage, denn “… we are all native some form of technology”.

Mehrere Beiträge, unter ihnen z.B. Kerry McGuire, unterstreichen einen “design for your learner”-Ansatz: “Why are millenials the only ones who want to be engaged, who want to learn at the moment they need it not 3 months before, who need a social component to their workplace learning?”

Andere wie Anil Mammen sehen hinter der Frage ein Luxusproblem: “As a learning designer based out of India, this question has very little relevance to me if I read it in the local context. Digital natives are a minority among a minority in this country.”

Jack Pierce schließlich sieht wenig Unterschiede zwischen digital natives und immigrants, setzt aber viel Hoffnung in “next generation elearning”: “Next generation includes all of the Web 2.0 technologies and informal, bottom-up learning opportunities (which have their place) but I would hope that the defining characteristic of NextGen eLearning would be how immersive it is.”
Das ist nur ein kurzer Ausschnitt!
Tony Karrer, The Learning Circuits Blog, 1 Mai 2008

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Wie intellektuelles Kapital Werte schafft

Posted on 26 June 2008 by jrobes

Der Autor will Orientierung geben im “heute für Außenstehende nur mit Mühe überblickbaren Feld der Wissensbilanzkonzepte”. Und vieles unterbringen auf wenigen Seiten: ein Pflichtenheft einer nützlichen Wissensbilanz, einen Überblick über bestehende Methoden und Modelle, die Vorstellung des Kernkompetenzansatzes (”Kernkompetenzen als Koppler zwischen intellektuellem Kapital und Wertschöpfung”) usw. Wobei der Schwerpunkt auf der Frage liegt, was eine so entwickelte Wissensbilanz leistet; für die Frage, wie diese Wissensbilanz erstellt wird, ist der Platz dann doch zu knapp. Für Fortgeschrittene.
Jan Hoffmann, Deutsche Bank Research, 18. Juni 2008 (pdf)

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Demographischer Wandel als Herausforderung für Personalentwicklung und Bildungsmanagement in Unternehmen

Posted on 26 June 2008 by jrobes

Diese Studie des Swiss Centre for Innovations in Learning (SCIL) in St. Gallen möchte das Bildungsmanagement darin unterstützen, “eine Strategie zum proaktiven Umgang mit dem demographischen Wandel zu entwickeln”. Nach einigen Grundlageninformationen zum Thema werden verschiedene Maßnahmen vorgestellt: kurzfristige (z.B. die Initiierung von intergenerationalem Austausch), mittelfristige (z.B. Maßnahmen zur Mobilisierung der Lern- und Leistungsfähigkeit erfahrener Mitarbeiter) und langfristige (z.B. die Nutzung von dualen Karrieremodellen). Es folgen drei Fallstudien (Audi AG, BASF Coatings AG, VW Coaching) als “Good Practice” im Umgang mit dem demographischen Wandel. Die Studie steigt zwar mit empirischen Befunden zur Leistungs- und Lernfähigkeit älterer Mitarbeiter ein. Aber dann wird das Feld schnell offen: denn der demographische Wandel betrifft schließlich alle Bereiche des Personalmanagements und der Personalentwicklung. Erhalt und Förderung der Beschäftigungsfähigkeit zum Beispiel beginnt idealerweise mit dem Eintritt eines Mitarbeiters ins Unternehmen. Von daher sind viele der beispielhaft geschilderten Maßnahmen alte Bekannte, “Good Practice” im Sinne einer professionellen und zukunftsorientierten Personalpolitik und -entwicklung.
Taiga Brahm und Sabine Seufert, Swiss Centre for Innovations in Learning (SCIL), scil Arbeitsbericht 17, Mai 2007 (pdf, Registrierung notwendig)

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Instruction eLearning 2.0 and Quality

Posted on 25 June 2008 by jrobes

Tony Karrer hat vor einigen Tagen über einige Quick Wins auf dem Weg zu Web 2.0 geschrieben und folgenden Kommentar erhalten: “Can anyone tell me where QUALITY comes into play with these collaborative enterprise 2.0 technologies? Or does anyone even care about that anymore? … At what point do lowered standards become the standard?” Ja, Qualität ist ein Stichwort, das in diesem Zusammenhang gerne und oft fällt. Ich antworte dann meist, dass “user-generated content” á la Web 2.0 und zentral-gesteuerte Redaktionsprozesse á la Enterprise 1.0 nur zwei Pole darstellen. Dazwischen gibt es viele Spielarten und Anforderungen an ein Qualitätsmanagement, die vom jeweiligen Kontext abhängen. Branche, Unternehmenskultur, Projektziele usw. usf. Natürlich ist Qualität ein Thema, aber sie ist kein Argument, das die Möglichkeiten neuer Ansätze blockieren sollte.

Doch was antwortet Tony Karrer? Ich überspringe jetzt den Mittelteil und gehe gleich ans Ende: “The person who left the comment is expressing something I hear a lot at presentations and in client organizations. It’s not at all the reality that goes along with most eLearning 2.0 implementations.
If you are going to worry about something, worry about lack of participation. Worry about lack of skills. The quality issue is a lot of hot air.”

Tony Karrer, eLearning Technology, 25 Juni 2008

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Is Google Making Us Stupid?

Posted on 24 June 2008 by jrobes

Der Artikel bietet mehr als sein Titel vermuten lässt! Was man beim Autor Nicholas Carr fast erwarten durfte. Es ist eine aufmerksame Selbstbeoachtung, fast eine Selbstdiagnose: “What the Internet is doing to our brains”

“Over the past few years I’ve had an uncomfortable sense that someone, or something, has been tinkering with my brain, remapping the neural circuitry, reprogramming the memory. My mind isn’t going—so far as I can tell—but it’s changing. I’m not thinking the way I used to think. I can feel it most strongly when I’m reading. Immersing myself in a book or a lengthy article used to be easy. My mind would get caught up in the narrative or the turns of the argument, and I’d spend hours strolling through long stretches of prose. That’s rarely the case anymore. Now my concentration often starts to drift after two or three pages. I get fidgety, lose the thread, begin looking for something else to do. I feel as if I’m always dragging my wayward brain back to the text. The deep reading that used to come naturally has become a struggle. …
Once I was a scuba diver in the sea of words. Now I zip along the surface like a guy on a Jet Ski.”

Mit dem Internet verändern sich unser Lesen und Denken. Carr erinnert an dieser Stelle auch an die Neurophysiologie und die Plastizität des menschlichen Gehirns (aber nur kurz!). Seine Gedanken sind kulturkritisch, aber mehr noch nostalgisch, denn der Intellektuelle Nicholas Carr ist natürlich selbst längst ein Internet-Abhängiger!
Nicholas Carr, Atlantic Monthly, Juli/ August 2008

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Special Issue on Next Generation Learning/Course Management Systems

Posted on 23 June 2008 by jrobes

Diese Sonderausgabe enthält mehr als ein Dutzend Artikel, “focusing on exploring next generation learning/course management systems (NG-L/CMS)”. Titel und Abstracts deuten ein weites Feld an, das ausgelotet wird: Sind Learning Management Systeme die richtigen Antworten auf die Anforderungen, die an zukünftige Lernprozesse gestellt werden? Wie sehen diese Anforderungen aus? Wie passen IT-Systeme und Lerntheorien zusammen? Können Wikis eine Kursplattform ersetzen? Können Lernplattformen und Web 2.0 überhaupt zusammenfinden? Leser können in einem Wiki ihre Erfahrungen beisteuern. Vielversprechend und eine Menge Stoff!
MERLOT Journal of Online Learning and Teaching, Vol. 4, No. 2, Juni 2008

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IMC AG übernimmt Dynamic Media eLearning GmbH

Posted on 23 June 2008 by jrobes

Der deutsche/ deutschsprachige e-Learning-Markt ist mittelständisch, relativ stabil und daher eher nachrichtenarm. Viele Player sind schon lange im Geschäft und feiern in diesen Jahren runde Jubiläen. Von daher hat eine Pressemitteilung letzte Woche schnell die Runde gemacht: Die IMC AG, Saarbrücken, übernimmt zum 16. Juni 2008 die Dynamic Media eLearning GmbH mit Sitz in Graz/Österreich. “Wir haben uns mit der Akquisition von Dynamic Media nach elf Jahren des organischen Wachstums für eine Beschleunigung der Internationalisierung durch Unternehmenszukäufe entschieden”, lässt IMC-Geschäftsführer Wolfgang Kraemer verlauten.
IMC, News, 16 Juni 2008

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Is Scanning Important for Knowledge Workers?

Posted on 20 June 2008 by jrobes

Was ist “scanning”? Sich auf dem Laufenden halten, teilnehmen am Austausch mit anderen, “driven by my need to make sense of my environment”, wie es in einem Kommentar so schön heißt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Doch wie viele Wissensarbeiter nutzen wirklich die Möglichkeiten, die Blogs, Newsreader, Newsletter, Alerts usw. heute bieten? Und auch wenn “scanning” sinnvoll sein mag, ist es wirklich notwendig?

Der Beitrag findet sich auf Work Literacy, einer noch jungen Diskussionsplattform, auf der eine Reihe von Experten genau solche Fragen diskutiert: “Work Literacy is a network of individuals, companies and organizations who are interested in learning, defining, mentoring, teaching and consulting on the frameworks, skills, methods and tools of modern knowledge work.” Spannend!
Tony Karrer, Work Literacy, 19 Juni 2008

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OLPC: The Educational Philosophy Controversy

Posted on 20 June 2008 by jrobes

Die “großen” Medien erreichen die Nachrichten aus dem “One Laptop Per Child” (OLPC)-Projekt derzeit nicht: Mitglieder des Führungsteams haben in den letzten Wochen das Projekt verlassen, was für einige Unruhe sorgte; und über technische Neuerungen und Feldaktivitäten kann man regelmäßig auf den OLPC-Seiten lesen. Von daher ist der vorliegende Artikel ein informatives Update. Er erinnert an die pädagogischen Ziele des Projekte, an den “constructionism”, an Seymour Papert und Jean Piaget, nimmt kritische Argumente auf (”cultural imperialism”), bleibt aber optimistisch:
“The debate over One Laptop Per Child and Constructionism will likely burn hot for a long time. All the better. Now that countries that embrace Constructionism, such as Peru, are deploying laptops, the philosophy will be battle tested in the field. Educators will learn by doing, and good will come of it.”
Steve Hamm, BusinessWeek, 6 Juni 2008

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Ageing Workforce – Was bei der Entwicklung von Lernmedien für die Zielgruppe 50plus zu bedenken ist

Posted on 20 June 2008 by jrobes

“Lernen ältere Mitarbeiter anders? Brauchen sie eine eigene E-Learning-Didaktik?” Diese Fragen stehen am Beginn eines Vortrages, den Lutz Michel kürzlich auf der Expertentagung “Medienmarkt 50plus - Produktentwicklung und -vermarktung für Best Ager” gehalten hat. Demografischer Wandel, alternde Belegschaften. Die Aufmerksamkeit für die Zielgruppe ist nachvollziehbar, aber sind das die Fragen, um die es hier geht?

Wie dem auch sei: Die Weiterbildungsbeteiligung älterer Mitarbeiter ist niedrig, zu niedrig (ob sie deshalb gleich als “weiterbildungsresistent” zu bezeichnen sind, ist eine andere Frage!). Und: Fehlende Medien- und IT-Kompetenzen scheinen sie daran zu hindern, das Internet verstärkt als Lernumgebung zu nutzen (was natürlich in ihrer Biografie, nicht in ihrem Alter begründet ist).

Vor diesem Hintergrund und gestützt auf eine Ad-hoc-Befragung stellt Lutz Michel eine Reihe von informellen e-Learning-Arrangements vor, die möglicherweise diese Zielgruppe besser ansprechen als klassisches Web-based Training. Das scheint plausibel. Was die Lektüre etwas erschwert, ist die gewählte Mischung aus Marktanalyse und Bildungsexpertise.
Lutz Michel, MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Juni 2008 (pdf)

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WEB 2.0 and human resources

Posted on 19 June 2008 by jrobes

Wir sind noch in einer Phase der Annäherung, und auch die CIPD-Autoren schreiben, dass “the HR function in the UK is at a very early stage in the adoption of Web 2.0″. Das bedeutet, dass auch in diesem Diskussionspapier die Vorstellung einzelner Tools und Prinzipien viel Raum einnimmt. Aber es heißt auch, “employers are beginning to recognise that these technologies are here to stay”.

Für Web 2.0-erprobte Leser sind möglicherweise folgende Punkte von Interesse: Da ist zum einen die Unterscheidung zwischen zwei Strategien, sich mit den neuen Technologien auseinanderzusetzen. Konkret: man nutzt entweder bestehende Web 2.0-Tools im Internet (hier wird gerne auf “Recruiting” verwiesen); oder man setzt auf den unternehmensinternen Einsatz im Sinne von Enterprise 2.0 - oder, was die Autoren schließlich empfehlen, “a combination of all three approaches - traditional communications, Web 2.0 and Enterprise 2.0″.

Und da sind zum anderen verschiedene kurze Case Studies, unter ihnen Pfizer und T-Mobile, die diese Optionen illustrieren. Wie gesagt, eine vorsichtige Annäherung, die trotzdem über erste Umfragen hierzulande (siehe z.B. das DGFP-Praxispapier) weit hinausgeht.
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), Juni 2008 (pdf)

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LMS’s 2008: What You Need To Know

Posted on 18 June 2008 by jrobes

Ach ja, der LMS-Markt! Es geht ihm gut, sagt hier einer, der es wissen muss. Und es wird ihm weiterhin gut gehen! Warum? Mal abgesehen davon, dass IT Systeme niemals still stehen, wächst hier der Bedarf nach integrierten Lösungen: Talent Management ist dabei ein zentraler Treiber. Das Verschmelzen von “learning and performance management systems” hängt eng damit zusammen. Weitere Trends, so der Autor, stehen schon in der Warteschleife: “learning on demand” und “social learning”.
Chris Howard, ELearning! Magazine, April/ Mai 2008

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Google’s Joe Kraus on How to Make the Web More Social

Posted on 17 June 2008 by jrobes

In diesem Interview finden sich einige interessante Statements: Zum einen, wie der Titel schon sagt, welche Entwicklung “social computing” nehmen könnte und sollte: “Today, people think of social as social networks - a set of sites that I go to where I establish relationships with friends. And it’s in the context of those sites that I do stuff with them.

Our view at Google is that’s a transitory phase in the development of the whole social web, and that those friend relationships that you create on these sites should be usable and portable and allow you to get benefit no matter where you go on the web.”

Von diesem Punkt aus startet das Gespräch (Text und Audio). Stationen sind aktuelle Google-Initiativen wie Open Social und Friend Connect und natürlich die Frage nach Google’s “master plan”, wobei sich der Google-Experte zu folgendem Bekenntnis hinreißen läßt: “… the user should have complete control over who sees what information about them and who sees what information about their friend relationships.” Na also!
Knowledge@Wharton, 11 Juni 2008

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Bildung in Deutschland 2008

Posted on 16 June 2008 by jrobes

Der zweite nationale Bildungsbericht ist da. Er folgt in Aufbau und Darstellung der Erstauflage aus dem Jahr 2006 und bietet auf über 350 Seiten vor allem Empirisches zum deutschen Bildungswesen. Auf Bewertungen und Empfehlungen wird weitgehend verzichtet, wobei das Zahlenmaterial - oft präsentiert im OECD-Vergleich und mit Erinnerung an bildungspolitische Statements - keineswegs neutral daherkommt.Im einleitenden Kapitel (”Bildung im Spannungsfeld veränderter Rahmenbedingungen”) legen die Autoren den Fokus auf den demografischen Wandel, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Veränderungen sozialer Lebensformen. Man schließt hier an den Vorgänger 2006 an, fasst sich kürzer, ohne allerdings technische Entwicklungen wie das Internet auch nur am Rande zu erwähnen. Das Wort taucht im gesamten Bericht kein einziges Mal auf!

Ich habe mir dann noch das Kapitel “Weiterbildung und Lernen im Erwachsenenalter” durchgelesen, wobei sich der Bericht hier auf bereits bekanntes, im Januar veröffentlichtes Zahlenmaterial stützt. Wie 2006 weisen die Autoren wieder auf einen Grundwiderspruch der Weiterbildungsdebatte hin: “Obwohl Politik, Wirtschaft und Wissenschaft lebenslanges Lernen von allen Individuen fordern, wurden die Weiterbildungsbudgets zum Teil dramatisch gekürzt.” (S. 46)

Ansonsten ist der Bericht eine Fundgrube mit Informationen und Zahlen über alle Bildungsbereiche und -systeme hinweg. Verständlich, benutzerfreundlich - und online verfügbar.
Autorengruppe Bildungsberichterstattung, im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Juni 2008

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OER Presentations

Posted on 16 June 2008 by jrobes

Ein weiterer, kleiner Baustein der Open Educational Resources-Bewegung: Ein Wiki mit einigen OER-Präsentationen (inkl. Projekt-Milestones, Übersichten über laufende Initiativen und Aktionsplänen) und dem Aufruf, weitere Präsentationen zum Thema zu publizieren (z.B. via Slideshare) und zu verlinken.
“We have created this page for OER presentations to help in our effort to make resources available for local awareness-raising activities.
If you make a slide presentation on Open Educational Resources and/or the activities of our international community, we invite you to share it here. These presentations may be adapted and used by others in the community in conferences, workshops and other awareness-raising events.”

UNESCO, 10 Juni 2008

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Tips For Dealing With Information Overload

Posted on 13 June 2008 by jrobes

Vom “information overload”, so steht es in Wikipedia, wurde zum ersten Mal 1970 gesprochen. Alvin Toffler war es in seinem Buch “Future Shock”. Ob er damals schon an Emails, RSS, IM, Twitter und Social Networking gedacht hat? Die Informationsüberflutung ist jedenfalls ein Dauerthema, weil unsere Fähigkeiten zum Selbstmanagement unserer Neugierde hoffnungslos hinterherhinken. Was tun also andere? Hier gibt’s einige Antworten, z.B. auch von Noam Chomsky. Aber mein Favorit ist Dave Winer: “I don’t know – I don’t have information overload. I keep wanting more. More! I want more! :-)” (via Stephan List)
Philipp Lenssen, Google Blogoscoped, 9 Mai 2008

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How to Market Rapid E-learning

Posted on 13 June 2008 by jrobes

Nützliche Informationen zum Vermarkten eines Trainings: “launch” und “post launch-activities”, “teaser campaign”, “launch e-mails” sind einige Stichworte. Wobei Rapid E-learning naturgemäß die Nähe zu Rapid Marketing sucht bzw. zu “Guerilla Marketing”, wie die Autoren in einem kurzen Exkurs erläutern. Und man sollte nicht vergessen (und das steht nicht in diesem “Rapid Guide”): Kommunikation und Vermarktung eines Trainings sind zwar notwendige Bausteine des Bildungsmanagements, können aber nicht lösen, was im Vorfeld versäumt wurde: denn dort sollte z.B. ein Konsens über Bedarf und Notwendigkeit von Qualifizierung hergestellt werden, sollten die Ziele der Qualifizierung abgestimmt, Erfolgskriterien definiert werden, sollten Verantwortlichkeiten von Führungskräften und Personalentwicklung festgelegt werden, usw. Denn der Vorteil von Weiterbildung in Unternehmen liegt ja gerade darin, dass man nicht “Markt spielen” muss, sondern nach eigenen, gemeinsamen Regeln handeln kann. Zumindest in der Theorie.
Kineo, Juni 2008 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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