Archive | April, 2008

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Learnscape

Posted on 07 April 2008 by jrobes

Ich glaube mittlerweile, es ist eine amerikanische Eigenart: Immer wieder liest man, wer wann einen Begriff erfunden hat - häufig von den Erfindern selbst! - und gleichzeitig, dass entsprechende Fragen natürlich unsinnig und ermüdend sind. Jay Cross spielt auf dieser Klaviatur meisterhaft: “I am weary of answering the question ‘Jay, did you invent the term eLearning?’ with explanations of ‘Yes, me and a thousand other people.’”

Aber der Beitrag transportiert auch Inhaltliches: Er erinnert (noch einmal) daran, dass e-Learning seinen Ursprung dem e-Hype und einer von Training zu Learning sich öffnenden Perspektive verdankt. Auch bei “Learnscapes” geht es um einen Perspektivwechsel, den Jay an verschiedenen Stellen und nicht zuletzt in seinem Buch “Informal Learning” ausgeführt hat:
“- Learning is a process, not an event. A Learnscape is where that process plays out.
- Learnscapes are learning ecosystems.
- A learnscape is a learning ecology. It’s learning without borders.”

Jay Cross, Internet Time Blog, 1 April 2008

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How to Create a Great PowerPoint Without Breaking the Law

Posted on 04 April 2008 by jrobes

Würde ich jemals einen PowerPoint-Kurs besuchen oder ein entsprechendes WBT starten? Aber wie kommt’s dann, dass ich 45 Minuten bei dieser Präsentation hängen bleibe, die gleich noch das Thema Copyright mitnimmt? (via Stephen Downes)
Alvin Trusty, TeacherTube, 4 April 2008

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Renditen betrieblicher Weiterbildung in Österreich

Posted on 04 April 2008 by jrobes

In der Pressemitteilung der Arbeiterkammer Wien finden sich klare Aussagen: “Jeder Euro, der zusätzlich in Weiterbildung investiert wird, bringt 13 Euro für das Unternehmen.” Und: “Investitionen in Weiterbildung bringen vier Prozent mehr Produktivität.” Dann: “Betriebe, die mehr in Weiterbildung investieren, zahlen durchschnittlich auch höhere Löhne und Gehälter.”

Nun ist erhöhte Produktivität noch kein Gewinn, und man ahnt auch, dass in Weiterbildung investierte Euros sich nicht endlos um den Faktor 13 vermehren. In der Studie selbst, die ich nur hartgesottenen Ökonomen zur Lektüre empfehlen kann, heißt es wohl deswegen am Schluss ehrlich: “Zusammenfassend kann behauptet werden, dass Weiterbildungsmaßnahmen und die Produktivität österreichischer Firmen in einem positiven Zusammenhang stehen. Mit den vorliegenden Daten kann nicht festgestellt werden, ob die Produktivität durch die Weiterbildungen ansteigt oder ob produktivere Firmen mehr in ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen investieren.”
Immerhin: “ein positiver Zusammenhang”!
René Böheim und Nicole Schneeweis, Institut für Volkswirtschaftslehre, Johannes Kepler Universität Linz, September 2007 (pdf)

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Seven Habits of Highly Connected People

Posted on 03 April 2008 by jrobes

Wie verhalten wir uns in Netzwerken? Die Ratschläge von Stephen Downes zielen nicht auf “guten Umgang”, sondern auf eine, sagen wir, “richtige Balance”. Konkret:
1. Be Reactive
2. Go With The Flow
3. Connection Comes First
4. Share
5. RTFM
6. Cooperate
7. Be Yourself

Ich greife einfach mal zwei Punkte heraus. Da ist “Share”:
“We’re all heard the advice to “think win-win”. Forget that advice. If you follow that advice, you will always be looking at things and saying, “what’s in it for me?” That’s exactly the wrong attitude to have in a connected world.
The way to function in a connected world is to share without thinking about what you will get in return. It is to share without worrying about so-called “free-riders” or people taking advantage of your work.”

Genau, und für sich selbst wird man sicher eine Form finden, das “share” umzusetzen. Aber im Geschäftsalltag, in dem jede Information eine potenzielle unique selling proposition sein könnte, stößt dieses Prinzip, fast möchte ich sagen: naturgemäß, auf Misstrauen.

Und dann RTFM: “RTFM stands for ‘Read The Fine Manual’ (or some variant thereof) and is one of the primary rules of conduct on the internet.
What it means, basically, is that people should make the effort to learn for themselves before seeking instruction from others.”

Liebe Studierende, die Ihr vor Euren Diplomarbeits-Themen sitzt und die Online-Communities als bequeme Ressourcen entdeckt habt: Bitte lest das!
Stephen Downes, Lisa Neal’s Blog, 3 April 2008

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Growing Up with Google: What It Means to Education

Posted on 02 April 2008 by jrobes

Nach Rolf Schulmeisters Kritik am Konzept der “net generation” liest man Artikel zu diesem Thema etwas sorgfältiger: Im ersten Kapitel versucht Diana Oblinger in bekannter Weise den nach 1982 Geborenen gerecht zu werden (”… technology is an integral part of their lives”), bevor sie anschließend davor warnt, davon auszugehen, Studierende seien automatisch “technologically savvy”, im Gegenteil. Und dann folgen die vielleicht wichtigsten Sätze:

“Learners need skills that go far beyond reading, memorisation and communication. Educational institutions have an obligation to help students ultivate those skills that learners have the most difficulty attaining on their own, such as: judgement …, synthesis …, research …, practice …, negotiation.”
Diana Oblinger, in: BECTA, “Emerging technologies for learning”, Vol. 3, 1 April 2008 (pdf)

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YouConvertIt

Posted on 02 April 2008 by jrobes

Mal etwas ganz Praktisches: Dieser Dienst konvertiert alle möglichen Dokument-, Bild- oder Medienformate, ohne dass etwas auf dem Rechner installiert werden muss. Natürlich umsonst. (via Jane Hart)
youconvertit

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10 Jahre Global Learning - Time to say Goodbye!

Posted on 01 April 2008 by jrobes

Wer sich schon länger mit e-Learning beschäftigt, wird auch irgendwann einmal auf den Seiten von Global Learning gelandet sein. Nach zehn Jahren ist jetzt Schluss. Warum? “Anfangs waren wir als Berichterstatter allein auf weiter Flur. Heute haben sich im Zeitalter von Web 2.0 unterschiedlichste kommerzielle und nicht-kommerzielle Informationskanäle und -medien rund um das weite Feld E-Learning etabliert.” Das sagt eigentlich alles. Edgar Wang, der viel für Global Learning geschrieben hat, bietet hier noch einige hilfreiche Einordnungen (”Letzter Tag für Global Learning”).
Maria-Charlotte Koch & das Redaktionsteam, Global Learning, 20 März 2008

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Giggle Launches, e-Learning for Super Delegates, Level 9 Evaluation

Posted on 01 April 2008 by jrobes

Ich musste bei diesen Nachrichten zweimal schmunzeln: zum einen über die phantasievollen News, die Elliott Masie sich hier ausgedacht hat, z.B. (1) “Giggle Launched by Google: Humor in Searching”, oder (3) “Level 9 Evaluation: Kirkpatrick and and MRI” (mein Favorit!!) oder (4) “Speed Presenting: More Words Per Minute”; zum anderen hat aber auch die Auflösung am Ende der Nachricht etwas, so wunderbar interkulturell abfedernd, wie sie daherkommt:
“Note: Happy April 1st. For our international readers, April 1st is called April Fools Day and we have fun with our field on this day of satire and humor.”
Elliott Masie, Learning TRENDS, 1 April 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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