Archive | December, 2007

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Web 2.0 in Unternehmen

Posted on 27 December 2007 by jrobes

Wikis, Weblogs und andere Web 2.0-Dienste können das Unternehmensintranet zu einer kollaborativen Plattform für Wissensarbeiter verändern. Wissensarbeit, ihre Prozesse und Ergebnisse, werden sichtbar. Das ist Enterprise 2.0.

Erschienen in wirtschaft + weiterbildung, 1/ 2008, S.14 ff.

Wer heute Frank Roebers für eine Veranstaltung buchen will, muss mindestens 500 Euro investieren. Diese wandern, so heißt es auf der Homepage der Synaxon AG, allerdings nicht in die Kasse des Unternehmens, sondern gehen als Spenden an soziale Projekte. Die Synaxon AG ist eine mittelständische IT-Firma mit Sitz in Bielefeld, 130 Mitarbeitern, und Frank Roebers ist ihr Vorstandssprecher. Warum er derzeit ein so gefragter Referent und Interviewpartner ist, dass Veranstalter bereits im Internet erste Hinweise abrufen können, hat eine einfache Erklärung: Frank Roebers hat vor einigen Monaten bei Synaxon ein Unternehmens-Wiki eingeführt. Nicht nur in einem einzelnen Projekt oder einer Abteilung, sondern als zentrales Arbeits- und Kommunikationsinstrument. Das Wiki bei Synaxon enthält alles, was die Mitarbeiter für ihren Job brauchen: Projektdokumentationen und Prozessbeschreibungen, Informationen über Kunden und Lieferanten bis zu den Spielregeln und Bewertungssystemen der Firma. Lediglich für einige sensible Daten wie Personalbeurteilungen gibt es ein separates Führungswiki.

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Weihnachtsgrüße

Posted on 21 December 2007 by jrobes

Ich mache die Bücher zu für dieses Jahr! Auch wenn noch vieles zu sagen und zu schreiben wäre. Jetzt wird erst einmal aufgetankt!

Ich wünsche alles Gute, ein frohes Fest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr! Bis 2008!
Jochen Robes

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Progress Towards The Lisbon Objectives 2010 in Education and Training

Posted on 21 December 2007 by jrobes

“‘Progress towards the Lisbon objectives in education and training’ is the fourth in the series of annual reports examining performance and progress in education and training systems in the EU under the Education and Training 2010 work programme. For the first time, it uses the core indicators identified and adopted by the Education Council in May 2007.”

Der gesamte Report umfasst 196 Seiten. Aber es gibt - Gott sei Dank - auch einen 8-seitigen Flyer, der die wichtigsten Kennziffern grafisch darstellt.
European Commission, Directorate-General for Education and Culture, November 2007

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The future of book nostalgia

Posted on 20 December 2007 by jrobes

Die letzten Tage und Wochen haben viele Neuigkeiten gebracht. Amazons’ Kindle. Google und knol. Jimmy Wales und Wikia. Jetzt noch SPIEGEL Wissen. Das Internet und unser Zugang zu Informationen und Wissen werden sich weiter verändern. Und diese Veränderungen beschreibt gegenwärtig niemand besser und überzeugender als David Weinberger. Hier setzt er sich mit der Frage auseinander, welche Rolle eigentlich Bücher und Bibliotheken in diesem Netz-Konzert noch spielen? Anthony Grafton hat vor einigen Wochen im New Yorker (”Future Reading”) versucht, ihnen einen Platz in der Zukunft zu sichern. Weinberger nennt seine Haltung lobenswert, aber nostalgisch. Mit guten Gründen, wie ich finde.

“Many of us share Grafton’s nostalgia for books. But what will we miss about them, truly? The way they feel and smell? What does that have to do with knowledge, wisdom, understanding? We should not be shaping our systems of education and learning around the fetishes of collectors.”
David Weinberger, JOHO - Journal of the Hyperlinked Organization, 19 November 2007

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Enterprise 2.0: Fad or Future?

Posted on 20 December 2007 by jrobes

Sehr übersichtlich, mit vielen Beispielen und kurzen Erläuterungen. White Paper wie diese bestechen nicht durch Neuigkeiten oder Überraschungen. Sie sind Indizien dafür, welche Bedeutung ein Thema fürs Business hat oder haben kann. In diesem Fall beschreibt der Autor, wie Enterprise 2.0 “can … help us in the key managerial challenges of the twenty-first century, namely knowledge sharing and management, problem solving, innovation, and collaboration”.
Und für die nächste Ausgabe verspricht KPMG Zahlen. Die kann man immer gebrauchen.
Gary Matuszak, KPMG International 2007 (pdf)

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“Governments and universities everywhere should compete to attract qualified students, regardless of nationality or residence”

Posted on 19 December 2007 by jrobes

Die zweite Runde in der “Education Debate Series” des Economist ist eröffnet. Die Pro-und Contra-Statements stehen, es kann kommentiert und abgestimmt werden. Das Ergebnis ist abzusehen. Stephen Downes ist deshalb mit der Fragestellung und ihrer Tendenz überhaupt nicht einverstanden. Vielleicht lohnt sich ein kurzer Blick, um Anfang 2008 wiederzukehren, wenn das Thema “social network sites and education” auf der Tagesordnung steht.
The Economist Debate Series: Education, 11 - 21 Dezember 2007

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Wikis: 5 ways to improve corporate use

Posted on 19 December 2007 by jrobes

Epic, mit 150 Mitarbeitern und nach eigener Auskunft “the UK market leader in e-learning, blended learning and knowledge solutions”, setzt auch in-house auf das Wiki-Prinzip. Experten der University of Sussex haben ihnen dabei über die Schulter geschaut und fünf Ratschläge gegeben:
“1. Trust your employees – allow the community to moderate and own content
2. Administer the wiki effectively to improve structure
3. Promote the wiki to your staff
4. Improve the search functionality
5. Celebrate and encourage locally”

Struktur und Offenheit sind aus meiner Sicht zentrale Punkte. Wieviel Struktur braucht ein Wiki, um Orientierung zu geben und Informationen zu steuern? Wieviel Offenheit, um Dinge nach persönlichen Bedürfnissen zu organisieren, spontan und flexibel? Und wie kann eine intelligente Suche hier eine Brücke schlagen.
Katherine Laux, Epic Blog, 21 November 2007

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KM goes Social (KM 2.0)

Posted on 18 December 2007 by jrobes

Auch in diesem Jahr gehörten David Gurteen und sein Newsletter wieder zur liebgewonnenen Pflichtlektüre. In der aktuellen Ausgabe informiert er u.a. über einen Vortrag, den er auf der Online Information 2007 in London gehalten hat und der die laufende Diskussion auf den Punkt bringt:
“I am not overly keen on the KM2.0 label (Dave Pollard actually dubs it KM0.0 ) or the term Social KM but it does not matter what we call it too much right now - the fact is that Social Computing will have a huge impact on the way we practice KM and its future evolution.”
David Gurteen, Slideshare, 11 Dezember 2007

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Technologie verändert die Bildungsforschung

Posted on 17 December 2007 by jrobes

Mit neuen Technologien verändert sich auch die Bildungsforschung: Neue Gegenstände und Themen rücken auf ihre Agenda, z.B. das Online-Lernen; neue Werkzeuge stehen Wissenschaftlern zur Verfügung, z.B. die Online-Recherche; neue Theorien über das Lernen in der Wissensgesellschaft werden diskutiert, wie z.B. Connectivism von George Siemens; und ein neues Selbstverständnis wird verhandelt, z.B. im Umfeld von Open Access. Damit ist auch in etwa das Spektrum der Artikel dieser neuen Ausgabe der “bildungsforschung” beschrieben.

Ich habe mir - ganz nutzenorientiert - den Artikel von Sandra Schaffert (”Professionelle Literaturrecherche und -verwaltung im Web”) durchgelesen, in dem sie einen Überblick über das Online-Recherchieren gibt, konkrete Fachdatenbanken nennt, um dann den Bogen zur Bibliografieverwaltung im Netz und Open Access zu schlagen. Ihr hoffnungsvolles Fazit: “Es stellt sich die Frage, ob und wie lange sich Wissenschaftler es sich noch leisten können, nur außerhalb des Internets zu veröffentlichen.”
Peter Baumgartner und Sandra Schaffert (Hrsg.), bildungsforschung, Jahrgang 4, Ausgabe 2 (17 Dezember 2007)

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Online Nation: Five Years of Growth in Online Learning

Posted on 14 December 2007 by jrobes

Gute Nachrichten können auch zum Problem werden! Zum fünften Mal gibt es mit Unterstützung der Sloan Foundation den Report “on the state of online learning in U.S. higher education”. Und zum fünften Mal dürfen die Autoren über steigende Teilnehmerzahlen berichten:
“- Almost 3.5 million students were taking at least one online course during the fall 2006 term …
- The 9.7 percent growth rate for online enrollments far exceeds the 1.5 percent growth of the overall higher education student population.
- Nearly twenty percent of all U.S. higher education students were taking at least one online course in the fall of 2006.”

Man muss sich also schon in die Details begeben, z.B. die Höhe der Steigerungsrate, die Unterschiede zwischen einzelnen College- und Hochschultypen, um noch Neuigkeiten zu präsentieren. Was gibt es also z.B. noch für Barrieren? “Current results replicate our previous studies in identifying faculty acceptance and the need for more discipline on the part of students as the most common concerns.” Also auch hier nichts Neues!
I. Elaine Allen und Jeff Seaman, The Sloan Consortium/ Babson Survey Research Group, Oktober 2007 (pdf)

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Encouraging people to contribute knowledge

Posted on 14 December 2007 by jrobes

Okay, es ist nicht der 1. April, und es geht um Google. Also ist alles möglich, auch das Folgende: “Earlier this week, we started inviting a selected group of people to try a new, free tool that we are calling “knol”, which stands for a unit of knowledge. Our goal is to encourage people who know a particular subject to write an authoritative article about it. … The key idea behind the knol project is to highlight authors.”Kurz, es geht um eine Alternative zu Wikipedia, auch wenn dieser Punkt von Google nicht explizit gemacht wird. Dabei ist gerade über das Verhältnis von Google und Wikipedia in letzter Zeit viel spekuliert worden. Denn Tatsache ist, dass die ersten Ergebnisse einer Google-Suche häufig zu Wikipedia führen, häufiger als bei anderen Suchmaschinen. Während sich die einen fragen, warum man dann eigentlich seine Suche nicht direkt bei Wikipedia startet, sind andere wie z.B. der Grazer Informatiker Hermann Maurer längst einer “Google-Wikipedia connection (GWC)” auf der Spur und wittern das Unheil eines neuen Wissensmonopols. Und dann gibt es ja noch die, für die Wikipedia die erste Adresse ist, wenn es um das leidvolle “copy & paste-Syndrom” oder den “cult of the amateur” geht.

Zumindest letztere können jetzt aufatmen. Denn wenn man “Knol” richtig liest, sollen ja hier der Autor und damit auch die Qualitätsfrage wieder zu ihrem Recht kommen. Es geht in Richtung “Citizendium”, aber mit der Power eines Global Players im Rücken. Ich vermute, dass das Projekt viele Autoren anziehen wird, vor allem, weil Google andeutet, die Beiträge komplett in ihre Dienste einzuordnen. Und das reicht halt vom Publizieren, über die Repräsentation in Google-Search, bis zu Werbung und Anzeigen. Dann wird man zumindest nicht mehr über eine “Google-Wikipedia connection” spekulieren müssen!
Udi Manber, The Official Google Blog, 13 Dezember 2007

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the edublog awards - And the 2007 winners are …

Posted on 13 December 2007 by jrobes

Zum vierten Mal konnte man dieses Jahr wieder seinen Lieblingsblog wählen. Fast schon eine kleine Blogging-Historie! In 14 Kategorien wurde jetzt ausgezeichnet - vom “best individual blog” bis “best educational use of a virtual world”. Wie man hier bereits erkennen kann, reichen die Kategorien weit über das Bloggen hinaus. Die Kategorie, die meinen Interessen am nächsten kommt: “Best elearning / corporate education blog”, hat übrigens Tony Karrer (”eLearning Technology”) gewonnen, auf den ich ja an dieser Stelle schon mehrmals verwiesen habe. Congratulations!
the edublog awards, 9 Dezember 2007

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Realising Value from Online Learning in Management Development

Posted on 12 December 2007 by jrobes

Eine treffende Beschreibung des aktuellen Stands des (formellen) Online-Lernens liefert diese Studie vorneweg:
“The research found that the current situation in respect of on-line learning is that:
- On-line learning is now well established, particularly where employers need to distribute knowledge to large numbers of employees, especially if they are geographically dispersed.
- The increase in compliance training has been a major driver for on-line learning.
- Technical challenges still exist, especially in terms of keeping internal Learning Management Systems up-to-date with technological developments.”

Auch, was den eigentlichen Fokus dieser Studie betrifft, nämlich das Verhältnis von Managern zum Online-Lernen, kann man der Zusammenfassung der Autoren gut folgen: E-Learning-Kurse finden zwar selten Eingang in Management Development-Curricula, aber “self-directed learning is a key area where on-line learning is expanding”:
“- Managers use search tools to discover the information or knowledge they need to carry out their roles effectively. …
- Organisations are beginning to support this personal learning by the proactive dissemination of on-line articles, videos, case studies etc. to their managers in order to provide useful additional elements in the management development toolbox.”

Der Studie liegen Interviews mit Unternehmen und e-Learning-Anbietern sowie 998 Befragungsergebnisse von Managern zugrunde.
William Scott-Jackson, Terry Edney und Ceri Rushent, Chartered Management Institute, Oktober 2007

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Aligning learning to strategic priorities: a discussion paper

Posted on 12 December 2007 by jrobes

Eine kleine Fingerübung des Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), die auf ein gerade abgeschlossenes Projekt verweist (”Value of Learning”) und einlädt, daran anknüpfende Fragen online zu diskutieren. “A fresh look at evaluation” geht dabei einher mit dem Bedürfnis “to focus on the alignment between learning interventions and organisational strategy”.

Und warum das Ganze? “Today’s increasingly competitive service-led and knowledge-driven environment in which organisations operate has encouraged two important developments affecting learning and training professionals: the move from training to learning, and the requirement for a strategic approach to learning, training and development (LTD).”
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), November 2007

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None of the Above. What I.Q. doesn’t tell you about race

Posted on 11 December 2007 by jrobes

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Natürlich reizt das Thema jeden Intellektuellen. Vor ungefähr einem Jahr hatte sich bereits Magnus Enzenberger dem “Irrgarten der Intelligenz” angenommen. Jetzt hat Malcolm Gladwell (”Blink”, “Tipping Point”) eine interessante Einordnung geschrieben, ausgehend von einigen Beobachtungen des neuseeländischen Wissenschaftlers James Flynn. Flynn hatte mit Blick auf unzählige Statistiken herausgefunden, dass Menschen - den I.Q.-Tests zufolge - seit Jahrzehnten immer klüger werden. Dramatisch klüger! Warum ist das so? Um es kurz zu machen: “An I.Q., in other words, measures not so much how smart we are as how modern we are.” Die ganze Story gibt’s bei Gladwell!
Malcolm Gladwell, The New Yorker, 17 Dezember 2007

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HBS Cases: One Laptop per Child

Posted on 10 December 2007 by jrobes

Die Initiative, vorangetrieben von Nicholas Negroponte, ist jetzt Gegenstand einer aktuellen Case Study der Harvard Business School (”Marketing the ‘$100 PC’”). Während diese natürlich kostet (hier), gibt es diesen Überblick umsonst. Interessant sind die Hinweise auf die Strategie des “action pricings”: “… a technique where you set an almost impossible price target and then “engineer backwards” the design of the product to meet that price.” Aber auch, dass jetzt Player wie Microsoft, Intel und Lenovo das Segment des “bottom-of-the-pyramid market” entdeckt haben, gehört heute zum Case “OLPC”. Wenn es auch dessen Erfolg nicht unbedingt erleichtert.
Martha Lagace (Q&A with John A. Quelch), HBS Working Knowledge, 10 Dezember 2007

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Web 0.0. Die neuen Idiotae

Posted on 10 December 2007 by jrobes

Irgend jemand hat offensichtlich das Gerücht in die Welt gesetzt, Web 2.0 und user-generated content seien die Antworten auf die letzten offenen Fragen! Das muss jedenfalls bei Bernd Graff angekommen sein, der sich, wie vor ihm schon unlängst Frank Schirrmacher und Michael Konken, sofort auf rückhaltlose Spurensuche begeben hat. Zurück am heimischen Herd der Süddeutschen wusste er Überraschendes von Bloggern und Wikipedianern zu berichten:
“Sie zerfleddern - wie es gerne auch wir Zeitungsmenschen tun - jedes Thema. Sie tun dies aber oft anonym und noch öfter von keiner Sachkenntnis getrübt. Sie zetteln Debattenquickies an, pöbeln nach Gutsherrenart und rauschen dann zeternd weiter. Sie erschaffen wenig und machen vieles runter. Diese Diskutanten des Netzes sind der Diskurstod, getrieben von der Lust an Entrüstung.”

Ja, so sind sie, die User, schreiben, bloggen, podcasten einfach drauflos und nehmen keine Rücksicht auf unvorbelastete Leser, die sie prompt mit Wallraff, Kisch und Grass verwechseln! Entwarnung also für die Qualitätsjournalisten und Medienwächter! Und hoffen wir, dass ihr Denken und ihre Geschäftsmodelle weiterhin dem Ansturm der Massen widerstehen!
Bernd Graff, sueddeutsche.de, 7 Dezember 2007

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Computerunterstütztes kooperatives Lernen. Eine Einführung in das Forschungsfeld

Posted on 10 December 2007 by jrobes

Ich sitze immer etwas ratlos vor Papieren, die sich mit CSCL, dem “computerunterstützten kooperativen Lernen”, beschäftigen. Vielleicht liegt es daran, dass die Vertreter dieser Forschungsrichtung es irgendwie schaffen, auch in längeren Beiträgen den Begriff e-Learning konsequent zu vermeiden. Oder auf andere aktuelle Entwicklungen im Netz wie z.B. Social Software einzugehen. Auch der vorliegende Text hilft hier nicht, Brücken zu schlagen. Stattdessen werden “einige grundlegende Überlegungen der CSCL-Forschung” vorgestellt, wobei die Empirie etwas besser wegkommt als die pädagogische Einordnung des CSCL.
Jan Zottmann, Pierre Dillenbourg und Frank Fischer, e-teaching.org, 7 Dezember 2007

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Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen und öffentlicher Verwaltung

Posted on 07 December 2007 by jrobes

Ein nützlicher Leitfaden, mit dem das BMWi die Informationen bündeln will, die im Rahmen der Initiativen “WissensMedia” und “FIT für den Wissenswettbewerb” entwickelt und zusammengetragen wurden. “Übersetzungsarbeit” für die Praxis nennen es die Autoren. Von daher enthält der Leitfaden Grundlegendes, z.B. zur Frage, was Wissen ist und welchen Stellenwert die Faktoren Mensch, Organisation und Technik für das Wissensmanagement besitzen. Und er enthält pragmatische Einstiegspunkte mit konkreten Arbeitshilfen, indem z.B. die wichtigsten Phasen einer Wissensmanagement-Einführung dargestellt werden.

Der Leitfaden ist, wie gesagt, gut verlinkt mit weiteren Initiativen und bietet eine Reihe weiterführender Links. Hervorheben möchte ich vor allem den wiederholten Hinweis der Autoren, dass Wissensmanagement für jedes Unternehmen nichts Neues ist, im Gegenteil: “Jedes Unternehmen hat in seiner bisherigen Praxis Verfahren herausgebildet, wie es mit dem vorhandenen Wissen umgeht. Viele diese Verfahren haben sich dabei in der Unternehmenspraxis bewährt. Hier gilt es anzusetzen und die bestehenden Verfahren und Prozeduren auf ihre Funktions- und Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen. Ein zentrales Prinzip erfolgreichen Wissensmanagement besteht insofern in der Weiterentwicklung der bewährten Praxis eines Unternehmens.” (via nordmedia)
BMWI (Hrsg.), Juni 2007

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The Hidden Costs of Information Work

Posted on 07 December 2007 by jrobes

Wer mal in der Verlegenheit ist, ein komplexes Problem auf eine kurze Zahl bringen zu müssen, wird sich über dieses IDC-White Paper freuen (und es schnell auf seinen Rechner laden!). Versucht wird natürlich das Unmögliche, aber 600 Unternehmen haben mitgespielt, so dass zwei schöne Übersichten entstanden sind: Die erste heißt “The Cost of Information Tasks to the Enterprise” und listet die Aufgaben auf, mit denen wir so unsere Tage verbringen. Der Spitzenreiter: “Email consumes an average of 14.5 hours per week per worker.” Es folgen “Create documents” (13,3), “Analyze information” (9,6) und “Search” (9,5).

Die zweite Übersicht heißt “Hours Wasted per Week per Task”: Und hier verbringen wir durchschnittlich 3,8 Stunden in der Woche mit “Reformatting from multiple formats into one document format”. Es folgen “Search but not find” (3,5) und “Recreating content” (3,0).

By the way, es gibt noch eine zweite IDC-Studie, “The High Cost of Not Finding Information”, aus dem Juni 2003, die ebenfalls einige riskante, aber beeindruckende Rechnungen liefert.
Susan Feldman, Joshua Duhl, Julie Rahal Marobella und Alison Crawford, IDC, März 2005 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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