Archive | October, 2007

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Where’s the “Working” in Social Networking?

Posted on 31 October 2007 by jrobes

Ich weiß nicht genau, was Thomas Davenport treibt. Seit Monaten schon warnt der Knowledge Management-Experte davor, Business und Social Software zusammen zu denken. 2005 schrieb er: “Perhaps the biggest problem for blogging is the time it takes to write and read blogs.” (“Thinking for a Living”, S.108) In diesem Beitrag nun fragt er, warum sich Unternehmen mit Social Networking-Diensten wie MySpace oder Facebook befassen sollen: “I don’t even mind that these sites are huge time sinks, although if I had lots of employees I might worry about it. What does bother me is that we keep pretending that these sites have business value.”

Auch ich würde meine unternehmerische Aufmerksamkeit nicht auf MySpace oder Facebook legen. Aber ich würde genau schauen, wie diese Angebote funktionieren, welche Bedürfnisse sie aufgreifen und was mir davon bei der Gestaltung meiner Arbeitsprozesse nützen kann. Enterprise 2.0-Modelle oder Communities of Practice beschreiben z.B. diese Richtung. Diese Unterscheidung - MySpace und Facebook auf der einen, die Prinzipien von Web 2.0 auf der anderen Seite - findet sich bei Thomas Davenport nicht. Vier von fünf Kommentatoren derzeit haben auch ihre Schwierigkeiten zu folgen.
Thomas Davenport, The Next Big Thing, 29 Oktober 2007

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Rapid E-Learning

Posted on 31 October 2007 by jrobes

Im Newsletter heißt es sinngemäß: Es ist Oktober, die Blätter fallen, das Jahr neigt sich dem Ende zu, letzte Deadlines nahen - und das bedeutet Hochsaison für Rapid E-Learning! Wunderbar, wie einfach sich manche Dinge erklären lassen! Wenn man sich dann noch vom Reizwort “Rapid” nicht abschrecken lässt, stößt man auf ein kurzes, nützliches Dokument. Es enthält verschiedene Tipps für die effiziente Entwicklung von Lernprogrammen (egal, ob rapid oder slow) und auch die Verbindung zu Web 2.0 fehlt nicht: “The range of web 2.0 tools now available to the rapid designer means that a whole new set of design options are open.” Im einzelnen:

“- Deploy it in an open source LMS like Moodle …
- Keep the conversation going with podcasts and vodcasts …
- Give it a tone of voice with a blog …
- Use RSS feeds to keep it bang up to date …
- Get users to collaborate through a wiki …”

Kineo, Oktober 2007 (pdf)

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Future Reading

Posted on 30 October 2007 by jrobes

Vor etwas über einem Jahr schwärmte Kevin Kelly, “Senior Maverick” bei Wired, in der New York Times vom Goldenen Zeitalter, dem wir uns mit Google und der Digitalisierung unseres Wissens nähern (”Scan this book!”). Anthony Grafton nimmt diese Vorlage auf und sendet zwei Botschaften: Erstens wird uns das Internet nie eine universelle Bibliothek bringen, weil unser Wissen - und ich verkürze jetzt! - “patchwork” ist, das nie vollständig erfasst werden kann. Und zweitens wird es immer gute Gründe geben, eine Bibliothek aufzusuchen.

“Sit in your local coffee shop, and your laptop can tell you a lot. If you want deeper, more local knowledge, you will have to take the narrower path that leads between the lions and up the stairs. There — as in great libraries around the world — you’ll use all the new sources, the library’s and those it buys from others, all the time. You’ll check musicians’ names and dates at Grove Music Online, read Marlowe’s “Doctor Faustus” on Early English Books Online, or decipher Civil War documents on Valley of the Shadow. But these streams of data, rich as they are, will illuminate, rather than eliminate, books and prints and manuscripts that only the library can put in front of you.”
Anthony Grafton, The New Yorker, 5 November 2007

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Design Matters and Flat Classroom Project 2007 Keynote

Posted on 29 October 2007 by jrobes

Das passt gut zum letzten Eintrag: der Experte, auf den hier begeistert verwiesen wird, ist Dean Shareski, Kanadier und seit 20 Jahren im Bildungsgeschäft. Ich habe leider keine Ahnung, was sich hinter dem “Flat Classroom Project” verbirgt, aber die Präsentation ist originell und die Botschaften stimmen (via Stephen Downes).
Julie Lindsay, E-Learning Blog, 29 Oktober 2007

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Elearning samples

Posted on 29 October 2007 by jrobes

Cathy Moore hat hier einige Beispiele zusammengestellt: interaktive Grafiken, Simulationen “and other materials that could give you ideas for your own projects”. In den Kommentaren finden sich weitere Hinweise, wie z.B. “Building a Sod House”. Nun, das soll bei Dauerregen zwar nicht unproblematisch sein, aber online funktioniert es - ich hab’s ausprobiert! (via Tony Karrer, der zugleich an eine ähnliche Sammlung aus diesem Sommer erinnert)
Cathy Moore, Making change, 18 Oktober 2007

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E-Learning an der Uni: Zwischen Mehrwert und Chaos

Posted on 26 October 2007 by jrobes

Erfolgsgeschichten zum e-Learning gibt es genug. Fragen beschäftigen sich heute in der Regel mit dem “Und wie geht es weiter?” und nur manchmal rückt kurzfristig eine “Problemgruppe” wie z.B. die KMUs ins Scheinwerferlicht. Von daher ist es ganz erfrischend zu lesen, dass die Praxis des Online-Lernens durchaus herausfordernd sein kann, möglicherweise nicht nur in Wien:

“Und zwischendurch spielt natürlich auch mal die Technik verrückt. Aktuell ist es bei WebCT ein Datenbankproblem, weshalb es zu Ausfällen auf der Plattform kommt, wie auf der Login-Seite zu lesen ist. Von Lehrenden bereits hochgeladene Unterlagen “verschwinden” im E-Learning-Dschungel, aufgebrachte Studierende bombardieren Foren und Mailboxen mit Anfragen, wo das versprochene Material bleibt und verzweifelte Professoren halten mehrmals täglich mit dem Support Rücksprache, was denn nun zu tun sei.

Der Grund dafür ist schnell gefunden. Die zuständigen Tutoren und Systembetreuer arbeiten ohne angemessene Entlohnung oft am Limit ihrer aufwendbaren Zeit. Doch wo es an Geld und Zeit mangelt, kann man auch mit neuer Technik nichts ausrichten. Die Probleme sitzen tiefergehend und können mit der Installation von Software nicht überspielt werden. Man darf gespannt sein, wie lange die Regierung (in welcher Farbzusammenstellung und Regierungsperiode auch immer) diesem Treiben noch zusehen will. Es ist dem Engagement zahlreicher Tutoren, Systemadministratoren und Lehrenden geschuldet, dass das System dennoch nicht im Chaos untergeht.”
Birgit Riegler, www.telekom-presse.at, 25 Oktober 2007

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ENGAGE ME OR ENRAGE ME

Posted on 26 October 2007 by jrobes

Marc Prensky (”Digital Natives, Digital Immigrants”) hat diese Slides auf der AECT (Association for Educational Communications and Technology)-Konferenz in Anaheim (Kalifornien) präsentiert. 273 Folien! Eine komplette und trotzdem kurzweilige Story, deren Hauptdarsteller die “digital natives” und ihre Erwartungen an Schule und Bildung sind. Mit vielen treffenden und humorvollen Bildern!
Marc Presnky, AECT Convention 2007, Anaheim, 25 Oktober 2007

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Weblogs, Wikis, Podcasts & Co.

Posted on 26 October 2007 by jrobes

Gerade bin ich wieder aus Berlin zurück, wo gestern die Neuauflage einer Veranstaltung aus dem Frühjahr stattfand. Andrea Back vom Learning Center der Uni St. Gallen hatte wieder eingeladen und über 50 Teilnehmer waren gekommen. Mehr als ich erwartet hatte! An den Präsentationen hatten wir nichts Grundlegendes geändert, es war also wieder eine Mischung aus Überblick und Praxiserfahrungen. Am Ende des Tages waren wir uns aber einig, dass man die Vorstellung der Web 2.0-Dienste zukünftig sicher kürzer fassen kann. Viele wissen heute, was Weblogs, Wikis und soziale Netze sind, so dass man sich mehr auf Wirkmechanismen von Web 2.0 - den “long tail”, die “strength of weak ties,”, “push & pull” usw. - konzentrieren kann. Neben den Praxiserfahrungen selbstverständlich!

Eine interessante Folie aus dem Vortrag von Peter Schütt (IBM) will ich nicht vorenthalten. Sie unterstreicht noch einmal, dass es nicht nur die “Millennials” gibt, sondern dass mit jeder Generation ganz bestimmte Herausforderungen verbunden sind:

Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik, Learning Center, 25 Oktober 2007

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The state of Enterprise 2.0

Posted on 25 October 2007 by jrobes

Wenn es um e-Learning 2.0 in Unternehmen, wenn es um Web 2.0 in der betrieblichen Weiterbildung geht, reden wir in der Regel über ein ganzes Unternehmen und seine Kultur, die sich verändern. Denn, was sich hinter der Versionsnummer “2.0″ verbirgt, zielt auf einen anderen Umgang mit der Ressource Wissen und der macht nun einmal nicht an den Grenzen der Bildungsabteilungen halt.

Wir reden also, um den Bogen zu diesem Artikel von Dion Hinchcliffe zu spannen, über Enterprise 2.0. Den Begriff hat vor einem guten Jahr Harvard-Professor Andrew McAfee in die Runde geworfen und seitdem hat sich eine lebhafte Diskussion zwischen Befürwortern und Skeptikern entwickelt. Grund genug für Dion Hinchcliffe zu fragen, ob wir bereits Lehren aus den ersten Gehversuchen mit Enterprise 2.0 ziehen können. Können wir, behauptet er:
- Lesson #1: Enterprise 2.0 is going to happen in your organization with you or without you.
- Lesson #2: Effective Enterprise 2.0 seems to involve more than just blogs and wikis.
- Lesson #3: Enterprise 2.0 is more a state of mind than a product you can purchase.
- Lesson #4: Most businesses still need to educate their workers on the techniques and best practices of Enterprise 2.0 and social media.
- Lesson #5: The benefits of Enterprise 2.0 can be dramatic, but only builds steadily over time.
- Lesson #6: Enterprise 2.0 doesn’t seem to put older IT systems out of business.
- Lesson #7: Your organization will begin to change in new ways because of Enterprise 2.0. Be ready.”

Und, einmal in Schwung gekommen, bringt er die Merkmale von Enterprise 2.0 auf einen einprägsamen Begriff: FLATNESSES!

hinchcliff_2007.gif

Dion Hinchcliffe, ZDNet, 22 Oktober 2007

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A 14-year-old Talks Educational Technology

Posted on 24 October 2007 by jrobes

“‘Arthus’ is the web name of a 14-year-old student in Vermont who has recently become actively involved in the online dialog about educational technology. I find his voice an interesting–maybe a critically important–addition to the discussion. To me, Arthus is not representative of most 14-year-olds, but is representative of the kind of independent, engaged, proactive, and self-directed learner we often think will thrive in the flattened and connected world of the Internet.”

Ein unaufgeregtes, sehr informatives Interview (mp3 und Zusammenfassung). Lektüre bzw. Anhören lohnen sich! (via Timo Off)
Und jetzt geht es auf nach Berlin!
Steve Hargadon, infinitethinkingmachine, 22 Oktober 2007

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Der genetische Code des persönlichen Erfolgs

Posted on 23 October 2007 by jrobes

Der Artikel - schon der Titel legt es nahe - ist Überblick und Ratgeber zugleich. Ausgangspunkt ist die Frage, wie denn persönliches und organisationales Wissensmanagement in Einklang zu bringen sind, gerade in Zeiten, in denen klare Zuordnungen (Arbeitgeber/ Arbeitnehmer) und Aufteilungen (Arbeitszeit/ Freizeit) zunehmend verschwinden. Es folgt - als Ergebnis einer Expertenbefragung - eine Aufteilung des persönlichen Wissensmanagements in sieben Handlungsfelder:
- Persönliche Ziele
- Lernen
- Persönliche Kompetenzen
- Netzwerke und Beziehungen
- Biologischer Lebensrhythmus
- Dokumentieren und ordnen
- Hilfsmittel

Zum letzten Punkt heißt es: “Die Zukunft liegt dabei in semantischen, serviceorientierten Technologien, die mit der Universalschnittstelle Webbrowser zu einem persönlichen Knowledge-Desktop ausgebaut werden können.”
Renate Willfort und Reinhard Willfort, wissensmanagement online, Oktober 2007

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Karlsruher SC erstellt als erster Bundesligist eine Wissensbilanz

Posted on 22 October 2007 by jrobes

Der Karlsruher SC hat eine Wissensbilanz erstellt! KSC-Vizepräsident Rainer Schütterle dazu: “Wir möchten neue Wege gehen und als finanzschwacher Verein bewusst in die Auseinandersetzung mit immateriellen Vermögenswerten und deren Steuerbarkeit gehen, um so auch längerfristig im Wettbewerb mit finanzstarken Vereinen national und international bestehen zu können.” Und weiter sagt er: “Konkret versprechen wir uns von der Wissensbilanz nicht nur eine Unterstützung in der Außendarstellung des Vereins, z.B. bei Sponsoren oder bei der Lizenzierung der DFL, sondern vor allem eine Nutzungsmöglichkeit als internes Steuerungsinstrument, um auch hier fit für die Zukunft zu sein.”

Leider wird man an dieser Stelle mit seiner Neugierde allein gelassen. Denn die erstellte Wissensbilanz wird der Öffentlichkeit noch nicht vorgestellt. Schade!! Bleiben einem bis dahin nur die bewährten Seiten des BMWi zur “Wissensbilanz - Made in Germany”, des Arbeitskreises Wissensbilanz sowie das Wissensbilanz-Blog und Robert Freund’s Weblog. Immerhin!
Karlsruher SC, 12 September 2007

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“Effectiveness of Technology - Does new technology add to the quality of education?”

Posted on 19 October 2007 by jrobes

Der Economist hat eine interessante Debatte im “Oxford-style” eröffnet. Zwei Kontrahenten nehmen dabei gegensätzliche Positionen ein, jeder Leser darf eine Woche lang kommentieren und werten, und ein Moderator vermittelt. Am 15. Oktober wurde die Diskussion eröffnet, am 23. Oktober wird ein Sieger gekürt.Ausgangspunkt der Debatte ist das folgende Statement: “This house believes that the continuing introduction of new technologies and new media adds little to the quality of most education.” Gestützt wird dieses Statement von Sir John Daniel, President und Chief Executive Officer of The Commonwealth of Learning, der das Potenzial neuer Technologien vor allem darin sieht, mit ihrer Hilfe “higher volume, consistent quality, lower cost” zu erreichen. Und hier fehlen ihm in der Bildung entsprechende Belege. Die Ausnahme: UK Open University.
Auf der anderen Seite steht Robert Kozma, Emeritus Director und Principal Scientist am SRI International. Allerdings fällt ihm zum Stichwort nicht viel mehr ein, als an die Mehrheit empirischer Studien zu erinnern, die heute einen positiven Einfluss von Bildungstechnologien auf den Lernerfolg ausweist.

Bei inzwischen weit über 100 Anmerkungen darf man gespannt sein, wie sich die Debatte weiterentwickelt.
The Economist Debate Series: Education, 15 - 23 Oktober 2007

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Harnessing the power of informal employee networks

Posted on 19 October 2007 by jrobes

Zuerst präsentieren die Berater von McKinsey hier ein Ergebnis ihrer Beobachtungen und Analysen: “… how much information and knowledge flows through them [social and informal networks] and how little through official hierarchical and matrix structures.” Doch obwohl diese informellen Strukturen für den Arbeitsalltag unverzichtbar sind, haben sie doch einen gravierenden Nachteil: “… they can’t be managed.”

Und an dieser Stelle kommen die Autoren mit einem interessanten Vorschlag: Wenn man informelle Netzwerke nicht managen kann, muss man eben formelle Netzwerke daneben setzen! “To formalize a network, the company must define who will lead it — that is, the network owner — and make that leader responsible for investing in the network to build its collective capabilities, such as knowledge that is valuable for all members. The company can facilitate the development of a formal network by providing incentives for participating in it (such as community building off-sites) and for contributing to it (such as recognition for people who contribute distinctive knowledge).”

Mit diesem Ansatz argumentieren die Autoren explizit gegen komplexe Matrixstrukturen, die auch heute die Orgcharts vieler Großunternehmen dominieren. Warum aber das Stichwort “Communities of Practice” nicht fällt, bleibt ein Geheimnis.
Lowell L. Bryan, Eric Matson und Leigh M. Weiss, McKinsey Quarterly, 4/2007 (Registrierung erforderlich)

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ROI and Metrics in eLearning

Posted on 18 October 2007 by jrobes

In der aktuellen LEARNTEC/ SCIL Trendstudie zum “Bildungsmanagement in Unternehmen” geht es erst auf den Plätzen 15 und 16 um die Frage nach dem Wertschöpfungsbeitrag der Bildung - aber mit steigender Tendenz im Vergleich zur letzten Befragung. Da kommt diese Artikelsammlung vielleicht gerade recht. Alle Resourcen sind übrigens online zugänglich. Und Jay Cross spendiert einen kritischen Kommentar und den Link auf das passende Kapitel seines Buches “Informal Learning”: “Show me the money”.
Tony Karrer, eLearning Technology, 16 Oktober 2007

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Top-Ten Teaching and Learning Issues, 2007

Posted on 18 October 2007 by jrobes

Einige Handlungsaufforderungen des EDUCAUSE Advisory Committee for Teaching and Learning (ACTL), bei denen man im Hinterkopf haben sollte, dass der Fokus auf der “academic technology profession” liegt. Obenan steht “Creating a culture of evidence”, und das meint: Immer mehr Amerikaner besuchen Hochschulen und Colleges, immer mehr mussten sie in den letzten Jahren dafür zahlen und um so größer sind die Erwartungen an das Hochschulsystem, ihre Prozesse und Resultate transparent zu gestalten. “Accountability” heißt das Stichwort.
John P. Campbell, Diana G. Oblinger u.a., EDUCAUSE Quarterly, Vol. 30, Nr. 3, 2007

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Was die Kunst weiß und die Wissensgesellschaft nicht wissen will

Posted on 17 October 2007 by jrobes

“Widerstand. Macht. Wissen”, so titelt der Bildpunkt, die Zeitschrift der IG Bildende Kunst, sein aktuelles Heft. Es geht vor allem um unsere Vorstellungen von Wissen. In diesem Artikel beklagt zum Beispiel die Autorin, dass wir mit einem “veralteten Wissensbegriff” arbeiten, der viele Wissensarten ausblendet. Nicht zuletzt das, was die Autorin “künstlerisches Wissen” nennt. Aber können wir uns dieses Ausblenden leisten, wenn es uns wirklich um Innovation, Kreativität und Ideen geht?

“Vom Wissen der Künste lernen, heißt also nicht nur, von ihren „Wissen-Was“ profitieren, um sich von ihren ungewohnten, oft sperrigen Sichtweisen auf neue Ideen bringen zu lassen. Sondern auch aus ihrem „Wissen-Wie“ Nutzen zu ziehen, aus ihren Techniken, ihren eigenen Zugängen zur Entwicklung von Neuem, aus ihrem Einsatz von Kreativität, aus ihrem Wagnis, Ungewohntes und Verdrängtes zu erschließen. Hier liegen die Stärken künstlerischen Wissens.”
Sabine Ammon, Bildpunkt, Herbst 2007

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e-teaching.org sponsored by Baden-Württemberg

Posted on 16 October 2007 by jrobes

Am Freitag kam die Meldung rein: Das Informationsportal e-teaching.org wird weiter gefördert und zwar vom Land Baden-Württemberg. Das ist eine gute Nachricht! Ein zukünftiges baden-württembergisches Landesportal macht den Deal rund und auch sonst kündigen die Betreiber für ihre Partnerhochschulen einige Neuerungen an: weitere Möglichkeiten der Vernetzung, eine Projektdatenbank, erste Berührungen mit dem semantischen Netz. Und da viele Informationen auch denen offen stehen, die nicht täglich im akademischen Milieu verkehren, gebe ich diese Nachrichten gerne weiter.
e-teaching.org, Newsletter-Sonderausgabe Community, 12 Oktober 2007 (pdf)

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Starten statt warten: Auswirkungen des Web 2.0 auf Finanzdienstleister

Posted on 15 October 2007 by jrobes

Meine enge Verbundenheit mit der Finanzbranche ist ja kein Geheimnis. Insofern habe ich natürlich die aktuelle Publikation der Deutsche Bank Research wieder mit Interesse gelesen. Vorneweg: Es gibt nur wenige Think Tanks hierzulande, die sich so konsequent und kontinuierlich mit aktuellen Trends und ihren Auswirkungen auf Unternehmen beschäftigen! Und unter dem Stichwort “Megathema Digitale Ökonomie” ja bereits einige Studien versammelt haben!

Was steht nun in diesem Report? Zum einen beschreiben die Autoren, wie sich im Zeichen von Web 2.0 an vielen Stellen Märkte wandeln, wie sich die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Kunden ändert und wie eine Reihe von Unternehmen diese Möglichkeiten bereits für neue Dienste und Angebote einsetzen. Als Beispiele im Finanzbereich werden P2P-Kreditplattformen sowie innovative Bezahlsysteme genannt. Zugleich wird auf die regulatorischen Anforderungen hingewiesen, die Finanzdienstleister auf ihrem Weg zum Web 2.0 zu beachten haben. Policies für Mitarbeiter und ein Monitoring der neuen Internet-Öffentlichkeit werden empfohlen.

Was fehlt (und hoffentlich im nächsten Report steht)? Der Einsatz von Web 2.0 in der internen Kommunikation, dem nur wenige, kurze Sätze gewidmet sind. Und der Einsatz von Wikis, Weblogs und anderen Diensten als Bausteine eines Web 2.0-gestützten Wissensmanagements, der überhaupt nicht erwähnt wird. Die Case Study über Dresdner Kleinwort Wasserstein sowie der Artikel von Andrew McAfee wären doch ein schöner Einstieg!?
Stefan Heng, Thomas Meyer und Antje Stobbe, dbresearch, 15 Oktober 2007 (pdf)

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eLearning Technology: eLearning Defined

Posted on 15 October 2007 by jrobes

Fast hätte ich diesen Beitrag übersehen: Tony Karrer wirft hier einige Definitionen von “e-Learning” und ein Fragezeichen in die Runde. In den meisten Definitionen, so Tony Karrer, steckt viel “training”, viel “content delivery”. Aber wo fängt z.B. “knowledge management” an?

Einige Leser haben geantwortet. Jay Cross, der “Erfinder” des Begriffs, sagt, Definitionsfragen sind Zeitverschwendung und lenken von den wichtigen Dingen (”performance”!) ab. Und Clark Quinn ergänzt:
“It’s so much more than training: it’s supporting the practitioners and experts as well as the novices. It’s about all forms of support (our technology includes paper, ok?). We need a term that differentiates human performance (without throwing in the ‘human’ bit, cognitive or something) from financial performance (but aligns with it).”
Tony Karrer, eLearning Technology, 5 Oktober 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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