Posted on 10 September 2007 by jrobes
“Die Basisversion des Wikis ist Resultat der Gruppenarbeit ‘Wissensmanagement und Web 2.0′ im Rahmen des NKD Wissensmanagement 2006/07 am Institut für Kommunikationsforschung (IKF) Luzern”, heißt es auf der Hauptseite. Was vorliegt, ist eine systematische und gut verlinkte Übersicht zum Thema. Die Titel der einzelnen Themenseiten lauten:
- Wissen
- Wissensmanagement
- Bausteine des Wissensmanagements
- Web 2.0
- Wissensmanagement 2.0
- Umfrage Wissensmanagement 2.0
- Wissensbilanzierung
- Zukunftsbetrachtungen
Zum Informieren, Stöbern und Ergänzen.
Mike Cobo, Hans Fischer, Markus Rahm, Jürgen Schöllmann und Michael Wegmüller, www.rolotec.ch, 2007
[Kategorien: Knowledge Management, Web 2.0, Weblogs, Wikis]
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Posted on 07 September 2007 by jrobes

Wir schreiben das Jahr 1997, als Weblogs ihren Begriff fanden. Und hier ist der Beleg, dass wir alles Jorn Barger verdanken (wobei ich einfach mal davon ausgehe, dass die Person auf diesem Foto, die “John” Barger heißen und 1952 geboren sein soll, jener “Jorn” Barger ist, der laut Wikipedia 1953 geboren ist). Das Ganze findet sich in einer “Geschichte des Internets”, die auf 142 Folien präsentiert wird. Sehenswert! Part 2, der in der Gegenwart ansetzen müßte, steht noch aus. (via Stephen Downes)
Trebor Scholz, collectivate.net, 7 September 2007
[Kategorien: Zukunft des Internet]
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Posted on 07 September 2007 by jrobes
Das Thema brennt vielen auf den Nägeln: Wie kann man einmal im Unternehmen erworbene Expertise anderen Mitarbeitern zukommen lassen? Wie könnte heute (Web 2.0!) eine entsprechende Plattform aussehen, die dieses Ziel unterstützt? Und unter welchen Bedingungen sind Mitarbeiter bereit, hier aktiv ihr Wissen weiterzugeben bzw. das anderer zu nutzen?
Die großen Fragen also, und Johannes Müller, Siemens Schweiz, skizziert mit “References@SBT” eine interessante Lösung. Dabei entspricht der Einstieg sicher nicht der reinen Lehre: “Instead of writing concepts and specifications and having time-consuming discussions with a lot of colleagues, the application was quickly designed and implemented by one single person, and the database was filled with about ten contributions as initial content.”
Aber es ging, Gott sei Dank, weiter, so dass der Autor heute beschreiben kann, wie auf der Plattform die Inhalte strukturiert sind, welche Möglichkeiten Nutzer haben, darauf zuzugreifen, den Nutzen der Informationen zu bewerten und Kontakt zu den jeweiligen Autoren aufzunehmen. Überhaupt will References@SBT vor allem eines, “to connect people and to let them communicate with each other - just in the sense of a social networking tool.” RSS und Alerts sind daher selbstverständliche Bausteine der Lösung. Und, last but not least, auch die Beteiligung und das Feedback der Nutzer stimmen, wie erste Auswertungen zeigen.
Ein empfehlenswerter Artikel, weil er sehr unprätentiös viele hilfreiche Dinge anspricht. Nur was den Aufwand betrifft, die vorgestellte Lösung zu entwickeln, anzupassen sowie notwendige Abstimmungsprozesse zu managen, hätte ich mir noch ein paar Zeilen gewünscht.
Johannes Müller, in: Proceedings of the 2007 International Conference on Knowledge Management, Wien, August 2007, Seite 55-64
[Kategorien: Knowledge Management]
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Posted on 07 September 2007 by jrobes
“Nutzen Sie regelmäßig einen Blog?” Vielleicht ist das die interessanteste Frage dieser Studie. Weblogs und Podcasts sind als Themen also “angekommen”, wenn es um das Lernverhalten von Führungskräften geht. Okay, bei den positiven Antworten (3,6 Prozent) mag in diesem Punkt noch etwas Spielraum sein, aber immerhin!
Insgesamt 360 Antworten konnten die Autoren der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft auswerten. Nichts Spektakuläres, eher für jeden etwas, je nach Perspektive. Die Herausgeber heben z.B. hervor, dass “67 Prozent meinen, dass den Themen Lernen und Weiterentwicklung in deutschen Unternehmen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird”. (via business-wissen.de)
Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft, 2007
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Posted on 06 September 2007 by jrobes
Der Titel gibt zwar eine ökonomische Perspektive vor. Aber wenn dann in diesem Policy Brief des OECD einige Handlungsfelder des Lebenslangen Lernens angesprochen werden, geht es vor allem um politische Aufgaben und individuelle Verantwortung. Interessant sind die kurzen Ländervergleiche. Und unter der Zwischenüberschrift “What challenges lie ahead?” heißt es:
“Mass education expanded dramatically in the 20th century, providing ever more schooling to ever more people. In developed countries today, compulsory education is finally reaching its natural limits in terms of the length of time young people are prepared to spend in school. In the future, then, increases in the supply of human capital will rely less on expanding the quantity of education and more on improving the quality of learning.”
Wie Letzteres aussehen könnte, wird leider nicht weiter ausgeführt.
OECD, Juli 2007
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Posted on 06 September 2007 by jrobes
In der Juli-Ausgabe von brand eins gibt es mehrere Artikel, die sich damit beschäftigen, ob und wie uns neue Technologien in Alltag und Office unterstützen können. Und wo sie möglicherweise das Gegenteil bewirken. Verschiedene Studien und ihre Ergebnisse werden hier angeführt: dass Büromenschen z.B. “im Schnitt 2,1 Stunden am Tag verbummelten, weil sie abgelenkt waren”; oder dass sich an anderer Stelle Wissensarbeiter im Schnitt gerade 11 Minuten mit einer Aufgabe beschäftigen konnten, bevor sie durch eine neue Information unterbrochen wurden. Wenn etwas in diesem netten Fluss von Argumenten und Daten, die der Artikel bietet, deutlich wird, dann vielleicht, dass uns heute noch die Maßstäbe und Handlungsstrategien fehlen, um mit diesen Entwicklungen souverän umzugehen. “Es ist der Zugzwang, den ständige Erreichbarkeit mit sich bringt. Und der bedeutet, auf Informationen immer schneller reagieren zu müssen”, wird ein Soziologe treffend zitiert.
Thomas Ramge, brand eins, 7/2007
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Posted on 06 September 2007 by jrobes
Nach zwei Wochen Urlaub versuche ich immer noch, mich wieder in meine Projekte, Aufgaben und Lektüreroutinen hineinzufinden. Einiges hat sich angesammelt. McKinsey z.B. wird nicht müde, Unternehmen mit der neuen Wirklichkeit zu konfrontieren. Vor kurzem erst haben sie eine Untersuchung publiziert, die das Interesse vieler Unternehmen an einem Mehr an “user collaboration” unterstreicht (”How businesses are using Web 2.0: A McKinsey Global Survey”). An anderer Stelle geben sie Investment-Bankern (!) Ratschläge zur besseren Nutzung ihrer Netzwerke (”Connecting employees to create value in investment banks”).
Auch im vorliegenden Artikel weist der Autor darauf hin, dass mehr und mehr Unternehmen zwar wollen, aber nur die Wenigsten eine Vorstellung davon haben, was ihre Mitarbeiter motiviert mitzumachen. Ein paar kurze Handreichungen folgen, und wer braucht in diesen Zeiten nicht mal eine Referenz, die zählt? (Danke, Herr Pitz!)
Jacques R. Bughin, The McKinsey Quarterly, August 2007 (Registrierung erforderlich)
[Kategorien: Web 2.0, Social Software]
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