Categorized | Wikis


Das Wikipedia-Phänomen

Posted on 21 September 2007 by jrobes

“Oft scheitern Wiki-Seiten, denn es reicht meist nicht nur die Idee und die Software, damit sich eine Community entwickeln kann, die ein Wiki benötigt, um nachhaltig zu funktionieren. Genau wie der Erfolg Wikipedias nicht vorhergesagt werden konnte, ist es bislang unmöglich, Erfolgsaussichten und die dafür entscheidenden Bedingungen hinsichtlich anderer ähnlich komplexer Wiki-Projekte zu prognostizieren.”

Dem ersten Satz stimme ich zu, der zweite kann leicht missverstanden werden. Denn sowohl erste Analysen der Wikipedia-Entwicklung als auch die jahrelange Beschäftigung mit Communities haben uns eine Reihe von Einsichten und Erkenntnisse über die Dynamik realer wie virtueller Gemeinschaften gebracht. Auf ihnen können wir aufbauen.

Doch das steht nicht im Mittelpunkt dieses Artikels. Hier bewertet der Autor kurz rückblickend drei Haupteinwände, die gegen Wikipedia vorgebracht wurden, und weist auf die nächte anstehende Herausforderung hin: Experten für eine Mitarbeit zu gewinnen und dafür ein effektives Qualitätsmanagement zu entwickeln.
Ingo Frost, community-of-knowledge, 17 August 2007
[Kategorien: Wikis]

Popularity: 10% [?]

1 Comments For This Post

  1. Peter Sprenger Says:

    Hallo Herr Robes,

    ich finde den Satz (der ja nicht von Herrn Frost erstmals formuliert wurde, sondern sich mit der Einschätzung der Wikipedia-”Betreiber” um eine Qualitätsverbesserung deckt), dass zukünftig insbesondere Experten für die Mitarbeit gewonnen werden müssen, ebenfalls sehr interessant. Zeigt er doch besonders deutlich, wie sich erfolgreiche Communities voraussichtlich langfristig entwickeln: sie “professionalisieren” sich. Dabei stellt die Geschichte von Enzyklopädien in den letzten 2000 Jahren ein gutes Vorbild dar: waren in der Antike die meisten Enzyklopädien eher die Arbeit Einzelner und oft auch thematisch noch eingeschränkt, wurden sie später insbesondere ideologischgeprägt (mittealterliche Enzyklopädien hatten eine der Kirchenlehre angemessene Struktur), um sich in der Aufklärung allmählich zu einem Werk von Expertengruppen zu wandeln. Wie seinerzeit bei teuren Fortsetzungswerken üblich wurden diese Veröffentlichungen über langfristig geschlossene Subskriptionsverträge finanziert. Doch da auch dies nur bedingt funktionierte und die Autoren der Enzyklopädien immer Gefahr liefen, sich beim Erarbeiten eines Artikels oder Buches in dem durch

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

Hochschulforum Digitalisierung Gruppenbild

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

13:30:41

13:14:02

sportograf-43743811

See all photos