Enterprise 2.0: Web 2.0 und eLearning 2.0 in Unternehmen

Posted on 18 September 2007 by jrobes

Heute war ich auf Einladung der Arbeitsgruppe Interaktive Medien (AGIM) im neuen Lufthansa Aviation Center am Frankfurter Flughafen und habe versucht, die Vorlage der Gastgeber (siehe Titel) aufzunehmen. Die AGIM ist einer von vielen industriellen e-Learning-Arbeitskreisen, die sich in den neunziger Jahren gebildet (und bis heute durchgehalten) haben. Die Slides geben einen Überblick über meinen Vortrag. Mit “Enterprise 2.0″ nehme ich im Wesentlichen die Frage auf, was Web 2.0 & Social Software für Unternehmen intern, ihr Wissensmanagement und ihre Weiterbildung, bedeuten können. Die “richtigen” Stichworte liefert meines Erachtens die Diskussion, die Harvard-Professor Andrew McAfee mit seinem Artikel “Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration” im Frühjahr letzten Jahres losgetreten hat. Nicholas Carr (”Is Web 2.0 enterprise-ready?”) und Thomas Davenport (”Why Enterprise 2.0 Won’t Transform Organizations”) füllen gut den Part der Skeptiker.

Ansonsten war der Zeitplan straff, die Zahl meiner Folien etwas zu groß, aber die Fragen der Teilnehmer machten mir noch einmal deutlich, dass wir uns mitten in einer Phase der Orientierung befinden. Etwas Unsicherheit gehört dazu. Das betrifft zum Beispiel die Frage, wie man formelle Weiterbildung (Kurse und WBTs) und Web 2.0-Tools sinnvoll in einen gemeinsamen Rahmen bekommt. Oder den Punkt, wie eine intelligente Intranet-Suche aussieht, die die Mitarbeiter schnell und genau zu den Informationen führt, die sie gerade benötigen.
Das betrifft aber auch viele Bildungsmanager persönlich, die kaum noch Zeit, Mittel und Möglichkeiten sehen, sich mit den neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen - und diese fehlenden Ressourcen auch bei ihren Mitarbeitern vermuten. Kleine Schritte sind also angesagt.
Jochen Robes, Slideshare, 18 September 2007
[Kategorien: enterprise 2.0, Web 2.0, e-learning 2.0]

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4 Comments For This Post

  1. Gerhard Doppler Says:

    Die Frage, wie man Kurse und WBTs mit Web 2.0-Tools sinnvoll kombinieren kann, interessiert mich brennend.

    Es wäre schön, wenn Sie uns hier einige weitere Informationen (z.B. Ihre Antworten) zur Verfügung stellen könnten.

    Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Doppler

  2. Jochen Robes Says:

    Guter Punkt, Herr Doppler! Ich bin diese Woche “dicht”, werde den Ball aber in den nächsten Tagen einmal aufnehmen.
    Gruß, JR

  3. Lore Reß Says:

    > wie formelle Weiterbildung (Kurse und WBTs) und Web 2.0-Tools zusammenpassen können?

    da gibt es sehr interessante Lösungen, z. B. WBT + kontinuierlichen Blog zum Thema. D.h., das WBT steht z. B. 12 Monate online. in dieser Zeit wird von Fachfrau/mann ein Blog - mit Einladung zum Kommentieren - zum Thema geführt: bildet Community-Gefühl und inspiriert zum Gedankenaustausch.
    Oder die Aufgaben im WBT müssen im (Gruppen)Blog gelöst werden ….. nur mal so zur Anregung.

  4. Christoph Goetsch Says:

    Guten Tag
    Ich habe mich in meiner Masterarbeit mit genau diesem Thema eingehend beschäftigt. Falls es Sie interessiert, werfen Sie doch mal einen Blick rein:

    http://www.slideshare.net/cgoetsch/blendedlearning2null

    Freundliche Grüsse

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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