Archive | September, 2007

Making the Business Case for Informal Learning

Posted on 28 September 2007 by jrobes

“How can I demonstrate the value of Informal Learning?” Diese Frage reizte Jay Cross zu einer kurzen Intervention. Besonders gut gefallen hat mir der Hinweis: “If whatever informal learning intervention you are proposing doesn’t have such an obvious payback that you can explain the value proposition on the back of a napkin, pick another project.”

Dann einige kurze Beispiele (”Sales force readiness”, “Eliminate bureaucracy”, “Conversation”), bevor Jay sich der Million-Dollar-Frage stellt: Wie kann man den Erfolg solcher Maßnahmen messen? Wie kann ich informelles Lernen dem Management verkaufen? Seine Antwort ist etwas länger und geht in diese Richtung:
“This morning, someone asked me how to measure informal learning with an LMS. Another proposed using questionnaires to capture the amount of time people spent on informal learning. Folks, this is like trying to tell time with a thermometer. Any results you get are guaranteed to be worthless.”
Jay Cross, Internet Time Blog, 27 September 2007

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“I am impressed with the value the EU has placed on technology-based learning”

Posted on 28 September 2007 by jrobes

Marc Rosenberg (”Beyond E-Learning”), Keynote Speaker auf der EU eLearning-Konferenz in Lissabon am 15./16. Oktober, beantwortet hier einige Fragen zum Stand von e-Learning, e-Learning 2.0 und entsprechenden Anforderungen an das Instructional Design. Am besten haben mir die folgenden Sätze gefallen:

“Have you learnt something new and important through e-learning during the last few years? Could you assess the positive and negative aspects of this personal process?
I must admit that I have not been the biggest fan of online courseware. I have used some programs that have been wonderful, but many more that have been mediocre at best. What I have learned is that the web itself is a wonderful learning device. Every day, I learn something new just by exploring the web. Imagine if we could channel this type of value into what we do.”

Interview mit Marc Rosenberg, elearningeuropa.info, 12 September 2007
[Kategorien: e-learning]

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Nur integriertes Wissensmanagement ist nachhaltig!

Posted on 27 September 2007 by jrobes

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Der von den Autoren hier vorgestellte Ansatz beschreibt eine Ideallinie des Wissensmanagements. Integriert werden die verschiedenen Handlungsfelder (Kompetenz, Inhalte & Kontext, Zusammenarbeit, Kultur) sowie die drei Ebenen des Wissensmanagements (Strategien, Prozesse, Systeme). Was sich hinter diesen Bausteinen verbirgt und wie sie sich in einer Gesamtarchitektur zusammenfügen, stellen die Autoren ausführlich dar. Dann folgt ein weiteres Kapitel, das auf die “Unterstützung des Wissensmanagements durch Social Software” eingeht.

Und hier wird es schwierig. Denn das “integrierte Wissensmanagement” ist Top-Down-Management, in dem Strategie, Prozesse und Systeme aufeinander abgestimmt sind. Horizontale und vertikale Integration greifen ineinander. Wie aber passen Web 2.0-Technologien in dieses Bild? In diesem Research-Report ist kurz von “neuen Impulsen” die Rede, bevor die Eigenschaften und Möglichkeiten von Social Software näher beschrieben werden. Auf Potenziale wie Grenzen von Bottom-Up-Prozessen im Unternehmenskontext, auf entstehende Reibungen und Bruchstellen wird nicht eingegangen. Die “Enterprise 2.0-Debatte” ist da leidenschaftlicher!
Gerold Riempp und Stefan Smolnik, dbresearch, 13 September 2007 (pdf)
[Kategorien: Knowledge Management]

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More on informal learning

Posted on 26 September 2007 by jrobes

“How can we support informal learning?”, hat Graham Attwell gefragt und einige interessante Antworten erhalten. Nein, keine fertigen How-To-Listen, eher kurze Statements, z.B.:

“By giving them licence to use more (any type of) social networking.” (David Wheeler)

“a) Making it easy to find useful resources for anyone in the organization
b) Making it easy to make connections among people in the organization and sharing their knowledge
c) Encouraging everyone to learn what he needs or likes most in their job.”
(David Delgado)
Graham Attwell, the wales-wide web, 17 September 2007

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E-Learning 2.0 in Development

Posted on 26 September 2007 by jrobes

Ab und zu sollte man den Schöpfer des Begriffes “e-Learning 2.0″ selbst zu Wort kommen lassen, und wenn es nur darum geht sich zu vergewissern, dass die Spur noch stimmt: “The idea is that learning is not based on objects and contents that are stored, as though in a library. Rather, the idea is that learning is like a utility - like water or electricity - that flows in a network or a grip, that we tap into when we want.”

Und dann beschreibt er “e-Learning 2.0″ mit Begriffen wie “learner centered”, “immersive learning”, “connected learning”, “game-based learning”, “workflow (informal) learning”, “mobile learning” - bevor er einige Slides ganz dem Thema “Personal Learning Environments” widmet. Das Ganze hat Stephen Downes kürzlich vorgetragen auf Brandon Hall’s “Innovations in Learning”-Konferenz, also im Herzen des industriellen e-Learning-Marktes! Zum Stöbern.
Stephen Downes, OLDaily, 25 September 2007
[Kategorien: e-learning 2.0]

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Bologna in Zeiten des Web 2.0. Assessment als Gestaltungsfaktor

Posted on 25 September 2007 by jrobes

Ob Bologna, Web 2.0 oder Assessments: In Verbindung mit der gegenwärtigen Situation der Hochschulen liefert jeder dieser Begriffe garantiert Stoff für einen längeren Artikel. Mindestens. Gabi Reinmann hat etwas riskiert und alles zusammen in einen einzigen Arbeitsbericht gepackt. Dabei stellt sie konsequent die Möglichkeiten, die die Begriffe versprechen, der Realität gegenüber, die in den meisten Fällen diesen Möglichkeiten hinterherhinkt, quer zu ihnen läuft oder ihre Umsetzung gar systematisch verhindert.

Was sie bei dieser Gegenüberstellung leitet, sind der Kompetenzbegriff und das Konzept der Kompetenzorientierung, das auch Bologna proklamiert und Web 2.0 verspricht. Und Assessments?
“Wie war das doch gleich mit den Zielen von Bologna? Output- und Kompetenzorientierung? Was für einen „Output“ erfassen und bewerten wir mit Klausuren und anderen standardisierten Prüfungsformen? Kompetenzen? Wohl eher nicht. Und was kommt bei den Studierenden an? Vor allem Widersprüchliches, denn: Wir versprechen ihnen, sie mit Bologna auf berufliche Anforderungen, also aufs Problemlösen in der Praxis vorzubereiten, prüfen aber fast ausschließlich die Reproduktion von Fakten. Und noch schlimmer: Wir stellen ihnen effektive Förderung – mitunter sogar Eliteförderung – in Aussicht, betreiben aber mit dem gegenwärtigen Assessment vor allem eines: nämlich Selektion.”

Gabi Reinmann schließt, indem sie Web 2.0-Technologien und -Nutzung sowie Assessments zusammenführt und für ein “Blended Assessment” wirbt. Ein spannendes Thema! Und es lässt sich in Richtung Kompetenzmessung und -bilanzierung trefflich weiterführen …
Gabi Reinmann, Arbeitsbericht Nr. 16, Universität Augsburg, Medienpädagogik, September 2007 (pdf)

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Wo geht’s bitte zur E-University? Organisationsentwicklung und E-Learning an deutschen Hochschulen

Posted on 24 September 2007 by jrobes

Ulrich Schmid, Geschäftsführer des Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), war vor einigen Tagen Gast im Live-Chat von e-teaching.org und hat sich dort den Fragen rund um die Themen Hochschulentwicklung und e-Learning gestellt. Wer das Ganze wie ich leider verpasst hat, kann jetzt Fragen und Antworten nachlesen. Viele Themen werden angesprochen - von der Verankerung von e-Learning an deutschen Hochschulen bis zu Fragen des Web 2.0. Ein kurzer Ausschnitt der interessanten Diskussion:

duck: E-Learning bereitet ja auch auf das Berufsleben vor. Internationale Sitzungen per Internetkonferenz sind nicht unüblich. Bereiten die Hochschulen darauf vor?

Ulrich Schmid: Das halte ich für einen ganz wichtigen Gesichtspunkt, den wir bisher noch gar nicht diskutiert haben. Ich glaube, es gehört inzwischen zu den grundlegenden Kompetenzen, die man in einem Studium erwerben muss, mit IT-basierten Wissensumgebungen umzugehen und diese erfahrenen und erlernten Techniken auch in die Berufswelt hinein zutragen. Das erwarten die Unternehmen, manche setzen es auch voraus. Diese E-Learning-Kompetenz gehört meines Erachtens ganz wesentlich zur Employability, die Hochschulen ihren Studierenden ja zunehmend versprechen.”
Ulrich Schmid im Chat-Interview, e-teaching.org, 7 September 2007
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

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Lernen in Unternehmen heute - aktuelle Trends

Posted on 24 September 2007 by jrobes

Am Samstag war ich Gast im Medical Solutions Training Center der Siemens AG in Erlangen. Anlass war die Auszeichnung von ca. 50 Trainern zu “Siemens Professional Trainern”, genauer gesagt, die feierliche Übergabe der Zertifikate. Ich war gebeten worden, im Rahmen dieser Veranstaltung etwas über Trends in der betrieblichen Weiterbildung zu erzählen. Also etwas über das “andere” Lernen, das sich außerhalb der formellen Trainings, der Seminare, Workshops und Kurse abspielt. Meine Stichworte waren u.a. Kompetenzen, informelles Lernen, Communities, Web 2.0 und digital natives. Und ich hatte das Gefühl, dass man bei Siemens offen für diese Entwicklungen ist. Vor allem die Möglichkeiten, ja, Notwendigkeiten, Kommunikation und Informationsaustausch in Netzwerken und Communities zu fördern, wurde mehrmals an verschiedenen Stellen betont.

Einmal in Erlangen gab es am Vorabend gleich eine Preview dieses Vortrages in den Räumen der Cogneon GmbH, die Gastgeber des Wissensmanagement-Stammtisches Mittelfranken waren. Dass dort an einem Freitag Abend über 20 Interessierte zusammenkamen, hat mich überrascht und gefreut!
Jochen Robes, Slideshare, 24 September 2007
[Kategorien: Kompetenzen, Informelles Lernen, Online-Communities, Web 2.0, digital natives/ net generation, Trends in der Weiterbildung]

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Das Wikipedia-Phänomen

Posted on 21 September 2007 by jrobes

“Oft scheitern Wiki-Seiten, denn es reicht meist nicht nur die Idee und die Software, damit sich eine Community entwickeln kann, die ein Wiki benötigt, um nachhaltig zu funktionieren. Genau wie der Erfolg Wikipedias nicht vorhergesagt werden konnte, ist es bislang unmöglich, Erfolgsaussichten und die dafür entscheidenden Bedingungen hinsichtlich anderer ähnlich komplexer Wiki-Projekte zu prognostizieren.”

Dem ersten Satz stimme ich zu, der zweite kann leicht missverstanden werden. Denn sowohl erste Analysen der Wikipedia-Entwicklung als auch die jahrelange Beschäftigung mit Communities haben uns eine Reihe von Einsichten und Erkenntnisse über die Dynamik realer wie virtueller Gemeinschaften gebracht. Auf ihnen können wir aufbauen.

Doch das steht nicht im Mittelpunkt dieses Artikels. Hier bewertet der Autor kurz rückblickend drei Haupteinwände, die gegen Wikipedia vorgebracht wurden, und weist auf die nächte anstehende Herausforderung hin: Experten für eine Mitarbeit zu gewinnen und dafür ein effektives Qualitätsmanagement zu entwickeln.
Ingo Frost, community-of-knowledge, 17 August 2007
[Kategorien: Wikis]

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Studieren 2.0

Posted on 20 September 2007 by jrobes

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nur einen kurzen Hinweis auf die Online-Dokumentation der gemeinsamen Tagung von GMW und Campus Innovation 2007 bringen. Aber dann bin ich - Gott sei Dank! - bei der Keynote von Norbert Bolz hängengeblieben. Thema sind das Web und die Logik der Netzwerke: Diese, so Bolz bewundernd, steckt in “the strengths of weak ties” (Mark Granovetter) und im “long tail” (Chris Anderson). Dann erwähnt er Brechts “Radiotheorie”, um an das Versprechen zu erinnern, das Blogs und Wikis offensichtlich einlösen. Authentizität tritt hier an die Stelle von “Objektivität”, der Markt der Meinungen an die Stelle von “Wahrheit”. Die Selbstorganisation des Laienwissens, wie wir sie am Beispiel von Wikipedia erleben, fordert Experten und Autoritäten heraus. Und warum uns die unterschiedliche Qualität der Wikipedia-Artikel keine Sorgen bereiten muss, hat bestimmt noch niemand schöner als Norbert Bolz erklärt:
“Warum ist der Artikel über die Stubenfliege so phantastisch und der über Norbert Bolz schrecklich? Weil sich kein Mensch für Nobert Bolz interessiert, aber fast alle für die Stubenfliege!”
Nobert Bolz, podcampus, 19 September 2007

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Bildung auf einen Blick 2007

Posted on 19 September 2007 by jrobes

Da es der jährliche OECD-Bericht ja inzwischen auf die ersten Seiten der Tagespresse geschafft hat (z.B. der Frankfurter Rundschau, die mit “Nichts dazugelernt” titelt und Deutschland grafisch sehr anschaulich auf einen 24. Platz setzt), will ich die Information hier kurz halten. Was sind die Stichworte? Ingenieure und Pädagogen werden fehlen. Noch immer ist der Anteil der Hochschulabsolventen an einem Jahrgang erschreckend gering (das ist jener 24. Platz!); dann bieten wir eine der höchsten Arbeitslosenquoten für Geringqualifizierte; und, nicht zu vergessen, die soziale Bildungsmobilität, die fehlende. Weitere Informationen und Links z.B. auf www.bildungsklicks.de. Leider wenig Neues.
OECD, 18 September 2007
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Enterprise 2.0: Web 2.0 und eLearning 2.0 in Unternehmen

Posted on 18 September 2007 by jrobes

Heute war ich auf Einladung der Arbeitsgruppe Interaktive Medien (AGIM) im neuen Lufthansa Aviation Center am Frankfurter Flughafen und habe versucht, die Vorlage der Gastgeber (siehe Titel) aufzunehmen. Die AGIM ist einer von vielen industriellen e-Learning-Arbeitskreisen, die sich in den neunziger Jahren gebildet (und bis heute durchgehalten) haben. Die Slides geben einen Überblick über meinen Vortrag. Mit “Enterprise 2.0″ nehme ich im Wesentlichen die Frage auf, was Web 2.0 & Social Software für Unternehmen intern, ihr Wissensmanagement und ihre Weiterbildung, bedeuten können. Die “richtigen” Stichworte liefert meines Erachtens die Diskussion, die Harvard-Professor Andrew McAfee mit seinem Artikel “Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration” im Frühjahr letzten Jahres losgetreten hat. Nicholas Carr (”Is Web 2.0 enterprise-ready?”) und Thomas Davenport (”Why Enterprise 2.0 Won’t Transform Organizations”) füllen gut den Part der Skeptiker.

Ansonsten war der Zeitplan straff, die Zahl meiner Folien etwas zu groß, aber die Fragen der Teilnehmer machten mir noch einmal deutlich, dass wir uns mitten in einer Phase der Orientierung befinden. Etwas Unsicherheit gehört dazu. Das betrifft zum Beispiel die Frage, wie man formelle Weiterbildung (Kurse und WBTs) und Web 2.0-Tools sinnvoll in einen gemeinsamen Rahmen bekommt. Oder den Punkt, wie eine intelligente Intranet-Suche aussieht, die die Mitarbeiter schnell und genau zu den Informationen führt, die sie gerade benötigen.
Das betrifft aber auch viele Bildungsmanager persönlich, die kaum noch Zeit, Mittel und Möglichkeiten sehen, sich mit den neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen - und diese fehlenden Ressourcen auch bei ihren Mitarbeitern vermuten. Kleine Schritte sind also angesagt.
Jochen Robes, Slideshare, 18 September 2007
[Kategorien: enterprise 2.0, Web 2.0, e-learning 2.0]

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Viel Wissen liegt brach

Posted on 17 September 2007 by jrobes

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Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat einen “Humankapitalindikator” entwickelt. “Er zeigt anhand von 25 Kennziffern aus drei Bereichen – dem Bestand an Bildungskapital, dessen Weiterentwicklung sowie dessen Nutzung –, wie es um das Wissen der Menschen in den untersuchten Staaten steht.”

Und es sieht wieder einmal nicht gut aus: Im Vergleich von 26 Industrieländern belegt Deutschland nur den 17. Platz. Die Experten konstatieren: gut ausgebildet, aber schlecht vorbereitet auf die Zukunft. Hintergrundinformationen zu den Kennziffern und Ergebnissen gibt es hier.
iwd, Nr. 26 v. 6 September 2007
[Kategorien: Human Capital Management]

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Professionelles Wissensmanagement in Deutschland

Posted on 14 September 2007 by jrobes

Wer das Stichwort “Wiedergeburt” (siehe letzter Beitrag) vertiefen möchte, ist hier richtig. Peter Heisig liefert einen hervorragenden - aktuellen wie informativen - Überblick! Dabei kommt er, nach einer Einführung ins Thema, mit den drei Stichworten “Wissen”, “Wissensmanagement” und “WM in Deutschland” aus! Ich will an dieser Stelle gar nicht erst versuchen, die Informationen des Artikels zusammenzufassen, sondern nur einige der interessanten Fragen anführen, die aus Sicht des Autors bis heute in WM-Theorie und -Praxis offen geblieben sind:

- “… erstaunt die geringe Anzahl von wissenschaftlichen Arbeiten über den Begriff Wissen.” (S.6)
- “Qualität von Wissen – Die unbeachtete Dimension” (7)
- “aber fast kaum eine systematische Auseinandersetzung mit der Produktivität der Wissensarbeit stattfindet.” (8) !!
- “Ein weiterer Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat, betrifft die
individuellen Kompetenzen für das WM.” (9)

- “Die geringe empirische Basis von Arbeiten im WM ist zu bemängeln.” (14)
Unbedingt lesen!
Peter Heisig, In: Norbert Gronau (Hrsg.): 4. Konferenz Professionelles Wissensmanagement – Erfahrungen und Visionen – 28.-20. März 2007, Potsdam, Berlin: GITO-Verlag 2007, Band 1, S. 3–19 (pdf)

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Wiedergeburt eines Sorgenkinds

Posted on 14 September 2007 by jrobes

Eine treffende Zusammenfassung: “Vor zehn Jahren wars ein Prestigeobjekt, später ein Reizwort – nun erlebt Wissensmanagement eine Renaissance.” Was sich auch in der Publikation dieses Artikels niederschlägt. Nach einem kurzen Rückblick und der Erinnerung, Wissen nicht mit Information zu verwechseln, geht es um die Frage, wie Wissen gesichert und geteilt werden kann. Stichworte wie Wissensstafette (VW Coaching) und Cafeteria fallen.

In einem zweiten Artikel (”Sonst beginnen wir immer bei null”) wirds noch praktischer: Mitarbeiter von Schweizer Post und Deza (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) schildern, wie sie mit Communities of Practices, Yellow Pages und Netzwerkveranstaltungen den Wissensaustausch fördern. Nichts Neues, Web 2.0-frei, aber doch interessant! (via Johannes Müller)
Mathias Morgenthaler, Der Bund, 6 September 2007
[Kategorien: Knowledge Management]

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Amazons Rezensionsdemokratie

Posted on 13 September 2007 by jrobes

Kai Meyer ärgert sich über die Kundenrezensionen auf Amazon. Kai Meyer ist Autor, somit “Betroffener”, hat einen eigenen Webauftritt und dort seinem Ärger Luft gemacht:
“Das Schlimme an dem, was da jedermann bei Amazon verbreiten darf, sind gar nicht so sehr die Beweggründe der Rezensenten, sondern vielmehr die mangelnde Einflussnahme von Seiten Amazons. Es gibt keine ernsthafte Qualitätskontrolle. …
Ziel soll keineswegs sein, jede schlechte Leserkritik zu verbannen. Amazons Rezensionsdemokratie treibt kuriose Blüten im Negativen und Positiven: Viele gute Besprechungen sind ebenso naiv, schauderhaft formuliert und uninformiert wie die schlechten. Katastrophal ist vielmehr, dass eine redaktionelle Betreuung zwar behauptet wird, aber nicht stattfindet.”

Das “Read & Write”-Web. “User-generated content”. Man hat die Geister gerufen, und jetzt wird man sie nicht mehr los. “Qualität” wird allerorten bemüht. Die Profis wollen ihr eigenes Spiel und die Amateure kontrollieren. “Rezensionsdemokratie” ja, aber nach Regeln! Wer diese Diskussion vertiefen möchte, sollte vielleicht nach Berlin zur Online Educa fahren, wo sich Andrew Keen (”The Cult of the Amateur: How Today’s Internet is Killing Our Culture”) der Diskussion stellt.
Kai Meyer, Journal, 11 September 2007
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Betriebliche Weiterbildung – ein Leben lang

Posted on 13 September 2007 by jrobes

Obwohl der Druck auf den Betrieben (Fachkräftemangel!) beinahe täglich eine Meldung wert ist, wird noch nicht gehandelt: Traditionelle Weiterbildungsformen dominieren, arbeitsplatznahe Formen des Lernens wie e-Learning spielen keine Rolle, eine lernförderliche Ausgestaltung von Arbeitsplätzen bildet die Ausnahme. Kurz: Das lebenslange Lernen findet noch nicht statt.

Was ist zu tun? Die Autorin wirbt für eine Qualifizierungsberatung, die diese Punkte aufnimmt, wünscht erhöhte Aufmerksamkeit für das informelle Lernen und seine Zertifizierung sowie eine Personalentwicklung, die sich an den Bedürfnissen älterer Mitarbeiter orientiert und entsprechende Lernangebote entwickelt. Doch die Situation ist verzwickt: Scheinbar fragen weder Unternehmen, vor allem KMUs, nach Qualifizierungsberatung, noch bieten Bildungsdienstleister diese an (von Ausnahmen wie Kammern und Modellprojekten einmal abgesehen). Irgend etwas stimmt doch da nicht!?
Brigitte Geldermann, in: Arbeit und Arbeitsrecht, 2/2007 S. 72–77 (via f-bb; pdf)
[Kategorien: Lebenslanges Lernen]

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Wikis and Podcasts and Blogs! Oh, My! What Is a Faculty Member Supposed to Do?

Posted on 12 September 2007 by jrobes

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Der Einstieg wirkt mittlerweile etwas ermüdend: hier die technologie-fitten Studierenden, dort die verunsicherten Universitätslehrer. Doch die Fragen, die dieser Artikel aufwirft, gehören sicher auf die Tagesordnung: Wie gehen Hochschulen und Lehrer bei der Integration neuer Technologien, allen voran Web 2.0, vor, um genau solche Unsicherheiten zu vermeiden? Wichtig ist der Hinweis der Autorinnnen, die Auseinandersetzung mit Bildungstechnologien als “dynamic and iterative process for an institution, for departments that support teaching and learning, and for the individual faculty member” zu betrachten. Nicht in Releasewechseln denken, sondern als Alltag nehmen! Und wer weiter lesen mag: “It’s all about the Faculty” in dieser Nummer der EDUCAUSE Review!
Patricia McGee und Veronica Diaz, EDUCAUSE Review, Vol. 42, No. 5, September/ Oktober 2007, S.28–41
[Kategorien: eUniversity]

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Learner-centred courses

Posted on 12 September 2007 by jrobes

Alle reden von Web 2.0 und dem Neuen Lernen, aber was wird eigentlich aus den Seminaren und Workshops? Dass es sie morgen noch geben wird, ist unbestritten. Doch bleibt hier alles beim Alten, oder hinterlassen neuere Entwicklungen auch hier ihre Spuren? Dieser Frage hat sich auch das britische CIPD gestellt und einige Informationen darüber zusammengetragen, was die Entwicklung “from training to learning” für “formal courses” bedeutet.

Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: 1) Wie können Kurse konzipiert werden, die das Lernen der Teilnehmer effektiv unterstützen? Stichworte hier sind u.a. Kontext, Praxis, Kultur, Motivation, Teilnahme, Feedback.

2) Was bedeuten diese Ideen für “Learning and Development Professionals”?
Hier heißt es: “Professionals are seeing themselves as the facilitators of learning rather than the deliverers of content.” Und es folgen einige konkrete Empfehlungen:
“- Have the confidence to say they are not the experts …
- Structure the debate by choosing the questions to ask which will draw information, knowledge and ideas from the group …
- Create a safe confidential environment …
- Realise that the course is only part of the learning process …”

Jennifer Taylor, Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), August 2007

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The 2007 e-readiness rankings

Posted on 11 September 2007 by jrobes

Seit 2000 veröffentlicht die Economist Intelligence Unit in Zusammenarbeit mit dem IBM Institute for Business Value dieses Ranking. “E-readiness”, so heißt es im Vorspann, “is the “state of play” of a country’s information and communications technology (ICT) infrastructure and the ability of its consumers, businesses and governments to use ICT to their benefit.” In diesem Jahr wurde die Messlatte etwas höher gelegt, denn “e-readiness is a fast-moving target” - mit der Konsequenz, dass Deutschland von Platz 12 auf Platz 19 fiel. Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass “the emergence of ‘Web 2.0′ applications” einen zunehmenden Einfluss auf die “e-readiness” eines Landes haben wird. Das macht auf die Entwicklung dieses Rankings direkt neugierig!
Economist Intelligence Unit, April 2007 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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