Archive | August, 2007

The Art of Collaboration

Posted on 17 August 2007 by jrobes

Es ist Freitag, der letzte Arbeitstag vor dem Wochenende, zugleich mein Urlaubsbeginn. Die nächsten zweieinhalb Wochen wird es hier still. Deshalb möchte ich mich mit einer unterhaltsamen Note verabschieden.

Was bedeuten Teamwork und Zusammenarbeit? Ein paar Leute, die man womöglich kaum kennt, sind bereit einzuspringen und ihr Wissen und Können zu teilen, um dir aus der Klemme zu helfen. Oder: “The Art of Collaboration”.

See you!
JR

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CREATING & CONNECTING/ Research and Guidelines on Online Social — and Educational — Networking

Posted on 16 August 2007 by jrobes

socialnetworking2007.gif

Einige interessante Daten zur Nutzung von Social Networking-Diensten von amerikanischen Jugendlichen. Genauso interessant ist allerdings die Unsicherheit der staatlichen Stellen: Eine Mehrheit der Schulbehörden schränkt nach wie vor den Zugriff der Schüler und Studenten auf das Internet ein, obwohl Pädagogen es mehr und mehr in ihre Unterrichtskonzeption integrieren.

“Online social networking is now so deeply embedded in the lifestyles of tweens and teens that it rivals television for their attention, according to a new study from Grunwald Associates LLC conducted in cooperation with the National School Boards Association.”
National School Boards Association and Grunwald Associates LLC, 14 August 2007 (pdf)
[Kategorien: Social Software]

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The Future of Knowledge Workspaces

Posted on 16 August 2007 by jrobes

Tom Davenport, Autor von “Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers” und Vertreter der skeptischen Fraktion in der jüngsten “Enterprise 2.0″-Debatte, nimmt hier ein interessantes Thema auf: unsere Arbeitsumgebung und wie sie unsere Produktivität beeinflusst. Das Beispiel, auf das er verweist und verlinkt, ist Capital One’s “Future of Work” (FOW)-Programm.
“The FOW program combines a variety of different office environments with a strong emphasis on mobility and mobile technologies. There are quiet sites, coffee bars, team rooms, and accommodations for working at home.” Ein vernachlässigtes Thema!
Tom Davenport, The Next Big Thing, 13 August 2007

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Ein Wiki-Lexikon für Bildungsthemen

Posted on 15 August 2007 by jrobes

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Die Nachricht stammt aus dem Mai dieses Jahres. Damals berichtete die Redaktion des Deutschen Bildungsservers vom Start eines “BildungsWikis”: “Das Wiki-Lexikon wendet sich als so genannte Wikipedia-Fork speziell an die “Community” des Bildungsservers: an die Akteure des Bildungswesens und an die an Bildungsthemen interessierte Öffentlichkeit. Das BildungsWiki startet mit einem Grundbestand von etwa 500 Artikeln, die –in Abstimmung mit Wikipedia- aus der Artikelkollektion von Wikipedia ausgewählt, importiert und bearbeitet wurden.”

Ein “BildungsWiki” neben Wikipedia? Macht das Sinn, fragte kürzlich Michael Kerres und schwärmte von der einen, “universalen ‘Bibliothek von Alexandria’ im Netz”. Was spricht dagegen, war meine Reaktion, ist doch auch die Wikipedia entstanden, um die Wissensmonopole der Lexika-Redaktionen aufzubrechen. Andere äußerten sich, oft mit Blick auf ihr eigenes Nutzungsverhalten, skeptisch. Dann legte auch Axel Kühnlenz von der Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers noch einmal nach und beschrieb, warum er die Administration des Wikis lieber in eigenen als in den Händen von Wikipedia sieht. Ein kurzes Interview mit Axel Kühnlenz zum Thema findet sich inzwischen auch auf den Seiten von e-teaching.org, wo er sich, auch mit Blick auf die laufende Diskussion in der Blogging-Community, zufrieden mit der Resonanz auf das BildungsWiki zeigt.
BildungsWiki, Deutscher Bildungsserver, Mai - August 2007
[Kategorien: Wikis, Social Software, Weiterbildung allgemein]

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One Laptop Per Child, Reviewed by 12-Year-Old

Posted on 14 August 2007 by jrobes

Von wegen “Zapping Generation”! “SG” beschreibt exzellent, was ihm am One Laptop Per Child-Rechner gefällt und was nicht. Derzeit 98 Kommentare!

“I’ve spent all of my life around computers and laptops. I’m only 12 years old though, so I’m not about to go off and start programming a computer to do my homework for me or anything. My parents use computers a lot, so I know about HTML and mother boards and stuff, but still I’m not exactly what you would call an expert. I just use the computer for essays, surfing the web, etc.
Over the last few days, I spent a lot of time on this laptop. I went on the program for typing documents, took silly pictures with the camera, went on the web, played the matching game, recorded my voice on the music-making application, and longed for someone to join me on the laptop-to-laptop messaging system. Here is what I discovered about the OLPC laptops: …” (via Stephen Downes)
SG, Freedom to Tinker, 10 August 2007
[Kategorien: e-learning]

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Beyond blended learning! Undiscovered potentials for e-learning in organizational learning

Posted on 13 August 2007 by jrobes

Am Beginn dieses Artikels stehen die bekannten Beschränkungen des “pure e-learning”. Dann wird auf zwei Case Studies verwiesen, klassische Blended Learning Arrangements mit großzügigen Budgets. Aber eigentlich wollen die Autoren etwas anderes wissen, nämlich, was “beyond blended learning” heute bedeuten könnte, oder: “… whether use of new Web 2.0 and social software tools may help overcome previous limitations of e-learning”.

Die Antwort fällt positiv aus. Sie wird beschrieben als “pure e-learning supported by online tools for communication and collaboration” und sie setzt voraus, dass Lernen zum integrierten Bestandteil der Organisationsentwicklung wird – oder, wie es im Artikel auch heißt: “integration of e-learning into the daily practice of employees”.

Das ist an dieser Stelle leider etwas abstrakt, aber nachvollziehbar. Besser jedenfalls als der wiederholte Hinweis, dass das zukünftige e-learning unbedingt “participation of external teachers” benötige.
Joergen Bang, Christian Dalsgaard und Arne Kjaer, elearningeuropa.info, 10 August 2007
[Kategorien: Blended Learning, e-learning, Social Software]

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Kompetenzentwicklung aus der Perspektive der Weiterbildung

Posted on 10 August 2007 by jrobes

Der Artikel gibt eine kurze, komprimierte Übersicht über einige aktuelle Entwicklungen:
- dass wir heute lieber über Kompetenzen als über Qualifikationen reden;
- dass wir als lebenslang Lernende Kompetenzen in unterschiedlichen Handlungsfeldern erwerben;
- dass in vielen dieser Handlungsfelder das informelle Lernen dominiert;
- und dass wir vor der spannenden Aufgabe stehen, mit diesen informell erworbenen Kompetenzen sinnvoll umzugehen.
Aber: “Es gibt keinen Königsweg für den Umgang mit nicht-formalem und informellem Lernen.” (7)
Markus Bretschneider, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), 29 Mai 2007 (pdf)
[Kategorien: Kompetenzen, Informelles Lernen]

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TOP 100 TOOLS FOR LEARNING

Posted on 09 August 2007 by jrobes

Jane Hart, “Centre for Learning & Performance Technologies”, hat e-learning professionals nach ihren Lieblings-Tools gefragt, genauer: “what their 10 favourite tools are for their own personal working and learning or for creating and delivering learning solutions”. 90 Experten haben bis jetzt geantwortet, darunter Jay Cross, Stephen Downes, Scott Wilson, Teemu Arina und viele andere. Die zusammengefasste Top Ten enthält viele gute Bekannte, aber wenn man in die einzelnen Listen reinschaut und die kurzen Begründungen der Schreiber liest, findet man auch viele interessante, neue Tipps! Und man erfährt, wie andere ihren Arbeits- und Lernalltag managen!

Diese Tools sind für mich e-Learning & Learning pur! Sie sind der Schlüssel zum selbstorganisierten, informellen Lernen, zu Web 2.0 und Social Software und zum persönlichen Wissensmanagement.

Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies, 9 August 2007

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Wie im wirklichen Leben!? Second Life als Lebens- und Bildungswelt

Posted on 08 August 2007 by jrobes

Während der Mainstream der Berichterstattung über “Second Life” offensichtlich bereits in die nächste Phase eingetreten ist (z.B. “Flaute bei Second Life”, in CIO), wird hier noch tastend überlegt: was das “soziale Handeln ohne reale Konsequenzen” für die Bildung bedeuten kann; welche Auswirkungen es auf Bildungsprozesse hat, wenn “mediale Repräsentation für viele Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnt”; und was “Second Life” für die digitale Spaltung der Gesellschaft bedeutet. Ansonsten, das nur am Rande, ist “BA/MA - die Studiengänge” das Thema der aktuellen DIE-Ausgabe.
Richard Stang, DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 2007/03
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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e-Learning 2.0 and quality

Posted on 07 August 2007 by jrobes

Graham Attwell (”The Wales-Wide Web”) hat seinen eigenen Kanal, “Pontydysgu Video Channel”, gestartet. In dieser Folge widmet er sich gleich den zwei Themen, die er auch im Titel zusammenführt. Mir hat besonders seine Beschreibung des Übergangs “from teaching to learning” gefallen, die er an folgenden Stichworten festmacht:
- learning in multiple contexts
- self-organized learning
- lifelong and multi-episodic learning
- learning in communities of practice
- informal learning

Aber auch die übrigen 30 Minuten sind selbstverständlich hörenswert! (via Podcasting for Learning)
Graham Attwell, blip.tv, 20 Juli 2007

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e-Learning for Innovation

Posted on 07 August 2007 by jrobes

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Das HELIOS Projekt (Horizontal E-Learning Integrated Observation System) präsentiert seinen Jahresbericht 2007, “e-Learning for Innovation”, eine ausführliche Executive Summary liegt online vor. Was erfährt man über das Projekt? Einige generelle Anmerkungen, die e-Learning in einen Zusammenhang mit den Zielen europäischer Bildungspolitik bringen; das Bild der verschiedenen e-Learning Territories, das HELIOS eingeführt hat, um die Ungleichzeitigkeit der e-Learning-Entwicklung besser zu beschreiben; aber dann vor allem, wie das Projektteam den Paradigmenwechsel von “e-Learning 2000″ zu “innovative e-Learning 2010″ sieht.

“Web 2.0 and e-Learning 2.0 have the merit of having led the user/learner far closer to the centre of content creation and learning processes. Does this mean we are heading towards a clash with traditional learning models? HELIOS does not believe so.
We do not believe that in the future - be it near or far - education will only lie in the hands of learners, though the possibilities provided by available technologies and social tools are going to increase - positively - the role and participation of learners in their learning process.”

Edgar Wang bemängelt an der Summary Schwarz-Weiß-Denken und Euro-Speak. Ich würde mir etwas mehr Kontext wünschen, um die Bestimmung der Ziele, die Auswahl der Beteiligten und die Erfolgskriterien des Projekts besser einordnen zu können.
HELIOS (Horizontal E-Learning Integrated Observation System), 2007 (pdf)
[Kategorien: e-learning]

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Professor pans ‘learning style’ teaching method

Posted on 06 August 2007 by jrobes

Eine kurze und heftige Ablehnung des Trends (?), die Lernstile von Schülern zu bestimmen und Lernangebote entsprechend zu gestalten. “Nonsense” und “waste of valuable time and resources”, sagt die Fachexpertin. Ich glaube auch, dass diese Form, sich dem Thema zu nähern, wenig bringt. Lernen wir deshalb alle gleich? Natürlich nicht. Doch unsere Bedürfnisse sind wohl eher situativ geprägt als fest verankert in Biologie und Verhalten. Das geht in die Richtung des Schlusssatzes eines weiteren Experten, der hier zu Wort kommt:
“We do students a serious disservice by implying they have only one learning style, rather than a flexible repertoire from which to choose, depending on the context.”
Julie Henry, telegraph.co.uk, 30 Juli 2007
[Kategorien: Learning Styles]

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Wissensmanagement an Universitäten

Posted on 03 August 2007 by jrobes

Dass Universitäten Wissensmanagement betreiben, erscheint selbstverständlich. Und doch: Das universitäre Wissensmanagement war lange Zeit ausschließlich an die handelnden Akteure und ihre scientific community gebunden. Was fehlte, war ein strategischer Umgang mit der Ressource Wissen, der wiederum strategische Ziele der Universität als Organisation vorausgesetzt hätte.

Doch die Zeiten ändern sich. Hochschulen sehen sich - mehr oder weniger freiwillig - auch als Unternehmen. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren, inwieweit Wissensmanagement als “sehr populäres Konzept aus dem Unternehmensbereich auch auf die Hochschule übertragbar ist”. Ausgangspunkt ist das Modell von Gilbert Probst, das die Kernprozesse des Wissensmanagements in einem bekannten Regelkreis zusammenfasst. Anschließend werden kurz die Besonderheiten der Organisationsform “Universität” herausgearbeitet. Dazu gehört zum Beispiel, dass sich der Wissenschaftler als Knowledge Worker mehr seiner Community als seiner Organisation verpflichtet fühlt (wobei ich in wissensbasierten Unternehmen ähnliche Tendenzen sehe). “In Unternehmen ist also Wissensmanagement eng an die Grenzen der Organisation geknüpft. Im universitären Bereich überschreitet Wissensmanagement gerade die Grenzen der Organisation.”

Der Beitrag schließt mit fünf kurzen Beispielen, wobei die Diskussion der an österreichischen Universitäten eingeführten Wissensbilanzen (siehe ARC Seibersdorf) den größten Raum einnimmt. Mein Eindruck: Ein interessanter Einstieg, auch wenn man schnell Punkte findet, die nicht erwähnt werden. Z.B. Open Educational Ressources (via Robert Freund).
Uwe Wilkesmann und Grit Würmseer, Discussion papers des Zentrums für Weiterbildung der Universität Dortmund, 3/ 2007 (pdf)
[Kategorien: Knowledge Management, eUniversity]

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Vorlesung per Mausklick

Posted on 02 August 2007 by jrobes

Eine kurze Vorstellung des Kompetenz-Zentrums Neue Medien in der Lehre an der Frankfurter Goethe-Universität und ihres Projekts “Megadigitale”. Auch wenn die Aufgaben des Kompetenz-Zentrums an dieser Stelle für die Leser einer Tageszeitung “runtergebrochen” werden: wenn die Projektleiterin Claudia Bremer in den letzten Zeilen die Anschlussfinanzierung des Projekts anspricht, ahnt man, dass die Arbeit dieser und anderer Projekte nicht immer als Selbstverständlichkeit gesehen wird.
Franziska Richter, Frankfurter Rundschau, 2 August 2007
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

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Web 2.0 Meets the New-Age Professional

Posted on 01 August 2007 by jrobes

Diese kurzen Statements an der Schnittstelle von Business & Bildung sind äußerst erfrischend, auch, wenn ihr Aufbau einem wiederkehrenden Muster folgt:
- Bestehende Praktiken in der Weiterbildung sind unzureichend. Hier: “Traditional courses — offered at either a corporate university or an accredited college — are becoming out of date at record speed.”
- Die Zeit drängt, Handeln ist angesagt. Hier: “We need to experiment with Web 2.0 tools for our learners.”
- Lasst uns “small” beginnen. Und das kann mit Blick auf Web 2.0 z.B. heißen: “A wiki site on new-employee orientation that requests input from recently hired employees on what to include in future onboarding programs …”

Nur wenige Klicks weiter gibt Jay Cross (”Sample a Smidgen of Informal Learning”) Ratschläge, wie man sich dem Thema “Informelles Lernen” nähern kann, z.B.: “Eliminate one-third of all in-house e-mail with a wiki. Then, use it to replace documentation and notices that once spiraled out of control.”
Jeanne C. Meister, CLOmedia, August 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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