Archive | June, 2007

How has Information Changed?

Posted on 29 June 2007 by jrobes

Dave Warlicks Beiträge sind fast immer lesenswert. Hier stellt er drei Beobachtungen zur Diskussion - “critical to us as educators because they further define what it means to be literate”:
1. “First of all, information has become increasingly networked. …
2. Second, information is increasingly digital. …
3. We are overwhelmed by information. …”

Vor allem der letzte Punkt hat mich erst gestern wieder eingeholt, als ich die Themen Web 2.0, Weblogs und RSS mit Bildungsreferenten eines Großkonzerns diskutierte. Denn als ich von den Millionen Weblogs erzählte und von RSS und Bildungsblogs schwärmte, war die erste Reaktion vieler Teilnehmer Unsicherheit: Was soll man mit dieser Fülle von Informationen anfangen? Was soll daran gut sein, wenn sich das Universum an Informationen plötzlich vervielfacht? Wie soll man da etwas Interessantes oder Wichtiges finden? Wo sind die Autoritäten, die hier - wie bei einer Fachzeitschrift – auswählen und erklären?

Dave Warlick müssen ähnliche Gedanken bewegt haben, als er seine Zeilen niederschrieb. Ich kann aber auch die Diskussion, die sich an seinen Beitrag anschließt, unbedingt zur Lektüre empfehlen! Während hier eine Partei – sehr pragmatisch – die Beobachtungen Warlicks abwägt und erweitert, betont eine andere, dass sich Informationen (”the nature of information”) überhaupt nicht verändert haben, sondern nur die Art und Weise, in denen sie uns begegnen. Medien und Formate eben. Und dann wird immer wieder laut darüber nachgedacht, wie die Diskussion und der Ort, an dem sie geführt wird (ein Blog!), einzuschätzen sind!
David Warlick, 2 Cents Worth, 13 Juni 2007
[Kategorien: Knowledge Management]

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RSS – the Door to E-Learning 2.0

Posted on 29 June 2007 by jrobes

Wenn von Web 2.0 und Social Software und ihrer Bedeutung für die Bildung und ein verändertes, wenn nicht besseres Lernen die Rede ist, spricht man in der Regel von Weblogs, Wikis und Podcasts. Das Stichwort RSS fällt eher nebenbei. Hier drehen die Autoren den Spieß um und legen dar, “warum RSS die Voraussetzung für Social Learning mit Neuen Medien ist”. Wer diesem Weg folgt, findet nützliche Informationen zum technischen Hintergrund von RSS, Hinweise auf den “revolutionären” Gehalt dieser Technologie sowie einige Referenzen zu Aktivitäten an der TU Graz.
Walther Nagler, Petra Korica-Pehserl und Martin Ebner, in: E-Learning: Strategische Implementierungen und Studiengang, Tagungsband zur 13. FNMA-Tagung, Verlag Forum Neue Medien Austria, 2007, S. 131-138 (via e-Learning Blog]
[Kategorien: Web 2.0, Social Software, Trends in der Weiterbildung]

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The Wiki Workplace

Posted on 28 June 2007 by jrobes

Ein Business Week-Artikel sage ich vorneweg, um die Erwartungen etwas zu lenken. Er berichtet von Unternehmen, die sich mit Web 2.0-Services, vor allem Wikis und Blogs, anfreunden (u.a. Xerox, IBM, Dresdner Kleinwort, Best Buy). Zwei Punkte will ich herausheben:

- Da ist zum einen der Hinweis auf die kommende Generation von Mitarbeitern:
“Wikis, blogs, and other tools will arrive in the workplace whether companies are ready or not, as younger employees tend to develop their own self-organized networks that cut across traditional corporate divisions.”

- Und die Frage, ob Unternehmen überhaupt das Wiki-Prinzip verkraften:
“Could too much openness and self-organization in the workplace lead to disorganization, confusion, and lack of focus and direction?”

Gewinnen werden die Unternehmen, so Don Tapscott, denen es gelingt, beides zu verbinden: Klare Ziele, Struktur und Management auf der einen Seite und “self-organization and peer production” auf der anderen Seite.

Nur am Rande: Der Autor, Don Tapscott, hat bereits einiges zum Thema geschrieben; hier gibt es einen längeren Artikel in brand eins (“Nackt und fit”, 2/2007), hier geht’s zu seinem aktuellen Buch (”Wikinomics”). Von den noch wenigen Praxisberichten, auf die immer wieder verwiesen wird, ist der “Fall” der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein vielleicht am ausführlichsten dokumentiert (hier der Bericht von Socialtext, “Dresdner Kleinwort Wasserstein”, hier geht’s zur kostenpflichtigen Harvard Case Study, “Wikis at Dresdner Kleinwort Wasserstein”).
Don Tapscott und Anthony D. Williams, Business Week, 26 März 2007

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The Strategy of Learning: Run Training Like a Business Operation

Posted on 27 June 2007 by jrobes

Berater Josh Bersin gibt hier einige praktische Ratschläge für Learning Professionals, die nicht nur auf die Anforderungen, die permanent an sie herangetragen werden, reagieren wollen: “The real answer is to establish a strategic planning process, coupled with a process for ongoing governance and management. The development of a learning strategy is one of the most important jobs of a learning and development manager.”

Ein Denkanstoß. Und wie bei allen Denkanstößen ist es nicht entscheidend, ob man genau den vorgestellten fünf Schritten folgt.
Josh Bersin, ELearning! Magazine, Sommer 2007
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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The beginning of the end for the industrial schooling system?

Posted on 26 June 2007 by jrobes

“This is big news”, schreibt Graham Attwell. Knowsley Council in Merseyside/ UK, ein wenig erfolgreicher Verbund aus 11 Sekundarschulen mit 21.000 Schülern, hat ehrgeizige Pläne:

“It is taking the dramatic step of closing all of its eleven existing secondary schools by 2009. As part of a £150m government-backed rebuilding programme, they will reopen as seven state-of-the-art, round-the-clock, learning centres with the aid of Microsoft - which has already developed links with one school in the borough, Bowring.

The style of learning will be completely different. The new centres will open from 7am until 10pm in both term-time and what used to be known as the school holidays. At weekends, they will open from 9am to 8pm.

Youngsters will not be taught in formal classes, nor will they stick to a rigid timetable; instead they will work online at their own speeds on programmes that are tailor-made to match their interests.” So nachzulesen im Independent.

Noch einmal Graham Attwell: “I see this as the first big crack in the present model of schooling which dates from the first industrial revolution. And it won’t be the last.” Hopefully.
Graham Attwell, The Wales-Wide Web, 23 Juni 2007
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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e-learning 2.0: All You Need To Know

Posted on 25 June 2007 by jrobes

Sicher nicht “all you need to know”, aber einige hilfreiche Hinweise. Richard MacManus nähert sich dem Thema, indem er verschiedene Systeme und Tools vorstellt (z.B. ELGG und Google Apps for Education). Ihr gemeinsames Merkmal: “these tools are helping to make e-learning far more personal, social, and flexible.”

Warum das Ganze nur ein Anfang sein kann, unterstreicht Tony Karrer im 20. Kommentar (!) auf diesen Eintrag: “The most important thing to understand about eLearning 2.0 is that it is an immediately applicable and important shift in learning that applies right here and right now for most knowledge workers. Adopting a practice like blogging as a personal learning and networking tool or adopting Personal and Group Learning Using Web 2.0 Tools as a means to support collaborative work teams is something that is an immediate and important shift for knowledge workers - and that’s you!
The bottom line is that eLearning 2.0 is not about a bunch of applications, it’s about adopting practices that leverage these applications to support work and learning in new, powerful ways.”

Richard MacManus, Read/ WriteWeb, 22 Juni 2007
[Kategorien: e-learning 2.0]

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Barriers to Knowledge Sharing

Posted on 22 June 2007 by jrobes

Wenn man in der Wissensmanagement-Literatur stöbert, gewinnt man schnell den Eindruck, die Weitergabe von Wissen (”Knowledge Sharing”) sei ein zutiefst unnatürlicher Prozess. Seitenlange Auflistungen von “Barrieren” - aus menschlicher, organisatorischer und technischer Sicht. Die wiederum nur durch ausgefeilte “Anreizsysteme” zu überwinden sind. By the way, wer weiß eigentlich von einem Wissensmanagement-Projekt, das langfristig (!) seinen Erfolg Anreizen in Form von Geld, Meilen oder anderen Vergünstigungen verdankt? Aber zurück auf die Spur: Wer mit Wissensmanagement in Unternehmen und Organisationen zu tun hat, kommt heute in der Regel nicht umhin, sich mit Barrieren und Anreizsystemen auseinanderzusetzen. Und hier helfen die Aufzählungen von Karl-Erik Sveiby und Shawn Callahan sicher weiter.
David Gurteen, Gurteen Knowledge Log, 13 Juni 2007
[Kategorien: Knowledge Management]

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Mobile Learning

Posted on 22 June 2007 by jrobes

Mobile Learning wird kommen, daran läßt schon das Editorial dieser Themenausgabe von IRRODL keine Zweifel. Menschen wollen (endlich) das “learning anytime and anywhere” einlösen. Und sie halten die Technik dafür bereits in den Händen. Was steht also eigentlich noch zwischen Wunsch und Wirklichkeit? Neun Beiträge versammelt das Heft. Der Beitrag von Agnes Kukulska-Hulme (Open University/ UK) z.B. stellt Usability-Fragen in den Mittelpunkt und hält fest: “The majority of mobile learning activity continues to take place on devices that were not designed with educational applications in mind.” Gleichzeitig entwickeln sich Hard- und Software in einem Tempo, dass Usability-Probleme, die gestern noch aktuell waren, heute bereits überholt sein können. So schreibt die Autorin: “It looks like the future is in scenario-based design, but this should also take into account the evolution of uses over time and the unpredictability of how devices might be used.” (”Mobile Usability in Educational Contexts: What have we learnt?”) Apple’s iPhone lässt grüßen.

Wenn man nur einige der Stichworte nimmt, die in diesem Heft fallen: PDA (Palm/ PocketPC), mobile phone, smart phone, mp3 und mp3-player, iPod, bluetooth, SMS, podcasts, Tablet PCs, Wi-Fi – dann wird deutlich, dass wir es hier nicht mit einer stabilen Infrastruktur zu tun haben, für die man in langfristigen Projekten intelligente Lernlösungen sucht. Im Gegenteil. Und das wird die zentrale Herausforderung für alle bleiben, die m-learning in ihre Lernumgebungen integrieren wollen.
The International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 8, No 2 (2007)
[Kategorien: e-learning]

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Trends and Impacts of E-Learning 2.0

Posted on 21 June 2007 by jrobes

Stephen Downes in Taiwan (OpenCourseWare Consortium). Hier ist das Video seines Vortrags, und hier sind die Slides. Was es zu sehen und zu hören gibt, hat Stephen selbst zusammengefasst: “The talk begins with a summary of my own work in e-learning (I was inspired by the timelines of the institutional projects shown in preceding presentations). I then discuss the future of open learning resources, from Web 2.0 to networked learning to the personal learning environment.” Ein Wunsch wird leider nicht erfüllt: Ein Blick auf das Publikum in Taiwan!
Stephen Downes, Google Video, 21 Juni 2007

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Deutschlands Bildungssystem im internationalen Vergleich vor dem Hintergrund der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands

Posted on 20 June 2007 by jrobes

Das habe ich gefunden, als ich wieder mal an den Seiten des FiBS, des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie, vorbeigekommen bin (man muss hier wirklich die Seite aufrufen, denn so etwas wie RSS wird vom FiBS noch nicht unterstützt!). In diesem Papier präsentieren die Autoren einige tiefergehende Auswertungen der OECD-Studie “Bildung auf einen Blick 2006″. Nichts Neues, aber hier wird alles im detaillierten Vergleich präsentiert. Kaum etwas, was einem Mut machen könnte: da sind die wenigen Hochschulabsolventen hierzulande, dann das “Absinken der Tertiarisierungsquote in Deutschland”, da ist die “schlechte Computerausstattung der deutschen Schulen”, um nur einige Punkte zu nennen.

Kurz: Ein “wenig optimistisches Bild”, so die Autoren, was die zukünftige technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands betrifft; und sehen “erheblichen bildungspolitischen Handlungsbedarf”.
Dieter Dohmen und Juliane Günzel, Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), FiBS-Forum Nr. 37, März 2007 (pdf)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Jimmy Wales über Wikipedia und Community-Design

Posted on 19 June 2007 by jrobes

Meine Verbeugung vor Mario Sixtus und dem “elektrischen Reporter”, der gerade mit dem Grimme Online Award 2007 in der Kategorie “Wissen und Bildung” ausgezeichnet worden ist! In diesem Interview kommt kein Geringerer als Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, zu Wort. Er spricht über Grundlagen des Community Designs, warum er den Begriff “Crowdsourcing” nicht mag, warum es hilft, Nutzer als Kunden zu betrachten, und welche Gefahr Patente für kreative Prozesse darstellen. Und anderes mehr.
Mario Sixtus, elektrischer Reporter, 3 Juni 2007

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7 things you should know about Wikipedia

Posted on 18 June 2007 by jrobes

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Eine kurze Beschreibung des Phänomens “Wikipedia” im bewährten Format. Einem praktischen Szenario zum Einstieg folgen Antworten auf wiederkehrende Fragen, u.a.: “What is it?”, “How does it work?”, “What are the downsides?” Verbindungen zu den Topics “user-created content” und “everyone to be a contributor” finden sich an mehreren Stellen.
Wie heißt es im letzten Absatz so schön: “Wikipedia blurs the line between consumption and creation of knowledge …” Für Einsteiger und zum schnellen Überblick.
The EDUCAUSE Learning Initiative, Juni 2007 (pdf)
[Kategorien: Web 2.0]

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Eine Lernrevolution bahnt sich ihren Weg

Posted on 18 June 2007 by jrobes

Das Internet ist ja toll, um Informationen und, ja, Wissen zu vermitteln. Doch wie steht es um Kompetenzen, also die Fähigkeiten, in “unsicheren, offenen Situationen selbstorganisiert handeln zu können, ohne bekannte Lösungswege „qualifiziert“ abzuarbeiten, ohne das Resultat schon von vornherein zu kennen. …”? Braucht es dazu nicht die Praxis und ihre Unsicherheiten sowie die Zusammenarbeit mit anderen und ihr Feedback? Kein Problem, behaupten die Autoren und verbinden (in einer sehr verdichteten Darstellung!) Kompetenzforschung, Konnektivismus und Web 2.0. Das Ganze nennen sie “kompetenzzentriertes E-Learning” und demonstrieren gleich am Beispiel eines berufsbegleitenden MBA-Studienganges, wie das neue e-Learning funktioniert.

Das geschilderte Lernarrangement umfasst Prozesse der Kompetenzmessung, Workshops, Seminare, selbstorganisierte Lernphasen (unterstützt durch Social Software) sowie Einzellernen, Lerntandems , Lerngruppen und schließlich eine Master-Thesis. Das passt zum Rahmen eines MBA-Studienganges. Sollen andere, breitere Zielgruppen angesprochen werden, müssen viele der geschilderten Prozessschritte wohl stärker in die tägliche Arbeit integriert werden. Und das Szenario steht noch aus.
John Erpenbeck und Werner Sauter, in: Personalwirtschaft, 2/2007 (pdf)

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Knowledge management: Is HR in the know?

Posted on 15 June 2007 by jrobes

Wie steht KM heute da: “So in order to survive, KM has become increasingly people-focussed, with an emphasis on informal sessions and personal contact.” Aber warum hat dann HR so wenig damit zu tun? Um mögliche Berührungsängste abzubauen, empfiehlt der Autor vier Schritte: “Facilitate communities”; “Write your own Yellow Pages”; “Open things up”; “Remember the individual”.

KM-Experte David Gurteen, dessen Statements diesem Artikel Gerüst und Richtung geben, findet zumindest einen Punkt dieser Aufzählung missverständlich und hat an anderer Stelle – wie ich finde notwendig und hilfreich - ergänzt:
“The only way a Yellow Pages system will work is where people see the value and keep their profiles updated themselves. I think Corporate Yellow Pages also need to learn a lesson or two from MySpace, FaceBook and other Social Networking platforms where people are given a wide array of tools to personalize their home page and to link with other people and activities.
In other words, help people see the value, make it easy, make it social and make it fun and people will update their own entries.”

Rob Lewis, HR Zone, 29 Mai 2007
[Kategorien: Knowledge Management]

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Leadership and the New “Media-Savvy” Workforce

Posted on 14 June 2007 by jrobes

3.000 Knowledge Worker in fast 30 Ländern haben die Mitarbeiter von QuestG, die sich selbst “a revolutionary learning company for the media-savvy employee” nennen, befragt. Auch hier geht es um die Frage, was die Generation der Video Gamer auszeichnet und was passiert, wenn sie auf klassische Lernangebote ihrer Unternehmen trifft. Einige Ergebnisse stehen mit dieser Präsentation zur Verfügung. Kurz: Vor allem die, die hier als “high media-savvy” eingestuft werden, wünschen sich ein anderes Lernen (”learning should be fun and entertaining”) und bessere Technologien am Arbeitsplatz - und sind eher bereit, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Interessant vor allem, dass es diese Fragen heute problemlos auf die Agenda eines Unternehmens wie die UBS schaffen! (via Newsletter E-Learning/ Learning Center der Universität St. Gallen).
Tony DiRomualdo, Wolfsberg/ UBS Think Tanks, 14 Juni 2007
[Kategorien: Media Literacy]

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High-Tech Learning for Low-Tech Employees

Posted on 14 June 2007 by jrobes

Mehr einen drängenden Appell als eine nüchterne Analyse präsentieren die Autoren von Root Learning, was allerdings im Umfeld des Chief Learning Officer-Magazins nicht wundern sollte. Der Titel führt etwas in die Irre, denn nicht “low-tech employees”, sondern “digital natives” stehen hier im Mittelpunkt. Sie verlangen “high-tech learning” (was mehr ist als e-Learning!), und wer damit noch nicht begonnen hat, dem werden folgende Schritte empfohlen:

“1. Look at YouTube, MySpace and other high-traffic Internet information exchanges and challenge your assumption about how the average person engages, communicates and learns. …
2. Look at what technology allows. …
3. Look at your competition. What are they using to train people? …
4. Look at your employees. Do you really know who they are? Do you know where they are technologically? They might know far more than you expect. Perhaps they know more than you do.
5. Look at the benefits to your business if you can leverage technology to accelerate your training and learning programs.”

Jim Haudan und Rich Berens, CLO Magazine, Juni 2007
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, digital natives/ net generation]

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Wie investieren Erwachsene in ihre Weiterbildung?

Posted on 13 June 2007 by jrobes

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Einige Zahlen zur Einstimmung auf den ersten “deutschen Tag der Weiterbildung” am 15. Juni 2007. 1002 Erwachsene wurden befragt, und diese haben Auskunft gegeben, dass sie sich in erster Linie im Rahmen ihres Jobs weiterbilden, weniger im Privaten. In der Pressemitteilung werden die Zahlen auch von Einschätzungen wie der folgenden begleitet: “Wer auch als Rentner weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilhaben will, muss auf dem Laufenden bleiben.” Ich wünsche mir, dass diese Zeilen auf Leser wie jenen unbelehrbaren, kettenrauchenden 88-Jährigen treffen, der diese Woche wieder einmal im Öffentlich-Rechtlichen zu sehen war.
Weiterbildung Hamburg e.V., 12 Juni 2007
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Social Computing Magazine

Posted on 12 June 2007 by jrobes

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Martin Ebner hat’s gefunden, und ich habe mich gerade etwas auf den Seiten dieses Online-Magazins herumgetrieben. Es enthält kurze Stories und Produktinfos, nichts für Skeptiker oder Nörgler, sondern für die, die gerne ausprobieren wollen. Die Titel der aktuellen “Hot Stories” lauten dementsprechend “How To Use Del.icio.us To Take Over the World” oder “Enterprise RSS: Three Key Benefits For Any CxO”. Das Ganze ist sehr lesefreundlich, dazu “web 2.0 enabled”, wie es so schön heißt, und mit vielen Querverweisen und Links. Zum Stöbern. (via Martin Ebner/ E-Learning)
Social Computing Magazine, Juni 2007
[Kategorien: Zukunft des Internet, Social Software]

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Big Question for June - Where are the Examples of eLearning?

Posted on 11 June 2007 by jrobes

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Wo sind die e-Learning-Beispiele, fragt der Moderator? Eine etwas irritierende, leicht missverständliche Frage. Heute ist die Welt voll von Web-based Trainings, viele davon liegen hinter verschlossenen Türen, auf den Lernplattformen von Unternehmen und Universitäten, was manchmal diese Frage nahelegen mag. Doch auch, wenn sie es nicht wären: Was sind gute Beispiele? Ein gutes Design, ein hoch-interaktives Programm, eine spannende Story, gar eine Simulation? Oder liegt die Antwort möglicherweise eher in dem, was man nicht auf den ersten Blick sieht, in den Lernzielen, dem pädagogischen Konzept, der Lernumgebung? Oder - noch einen Schritt weiter - kann es “Best Practices in e-learning” überhaupt ohne den Lerner, seinen Lernerfolg, seinen Kompetenzgewinn und seine verbesserte (sorry!) Performance geben?

Hinzu kommt, wenn wir e-learning etwas weiter fassen und Social Software & Web 2.0-Anwendungen als Instrumente des informellen Lernens sehen, braucht es da heute noch Beispiele? Nun, einige Leser/ Schreiber haben die Herausforderung angenommen, eine Reihe interessanter Hinweise und Links gesammelt und mit dem ASTD-Blog verlinkt (so funktioniert diese Kommunikationsvariante). Ach ja, Sinnfragen hat nach erster Durchsicht niemand gestellt.
The Learning Circuits Blog, 4 Juni 2007
[Kategorien: e-learning]

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Open future

Posted on 08 June 2007 by jrobes

Auch sie gehören zu unserer Bildungslandschaft: die Business Schools. Über den Wert ihrer Ausbildung wird in schöner Regelmäßigkeit gestritten. Trotzdem werden mit ihnen auch heute noch fest Karrieren verknüpft. Und selbst ein verlorener Sohn wie Bill Gates kann nicht von ihnen lassen. Deshalb sei ein kurzer Blick über den Zaun gestattet: Wir sehen dort Europäer auf der Suche nach Innovationen, Business Schools und Berater, die auf die gleichen Kunden schielen, und die Frage, ob das amerikanische Modell (Fokus auf MBAs) oder das europäische Modell (Fokus auf executive education und custom programs) zukunftsfähiger sind. Jordi Canals, Dean of IESE (Barcelona/ Madrid), der hier in der ersten Ausgabe des neuen EFMD Business Magazines Rede und Antwort steht, glaubt jedenfalls an eine Annäherung. Und er sagt diesen schönen Satz, der sich leicht auf andere Zusammenhänge übertragen lässt:

“What has become a commodity in management education is the content, the concepts – the text books, cases and so on – but what has not become a commodity yet, and hopefully never will, is the process, the way you deliver the content. The content is becoming more standardised but the process is not.”
George Bickerstaffe, Interview mit Jordi Canals, Global Focus, Vol. 1, Issue 1, 2007 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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