Participative Web: User-created content

Posted on 20 April 2007 by jrobes

oecd2007.gif
Es ist immer wieder erstaunlich, was alles unter dem Dach der OECD diskutiert und erforscht wird. Hier also steht “user-created content” bzw. “UCC” auf dem Prüfstand. “This study describes the rapid growth of UCC, its increasing role in worldwide communication and draws out implications for policy.” Viele interessante Beschreibungen, Definitionen, Klassifizierungen und Statistiken, die belegen, dass es sich bei UCC um einen wirklich globalen Trend handelt. Lesenswert sind vor allem die Kapitel “Value chains and emerging business models” und “Economic impacts of user-created content”. In der Summary heißt es dazu:
“There are five basic models: i) voluntary contributions, ii) charging viewers for services - pay-per-item or subscription models, including bundling with existing subscriptions, iii) advertising-based models, iv) licensing of content and technology to third parties, and v) selling goods and services to the community (’monetising the audience via online sales’). These models can also remunerate creators, either by sharing revenues or by direct payments from other users.”
Sacha Wunsch-Vincent und Graham Vickery, OECD, 12 April 2007 (pdf)
[Kategorien: Social Software]

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3 Comments For This Post

  1. Helge Staedtler Says:

    Jochen Du schreibst:
    “Viele interessante Beschreibungen, Definitionen, Klassifizierungen und Statistiken, die belegen, dass es sich bei UCC um einen wirklich globalen Trend handelt.”

    Da muss ich jetzt echt mal sagen, wer das noch nicht bemerkt hat und immer noch glaubt, dass man den Usern die Werkzeuge und Dienste im WWW wieder wegnehmen und die Zeit zurückdrehen kann (wo nur wenige das Monopol auf Inhaltserzeugung hatten), den halte ich leider für ziemlich naiv.

    Für mich braucht es überhaupt keine “Definitionen, Klassifizierungen und Statistiken” um mich davon zu überzeugen, das user-generated content ein Phänomen ist das Bestand hat. Mir reicht der natürliche Menschenverstand und ein Blick in das WWW selbst vollkommen aus, um die Lage zu erkennen.

    Beispiele:
    - Der erste user-generated iTunes Hit in den Top 10, der nicht von einem Musiklabel vertrieben wurde, sondern vom Künstler selbst.

    - Der politische Einfluss von user-generated Weblog-Entries im US-Wahlkampf und im Wahlkampf in Frankreich und in der normalen Politik

    - Die vielen user-generated Fotos/Filme/Audios in flickr, youtube, myspace, usw.

    - Und nicht zuletzt DIESER user-generated Beitrag von dir, Jochen

    Ich glaube die Zeit, dass man sich über user-generated content noch “wundern” sollte, ist längst vorbei. Eigentlich schon seit die Zeit der ersten Homepages vorbei ist und die über 70 Millionen Weblogs weltweit an ihre Stelle rückten.

  2. Jochen Robes Says:

    Helge, ich weiß gar nicht genau, was ich auf Deinen Hinweis antworten soll. Nur soviel: Wenn ich Dir allein von dieser Studie hätte erzählen wollen, dann wahrscheinlich mit anderen Worten (z.B. “hey, vergiß die Einleitung, aber schau mal auf Seite 56, …”).
    Ansonsten kenne ich keine weiteren OECD-Dokumente, die sich so ausführlich mit diesem Thema beschäftigen. Der Report liefert darüber hinaus eine Reihe von Informationen über z.B. user-created content in China (s. S.61), der mir nicht täglich begegnet; und die Kapitel über Geschäftsmodelle und ökonomische Auswirkungen von UCC bieten m.E. auch eine Reihe von Überlegungen, die im Bildungskontext selten bzw. nie anzutreffen sind. Das wollte ich mit meinem Eintrag andeuten.
    Gruß, Jochen

  3. Helge Staedtler Says:

    Hallo Jochen,

    dank für die Antwort. Wenn ich mir meinen beitrag so durchlese geb ich Dir Recht, nicht so einfach. War vielleicht auch einfach eine unbegründete Aufgeregtheit über diese “künstliche und angestregt scheinende Suche” nach Belegen.

    Ich frage mich oft, ob für die Wissenschaft eigentliche Dinge Realität sein können bzw. existieren können, über die und von denen man noch nichts zitieren kann. Schätze das war der eigentliche Grund.

    Bin mir schon im Klaren, dass es für Dich auch ohne “ehrwürdige Zitate” eine Realität “da draussen” ausserhalb des Elfenbeinturms gibt.

    Also war nicht persönlich gemeint oder so.

    Gruss, helge

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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