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Teaching and Learning with the Net Generation

Posted on 04 April 2007 by jrobes

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Am Ende raucht etwas der Kopf und man fragt sich, ob der ganze Aufwand auch angemessen ist: Da wird über das lebenslange Lernen geredet, aber eigentlich dreht sich alles um eine Generation, die der 1982-1991 Geborenen, die “Net Generation” eben. So auch in diesem Artikel, der die aktuelle Ausgabe von innovate, ein Themenheft zur “Net Generation”, einleitet. Wie erfahren etwas über die Einstellungen dieser Generation, z.B. dass sie “education-oriented” und “extremely goal-oriented” ist, aber auch, dass sie ein “greater desire for active, engaged learning experiences” auszeichnet. Es gibt auch eine Kehrseite: “lack of discipline”, sagen einige; und dass “their critical thinking skills … often weak” seien, sagen andere. Dementsprechend das Fazit:

“Our research observes the existence of a fine line: Educators should continue to find ways to exploit the skills students develop outside of class without accommodating the habits of instant gratification and shallow thinking. To be human is to learn, and we learn from good teachers. Russell Ackoff has often noted that the current education system does not teach students how to learn …. Today’s digital and computer technologies allow us to remedy this by giving us the tools to teach Net Geners not just what to learn but how to learn.”
Kaum ein Artikel kommt übrigens ohne die mehrfache Erwähnung von “Educating the Net Generation” von D. G. Oblinger und J. L. Oblinger (2005) aus.
Kassandra Barnes, Raymond C. Marateo und S. Pixy Ferris, innovate - journal of online education, April/ Mai 2007
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2 Comments For This Post

  1. Andreas Auwärter Says:

    Hallo Jochen,

    danke für den Hinweis — und schon wieder haben sich zwei klasse Quellen erschlossen. Der Frühling scheint ja wirklich texttechisch ertragreiche Früchte zu tragen :-)
    Aber nun zu der Stelle, an der ich hängen blieb:

    Du hast mit recht die Attribute der Net-Generation des Artikels zusammengefasst mit u.A. “education-oriented” und “extremely goal-oriented”. Nun, gerade letzteres macht mich stutzig, würde man - einmal ganz unwissenschaftlich die Besterbungen vieler nach Connectivism und Cooporative-Learning-Experience’s in die Waagschale legen. Schimmert nicht im ersten Moment ein kleiner Widerspruch durch? Ich meine nicht, doch muss dazu die Zielorientierung kontextualisiert werden.

    Ich frage mich daher, ob das nicht schlicht ein Side-Effect ist, mit dem man Phänomenen, wie: Lost-in-Hyperspace - oder in Connectivism-Manier: Lost-in-Community entgegnet, dass man sich demnach klare Ziele setzt, die dann auch irgendwann als erreicht gelten. und dies bringt auch die Kritiken zum Vorschein: Geht hier nicht die konstatierte Disziplinlosigkeit und unreflektierte/unkritische subsummation der Variabilität und dem breiten Spektrum der Qualitäten der Angebote einher?

    Das zitierte Fazit gefällt mir: An keiner anderen Stelle als im Internet wird die Notwendigkeit der blitzschnellen Auswertung von Informationen durch Kontextualisierung nach Relevanzkriterien so transparent. Doch so sehe ich hier weniger einem Gerecht werden der Erfahrungshorizonte einer Net Generation als vielmehr allgemeinen und für alle medialen Lebensbereiche wichtigen Ziele. Und von daher ist dies nicht nur Handwerkszeug zum Lernen, als vielmehr auch Lern-Inhalt, im Sinne von Handhabung - Umgang etc. bis hin zur Medienkompetenz (in Baakes Sinne).

    Soweit die Punkte, an denen ich hängen geblieben bin.
    Bis denne
    Andreas Auwärter

  2. Jochen Robes Says:

    Hallo Andreas,
    ich tue mich immer etwas schwer, diese Psychogramme einer ganzen Generation ausführlicher zu kommentieren. Vor allem, ohne im Detail zu wissen, wie diese Merkmale erhoben wurden. Ich vermute fast, dass oft ein beobachtetes Verhalten schnell zu einem Charakterzug verallgemeinert wird; so erscheint der Leser eines Buches “diszipliniert” und wer einen Account in MySpace hat, gibt damit einem “greater desire for active, engaged learning experiences” Ausdruck. Oder ist es umgekehrt, zuerst der Wunsch und dann der Account. Ich weiß es nicht.
    Gruß,
    JR

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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