Archive | March, 2007

Stark nachgefragt: Tag des eLearning informiert über erfolgreiche Projekte und Anwendungen

Posted on 30 March 2007 by jrobes

Das Kompetenzzentrum eLearning Niedersachsen berichtet hier über ihre traditionelle CeBIT-Veranstaltung und stellt auch die Unterlagen der Referenten online. Ich habe etwas geblättert: Über die Keynote von Gernot Glander, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung bei der Auto 5000 GmbH in Wolfsburg, heißt es unter anderem:
“So beteiligen sich zum Beispiel 800 der über 3000 Mitarbeiter vor und nach den Schichtbetrieben an der Erstellung von Kurzschulungsinhalten, die dann über das Wissensportal aufgerufen werden können – alles 100 % vergütungsrelevant. In Schulungen erwerben die Mitarbeiter das nötige Know-How der Content-Erstellung und die didaktische Herangehensweise. So sind sie nicht nur Anwender der Angebote im Wissensportal sondern auch deren Produzenten - übrigens eine Voraussetzung, um sich bei Auto5000 intern bewerben zu können.” Ein schönes Beispiel für user-generated content in der Weiterbildung!

Und wer immer noch überlegt, ob der Anteil des informellen Lernens an der Kompetenzentwicklung eher bei 70 oder bei 80 Prozent liegt, dem kann ich nach Studium der Folien von Peter Dehnbostel, Helmut Schmidt Universität Hamburg, sagen: Es sind genau 73%! Punkt.
Kompetenzzentrum eLearning Niedersachsen, 23 März 2007
[Kategorien: e-learning, Informelles Lernen]

Popularity: 5% [?]

Comments Off

Learning Delphi 2007 – Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren

Posted on 29 March 2007 by jrobes

51 E-Learning-Experten hat das MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Rahmen der LEARNTEC zu Bildungstrends befragt (by the way, ich war nicht darunter und darüber wird noch zu sprechen sein!). Was gibt es zu melden? Wikis stehen dieses Jahr ganz oben (letzten Jahr war es Podcasting), gefolgt von Open Educational Resources, wobei ich mir mit Blick auf die Frage (”Prognose - Nutzung neuer Lerntechnologien in Unternehmen”) nicht sicher bin, ob die Befragten auch nur annähernd ein ähnliches Verständnis von der Sache hatten. Ansonsten einfach mal reinschauen! Ein interessantes Ergebnis zeigt die Abbildung (zum Vergrößern anklicken). Wenn man daraus jetzt schließen könnte, dass die Mitarbeiter selbst in die Entwicklung der Lerninhalte einbezogen werden … Aber wir wollen realistisch bleiben.
MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2007 (pdf)

Popularity: 4% [?]

Comments (0)

A Review of the Open Educational Resources (OER) Movement: Achievement, Challenges and New Opportunities

Posted on 28 March 2007 by jrobes

Ein sehr interessanter Bericht, dem einige Zeilen kaum gerecht werden können. Dan Atkins, John Seely Brown und Allen Hammond haben für die Hewlett Foundation einen Bericht über die Hewlett Foundation Open Educational Resources- Initiative geschrieben, und herausgekommen ist weit mehr, als man bei solchen Anlässen gemeinhin erwarten darf. Zum Hintergrund: Die Hewlett Foundation hat zwischen 2002 und 2006 mit ca. 68 Mill. Dollar über 130 Initiativen im Rahmen des OER-Programms unterstützt. Weltweit mehr als jede andere private Stiftung!

Im ersten Teil dieses Berichts lassen die Autoren deshalb auch einige Flagschiff-Projekte, vor allem MIT’s OpenCourseWare, Revue passieren. Dabei weisen sie immer wieder und wahrscheinlich zu Recht darauf hin, dass der Einfluss des Hewlett-Engagements weit über diese Projekte hinausgeht, abzulesen z.B. an den 120 Teilnehmern des OpenCourseWare Consortiums, von denen eine große Zahl nicht von Hewlett gefördert wird.

Atkins, Brown und Hammond applaudieren aber nicht nur den erzielten Erfolgen, sondern weisen auch auf offene Herausforderungen hin. Die Stichworte sind hier: Sustainability (mit 25.000 Dollar veranschlagt z.B. MIT die Aufwendungen, einen Kurs “OCW-tauglich” zu machen!); curation and preservation of access; object granularity and format diversity; intellectual property issues (hier heißt es: “Intellectual property issues are at the heart of OER”, nachdem zuvor bereits darauf hingewiesen wurde, dass Hewlett das Creative Commons-Projekt aktiv unterstützt); content quality assessment and enhancement; computing and communication infrastructure (hier steht ein klares Votum für eine stärkere Einbeziehung von mobile phones in zukünftigen Entwicklungsprojekten!); scale-up and deepening impact in developing countries.

Den nächsten Entwicklungsschritt überschreiben die Autoren mit “The Brewing Perfect Storm”: “The OER initiative has been a vehicle for building a culture of sharing. We now propose that OER be leveraged within a broader initiative — an international Open Participatory Learning Infrastructure (OPLI) initiative … for building a culture of learning.” Unterschiedliche Treiber werden identifiziert, ganz vorne aber die durch das Web 2.0, Social Software und Folksonomies gelegten Grundlagen.

Wie eine OPLI oder ein “learning ecosystem”, wie es auch genannt wird, aussehen soll, versuchen die Autoren an verschiedenen Beispielen festzumachen, die weniger auf statischem Content (typisch für OER-Projekte), sondern mehr auf dynamischen, die Lerner einbeziehenden Modellen aufbauen. Rich Media (YouTube), Online Games und 3-D-Umgebungen wie Second Life können hier, so die Autoren, ihren Platz haben. Aber trotzdem: Hier, bei der “Ausgestaltung” der OPLI, ist sicher noch viel Platz, um konkreter zu werden!
Ein lesenswerter Report!
OERderves, März 2007
Continue Reading

Popularity: 8% [?]

Comments Off

Emerging Technologies for Learning

Posted on 27 March 2007 by jrobes

emerging_technologies2007.gif
Die British Educational Communications and Technology Agency, kurz BECTA, hat eine Reihe von prominenten Autoren in dieser Fortsetzung versammelt. Wie schon im ersten Band, der vor einem Jahr herauskam, geht es auch dieses Mal um einen aktuellen Überblick über Potenzial und Praxis von Bildungstechnologien. Das heißt natürlich heute vor allem Web 2.0, aber auch Second Life und Game-based Learning.

Einführend gibt z.B. Lee Bryant, Headshift, einen Überblick über zentrale Web 2.0-Technologien. Stephen Downes, National Research Council of Canada, stellt die Idee des “personal learning environment” in den Mittelpunkt seiner Überlegungen:
“Taken together, the ideas that underlie the PLE – learning in communities, creation over consumption, and context over class – constitute an instance of a more general approach that may be characterised as ‘learning networks’.”
Marc Prensky wiederum überlegt, wie Lehrer und Schüler, digital immigrants und digital natives, beim Thema Technologien zusammenfinden. Und David Ley, Becta, beschäftigt sich abschließend mit “ubiquitous computing” (”with ubiquitous computing the world becomes the classroom and the computer”), aber da selbst der Autor diesen Entwicklungen noch einige Jahre gibt, habe ich mir die Lektüre seiner Zeilen für ruhige Stunden aufgehoben.
British Educational Communications and Technology Agency (BECTA), März 2007
[Kategorien: Web 2.0, Social Software, Weblogs, Podcasting, Trends in der Weiterbildung]

Popularity: 25% [?]

Comments Off

Weblogs, Wikis, Podcasts & Co.

Posted on 26 March 2007 by jrobes

zuerich2007.gif
Letzten Donnerstag habe ich in Zürich in den Räumlichkeiten der Credit Suisse referiert und diskutiert. Thema waren “Weblogs, Wikis, Podcasts & Co. - Wissenstransfer der nächsten Generation”, eingeladen hatte Andrea Back, die das Learning Center an der Universität St. Gallen leitet, und gekommen waren über 80 Teilnehmer! Der Tag war äußerst kurzweilig: Ich durfte einen Überblick zum Thema präsentieren; dann folgte Peter Schütt, IBM, der über die Web 2.0-Aktivitäten seines Unternehmens berichtete. Dabei beeindruckten vor allem die Zahlen sowie die Palette der eingesetzten Anwendungen: 3.500 aktive Blogger, die mindestens zweimal in der Woche neue Einträge in ihre Blogs stellen; mehr als 20.000 Mitarbeiter, die mit Wikis arbeiten; Social Bookmarking, Tagging, Jams, etc. Zwei Erfolgsmodelle hielt Peter Schütt besonders hoch: Zum einen IBM’s Blue Pages, die für alle Mitarbeiter Ausgangspunkt vieler Informations- und Kommunikationsaktivitäten darstellen; zum anderen Instant Messaging, an dem kein IBM-Mitarbeiter vorbeizukommen scheint. Schließlich gab Fabian Fischer, Beck et al. noch einen schönen Überblick zum Thema “Podcasting”. Damit waren dann auch schon die Stichworte für die Diskussionen des Nachmittags gegeben. Den Wintereinbruch gab es erst am nächsten Tag!
Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik, Learning Center, 22 März 2007
[Kategorien: Web 2.0, Social Software, Weblogs, Podcasting, Trends in der Weiterbildung, Informelles Lernen]

Popularity: 27% [?]

Comments Off

How businesses are using Web 2.0

Posted on 23 March 2007 by jrobes

Im Januar dieses Jahres hat McKinsey weltweit nach der Bedeutung von Web 2.0 gefragt und von 2.847 Executives Antworten erhalten. Was kam heraus? Zum einen scheint es eine gute Zeit für Investitionen in IT zu sein. Keine Spur von “IT doesn’t matter” (Nicholas Carr), stattdessen wissen die Berater zu berichten: “by and large, executives are satisfied with their previous investments in Internet technology”. Mehr noch, auch Web 2.0-Services sind auf dem Radarschirm vieler Entscheidungsträger, wenn auch mit Unterschieden im Detail.

mckinsey2007.gif

“Finally, among the executives surveyed, technologies for automation and collaboration appear to be gaining more traction than some of the technologies that have received more attention in the press [siehe Grafik]. Blogs, podcasts, and mash-ups trail technology trends that allow people to contribute knowledge to a common effort or allow machines to exchange information more easily.”
Allerdings frage ich mich mit Blick auf diese Antworten schon, warum - neben IBM und einigen wenigen anderen - nicht mehr Unternehmen von diesen Aktivitäten berichten (lassen).
The McKinsey Quarterly, 22 März 2007 (Registrierung notwendig)
[Kategorien: Web 2.0]

Popularity: 3% [?]

Comments Off

The future of books: Not bound by anything

Posted on 23 March 2007 by jrobes

Millionen Bücher werden derzeit in gigantischen Projekten digitalisiert, nicht nur von Google. Was passiert mit ihnen? Was passiert mit uns, fragt sich der Economist. “As books go digital, new questions, both philosophical and commercial, arise. How, physically, will people read books in future? Will technology ‘unbind’ books, as it has unbundled other media, such as music albums? Will reading habits change as a result? What happens when books are interlinked? And what is a book anyway?”
The Economist, 22 März 2007

Popularity: 3% [?]

Comments Off

Karriereplaner E-Portfolio

Posted on 22 March 2007 by jrobes

upgrade107.gif
Das aktuelle Heft beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten des Lebenslangen Lernens. Einige Artikel sind online zugänglich, und ich bin bei dieser Übersicht zum Thema “ePortfolios” hängengeblieben. Dabei kann ich eine Schwierigkeit nicht leugnen: Der Artikel beginnt mit dem Hinweis, dass ePortfolios “immer mehr zu einem unverzichtbaren Begleiter beim Lebenslangen Lernen” werden. Ich höre die Botschaft, allein, mir fehlen die konkreten Beispiele! Auch Peter Baumgartner beschreibt mehr das Potenzial von ePortfolios, als dass er bereits von ihrem Einsatz berichten kann.

ePortfolios als “elektronische Sammelmappen”, so Peter Baumgartner, unterstützen den Übergang von Wissen zur Kompetenz, indem sie über Zeugnisse und Noten hinaus fertige Produkte - einen Text, eine Grafik, eine Fotografie, eine Komposition, einen Programmcode usw. - integrieren und damit “die Umsetzung des Lernprozesses, die erfolgte Anwendung abstrakten Wissens” in den Vordergrund stellen. Idealerweise kann der Zugang zu diesen Artefakten vom Lernenden selbst gesteuert werden (”dynamische Bewerbungsmappe”). Zugleich fördern ePortfolios so die dauerhafte Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen und der persönlichen (Lern-)Biografie. “Das E-Portfolio wird damit zu einem Planungsmittel der zukünftigen persönlichen (Karriere-)Entwicklung.” Soweit die Theorie, die Peter Baumgartner um Hinweise auf laufende Forschungsprojekte und Links ergänzt.
Peter Baumgartner, upgrade 1.07 (pdf)
[Kategorien: ePortfolios]

Popularity: 22% [?]

Comments Off

7 Things You Should Know About Creative Commons

Posted on 22 March 2007 by jrobes

In einem bewährten Format wird Creative Commons beschrieben, die immer populärer werdende Alternative zum traditionellen Copyright. Die “sieben Dinge, die alle wissen sollten”, umfassen z.B. ein Fallbeispiel, eine kurze Beschreibung, einige Referenzen (z.B. auf MIT’s OpenCourseWare), einige Zeilen, warum es in Zeiten des “share, reuse, and remix” dringend notwendig ist, bestehende Copyright-Bestimmungen anzupassen, und Hinweise auf die Bedeutung von Creative Commons für Wissens- und Bildungsprozesse.
EDUCAUSE Learning Initiative, März 2007 (pdf)
[Kategorien: Zukunft des Internet, Open Access/ Open Content]

Popularity: 6% [?]

Comments Off

Informal Knowledge Transfer

Posted on 21 March 2007 by jrobes

Der Artikel beschreibt, wie neue Anforderungen im Unternehmensalltag auch neue Formen der Wissensvermittlung bedingen. Einen immer wichtiger werdenden Fundus stellt dabei das implizite Wissen der “Knowledge Worker” dar. Um diese Ressource im Arbeitsalltag besser nutzbar zu machen, setzen, so der Autor, mehr und mehr Unternehmen auf Communities of Practice (CoPs).

“This informal approach to learning offers a way for workers to not only consult learning materials from the company, but also combine that information with learning materials they create and share through question and answer forums and professional networking opportunities in which peers, mentors, and subject matter experts solve problems.”
Als Praxisbeispiele werden die US Army und John Deere genannt. Es folgen einige Ratschläge zur erfolgreichen Einführung von CoPs.
Eric Sauve, Learning Circuits, März 2007 (aus: T+D magazine)
[Kategorien: Online-Communities, Informelles Lernen]

Popularity: 12% [?]

Comments Off

Eine (e-)legante Lösung

Posted on 20 March 2007 by jrobes

Es geht um e-Learning an deutschen Hochschulen. Vorneweg: Der Artikel ist nicht von einer e-Learning-Expertin geschrieben (”1300 Lehrveranstaltungen werden derzeit durch das Blackboard, die virtuelle Lernplattform der Universität, ergänzt.”) und bezieht seine O-Töne ausschließlich aus der FU Berlin. Ihre Einschätzung der Sache e-Learning pendelt - was aber durchaus eine treffende Beschreibung des Status Quo sein kann! Best Practices hier, Nachholbedarf dort. Und dann e-Learning, um den organisatorischen Anforderungen - Bologna, steigende Studierendenzahlen und fehlende Mittel - überhaupt noch gerecht zu werden. Ein Überblick mit Unebenheiten.
Yvonne Globert, Frankfurter Rundschau v. 20 März 2007
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

Popularity: 5% [?]

Comments Off

Die gläserne Firma

Posted on 19 March 2007 by jrobes

Welche Rolle spielen Wikis in Unternehmen? Keine einfache Frage: Man darf wohl davon ausgehen, dass in IT-Abteilungen oder auf Projektebene bereits häufiger mit Wikis gearbeitet wird, als es die Zahl der veröffentlichten Best Practices vermuten lässt. Als erste Hilfe hat deshalb Tim Schlotfeldt, Berater bei Nitor und Anhänger der Wiki-Idee, eine Liste mit Unternehmen, die Wikis einsetzen, ins Netz gestellt – natürlich als Wiki. Die meisten der genannten Firmen, so darf weiter spekuliert werden, setzen Wikis wahrscheinlich wie oben geschildert ein, also situativ und komplementär zu bestehenden Strukturen.

Aber dann gibt es auch Firmen, die das Wiki-Prinzip zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Informations- und Kommunikationsprozesse machen und mutig auf eine neue Wissenskultur setzen. Über eine solche Firma – die Synaxon AG, ein IT-Mittelständler mit 140 Mitarbeitern - berichtet das aktuelle brand eins. Das Wissen der Firma auf 5.200 Seiten, der Geschäftsführer Frank Roebers spricht von einer “Kulturrevolution”, von “Partizipation”, “Transparenz” und “schnellem Wissenstransfer” und geht mit gutem Beispiel voran:
“Entscheidend dabei sind Vorbilder, die einen gewissen Stil prägen - Chefs wie Roebers, die selbstbewusst genug sind, sich verbessern zu lassen. Angst davor, an Autorität zu verlieren und zum ‘Grüß-August mit Haftungszulage’ zu mutieren, hat er nicht. Allerdings ist er davon überzeugt, dass Instrumente wie das Wiki althergebrachte Hierarchien infrage stellen.”
Jens Bergmann, brand eins, 3/2007

Popularity: 4% [?]

Comments Off

Advice to Google: What I need with search

Posted on 16 March 2007 by jrobes

Dieser Beitrag ist ein Volltreffer: George Siemens beginnt mit der Feststellung, dass seine täglichen Recherchen sich heute in zwei Richtungen bewegen: einerseits Informationen zu finden, die er sucht, und andererseits Informationen wieder zu finden, denen er bereits irgendwo schon einmal begegnet ist, ohne noch zu wissen wo. Dann zählt er einige Tools und Gewohnheiten auf, auf denen sein persönliches Wissensmanagement aufbaut. Und daraus entwickelt er seine Anforderungen an das Google von morgen:

“What I need today is a search tool that captures and searches my activities in interacting with knowledge as a process. I want a search mechanism that knows:
- the books on my physical book shelf …
- the articles I’ve read in journals,
- what I’ve blogged,
- whose blogs I read,
- what I’ve archived and shared (in Furl, del.icio.us, flickr),
- what I’ve moved to a collaborative environment,
- what type of relevant information I may need based on what I’ve done in the past.
… and it should
- Connect related areas of interest or activity
- Display basic patterns emerging from my information habits.”

Schließlich: “Search needs to be intertwined with my own knowledge habits and personal learning network. … Search should become less about search and more about ‘using and doing’.”

GENAU! Suchen ist nach wie vor eine Katastrophe, wenn man nur überlegt, wo überall Daten und Informationen abgelegt sind. Sicher, mit Anwendungen zur Desktop Search sind einige Dinge einfacher geworden, aber das Wieder-Finden von Informationen im Netz kommt mir auch heute noch vor wie der Gang von einem abgeschlossenen Raum in den nächsten. Google ist dabei für mich vor allem bzw. nur noch ein Instrument, um URL’s schnell zu finden. Wo ich Informationen finde, habe ich da häufig schon im Kopf.
George Siemens, Connectivism Blog, 15 März 2007
[Kategorien: Knowledge Worker Productivity]

Popularity: 5% [?]

Comments Off

How the Open Source Movement Has Changed Education: 10 Success Stories

Posted on 16 March 2007 by jrobes

Eine nette Aufstellung: In zehn Kategorien haben die Autoren jeweils eine Success Story ausgewählt - und mussten sich gleich rechtfertigen, weil sie Moodle, der Open Source-Lernplattform, einfach übergangen haben. Im Einzelnen:

- Colleges: Massachusetts Institute of Technology (MIT)
- Organizations: OpenCourseWare Consortium
- Online Encyclopedias: Wikipedia
- Online Collections: Project Gutenberg
- Operating Systems: Linux
- Software: OpenOffice.org
- Browsers: Mozilla Firefox
- Education: Google
- Individuals: Instructors/ Students
Online Education Database (OEDb), 1 März 2007
[Kategorien: Open Access/ Open Content]

Popularity: 5% [?]

Comments Off

Wer hat Angst vor Google?

Posted on 16 March 2007 by jrobes

Die Bayerische Staatsbibliothek will sich Googles Book Search anschließen (hier die Pressemitteilung), und die ZEIT hat einige Stimmen dazu eingeholt. Tendenz schwankend - mal wohlwollend in der Sache, mit Misstrauen gegenüber dem Giganten, oder gar trotzig die deutsche/ französische/ europäische Fahne hochhaltend.

“Die Strategie von Google ist sehr einfach: Für ihr Projekt, in großen Mengen Bücher digitalisiert ins Netz zu stellen, suchen sie Partnerbibliotheken in der ganzen Welt. In den USA, in England waren sie schon erfolgreich, auch in Spanien. Aus gutem Grund hat sich bislang keine der großen Staatsbibliotheken Europas dem Google-Plan angeschlossen – der zutiefst ungerecht ist. Warum? Weil es bei diesem Handel darum geht, dass Google »das Terrain abgrast«, sich Millionen von Büchern sichert und damit das kulturelle Erbe Europas. Selbst wenn sie so tun, als hätten sie nur das Wohl der Menschheit im Sinn, indem sie »der Welt den Zugang zu Informationen schenken« – es stecken doch ökonomische Interessen dahinter.”
(Agnès Saal, Vizepräsidentin der Bibliothèque Nationale de France)
Die ZEIT v. 15 März 2007
[Kategorien: Zukunft des Internet]

Popularity: 3% [?]

Comments Off

What is Web 2.0? Ideas, technologies and implications for education

Posted on 15 March 2007 by jrobes

Das Joint Information Systems Committee (JISC) ist eine Adresse, an der man regelmäßig vorbeischauen sollte, um sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Der vorliegende, wie sie es nennen, TechWatch Report bietet aber nicht nur das, was der Titel erwarten lässt: er ist darüber hinaus eine nützliche und umfassende Ressource zum Weiterlesen und Vertiefen - einen Schwerpunkt bilden Bibliotheken und die Frage, wie diese mit Web 2.0-Tools und Content umgehen.

“Finally, it is important to look at the implications of Web 2.0. The changes that are taking place are likely, I think, to provide three significant challenges for education:
Firstly, the crowd, and its power, will become more important as the Web facilitates new communities and groups. A corollary to this is that online identity and privacy will become a source of tension.
Secondly, the growth in user or self-generated content, the rise of the amateur and a culture of DIY will challenge conventional thinking on who exactly does things, who has knowledge, what it means to have élites, status and hierarchy. These challenges may not be as profound as some of the more ardent proponents of Web 2.0 indicate, but there will be serious challenges none the less (ask any academic for his/her views on Wikipedia as a research tool).
And finally, there are profound intellectual property debates ahead as individuals, the public realm and corporations clash over ownership of the huge amounts of data that Web 2.0 is generating and the new ways of aggregating and processing it.”

Paul Anderson, Joint Information Systems Committee (JISC), 26 Februar 2007 (pdf, 700 KB)

Popularity: 3% [?]

Comments Off

Freie Bildungsressourcen & Didaktik

Posted on 14 March 2007 by jrobes

Das Thema ist “top”: Ich könnte derzeit problemlos den Weiterbildungsblog mit täglichen Einträgen zum Thema “Open Educational Resources” (OER) füllen. Das Thema explodiert gerade (und ich weiß gar nicht genau warum!). Hier eine Präsentation von Peter Baumgartner, Universität Krems, gehalten vor einigen Tagen in Innsbruck und mit einigen interessanten Stichworten zum Verhältnis von Content & Context, seiner immer wieder hilfreichen Unterscheidung von Lehren I/II/III sowie einer kleinen Matrix, die mit “Geschäftsmodelle” überschrieben ist.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 12 März 2007

Popularity: 5% [?]

Comments Off

Der Computer wird zum Kollegen

Posted on 14 March 2007 by jrobes

Wenn Medien wie das Handelsblatt über e-Learning berichten, dann muss man auch heute noch damit rechnen, dass irgendein Unternehmen gerade das Online-Lernen entdeckt hat und dafür gefeiert wird. In diesem Artikel ist das anders: Im Mittelpunkt steht ein Praxisbeispiel für arbeitsplatzintegriertes Lernen – auch wenn der Begriff nicht fällt. Das Daimler-Chrysler-Werk in Mannheim hat nämlich Montagehallen, Produktionslernsystem und eine Wissensdatenbank miteinander verknüpft:

“Es [das Produktionslernsystem] ist per Intranet mit einer Wissensdatenbank verknüpft, über die sich die Neulinge nach einer Grundschulung individuell und ausgehend von ihren Kenntnissen über werksspezifische Abläufe informieren können.
Basis der Datenbank sind nicht nur allgemeine Fachinformationen, sondern auch das spezielle Knowhow der erfahrenen Kollegen im Unternehmen, so dass beispielsweise bei der Vorbereitung einer Maschine auf einen bestimmten Arbeitsvorgang – dem so genannten Umrüsten – gleich der optimale, im Betrieb erprobte, Weg präsentiert wird.
Die Datenbank ist interaktiv, so können auch die neuen Mitarbeiter Ideen für eine Verbesserung der Abläufe eingeben. Ein Redaktionsteam aus erfahrenen Kollegen prüft, ob die Vorschläge sinnvoll sind und geben sie dann als Best Practice frei.”

Das macht doch neugierig, oder? Und es ist gut zu wissen, dass nicht nur der Elektrische Reporter im Hause Handelsblatt Trends nachspürt.
Pia Grund-Ludwig, Handelsblatt, 12 März 2007
[Kategorien: e-learning]

Popularity: 3% [?]

Comments Off

Thema Februar 2007: Open Educational Resources

Posted on 13 March 2007 by jrobes

Das ist ein Nachteil, wenn man sich hauptsächlich über Newsreader informiert: Da gibt es ein neues Portal, und man bekommt es nicht richtig mit. Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) hat also neben der jährlichen Konferenz Campus Innovation und podcampus, wo seit einigen Monaten fleißig Vorlesungen der Hamburger Hochschulen als Podcasts zur Verfügung gestellt werden, ein drittes Spielfeld eröffnet: das Portal Campus Innovation, auf dem wir laut Editorial zukünftig “aktuelle Informationen, Kommentare und Hinweise rund um die Hochschule im Informationszeitalter mit monatlich wechselnden Schwerpunkten” erwarten dürfen.

Im Februar stand nun die Frage “Wem nützt der freie Zugang zu Kursen und Software?” im Mittelpunkt. Dazu gab Ulrich Schmid, Geschäftsführer des MMKH, einleitend einen kurzen Überblick über die internationale “Open Courseware”-Szene, um sich dann der Frage zuzuwenden, warum diese Idee gerade in Deutschland nur schleppend Anhänger findet. Als Hindernisse macht er - neben der Sprache, einer zersiedelten e-Learning-Landschaft und einem komplizierten Urheberrecht – auch das Fehlen von Pragmatismus und Unternehmungsgeist aus. “Nicht selten werden digitale Lehrangebote von Professoren eher als zusätzliche Belastung denn als Chance, eher als Konkurrenz zur traditionellen Lehrveranstaltung und Publikation denn als Ergänzung, Erleichterung und Bereicherung erlebt.” (“Umsonst, Offen, Digital”).

In einem weiteren Beitrag assistiert Gerd Kortemeyer, derzeit an der Michigan State University, nüchtern, dass Deutschland häufig “einfach nur fünf Jahre hinterher” sei (“Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe”). Etwas Empirie kommt dann noch vom MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung, das sich die “weltweite Marktsituation” der Open Educational Resources-Angebote (OER) etwas systematischer angeschaut hat. Doch halt: “Marktsituation”? Kann man OER-Angebote überhaupt als Markt und mit den Kriterien des Marktes beschreiben? Ich bin nicht sicher, und vielleicht liegt schon hier eine Erklärung für die “Heterogenität des Angebots”, das die Autoren konstatieren (“Open Courseware Initiativen weltweit”).

Und dann gibt es noch eine Reihe von Podcasts zum Thema, von Michael Keller (Stanford University) und Gabi Reinmann (Universität Augsburg), von Bernd Krämer (FernUni Hagen) und Rolf Gransow (FH Lübeck) - zuviel für einen Abend! Nebenbei ist das nächste Thema auch bereits angelaufen: “Brauchen Hochschulen einen CIO?”
Campus Innovation, Februar 2007

Popularity: 6% [?]

Comments (0)

Watching the web grow up

Posted on 12 March 2007 by jrobes

technologyquarterly2007.gif
Vorher ein Artikel, der das brennende Interesse von Geheimdiensten an einer Software beschreibt, die endlich das Problem von Namensvarianten und ihrer Überprüfung lösen soll; anschließend eine längere Referenz an Tim Berners-Lee, den Erfinder des World Wide Web. Beides und anderes mehr zu lesen in der aktuellen Quartalsbeilage Technology Review des Economist. Hier erfahren wir, dass nicht das Web 2.0 Sir Tim umtreibt:
“Although he is somewhat sceptical of the hype around Web 2.0, Sir Tim is excited by three other areas of the web’s development: its spread to millions of new users via mobile devices, the growing interest in the technology’s social and political impact and the “semantic” web, in which information is labelled so that it makes sense to machines as well as people.”
Es folgen Hintergrundinformationen zu den genannten Themen, zu denen z.B. auch der Hinweis auf die kürzlich gestartete Web Science Research Initiative (WSRI), eine Zusammenarbeit zwischen dem MIT und der University of Southampton, gehört.
The Economist, 10 März 2007
[Kategorien: Zukunft des Internet]

Popularity: 3% [?]

Comments Off

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

13:30:41

sportograf-43743811

13:14:02

IMG_1124

See all photos