Archive | February, 2007

The knowledge economy in Europe

Posted on 28 February 2007 by jrobes

Achtung: Wer diesen Report liest, sollte mit den in Lissabon 2000 formulierten Zielen vertraut sein, vielleicht sogar schon mal etwas vom Aho-Report 2006 gehört haben. (Pause) Wer jetzt noch dabei ist, dem sei gesagt, dass Europa in den letzten Jahren, so der Bericht, zwar einiges getan hat, um seine “knowledge industries” weiter zu entwickeln und auszubauen. Mit dem Resultat, dass man heute Zahlen vorweisen kann, die denen der USA vergleichbar sind. Aber dann folgt das Kleingedruckte:

“Europe has a well-developed knowledge economy measured by employment in knowledge-based industries. But there has been little pay-off so far in terms of increasing the potential growth and productivity of Europe. Indeed, the expansion of employment in knowledge-based industries has seen a slowdown in productivity growth in Europe, while a similar expansion of knowledge based employment in the US has been accompanied by an acceleration in productivity growth.

One reason may be that Europe has expanded the number of knowledge jobs
but has not made the underpinning investment in knowledge that would release
wider economic benefits.”
Einzelheiten und Empfehlungen im Bericht.
Ian Brinkley und Neil Lee, the work foundation, 2006
[Kategorien: Knowledge Management]

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A pedagogics for the elderly: From care to development

Posted on 27 February 2007 by jrobes

Die LEARNTEC war nur ein Zwischenstopp. Das Thema “Ageing Workforce” wird uns sicher in den nächsten Monaten erhalten bleiben. Dabei taucht auch immer wieder die Frage auf, wie Ältere zu verstärkter Teilnahme an Lernprozessen oder am Erfahrungsaustausch aktiviert werden können. Wahlweise wird diese Frage als Problem, als Notwendigkeit oder als Chance verstanden.

Der vorliegende Artikel stellt eine andere Perspektive vor, nämlich die der Gerontopädagogik. Eine dänische Expertin beschreibt die Ausgangslage:
“The big thing today is development, development, development. This has become a fundamental condition of contemporary life, and that to such a degree that we now see elderly leaving the labour market only to attend courses for entrepreneurs. They plan to start their own business and they start doing what they want for a change,” she says.”

Ganz klar, dass vor diesem Hintergrund andere Ansprüche an Bildung und pädagogische Konzepte gestellt werden. “The challenge now is that the elderly, since they are now independent of the labour market, want to learn something, but they won’t accept any hardship while doing so,” says Tine Fristrup.”
Camilla Mehlsen, The Danish University of Education, DPU Quarterly newsletter, 4/ 2006 (18 Dezember 2006)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us

Posted on 26 February 2007 by jrobes

Dieses Video macht schon seit einigen Wochen die Runde. Michael Wesch von der Kansas State University erklärt in weniger als fünf Minuten das Web 2.0. Temporeich, pointiert und mit dem richtigen Ende: “We’ll need to rethink a few things: copyright - authorship - identity - ethics …”
Michael Wesch, YouTube, 31 Januar 2007

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Google Desktop as learning platform

Posted on 23 February 2007 by jrobes

Der Google Desktop als Lernplattform? Hatte nicht vor ein paar Tagen Michael Kerres auf der Learntec den gleichen Gedanken geäußert? Jay Cross listet hier eine Reihe von Google-Applikationen auf, um diesen netten Gedanken zu unterfüttern. Kleine Tools oft, ohne die elaborierten Features ihrer Gegenstücke aus dem Hause Microsoft, “but what really makes them an advance in learning technology is that they are collaborative”.

Der einzige Beigeschmack: Google wird immer mehr zum Tor ins Internet, wird zum Internet, und besitzt heute schon ca. 450.000 Server weltweit. Oder: “Google is like the Borg”, wie ein Netzwerkspezialist in der New York Times sagte (“Hiding in Plain Sight, Google Seeks More Power”, 8 Juni 2006; Registrierung erforderlich).
Jay Cross, Informal Learning Blog, 19 Februar 2007
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Can the “$100 Laptop” Change the World?

Posted on 23 February 2007 by jrobes

Es ist zweifellos eines der spannendsten und größten Bildungsprojekte der letzten Jahrzehnte. “One Laptop per Child”, im Januar 2005 von Nicholas Negroponte in Davos vorgestellt, hat in nur zwei Jahren Erstaunliches geschafft: in Rekordzeit wurde eine komplett neue Technologie entwickelt und zur Serienreife gebracht. Schon in diesem Sommer soll der Rollout starten. Die Autorin ist entsprechend begeistert und beschreibt enthusiastisch die Merkmale des neuen Laptops, XO genannt. Aber was passiert, wenn diese auf Kollaboration angelegte Technologie auf hierarchisch organisierte Bildungssysteme trifft?
“The problem is, many existing school systems might refuse to accept that philosophy. So as children across the planet suddenly have access to one another and to a rich mine of information through the XO, will education and schools conflict — as so often they do? How will the changing educational landscape fit with existing schoolroom models?”

Andere Fragen könnte man hinzufügen, z.B., wie Millionen Laptops eigentlich ihre Nutzer erreichen. Es gibt eingebaute Sicherheitsschranken, die Missbrauch verhindern sollen. Trotzdem werden die ersten Exemplare schnell in Ebay auftauchen. Vielleicht hilft Daumendrücken!
Laurie Rowell, eLearn Magazine, 21 Februar 2007

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New Learning – gibt es eine neue Form des Lernens?

Posted on 22 February 2007 by jrobes

Eine kurze Zusammenstellung einiger aktueller Entwicklungen, die von Sabine Seufert als “Konzept New Learning” überschrieben werden. Das Konzept wird getragen von einem neuen Typus Lernender (”net generation”), pädagogischen und technischen Fortschritten sowie veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage werden neun Thesen entwickelt, wie z.B. die folgende:

“5. Die Bildungsangebote folgen in einem hohen Masse dem Push-Prinzip: Die Mitarbeitenden werden zu einer Massnahme «geschickt». Demgegenüber kommt ein eigenverantwortliches Lernen nach dem Pull-Prinzip noch zu kurz. Daher sind Bildungsprozesse von der Lernbedarfsanalyse, über Lernszenarien bis hin zu Transfermassnahmen am Arbeitsplatz stärker nach Pull-Prinzipien zu gestalten.”
Oder kurz: Newsreader als Lernumgebungen.
Sabine Seufert, Netzwoche, 6/2007 (pdf)
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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David Weinberger über Cluetrain, Netzneutralität und eine neue Renaissance

Posted on 21 February 2007 by jrobes

David Weinberger (hier sein Blog) ist eine der Autoritäten, wenn es um Bedeutung und Zukunft des Internets geht, des wahren Internets selbstverständlich. Bestens bekannt auch als Mitautor des “Cluetrain Manifesto” (”The End of Business as Usual”), das, geschrieben im April 1999, als die Bibel der Internet-Community gilt. Und nicht zu vergessen “Small Pieces Loosely Joined” (April 2002, hier zur “Small Pieces”-Site), das Werk, das am häufigsten zitiert wird, wenn es darum geht, die Charakteristika des Web 2.0 auf vier kurze Worte zu bringen.

Diesen David Weinberger also hat der Journalist Mario Sixtus kürzlich in einem hörens- und sehenswerten Interview gestellt. Allein schon die Antwort auf die Frage, was denn die Lösung für den vielbeschworenen “information overload” sei, lohnt das Einschalten: “More information”, sagt David Weinberger. Aber ich verrate an dieser Stelle nicht, wie es gemeint ist …
Mario Sixtus, elektrischer Reporter, 12 Februar 2007

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The Anyone, Anywhere, Anytime Myth

Posted on 20 February 2007 by jrobes

Nach der “net generation” und der “knowledge economy” hat sich Norm Friesen hier mit einem weiteren Mythos auseinandergesetzt. “Learning anytime, anywhere” durfte ja auf keiner Folie fehlen, die von den Vorteilen von e-Learning überzeugen wollte (das “anyone” überspringe ich mal). Heute braucht es in der Regel andere, differenziertere Argumente. Aber ist “anyone, anywhere, anytime” deshalb ein Mythos? Norm Friesen weist auf die sozio-ökonomischen Verhältnisse hin, die nach wie vor eine Mehrheit ausschließen, von diesen Vorteilen Gebrauch zu machen. Diese Beobachtung ist sicher richtig, aber sie macht andererseits aus jeder technischen Möglichkeit oder Beschreibung einer Entwicklung einen Mythos.

“‘Anyone, anywhere, anytime’ invokes a kind of ‘default’ person, place and time which is generally white and male (Nakamura, 2002), in a position of wealth and in a space and time generally defined in terms of production and consumption.”
Norm Friesen, ehabitus, 18 Februar 2007
[Kategorien: e-learning]

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How Choice, Co-Creation, and Culture Are Changing What It Means to Be Net Savvy

Posted on 19 February 2007 by jrobes

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Der etwas langatmige Titel hat den Vorteil, dass ich mich kurz fassen kann: Die Autoren versuchen, ein Konzept von “information literacy” zu entwerfen, dass den aktuellen Möglichkeiten des Internets gerecht wird. Web 2.0 also und seine Auswirkungen auf “connectedness”, “participation” und “choice”. Einige Auszüge aus ihren Beobachtungen:
“We live in a world of abundant choice. You can find just about anything you want online … .”
“Information gathering is no longer the issue - making smart decisions based on the information is now the trick.”
“… today’s information literacy is a way of thinking about information.”

George Lorenzo, Diana Oblinger und Charles Dziuban, EDUCAUSE Quarterly, Vol. 30, No 1, 2007
[Kategorien: Media Literacy]

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15 Jahre LEARNTEC: Unzeitgemäße Betrachtungen

Posted on 19 February 2007 by jrobes

Bilderreiche wie ketzerische Bemerkungen zur Gegenwart und Zukunft der LEARNTEC. Alexander Ross hat den neuen Standort, die Abwesenheit einiger Stammkunden sowie den Wortlaut der Pressemitteilungen auf sich wirken lassen. Kurz: “Die Verpackung ist sexy, der Inhalt noch nicht.”
Alexander Ross, CHECKpoint eLearning, 19 Februar 2007
[Kategorien: e-learning]

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Learntec 2007

Posted on 16 February 2007 by jrobes

Drei Tage LEARNTEC liegen hinter mir. Dieses Mal eine LEARNTEC auf der “grünen Wiese”. Das ist der Nachteil. Der Vorteil sind die neuen, modernen und offenen Räumlichkeiten, die das jahrelange Provisorium ablösen. Natürlich war das neue Geschäftsmodell vor allem im Messebereich ein Dauerthema. Wie in jedem Jahr wurde über die Zahl der Aussteller und Besucher spekuliert, wurden weitere Zeichen gefordert: z.B. ein stärkeres Bekenntnis der Politik; neue Angebote, um die Messe auch für Entscheider und das Management in Marketing und Vertrieb attraktiv zu machen; mehr Internationalität, vor allem im Kongressbereich. Man wird sehen.

Unverändert geblieben sind jedenfalls das volle, gedrängte Tagungsprogramm sowie das Gefälle zwischen akademisch geprägten Konferenzteilnehmern und dem verkaufsorientierten Messebereich. Doch was gab es inhaltlich? Die Top-Themen hatten die Veranstalter im Vorfeld gesetzt: Da war zum einen die “Ageing Workforce”, die neue Anforderungen an das Personal- und Wissensmanagement in Unternehmen stellt; und zum anderen das “Web 2.0″, das vielfältige neue Perspektiven eröffnet, um formelle Bildungsangebote und informelle Lernprozesse miteinander zu verbinden. Vorneweg: Ich habe mich in diesem Jahr ganz auf das zweite Thema, Web 2.0, konzentriert.

Meine Highlights:
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Hermann Maurer. Hermann Maurer, Professor am Institut für Informationssysteme und Computer Medien (IICM) an der Technischen Universität Graz, sprach darüber, wie “neue Technologien … das Lernen und die Gesellschaft” verändern. Unterhaltsam, gescheit, mit wichtigen Fragen im Gepäck: “Hauptfrage der Zukunft: Nicht WIE unterrichten wir mit Computern besser, sondern WAS sollen wir noch unterrichten, wenn wir so mächtige Assistenten haben und WANN?” Hinter geschichtlichen Fakten, Fremdsprachen und Handschriften setzte Maurer große Fragezeichen. Dann wies er noch auf unsere wachsende Abhängigkeit von Computer- und Stromnetzen hin, gab wunderbare Einblicke in die Welt der Plagiats-Bekämpfung und sensibilisierte für die Großmacht Google. Und am Ende gab es für alle Teilnehmer noch den aktuellen Roman von Hermann Maurer!

Dropping Knowledge. Als sich am 9. September 2006 über 100 prominente Denker, Künstler, Unternehmer und Wissenschaftler am Runden Tisch in Berlin versammelt hatten, um Antworten auf weltweit gesammelte Fragen zu geben, ging das Projekt “Dropping Knowledge” durch die Medien. Hier in Karlsruhe beschrieb Hans Uszkoreit vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) noch einmal die Hintergründe des Projekts und schilderte, wie dabei die Möglichkeiten von Web 2.0-Tools und des semantisches Webs genutzt werden, um den Wissensaustausch zu unterstützen.

E-Learning und Wissensmanagement. Peter Baumgartner, Gabi Reinmann, Thomas Sporer, Andrea Back, Klaus Tochtermann und Hans-Jürgen Bucher versuchten in dieser Sektion zusammenzuführen, was zusammengehört. Denn schließlich geht es immer um dasselbe: um die Entwicklung unseres Wissens, unserer Kompetenzen und unserer Performance. Aber dann, so wurde auch schnell klar, gibt es eine wissenschaftliche und betriebliche Praxis, den Ballast jahrelanger Erfahrungen und die strategischen Interessen der unzähligen Mitspieler. Wir werden also noch länger mit diesen Begriffen auskommen müssen, aber alle Referenten boten wichtige Systematisierungen, Verständnishilfen und Praxisbeispiele.

SLIDESTAR. Man mag es frech nennen oder geschäftstüchtig. Wie auch immer, die IMC aus Saarbrücken war das Unternehmen, das sich traute, nicht nur über Schnittstellen zum Web 2.0 zu diskutieren, sondern auch eine neue Web 2.0-Lösung auf den Markt zu werfen. Und diese Lösung gleich neben ihr Learning Management System und Authoring Tool zu setzen. Die Rede ist von einem “vollkommen neuartigen” Produkt: “Mit SLIDESTAR kann Content ausgetauscht, dank innovativer Suchtechnologien recherchiert, mobil genutzt und durch die Nutzer bewertet werden”, heißt es in der Presseerklärung vom 13.2. Man wird das Geschäftsmodell im Auge behalten!

TiddlyWiki. Meine Koffer standen bereit, als ich noch schnell in den von Joscha Remus moderierten “Microlearning”-Workshop hineinschaute. Eine goldrichtige Entscheidung! Ein gut aufgelegter Martin Lindner (Research Studios Austria), der auch eine lange Zeit fehlende Internet-Verbindung charmant überbrückte, stellte zuerst die Idee des Microlearning vor, um sie dann an einem praktischen Beispiel zu demonstrieren. TiddlyWiki, “a reusable non-linear personal web notebook”. Wunderbar! Web 2.0 zum Anpacken!
Learntec 2007

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All or nothing

Posted on 16 February 2007 by jrobes

Hands-on: Jay Cross hat der Welt ein schönes Bild gemalt und dafür viele Kommentare sowie einen langen Exkurs geerntet.
Jay Cross, Informal Learning Blog, 9 Februar 2007

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Courses Vs. Content: Online Offerings From Major Institutions Are Not Created Equal

Posted on 16 February 2007 by jrobes

“Open Content” bzw. “Open Educational Resources” sind Themen, die immer mehr Aufmersamkeit fordern. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass sich mit der Open University in UK kürzlich eine zweite große Bildungsinstitution diesem Ziel verschrieben hat. Von daher ist der Vergleich zwischen MIT’s OpenCourseWare-Projekt und der OpenLearn-Initiative der Open University sicher sinnvoll. Stephen Downes gruppiert dabei seine Antworten um zwei zentrale Fragen: “What is an online course? What is an online education?”

In Anlehnung an die Farbenlehre der Open Access-Journale lautet seine Zusammenfassung: “The Open University offers a “gold” model for open learning online. The course materials are presented in a fully online course, from which a learner could obtain an education in that subject. The MIT model, by contrast, is a “green” model. It makes free online learning possible. But it is itself not an instance of free online learning.”
Stephen Downes, eLearn Magazine, 12 Februar 2007
[Kategorien: Open Access/ Open Content]

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Entwicklungen und Trends im internationalen E-Learning

Posted on 15 February 2007 by jrobes

Ich bin gerade von der LEARNTEC aus Karlsruhe zurück. Viel gesprochen, gesehen, gehört, notiert. Darüber hinaus hat einer unserer Kunden, Altana Pharma Deutschland GmbH, für eine Produktion mit uns, HQ Interaktive Mediensysteme, den eureleA 2007 gewonnen. Darüber in den nächsten Tagen an dieser Stelle mehr. Heute stelle ich schon mal die Präsentation online, die ich am Dienstag im International LEARNTEC Forum gehalten habe. Meine sehr assoziative Darstellung hatte erfreulicherweise doch viele Parallelen und Übergänge zu den nachfolgenden Referaten, die sich detaillierter mit e-Learning in der Entwicklungszusammenarbeit beschäftigten.
Jochen Robes, 13 Februar 2007
[Kategorien: e-learning, Open Access/ Open Content]

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Learntec 2007

Posted on 12 February 2007 by jrobes

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Diese Woche wird es an dieser Stelle etwas ruhiger zugehn. Morgen geht’s los nach Karlsruhe zur LEARNTEC. Bis dann!

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Rapid eLearning - made by Lufthansa

Posted on 09 February 2007 by jrobes

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Helge Städtler hat einen interessanten Vortrag gefunden, den Udo Sonne, eLearning Competence Center der Lufthansa School of Business, kürzlich in Berlin gehalten hat. Es geht um die e-Learning-Strategie der Lufthansa. Die Ausgangsbedingungen sind sicher nicht untypisch für ein Großunternehmen: Zwei Lernplattformen, verschiedene Autorentools, die von dezentralen Bildungsanbietern im Unternehmen eingesetzt werden. Der Vortrag beschreibt, wie das eLearning Competence Center diese Stränge zusammenführen, wie es Experten vor Ort beraten und unterstützen will. Natürlich, um in naher Zukunft diese Systeme und Tools an einer Stelle zu integrieren (”Entwicklung eines LH-LCMS 2007/2008″).

Im Rahmen der Lufthansa-Strategie spielt der Einsatz von Autorentools eine besondere Rolle. Hier hat man sich früh entschieden, wo immer es passt, auf inhouse-Entwicklungen zu setzen, um aufwendige Entwicklungs- und Überarbeitungszyklen zu beschleunigen und, sicher auch, um Kosten zu sparen. Gerade hier bietet dieser Vortrag viel interessantes Material!

Auch wenn der Fokus der Folien ausschließlich auf dem Bildungsmanagement liegt (und das Lernen etwas zu kurz kommt): Es werden Tools und Zahlen genannt, was keineswegs selbstverständlich ist. Am Ende zitiert Udo Sonne sogar die “Vision” eines Roger Larsen (Fronter), in der Lernplattformen in Personal Learning Environments (PLE) und Collaborative Working Environments (CWE) übergehen. Mit Blick auf die Grenzen, die ein Unternehmensintranet hier setzt, eine riskante Vision!
Udo Sonne, Palomita-Kolloqium der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin, 12 Dezember 2006 (pdf)
[Kategorien: e-learning]

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Wikipedia

Posted on 08 February 2007 by jrobes

Mal etwas Harvard-Luft schnuppern? In dieser Case-Study geht es um Wikipedia. Die Autoren beschreiben seine Anfänge und einzelne Entwicklungsschritte, stellen die zentralen Guidelines (”five pillars of Wikipedia”) sowie das aktuelle Rollenkonzept von Wikipedia vor. Dann beschreiben sie wiederkehrende Diskussionspunkte. Stichworte: “Accuracy”, “Expertise, Authority, and Anti-Elitism”, “Bureaucracy” sowie “Inclusionists vs. Deletionists”. Der Case wiederum kreist um den “Enterprise 2.0″-Eintrag und die Frage, ob er gelöscht werden soll (”articles-for-deletion-process”). Gerade mit Blick auf den aktuellen Start des Citizendiums-Projekts von Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger ein interessantes Dokument.
Karim R. Lakhani und Andrew P. McAfee, Harvard Business School, Dezember 2006
[Kategorien: Web 2.0, Wikis]

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7 Things You Should Know About Digital Storytelling

Posted on 08 February 2007 by jrobes

“Digital storytelling is the practice of combining narrative with digital content, including images, sound, and video, to create a short movie, typically with a strong emotional component. Sophisticated digital stories can be interactive movies that include highly produced audio and visual effects, but a set of slides with corresponding narration or music constitutes a basic digital story.”

Eine Handreichung, die digital storytelling als einen neuen Baustein der Hochschullehre beschreibt. Hier kann es weiterführen, was das Internet heute bereits an Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten bietet und so die information literacy der Beteiligten stärken. Im Corporate-Umfeld wird dagegen eher storytelling und seine Einbettung in konkrete Arbeits- und Wissensmanagement-Projekte den Einstieg bilden. Das “digital” bleibt sicher in der Hand von Bildungs- und Medienexperten.
The EDUCAUSE Learning Initiative, Januar 2007 (pdf)

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re-reading mcluhan

Posted on 07 February 2007 by jrobes

In meinem Publizistik-Studium war Marshall McLuhan eine, nennen wir es: wiederkehrende Größe. Ich habe mir natürlich auch einige seiner Bücher pflichtgemäß ins Regal gestellt. Aber seine Thesen waren mir zu assoziativ, zu plakativ. “Das Medium ist die Botschaft”, okay, das erinnert bis heute daran, dass Medien nicht nur Nachrichten und Programme sind. Aber “heiße” und “kalte” Medien??

Wie auch immer: Über Marshall McLuhan, den Pop- und Medienstar, “der immer wieder in Talk Shows und Interviews in Fernsehen und Radio Auskunft gab zur Lage der Menschheit im Zeitalter der Massenmedien und der Überwachung des Planeten durch Sputnik”, über den hätte ich gerne mehr erfahren. Kann ich jedoch nicht, weil die LEARNTEC wartet. Für alle mit Interesse an McLuhan und Lücken im Terminkalender gibt es aber nächste Woche eine internationale Tagung in Schloss Thurnau bei Bayreuth.

Mir bleibt das Web; zum Beispiel mit McLuhan in der Dick Cavett Show im Dezember 1970, zusammen mit Truman Capote und Gayle Sayers, Running Back der Chicago Bears (hier, mp3).
International Conference on Media and Culture in the 21st Century, Schloss Thurnau, 14-18 Februar 2007

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Interview mit Michael Kerres zu Web 2.0

Posted on 07 February 2007 by jrobes

Michael Kerres hat in der Personalwirtschaft noch einmal Rede und Antwort gestanden: warum das Mitmach-Prinzip auch unternehmensintern immer wichtiger wird; wie Qualität im Web 2.0 zu ihrem Recht kommen kann; dass Personalmanager das neue Web im Blick behalten sollten und, vor allem, was die neue Lernwelt ausmachen könnte:
“Im Mittelpunkt steht die veränderte Rolle der Lernplattform: Statt einer Insel, auf der wir Content mühsam einstellen, betrachten wir nun das Internet insgesamt als Lernumgebung und schauen, wie wir unsere Lernwelt mit dieser koppeln – etwa über RSS-Feeds.”
Michael Kerres, Personalwirtschaft 02/ 2007 (via mediendidaktik.de)
[Kategorien: Web 2.0, e-learning 2.0]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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