The First Wave: The Beginnings of Radio in Canadian Distance Education

Posted on 28 November 2006 by jrobes

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Eine kleine Zeitreise. Zurück in die 1920er Jahre, als eine staatliche Bahngesellschaft, die Canadian National Railway (CNR), überlegte, wie sie das Reisen für ihre Kunden attraktiver machen könnte und dabei, fast nebenher, das Radio als Bildungsmedium entdeckte. Das Ganze liest sich wie ein kleines Lehrstück. Mit Zitaten zum Aufheben: “Not since the invention of movable type by Gutenberg in the middle of the fifteenth century has there been any force so revolutionary in its effect on the human mind.” (J.E. Morgan, 1930 über das Radio).

Der Artikel schließt mit der Hoffnung des Autors, einige dieser frühen Ideen “may be worthwhile to consider in light of ‘new’ approaches such as podcasts and netcasts”. Schön wärs. (via Stephen Downes)
George H. Buck, Journal of Distance Education, Vol. 21, No 1, Spring 2006
[Kategorien: Weiterbildung allgemein, Podcasting]

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1 Comments For This Post

  1. Ralf Hilgenstock Says:

    Ein sehr schönes Beispiel. Mir fiel dazu direkt mal wieder Brechts Forderung ein: “Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen.” Radiotheorie (Gesammelte Werke, Bd. 18 S.129f.)

    Dies wurde später von der freien Radiobewegung (Radio Dreyeckland, u,v.a. mehr) aufgegriffen und man machte einfach Radio und jeder konnte/sollte mitmachen.

    Offene Kanäle und Bürgerfunk sind die legalisierte Fortführung, manchmal auch als Alibi im Rahmen der Kommerzialisierung des Rundfunks verstanden.

    Das gleiche passiert im Bereich des Podcastings und des Netcastings ebenfalls. Pioniere erschließen sich das Medien und nutzen es als Bildungs- und Kommunikationsmedium. Unternehmen erkennen es als ‘customer generated media’, beobachten den Markt genau und adaptieren Stile und Strategien als zusätzliche - mehr oder minder geschickte - Absatz- und Vermarktungsstrategien. Alex Wunschels gut gemachte Podcasts “Blick über den Tellerrand” und “Pimp my Brain” geben einen guten Überblick über die Szene und die Entwicklung im Bereich der gewerblichen Nutzung von Podcasts (http://markendreiklang.de/). Inzwiscehn kann man seine Podcasts auch durch Werbung teilfinanzieren lassen.

    Auffällig ist, dass Podcasts bislang zwar zur Informationsvermittlung und zur Unterhaltung, nicht aber zu weitergehenden Bildungszwecken eingesetzt werden. Die Edutainment-Formate (lehrreiche und interessante Inhalte im Zeitfenster des Wegs von und zur Arbeit (15-20 Minuten) sind zumeist Einweg-Informationsformate und damit natürlich sehr begrenzte Nutzungen der Bildungspotenziale.

    Der in Augsburg entstandene Podcast ist mehr als Metapodcast zu verstehen (Podcast über “Podacsting im Bildungskontext” | http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/podcast/)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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