Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

E-Learning: Glanz und Elend an der Hochschule

Unbedingt anschauen! Die Aufzeichnung der Paneldiskussion der GMW-Tagung 2006 in Zürich steht online, in hervorragender Qualität und mit erstklassiger Benutzerführung! Den Anstoß bilden die kritischen Anmerkungen Rolf Schulmeisters (Hamburg) zu den amerikanischen e-Learning-Verhältnissen und ihrem Vorbildcharakter. Peter Baumgartner (Krems) hofft nach wie vor, mit e-Learning auch die Didaktik wieder auf die Agenda der Hochschulen zu bringen. Für Arndt Bode (München) gehört e-Learning fest zur Zukunft der digitalen Hochschule. Thomas Sporer, Gründungsmitglied der studentischen Initiative Knowledgebay, könnte sich e-Learning als Spielfeld vorstellen, das Studierende selbst gestalten. Und Martina Roth (Intel) könnte sich vorstellen, solche Initiativen aktiv zu unterstützen. Dazwischen kurze vorbereitete Videoanker. Und immer wieder Bologna und die Frage, was es aus den Hochschulen und e-Learning macht!

100 Minuten, aber ein kurzweiliges Vergnügen, auch wenn man sein Studium bereits beendet hat – ohne Bachelor, credit points und e-Learning!
Paneldiskussion der GMW-Tagung 2006, 21 September 2006 (via Ökonomie & Bildung e.V.)
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

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2 Responses to “E-Learning: Glanz und Elend an der Hochschule”

  1. Gabi Reinmann

    Danke im Namen aller für das Lob! Wir hoffen ja auf ein bisschen Diskussion – aber es traut sich offenbar noch niemand so recht!! Also an alle Hochschul-interessierten Weiterbildungsblog-Leser: Wir sind an Meinungen und Erfahrungen interessiert! 🙂

    Gabi

  2. Helge Staedtler

    Ich denke die Einschätzung, dass sich niemand traut ist zutreffend. Mir geht es so. Eingefallen ist mir genügend zu der Diskussion. Aber als erster möchte ich mich nicht exponieren, nur ein wenig.

    Mir haben die Statements von Herrn Bode gefallen, weil er es denke ich ziemlich realistisch sieht, welche Rolle die Unterstützung der Prozesse an Hochschulen durch IT spielt. Die „digitale Hochschule“ wird in allen denkbaren Zukunftsszenarien eine wichtige Rolle spielen. Seit der Erfindung des Rades wurde das Rad NIE wieder abgeschafft bzw. als Idee verworfen! Genauso wird es mit dem Internet und IT-Leistungen über das Netz an Hochschulen sein!

    Mein abschließender Eindruck der Panel-Diskussion war überwiegend: „Soviel Realismus war selten!“

    Gruss,
    Helge Staedtler

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