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Beyond the Virtual Meeting

Posted on 16 October 2006 by jrobes

Vor einigen Tagen war ich Gast am virtuellen eLearning-Stammtisch von Lore Reß. Es war für mich nach langer Zeit wieder mal eine Gelegenheit, aktiv ein Web-Conferencing-Tool auszuprobieren. In diesem Fall war es Centra, die Zugangsdaten waren vorbereitet, und da ich regelmäßig skype, lagen auch Headset und Mikrophon bereit. Einige Teilnehmer hatten auch eine Kamera installiert bzw. eingeschaltet, aber das war die Kür. Der Virtual Classroom selbst war eine interessante, aber ungewohnte Erfahrung (über das Thema des Stammtisches hat Lore Reß hier ein paar Zeilen geschrieben). Gott sei Dank lag die Moderation nicht bei mir, so dass ich etwas Zeit hatte, mich an die vielen Möglichkeiten zu gewöhnen, die die Applikation bot!

Virtual Classrooms waren ja vor Jahren ein großes Thema. Viele glaubten, es würde den Übergang vom Seminar zum e-Learning erleichtern, weil man so ja nach wie vor zusammen lernen könnte. In der Praxis der betrieblichen Weiterbildung ist es – ähnlich wie anspruchsvolle Tutoring-Modelle – regelmäßig an organisatorischen Hürden gescheitert. Ich erinnere mich, dass es in der Deutschen Bank im Laufe der Jahre auf den Anforderungskatalogen für Lernplattformen nur noch hintere Plätze einnahm. Aktuell wurde es dann wieder in einem ganz anderen Zusammenhang, nämlich im (globalen) Projektgeschäft der Bank!

An dieser Stelle gebe ich zwei Hinweise weiter, die daran anschließen: Zum einen den Link auf einen Artikel, der Web Conferencing kurz aus der Bildungsperspektive vorstellt und an seine Vielseitigkeit erinnert (via Newsletter des Learning Center, St.Gallen). Und dann die Empfehlung, einfach mal am nächsten eLearning-Stammtisch von Lore Reß teilzunehmen! Einer der Teilnehmer fragte übrigens, ob denn Centra auch ein Beispiel für Web 2.0 wäre …
Darin Hartley, Learning Circuits, September 2006
[Kategorien: e-learning]

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3 Comments For This Post

  1. Matthias Rückel Says:

    Ja, die Diskussion über Web 2.0 während des Stammtisches war wirklich interessant. :-) Für die Berater der Gartner-Group gehören Webkonferenzen eindeutig zu Web 2.0. Es gibt mittlerweile auch einige neue Systeme (z. B. Vyew, Link unten), die das Web 2.0 Geschäftsmodell (teilweise kostenlose Nuatzung) verfolgen und die Erstellung von Präsentationen/Inhalten im Internet ermöglichen.

    Wenn Web 2.0 als Schritt vom “automatisierten Selbstbedienungs(online)laden” hin zur “Vermenschlichung” des Internets verstanden wird, gehören Webkonferenzsysteme dazu.

    Es gibt in diesem Bereich bespielsweise längst die Tendenz zum persönlichen virtuellen Raum, in den jeder per Klick hineinspazieren, sich informieren, und Kommentare hinterlassen kann.

  2. Jochen Robes Says:

    Danke für die Ergänzungen! Ich hatte gehofft, auf diesem Wege an den Namen des Tools (Vyew) zu kommen ;-) Gruß, JR

  3. Matthias Rückel Says:

    Gern geschehen. :-)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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