Archive | August, 2006

Urlaub

Posted on 25 August 2006 by jrobes

Ich habe fertig! Urlaub steht an: Zwei Wochen Frankreich, Campen, garantiert offline. Also werden hier die Schotten (sprich: die Kommentarfunktionen) dicht gemacht. Wer etwas loswerden will, muss es per email versuchen. Im September geht’s weiter. Bis dahin
alles Gute, JR

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Entwicklung von Maßnahmenportfolios zur Vermittlung von eLehrkompetenz

Posted on 25 August 2006 by jrobes

Vielleicht braucht der Titel einige erklärende Worte: Wenn e-Learning nachhaltig, wie es so schön heißt, in der Hochschullehre verankert werden soll, kommt man an den Lehrenden nicht vorbei. Sie sind das Nadelöhr, durch das e-Learning muss, wenn es in dieser Umgebung alltagsrelevant werden will. Nun, nachdem erste Erfahrungen mit dem Online-Lernen gemacht wurden, hat man aber festgestellt, dass die Lehrenden nicht immer wie erwartet mitziehen. Also steht Ursachenforschung an, sind Lösungsvorschläge gefragt.

Es braucht, soviel ist klar, bestimmte Kompetenzen, um beim Einsatz von e-Learning “mitzumachen”. Diese gilt es zu vermitteln, wobei traditionelle Schulungskonzepte, so die Autoren, hier zu kurz greifen. Statt arbeitsteilig Schulungen und Workshops anzubieten, plädieren sie für ein Maßnahmenportfolio, auf dessen Grundlage strategie- und prozessorientiert “definierte Zielgruppen mit bestimmten Angeboten zu bestimmten Zeitpunkten” angesprochen werden. Das gilt für Hochschullehrer und e-Learning, kann aber leicht auf jeden Change-Prozess übertragen werden.
Jasmina Hasanbegovic und Michael Kerres, in: Seiler Schiedt, E., Kälin, S. & C. Sengstag (Hrsg.): E-Learning - Alltagstaugliche Innovation? Münster: Waxmann Verlag 2006 (pdf)
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

PS: Zum Thema bzw. Projekt gehört sicher auch das (”eCompetence book“, 2006) der European eCompetence Initiative, das seit einiger Zeit auf deren Website zur Verfügung steht. Michael Kerres ist auch dort mit einem Beitrag vertreten (”ECompetence fostering sustainable use of elearning at the University of Duisburg-Essen”).

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Does e-learning lead to social isolation?

Posted on 24 August 2006 by jrobes

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Nur noch wenige Stunden bis zum Urlaub, und ich stöbere gerade etwas durch verschiedene Blogs. Graham Attwell’s “The Wales-Wide Web” zum Beispiel. Graham sitzt offensichtlich gerade an einem Buch über “e-learning in Small and Medium Enterprises”, reist durch Europa, wenn irgendwo “ePortfolios” auf der Agenda stehen und tauscht sich mit anderen darüber aus, ob e-Learning zu sozialer Isolation führt. Und die Gedanken zum letzten Punkt sind so wichtig, dass ich sie kurz festhalte:

“It was a perception, rather than an experienced reality, that e-learning would be socially isolating. But in reality I think they are probably right. Learning is a social activity. basically, mots e-learing has replicated the cognitive processes of the classroom, whilst paying little or no attention to the social processes. What is interesting from our research is we found many workers using ICT for informal learning - using web sites, forums, chat functions etc. No-one complained that this was socially isolating. But of source they did not, themselves, perceive this as learning. Neither did their managers.

So it is partly to do with the perceptions of e-learning and partly to do with the pedagogy. The use of social software and the promotion of informal e-learning can overcome both perceptions and the reality of isolation.”
Graham Attwell, The Wales-Wide Web, 14 August 2006
[Kategorien: e-learning]

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Wikis in Education

Posted on 24 August 2006 by jrobes

In bewährter Manier hat Graeme Daniel zusammengetragen, was bis heute über Wikis in Bildungs- und Lernprozessen geschrieben wurde. Über einhundert (!) annotierte Quellen. Von den ersten Ideen eines Tim Berners-Lee und dem ersten Wiki, das Ward Cunningham 1995 online stellte, bis zu vielen einzelnen Wiki-Projekten. Da meine praktischen Erfahrungen mit Wikis gering sind – mal abgesehen davon, dass ich wie viele andere oft und gerne in Wikipedia nachschlage -, habe ich mir einige Quellen rausgeschrieben: Will Richardson’s Buch (”Blogs, Wikis, Podcasts, and Other Powerful Web Tools for Classrooms”), aber auch die Titel des “Pros and Cons”-Kapitels.
Graeme Daniel, wwwtools for education, 14 August 2006
[Kategorien: Social Software, Trends in der Weiterbildung]

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Course and Courseware Fading - The Future of eLearning

Posted on 23 August 2006 by jrobes

Tony Karrer hat in den letzten Wochen einige interessante Beiträge geschrieben. Ich greife diesen heraus, weil er nicht nur das Ende traditioneller Bildungskonzepte vorhersagt, sondern auch versucht, in Stichworten den aktuellen Wandel festzuhalten. Anbei die Stichworte, wobei ich das erste gerne etwas ausführlicher zitiere:

“1. Learning How to Learn
I believe that the biggest challenge right now for all workplace learning and performance professionals is Improving Personal Learning - A Continuing Challenge for Learning Professionals. Until we become expert learners ourselves, it’s hard to believe that we will be in position to be able to lead the charge.

2. Shift Towards Aggregation and Information Delivery …
3. Test New Kinds of Solutions …”

Mit vielen Links.
Tony Karrer, eLearning Technology, 6 August 2006
[Kategorien: e-learning, Trends in der Weiterbildung]

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Professor Nicholas Negroponte’s technological dance with the developing world

Posted on 22 August 2006 by jrobes

Ich habe das Thema bisher nur am Rande mitbekommen und so auch einige Minuten gebraucht, bis ich merkte, dass OLPC für “One Laptop per Child” steht. Der Artikel mag ein Einsteiger sein. Der nigerianische Autor verteidigt hier die Initiative, in dem er einige Mißverständnisse rund um den 100-Dollar-Laptop, seinen Entwicklungsstand und mögliche weitere Kosten korrigiert. Für mich war diese Geschichte Anlaß, eimal auf Wikipedia nachzuschauen, wo es zum Stichwort “100-Dollar-Laptop” mittlerweile einen Artikel gibt. Und über Stephen Downes bin ich auf diese Video-Präsentation von Nicholas Negroponte gestoßen (Februar 2006). 20 informative Minuten.
Ayo Kusamotu, The Vanguard, 21 August 2006
[Kategorien: e-learning]

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The Future of Online Collaboration: Interview with Jay Cross

Posted on 21 August 2006 by jrobes

In diesem Interview gibt es einige interessante Anmerkungen wie zum Beispiel die Antwort auf die Frage, was uns an Entwicklungen im Bereich des virtuellen Kommunizierens und Zusammenarbeitens erwartet. Dazu Jay Cross: “For one thing, right now we don’t have any reputation management software, which goes right along with collaboration tools. If I’m speaking with somebody I don’t know that well, it would certainly be nice to have an automatic link that tells me a little bit about them.”

Dazu passt, dass ich an anderer Stelle diese Anmerkung von Jim Ware (“The Future of Work Weblog”: “The Dark Side of Collaborative Technology”) gefunden habe: “… trust is at the heart of collaboration. It’s all well and good to communicate with strangers in cyberspace, but trust that produces genuine learning and new knowledge is a fragile thing. It takes time and common experiences to build trust - and that is a major reason why we don’t advocate distributed work as a panacea. Even globally distributed teams need some “face time” at key points in their life cycle. After all, it’s knowing who your colleagues/teammates are, what they know, and how they work, that enables teams to work well even when their members are dispersed across the globe.”

Ganz gleich, ob man auf eine “reputation management software” setzt oder auf regelmäßige Treffen: die Frage, wie wir mit der steigenden Zahl neuer, unbekannter, loser Kontakte umgehen, wird uns in Zukunft sicher noch mehr beschäftigen.
Robin Good, Kolabora, 17 August 2006
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Hier stand ein Hinweis …

Posted on 21 August 2006 by jrobes

… auf einen Artikel zum Thema “Gewalt & Medien”, nächtlich geschrieben, dann für einige Stunden ruhen lassen, bis mich ein berechtigter Kommentar auf den ganzen Unsinn hinwies. Ich weiß nicht genau, ob ich jetzt “politically correct” handele, wenn ich den Hinweis einfach lösche; deshalb lasse ich den Auslöser kommentarlos noch für einige Stunden drin:
http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0608/47251.html&wort[]=spitzer

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Be Constructive: Blogs, Podcasts, and Wikis as Constructivist Learning Tools

Posted on 18 August 2006 by jrobes

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“Learning is not unlike the Borg; it thrives by assimilating technologies never originally intended for education, from the printing press to the audio cassette. (If you are not familiar with Star Trek, I apologize for the reference — it’s a geek thing.)”
So beginnt dieser Artikel, indem die Autorin sehr anschaulich und mit vielen Beispielen die Einsatzmöglichkeiten von Weblogs, Podcasts und Wikis in Bildungsprozessen beschreibt. Dabei geht es ihr vor allem darum aufzuzeigen, dass diese Tools wunderbar eine konstruktivistische Pädagogik unterstützen: “Looking at the evidence one can conclude that not only are blogs, Podcasts, and wikis effective, they are also affordable tools for constructive learning. They can facilitate key elements of constructive learning such as problem-based and collaborative learning, learner-centeredness, cognitive tools, social presence, interactivity, and support.”

Für Bildungseinrichtungen sind hier sicher interessante Beispiele dabei; für Unternehmen bleibt vielleicht vorerst der Rat, den sie in einem Halbsatz am Ende des Artikels versteckt: “… to get started with constructivist learning on a small scale, even if it’s only as an addition to a traditional training or course.” (via Lore Ress)
Joyce Seitzinger, The eLearning Guild’s Learning Solutions, 31 Juli 2006
[Kategorien: Weblogs, Trends in der Weiterbildung, Podcasting]

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The 50 Who Matter Now

Posted on 18 August 2006 by jrobes

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Business 2.0 hat sich auf die Suche nach den Menschen gemacht, die mit ihren Ideen, Produkten oder Geschäftsmodellen die Welt, in der wir leben, nachhaltig verändert haben bzw. verändern werden. Und - natürlich - eine Rangliste erstellt. Auf Platz 2 finden wir, okay, Sergey Brin und Larry Page, die Gründer von Google. Und auf Platz 1 …

You! THE CONSUMER AS CREATOR
WHY YOU MATTER: They’ve long said the customer is always right. But they never really meant it. Now they have no choice. You - or rather, the collaborative intelligence of tens of millions of people, the networked you - continually create and filter new forms of content, anointing the useful, the relevant, and the amusing and rejecting the rest. You do it on websites like Amazon, Flickr, and YouTube, via podcasts and SMS polling, and on millions of self-published blogs. In every case, you’ve become an integral part of the action as a member of the aggregated, interactive, self-organizing, auto-entertaining audience. But the You Revolution goes well beyond user-generated content. Companies as diverse as Delta Air Lines and T-Mobile are turning to you to create their ad slogans. Procter & Gamble and Lego are incorporating your ideas into new products. You constructed open-source and are its customer and its caretaker. None of this should be a surprise, since it was you - your crazy passions and hobbies and obsessions - that built out the Web in the first place. And somewhere out there, you’re building Web 3.0. We don’t yet know what that is, but one thing’s for sure: It will matter.”

Business 2.0 Magazine staff, 28 Juli 2006
[Kategorien: New Thinking]

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Stephen Downes and the OLDaily

Posted on 18 August 2006 by jrobes

Es gibt eine Sache, die ich täglich (fast) Zeile für Zeile lese: den Newsletter OLDaily von Stephen Downes. In diesem Interview erzählt Stephen über die Anfänge, über Tools, die ihm wichtig sind, und über Trends, von denen er glaubt, dass sie in nächster Zeit wichtig werden. Und wie bei ihm Hobby und Arbeit verbunden sind:

“In reality, OLDaily takes me about two hours a day to produce, and the server costs are not significant (I pay for server space for NewsTrolls, and could easily host OLDaily on the same account). These two hours are typically 7:00 - 8:00 a.m. and 4:00 - 5:00 p.m., which means that it is almost produced outside my work hours as it is.

In addition, since the NRC has disbanded the e-learning research group (I have been reassigned to ‘Internet Logic’) and moving away from e-learning per se (I have been asked to work in other areas, such as human-computer interaction) the production of OLDaily (and of e-learning in general) is becoming less and less a part of my professional work and more of (as it was originally) a hobby.”
David Tosh, Edufilter, 18 August 2006
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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E-Learning Myth #1: The “Net Gen” Myth

Posted on 17 August 2006 by jrobes

Norm Friesen, den ich vor einigen Wochen in Innsbruck kennengelernt hatte, der aber offensichtlich wieder in Kanada “angekommen” ist, will sich in den nächsten Wochen kritisch mit einigen “e-Learning-Mythen” auseinandersetzen. Der erste Mythos betrifft die “Net-Generation”: “Unlike any other generation before it, the Net Generation (born since 1982) is said to be marked by characteristics that correspond to the technologies they so readily adopt and so proficiently utilize.” Norm Friesen sieht diese Generation etwas differenzierter und weist darauf hin, dass wie in jeder Generation auch hier Möglichkeiten ungleich verteilt sind - wobei Geschlecht, Herkunft und Einkommen eine wichtige Rolle spielen.

So weit, so gut. Stephen Downes ist mit dieser Differenzierung nicht ganz einverstanden, aber Norm Friesen hat an gleicher Stelle gegengehalten.

Mein erster, oberflächlicher Eindruck: Der Begriff der “Net Generation” will uns dafür sensibilisieren, dass hier eine Generation mit Erfahrungen aufwächst, die sich von unseren grundlegend unterscheiden. Und auf dieser Grundlage bestimmte Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt. In meiner Generation wurden z.B. das Fernsehen und das Internet irgendwann zum Alltag, die “Net Generation” kennt diese Brüche nicht. In meiner Generation ist das Lesen von Büchern “gut”, die “Net Generation” … ich weiß es nicht. Aber genau um dieses “ich weiß es nicht” geht es!

Es ist eine andere Frage, ein anderes Projekt, die “Net Generation” mit der soziologischen Brille zu betrachten. Hier wird man sicher zu den Verteilungen und Unterschieden kommen, die Norm Friesen erwähnt. Aber auch unter diesem Gesichtspunkt lässt sich die “Net Generation” dann mit anderen Generationen vergleichen, oder es lassen sich länder- oder kulturspezifische Unterschiede und Entwicklungen diskutieren. Wie auch immer: Ich bin gespannt auf die Fortsetzung! Ansonsten steuere ich gerne ein paar Mythen bei!
Norm Friesen, Ipseity, 14 August 2006
[Kategorien: e-learning]

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Social Networking: Still Not Meeting its Critical Promise

Posted on 17 August 2006 by jrobes

Ein Must Read! Ich verliere Dave Pollard immer wieder aus den Augen, weil Bildung nicht sein originäres Thema ist, um regelmäßig wieder bei ihm zu landen, wenn er Themen diskutiert, die für Bildungs- und Lernprozesse elementar sind. Jetzt bereitet er sich gerade auf seine Rolle als Keynote Speaker auf der Online Information 2006 in London vor, auf der er über Social Networking referieren darf. Also fängt er an, sein Wissen “aufzubereiten” (und verspricht, es in den nächsten Wochen weiter zu tun!).

In diesem Eintrag erläutert er seine Taxonomie von Social Networks, beschreibt die zehn aus seiner Sicht erfolgreichsten Applikationen und zählt im Folgenden die Punkte auf, die einem breiten Erfolg dieser Applikationen bis heute im Wege stehen - MySpace und andere mal ausgenommen. Und dann gibt er folgenden Ausblick:

“If these apps are to achieve use and value beyond fun and novelty, however, they need to become more effective, and they need to address real, urgent, important needs and problems. I would suggest there are at least four urgent needs/problems that SNAs could, and hopefully will, fulfil:

1. Finding people to love and live with
2. Finding people to make a living with
3. Finding people who share important or urgent affinities (and then enabling them to organize, activate, and exchange context-rich information peer-to-peer with those people, such as health counsel and ‘epinions’)
4. Enabling powerful virtual collaboration when face-to-face is, for economic or logistic reasons, impossible

Existing SNAs are not very good at doing any of these things, and they’re hopelessly complicated and unintuitive for most people trying to do these things. But if we were to be honest, most of us would have to admit that we’re not very good at doing any of things in any case, with or without technology. For many if not most of us, finding people to love. finding people to make a living with (or at least do meaningful work for), and finding people who share our life’s passion and purpose, is at best a hit-and-miss, serendipitous process.”
Dave Pollard, how to save the world, 14 August 2006
[Kategorien: Knowledge Management, Social Networks]

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The “Imponderable Bloom”: Reconsidering the Role of Technology in Education

Posted on 16 August 2006 by jrobes

In der August/ September-Ausgabe von innovate geht es um E-Books, Video Games und andere Themen des Online-Lernens, unter anderem auch die Frage des sinnvollen Einsatzes neuer Technologien in der Bildung. Generell eine gute Frage. Denn die Antworten sind häufig eine Gratwanderung: Man kann einerseits die neuen Möglichkeiten in der Bildung beschreiben, die sich durch neue Technologien bieten. Man kann andererseits davor warnen, nicht alles über Bord zu schmeißen, nur weil es das Neue gibt (oder man tut beides!) Über weite Strecken des Artikels versucht der Autor, für einen bewussten, reflektierten Umgang mit neuen Technologien zu werben. Aber dann bricht es doch immer wieder durch und aus neuen Möglichkeiten werden schlechte Surrogate:
“My online “water cooler” just does not promote the kind of informal conversations that invariably take place when my students take a break during one of my classes.”

Ach ja, zur Illustration seiner Gedanken verweist der Autor immer wieder mit beeindruckenden Zitaten auf E.M. Forster’s Kurzgeschichte “The Machine Stops” aus dem Jahr 1909 (hier).
Robert Sanders, innovate (journal of online education), Vol. 2, No. 6, August/ September 2006
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Studie zu den Potenzialen von eLearning-/Blended-Learning-Lösungen

Posted on 15 August 2006 by jrobes

Hinter dieser Studie stehen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Um den Stellenwert der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit besser einschätzen zu können, kamen die Beteiligten auf die Idee, sich bestehende e-Learning-Lösungen in den Industrieländern (Deutschland) näher anzuschauen, um daraus Erfolgskriterien abzuleiten. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den Umfang (111 Seiten) ist es sicher legitim, bei der Lektüre eine Auswahl zu treffen. Es empfehlen sich z.B.,
- die Fallbeispiele, u.a. Continental, Commerzbank, Aral, Handwerkskammer Dresden;
- die Einführung, die kurz verschiedene Wege beschreibt, sich dem Nutzen von e-Learning zu nähern (von Evaluationsmodellen und Bildungscontrolling bis zu lernerzentrierten Ansätzen);
- das (leider nur sehr kurze) Kapitel “Informelles eLearning - das Beispiel der Online Communities”,
- sowie die entwickelten Kriterienraster selbst.
Thomas Reglin, GTZ - Sektorvorhaben Crystal (Hrsg.), Mai 2006
[Kategorien: Blended Learning, e-learning]

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Josh Bersin & Elliott Masie Interview on Learning

Posted on 14 August 2006 by jrobes

Elliott Masie und Josh Bersin sind zwei profilierte e-Learning-Experten, die mittlerweile auch gut auf das “e” verzichten können. In diesem Gespräch werden - Corporate Learning fest im Blick - Trends ausgelotet: Wir erfahren z.B., das “talent management” brennend interessiert, “competency management” noch den Erwartungen hinterherhinkt und “performance support” der zentrale Maßstab nicht nur für Training ist. Und inmitten der vielen Aufzählungen finden sich immer wieder bemerkenswerte Zuspitzungen, z.B. wenn Elliott Masie einmal die Perspektive des Nutzers einnimmt:

Elliott Masie: If I go to “Search” in my corporate search engine, for instance, [and type in] “Procurement”, there might be this awesome elearning piece or even this awesome performance support piece that doesn’t come up in the search. Instead, I get a three-year old document there.

Josh Bersin: Right. Well, that’s a very interesting topic and I think most companies are just starting to grapple with it. The LMS, over the last five years, has become a very well-known corporate system now, but it’s really kind of an island for the training department. As companies are bringing more and more content into it, now the demand is for exactly what you mentioned. And I think from the LMS supplier standpoint, they are now being asked to deal with that problem.”

Genau, “Google” bestimmt unsere Erwartungshaltung, wenn es um das Suchen und Finden von Informationen geht. Davon sind Unternehmensintranets in der Regel noch weit entfernt. Ob LMS-Anbieter allerdings die Lösung mit sich bringen, möchte ich bezweifeln. Aber es ist wohl Aufgabe der beiden prominenten Berater, darauf im Vorfeld der Learning2006 zu setzen. Im Gespräch fallen dann weitere interessante Stichworte, und am Ende investieren beide sogar noch einige Minuten, um sich mit verschiedenen “Trainings-Mythen” auseinanderzusetzen.

Nur am Rande: Ich habe das Interview gelesen, aber man kann auch das Video oder den Podcast wählen!!

Interview with Josh Bersin, Learning2006 University, 9 August 2006 (pdf)

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Search Alternatives and Beyond

Posted on 11 August 2006 by jrobes

“Unbelehrbar”! Das behauptet der Autor dieses Artikels über die Mehrheit der Internet-Nutzer. “Unbelehrbar”, weil sie sich mit mittelmäßigen Suchresultaten zufrieden geben. Aber Steven Bell gibt nicht auf: Er weist auf Alternativen zu Google hin, auf Suchmaschinen, die ihre Resultate grafisch darstellen, sowie auf die Möglichkeiten, mit Hilfe von “social bookmarking tools”, Technorati und RSS ganz neue Welten zu erforschen. Nützlich.
Steven J. Bell, EDUCAUSE Quarterly, Vol. 29, No. 3, 2006
[Kategorien: Zukunft des Internet, Media Literacy]

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Blogs and Community - Some thinking out loud

Posted on 10 August 2006 by jrobes

In fünf Teilen kommt diese liebevoll aufgemachte Arbeit daher: Die Autorin fragt nach den “differences between blog and discussion board communities, particularly around the issues of identity, power and the balance between the individual and the group.” Dabei unterscheidet sie drei Community-Modelle:
- das “single blog centric”-Modell, in dem die Community um einen zentralen Blog herum angeordnet ist und mit diesem steht und fällt;
- das “topic centric”-Modell, in dem verschiedene, thematisch ähnlich ausgerichtete Blogs ein Netzwerk bilden, sowie
- das “community centric”-Modell, in der z.B. eine gemeinsame technische Plattform eine Klammer für einzelne Blogs bildet.

Ich glaube, dass diese netzwerkähnlichen Formen der Online-Communities näher an den Möglichkeiten von Web 2.0 sind als Communities, die sich über formalere Strukturen wie z.B. Mitgliedschaften definieren. Allerdings werden sich in der Praxis - mit Blick auf Newsreader und RSS - vor allem “topic centric”-Communities kaum auf Weblogs begrenzen lassen (via Taiga Brahm, SCIL).
Nancy White, Full Circle Online Interaction Blog, 21-24 Juli 2006

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Learning Styles Instructional-Design Challenge

Posted on 10 August 2006 by jrobes

Vielleicht möchte noch jemand seine Urlaubskasse aufstocken? Aber Vorsicht - es wird schwer!
“I will give $1000 (US dollars) to the first person or group who can prove that taking learning styles into account in designing instruction can produce meaningful learning benefits.”

In jedem Fall spricht mir Will Thalheimer aus dem Herzen! Ich habe bis heute der Diskussion um Lernstile nur wenig abgewinnen können. Ja, ich habe sogar das Gefühl, dass mein eigener “Lernstil” - je nach Laune, Thema, Zeit, Wetter - permanent wechselt.
Will Thalheimer, Will at Work Learning, 4 August 2006
[Kategorien: Learning Styles]

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e-learning 2.0 - how Web technologies are shaping education

Posted on 09 August 2006 by jrobes

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Der Autor beschreibt wesentliche Elemente des Web 2.0 - Blogging, Podcasting, Media Sharing - und präsentiert einige konkrete Beispiele, in denen diese Elemente bereits erfolgreich in verschiedenen Lernprozessen eingesetzt werden. Aber am besten hat mir die Einleitung gefallen, in der der Autor zuerst sich selbst zitiert, um dann aktuell fortzufahren:

“Like the web itself, the early promise of e-learning - that of empowerment - has not been fully realized. The experience of e-learning for many has been no more than a hand-out published online, coupled with a simple multiple-choice quiz. Hardly inspiring, let alone empowering. But by using these new web services, e-learning has the potential to become far more personal, social and flexible.”

The traditional approach to e-learning has been to employ the use of a Virtual Learning Environment (VLE), software that is often cumbersome and expensive - and which tends to be structured around courses, timetables, and testing. That is an approach that is too often driven by the needs of the institution rather than the individual learner. In contrast, e-learning 2.0 (as coined by Stephen Downes) takes a ’small pieces, loosely joined’ approach that combines the use of discrete but complementary tools and web services - such as blogs, wikis, and other social software - to support the creation of ad-hoc learning communities.” (via Rogers Blog)
Steve O’Hear (edited by Richard MacManus), Read/ Write Web, 8 August 2006
[Kategorien: e-learning, Web 2.0, e-learning 2.0]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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