E-Learning 2.0 - Why the New Tools

Posted on 21 July 2006 by jrobes

Stephen Downes hat präsentiert, aber ich will nur kurz auf zwei seiner Referenzen hinweisen. Zum einen geht er in seiner Präsentation ausführlich auf Konrad Glogowski ein, der jüngst (“Unending Conversations”) zusammengefasst hat, wie die neuen Möglichkeiten des Web sein Selbstverständnis als Lehrer verändert haben:

“My research on blogging and, specifically, on creating communities of writers, has had a strong impact on my practice; it has transformed me from a teacher who peddles content to a facilitator who co-constructs knowledge within and with a community of learners. Consequently, I no longer see myself fitting into that traditional definition. I have outgrown the definition because of the community to which I belong. The community has transformed me.”

Anschließend macht Konrad Glogowski an sechs Punkten fest, wie die Community ihn verändert hat. Und dann gibt es in Stephen’s Präsentation noch diese nette “Concept Map of Learning Theories” von Paul Sundberg, die ich nicht vorenthalten will (zum Vergrößern einfach die Grafik anklicken):

Stephen Downes, Stephen’s Web, 20 Juli 2006
[Kategorien: Web 2.0, e-learning, e-learning 2.0]

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3 Comments For This Post

  1. Helge Städtler Says:

    Wow! Das ist echt eine klasse Präsentation mit vielen “Kicks” für’s Hirn. Besonders schön fand ich ja den Hinweis:

    “CQ (curiosity) + PQ (passion) > IQ”

    Der stammt wohl von Helen Barrett. Das hat mich daran erinnert, dass ich mal einen Projektleiter kannte, dessen Hauptantwort bei Entscheidungsfragen immer war “Da bin ich völlig leidenschaftslos.”, dabei ist das elementar für die intrinsische Motivation eines ganzen Teams (das sagt auch jedes bessere Buch zu Führungstrechniken).

    Da Unterricht aus meiner Sicht auch eine Führungsaufgabe ist, finde ich diese Formel bringt es auf den Punkt. Es reicht einfach nicht nur fachlich gut zu sein, man sollte vor allem “Curiosity” und “Passion”, also Neugier und Begeisterungsfähigkeit vermitteln können.

    Dabei würde ich CQ und PQ aber nicht gegen IQ ausspielen wollen. Ziel muss es sein die Gleichung für den “Learning Outcome (LO)” zu maximieren, also:

    CQ + PQ + IQ = LO

    Da dem IQ Beitrag natürliche Grenzen gesetzt sind, lässt sich das durch CQ und PQ stark erhöhen. Ich würde sogar einen multiplikativen Zusammenhang vermuten, sprich:

    (a*CQ + b*PQ) * IQ = LO

    Das bedeutet, wenn CQ und PQ beide NULL sind (egal wie gross Ihr Einfluss mittels “a” und “b” gewichtet wird), dann nutzt der ganze IQ nichts, der Learning Outcome wird ebenfall NULL sein.

    Wie schon gesagt eine wirklich klasse Präsentation, manchmal kann man auf Herrn Downes direkt neidisch sein.

    Gruss und schönes WE.

  2. Jochen Robes Says:

    Ja, der Hinweis “CQ (curiosity) + PQ (passion) > IQ” entstammt einer genauso anregenden Präsentation von Helen Barrett (http://electronicportfolios.org/portfolios/WebCTConf.pdf), könnte aber ihrerseits ein direkter Verweis auf Thomas Friedman (”The World is Flat”) sein. Wie auch immer: Deine Weiterführung gefällt mir ebenso gut!!
    Gruß, JR

  3. Helge Städtler Says:

    @Jochen: Es gibt auch einen tollen Artikel in der ZEIT (Interview mit Prof. Andreas Helmke), darin sagt Helmke gefragt nach gutem Unterricht:

    “Die Bedeutung des fachwissenschaftlichen Niveaus eines Lehrers wird allerdings überschätzt, gerade in Deutschland. Klar – über den Unterrichtsstoff müssen Lehrer im Bilde sein – das ist trivial. Ob sie selbst aber große Physiker oder Mathematiker sind, ist eher zweitrangig. Ein guter Lehrer muss nicht die neuesten Theorien seiner Disziplin kennen. Sehr wohl muss er aber von der Didaktik seines Fachs viel verstehen und über alterstypische Fehler und Missverständnisse im Bilde sein. Wenn dann noch Begeisterung für das Fach hinzukommt, ist das ideal, denn Schüler lernen an Vorbildern.”

    Das dürfte die mathematische Gleichung ebenfalls bestätigen. ;-)
    Genauer nachzulesen hier:
    http://www.zeit.de/2005/30/B-Helmke-Interview?page=all

    gruss,
    helge

    P.S.: Offenbar liegt das blog gerade unter SPAM-Beschuss. Falls es mit WordPress läuft kann ich “SpamKarma!” empfehlen. Das hat mir bisher alles vom Leib gehalten.

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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